Auch Mitarbeiter von Elektronikmärkten sind zugleich ganz normale Konsumenten. So lange da lediglich die günstige Position genutzt wird, um sich selbst und maximal noch Verwandte/Bekannte zum Eigenbedarf (!) einzudecken, ist das absolut okay. Erst recht als Belohnung für gute Mitarbeit, ob nun in einer Krise oder ganz allgemein.
Wenn Mitarbeiter die Teile massenhaft abkaufen würden, um sie privat und mit Aufschlag weiterzuverkaufen, wäre es dezent arschig, aber selbst dann in erster Linie ein Problem des Blödmarkts selbst, der damit Kunden verprellt. Aus diesem Grunde würde es die Geschäftsleitung das wohl kaum in dieser Form handhaben, wenn Scalping durch Mitarbeiter systematisch der Fall wäre.
Und wenn dann sogar noch designierte Mitarbeiterexemplare ganz regulär im Laden zum ganz regulären Preis verkauft werden, besteht noch wenige Anlass zur Klage.
Da kann sich die sogenannte PlayStation-Community meinetwegen schreiend auf dem Boden wälzen und aus Protest einnässen. Ich denke aber nicht, dass sich mehr als der übliche Anteil infantiler Hohlbirnen echauffiert hat, wie es sie leider in jeder Community gibt.