Porsche Mission R: Elektrorennwagen mit 900-Volt-Technik und 1.100 PS vorgestellt

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Porsche Mission R: Elektrorennwagen mit 900-Volt-Technik und 1.100 PS vorgestellt

Im Rahmen der Verkehrsmesse IAA Mobility 2021 hat Porsche ein Konzeptfahrzeug vorgestellt, das neue Technologien auf der Rennstrecke erproben soll. Der Mission R kommt mit bis zu 1.100 PS und mit innovativer 900-Volt-Technik.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Porsche Mission R: Elektrorennwagen mit 900-Volt-Technik und 1.100 PS vorgestellt
 
Bei 15min würde sogar eine klassische Tankstelle ausreichen um das eigene Auto zu laden. Gerade für Leute mitten in der Stadt wird das mal sehr interessant werden. Oder wenn man mal weite Strecken zurück legt.
 
Cool - 15 Minuten Boxenstopp bei Autorennen - da hat der Fahrer endlich mal Zeit sich auszuruhen, auf Klo zu gehen und einen Kaffee zu trinken.
Nein, die Elektrorennwagen - wie z. B. der Porsche Mission R - sollen nach dem jeweiligen Rennen aufgeladen werden. Das jeweilige Rennen müssen die Autos mit einer Akkufüllung überstehen. In aller Regel bedeutet das max. 30 Minuten dauernde Rennen, danach ist der Akku der Elektroautos leer...
 
Bei 15min würde sogar eine klassische Tankstelle ausreichen um das eigene Auto zu laden. Gerade für Leute mitten in der Stadt wird das mal sehr interessant werden. Oder wenn man mal weite Strecken zurück legt.

Das ist ja die Achillesferse der meisten Elektro Autos, die Ladezeiten. In der Stadt und auf kurzen Strecken weniger ein Problem und im Urlaub hat man ja auch mal Zeit um eine Stunde zu warten. Aber wenn man geschäftlich längere Strecken zurücklegt oder einen Wochenende Trip macht, oder auch mal weiter weg zu Besuch fährt, dann will man keine Minute zu viel an einer Tanke verbringen.

Daher sehe ich Wasserstoff auch als die bessere Alternative, in erster Linie für Langstrecken Fahrzeuge. Aber wenn man zukünftig in 15 Minuten für sagen wir mal 500 Kilometer laden könnte, wäre dies mehr als nur ein Fortschritt!
 
Das ist ja die Achillesferse der meisten Elektro Autos, die Ladezeiten. In der Stadt und auf kurzen Strecken weniger ein Problem und im Urlaub hat man ja auch mal Zeit um eine Stunde zu warten. Aber wenn man geschäftlich längere Strecken zurücklegt oder einen Wochenende Trip macht, oder auch mal weiter weg zu Besuch fährt, dann will man keine Minute zu viel an einer Tanke verbringen.

Daher sehe ich Wasserstoff auch als die bessere Alternative, in erster Linie für Langstrecken Fahrzeuge. Aber wenn man zukünftig in 15 Minuten für sagen wir mal 500 Kilometer laden könnte, wäre dies mehr als nur ein Fortschritt!
Wasserstoff ist durch... Das Thema hat sich zumindest für normale Autos erledigt.
Aber wie man sieht entwickeln sich dagegen E-Autos und vor allem die Akkus rasant weiter.
 
Bei 15min würde sogar eine klassische Tankstelle ausreichen um das eigene Auto zu laden. Gerade für Leute mitten in der Stadt wird das mal sehr interessant werden. Oder wenn man mal weite Strecken zurück legt.
DIe 15 Minuten sagen ja erstmal nix aus...nen kleinen Akku bekommst bei gleicher Ladeleistung natürlich schneller voll als einen großen Akku. Man muss den Akku also nur klein genug machen, um auf eine Minute Ladezeit zu kommen. :ugly:
 
Bin begeistert von meinem E-Hybrid, danke alle 3 Monate für einen Fünfziger, und mit 16.4kW Verbrauch auf 100km sehr günstiges Auto fahren.

(Benzin/Strom) 37€ im Monat.


der nächste wird ein voll Elektro mit genau so einer 800-900V Ladetechnik.

da ist es auch egal das ich zuhause ? laden kann, mit 15 Minuten bis 80% geht das auch spontan ohne Verzögerung, wenn man abends vergessen hat das Auto an den Stecker ? zu hängen ?

nur die Preise an öffentlichen Ladestationen, sind extrem an gestiegen dieses Jahr (42%) und gehe davon aus es ist nur der Anfang gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Design gefällt mir schon mal. Aber bis E-Autos die klassischen GT3 und GTE Fahrzeuge ersetzen können (die oft in Langstreckenrennen eingesetzt werden) ist wohl noch ein wenig Arbeit nötig. Der Akku und die Ladezeiten limitieren da einfach noch zu sehr.
 
Anders gesehen wenn man zu Hause laden kann sind die Ladezeiten noch geringer als klassisches tanken. Fahrzeug abstellen, Stecker rein und Feierabend! Kein warten bis Tank voll ist oder anstellen an der Säule an der Kasse und bezahlen.
Für alle die monatlich mit dem Auto nach Italien zum Urlaub fahren und deshalb E-Autos doof finden, auch hier werden sich die Schnell-Ladezeiten verkürzen, die Technik ist noch am Anfang.
 
Anders gesehen wenn man zu Hause laden kann sind die Ladezeiten noch geringer als klassisches tanken. Fahrzeug abstellen, Stecker rein und Feierabend! Kein warten bis Tank voll ist oder anstellen an der Säule an der Kasse und bezahlen.
Für alle die monatlich mit dem Auto nach Italien zum Urlaub fahren und deshalb E-Autos doof finden, auch hier werden sich die Schnell-Ladezeiten verkürzen, die Technik ist noch am Anfang.
Vorausgesetzt man hat ne Ladestation zuhause. Wenn man die hat und täglich nicht mehr Kilometer fährt, als der Akku raushaut, ist so ein Auto sicher praktisch.

Bei nem Rennwagen ist das allerdings doch noch schwieriger, da die eben immer am Leistungslimit fahren und entsprechend deutlich schneller den Akku leersaugen.
 
Vorausgesetzt man hat ne Ladestation zuhause.
Die meisten Ottonormalverbraucher brauchen das nicht mal zwingend.
Mit ner normalen Schukosteckdose kannste entspannt mit 2 kW laden (und dabei noch einiges an Puffer lassen da eine normale 16A Dose theoretisch 3,6 kW kann).
So ein Auto steht bei den meisten Leuten mindestens den halben Tag zu Hause herum. Das sind 12 Stunden oder 24 kWh die man pro Tag laden kann - damit kommste selbst bei ungünstigen Bedingungen gute 100km weit. Also weiter, als die allermeisten Leute täglich fahren.
Und derartiges Laden mit geringen Strömen ist sehr schonend für den Akku im vergleich zum hunderte Ampere reinballern an der Schnelladesäule.
 
Ich verstehe nicht warum so krampfhaft an der Batterie festgehalten wird. Toyota zeigt doch wo die Reise hingehen wird: Elektromotor mit Brennstoffzelle. Damit kann man ähnlich schnell nachtanken wie beim Verbrennungsmotor und man treibt keinen Raubbau für die Rohstoffe für den Bau von Batterien.

Warum denkt ihr hat China Kryptomining verboten und die Spieldauer von Jugendlichen limitiert? Und warum regulieren die USA PCs und Monitore? Weil der Strom sonst nicht für die vielen Elektroautos reicht.
 
Die meisten Ottonormalverbraucher brauchen das nicht mal zwingend.
Mit ner normalen Schukosteckdose kannste entspannt mit 2 kW laden (und dabei noch einiges an Puffer lassen da eine normale 16A Dose theoretisch 3,6 kW kann).
So ein Auto steht bei den meisten Leuten mindestens den halben Tag zu Hause herum. Das sind 12 Stunden oder 24 kWh die man pro Tag laden kann - damit kommste selbst bei ungünstigen Bedingungen gute 100km weit. Also weiter, als die allermeisten Leute täglich fahren.
Und derartiges Laden mit geringen Strömen ist sehr schonend für den Akku im vergleich zum hunderte Ampere reinballern an der Schnelladesäule.
Man stelle sich nur die ganzen Verlängerungskabel vor, die überall aus dem Fenstern hängen...^^

Sobald man mit normaler Steckdose laden kann, sollte eine Ladestation Zuhause das geringste Problem sein.
 
Ich verstehe nicht warum so krampfhaft an der Batterie festgehalten wird. Toyota zeigt doch wo die Reise hingehen wird: Elektromotor mit Brennstoffzelle.
Weil reine Elektroautos effizienter sind, die Energie wird in modernsten Kraftwerken erzeugt.
Brennstoffzellen-Autos haben genauso Akkus (kleiner natürlich), die wird dann aber von der weniger effizienten Brennstoffzelle geladen die wiederum das Fahrzeug antreibt. Sind zudem auch wieder unnötig viele Teile die kaputt gehen können.
(Btw. die Reise geht auch glücklicherweise eindeutig Richtung E-Auto.)

Mit dem Fokus auf reine Elektrofahrzeuge fördert man auch Innovationen in der Akkutechnik die auch überall anders eingesetzt werden können.
Tesla hat als einziger Hersteller z.B. den Kobalt Anteil stark reduzieren können der als Rohstoff besonders kritisch ist. Und die Forschung geht wie gesagt weiter.
 
Ich verstehe nicht warum so krampfhaft an der Batterie festgehalten wird. Toyota zeigt doch wo die Reise hingehen wird: Elektromotor mit Brennstoffzelle. Damit kann man ähnlich schnell nachtanken wie beim Verbrennungsmotor und man treibt keinen Raubbau für die Rohstoffe für den Bau von Batterien.
Stimmt, Platin wächst auf Bäumen, Wasserstoff lässt sich problemlos lange speichern, ist ungefährlich zu transportieren und generell günstig in der Herstellung /ironie off
Es gibt eine Menge Dinge die gegen Brennstoffzellen im Individualverkehr sprechen.
Aber wer so Argumentiert
Warum denkt ihr hat China Kryptomining verboten und die Spieldauer von Jugendlichen limitiert? Und warum regulieren die USA PCs und Monitore? Weil der Strom sonst nicht für die vielen Elektroautos reicht.
der ist eh lost.
 
Wasserstoff ist durch... Das Thema hat sich zumindest für normale Autos erledigt.
Aber wie man sieht entwickeln sich dagegen E-Autos und vor allem die Akkus rasant weiter.

Das sehe ich ganz anderes. Gerade wenn berufsbedingt eine Akkuladung nicht reicht (z. B. Vertreter) wird Wasserstoff bei Autos interesant. Audi und BMW hatten vor einigen Jahren Stuiden mit ihren Luxuskarossen die auch naher einer Serienproduktion waren bzw. lassen das neu aufleben (BMW; Audi). Hyundai setzt auch auf Wasserstoff. Es dürfte noch einige mehr geben. Nur VW hat sich vorerst von Wasserstoff verabschiedet und möchte aktuell keine Brennstoffzellen nutzen. All diese Autos sind soweit ich mich erinnere auch keine Verbrenner wie im Nutzfahrzeugsektor (Deutz) und benötigen neben der Brennstoffzelle zwingend einen Akku.

Die meisten Ottonormalverbraucher brauchen das nicht mal zwingend.
Mit ner normalen Schukosteckdose kannste entspannt mit 2 kW laden (und dabei noch einiges an Puffer lassen da eine normale 16A Dose theoretisch 3,6 kW kann).
So ein Auto steht bei den meisten Leuten mindestens den halben Tag zu Hause herum. Das sind 12 Stunden oder 24 kWh die man pro Tag laden kann - damit kommste selbst bei ungünstigen Bedingungen gute 100km weit. Also weiter, als die allermeisten Leute täglich fahren.
Und derartiges Laden mit geringen Strömen ist sehr schonend für den Akku im vergleich zum hunderte Ampere reinballern an der Schnelladesäule.

Was ist mi den berühmten Laternenparkern? Sollen die ein Kabel über den Bürgersteig legen? In der Praxis krankt es noch an vielen Problemen was die Infrastruktur angeht. Technisch ist vieles machbar aber wie soll es in der Realität umgesetzt werden. Ich hätte Interesse an einem Elektro Auto wohne aber derzeit zur Miete und kann mir deshalb keins kaufen da ich nicht Ewigkeiten an der Ladesäule warten möchte. Die Schnellladetechnologie mit 800 oder 900 V ist ja super aber der Akku macht das nur eine Zeitlang mit.
 
Zurück