Playstation 4: Abwärtskompatibilität zur PS3 nach wie vor kein Thema

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Sony will keine Abwärtskompatibilität für die Playstation 4 zur PS3. Das unterstrich man auf der Paris Games Week erneut. Die Hintergründe sind dabei eigentlich klar. Die Japaner wollen alte Spieler lieber über den zugekauften Dienst Gaikai streamen.

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Technisch ist das ja sicherlich auch nicht gerade ein Kinderspiel diese Cell-Architektur zu emulieren. Kann ich nüchtern also irgendwie nachvollziehen.

Finde bei meiner Wii die GC Kompatibilität aber echt klasse. Habe da etliche GC Perlen spielen können, die sonst an mir vorbeigegangen wären. Vor allem gibt es für den Gamecube (für die Wii auch) noch richtig coole Co-Op/Splitscreen Spiele die richtig Freude gemacht haben.
Hab mir mittlerweile günstig ne Gebrauchte PS3 geholt für die Exclusivgames, aber das ist irgendwie nicht ganz das gleiche. Klar die Spiele sind klasse, aber der 2te Controller "schimmelt" vor sich hin, und PS2 ist ja leider nicht.
 
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Es ist natürlich eine ganz andere Sache den Cell zu emulieren, als den Xenon der x360.
Spannend ist eher, ob Sony PS1/PS2 Spiele digital für die PS4 spielbar machen wird, weil das kann man immerhin umsetzen.
 
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nix Digital, und dann am besten einem die alten dinger neu verkaufen. ich hab noch einige PS2 perlen in nem Karton. Falls die Unterstützung kommt erwarte ich das ich meine alten CDs nutzen kann. Oder wenigstens als "Beweis" das ich das Spiel\Lizenz besitze. ´Runterladen geht ja schnell bei den Spielegrößen damals.
 
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Lokal die alten CDs/DVDs noch einwerfen zu können wäre sicher noch besser.
 
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Kann man nur hoffen, dass ein PS3 Emulator kommt. Allerdings laufen selbst bei PCSX2 noch lang nicht alle Spiele ordentlich.
Übrigens hat bei uns die PS3 grad ihren Geist aufgegeben, nachdem sie schon ne Weile mit RSOD zu kämpfen hatte. Haben zwar noch ne zweite, aber das war die, welche ich nur durch Centstücke zwischen RSX und Kühler wieder zum laufen bekommen hab. Für son altes Gerät (80GB Version) will ich auch nicht haufen Geld zum reparieren ausgeben, da RSX wohl "reballt" werden muss.
Das Problem ist auch, dass es irgendwann schwer sein wird, nen Ersatz für die PS3 (oder andere Konsolen) zu bekommen und wenn es dann keine Abwärtskompatibilität oder Emulatoren gibt, ist man angearscht. Wenn die Konsolenhersteller und Spieleschmieden Spiele wirklich als Kunst betrachten würden, wären sie daran interessiert, dass man diese auch noch Jahrzehnte später (ohne erneute Geldausgabe für die Spiele selber) spielen kann.

Wegen solchen Geschichten wünsch ich mir sehnlichst, dass Konsolen aussterben. Beim PC finden sich immer Leute, die alte Spiele wieder zum laufen bekommen, sollten die unter den neuen Betriebssystemen nicht mehr gehn.
 
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Die CELL Architektur ist selbst mit derzeitiger Highend Hardware nicht so einfach emulierbar. Der Prozessor war seiner Zeit weit vorraus, er ist sogar theoretisch leistungsfähiger als sein Nachfolger in der PS4. Leider war extrem viel Optimierung notwendig um die Power auch auf den Bildschirm zu bringen.
 
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Es ist natürlich eine ganz andere Sache den Cell zu emulieren, als den Xenon der x360.
Spannend ist eher, ob Sony PS1/PS2 Spiele digital für die PS4 spielbar machen wird, weil das kann man immerhin umsetzen.

Eigentlich nein, der Cell wurde nie wirklich ausgenutzt, genau wie der Xenon bei der X-Box 360, von daher sind beide wohl etwa gleich schwer zu emulieren. Das ist wohl auch der eigentliche Schlüssel für die Emulation auf der X-Box 360, sowohl der Cell als auch der Xenon haben 25 GFLOP pro Kern, unmöglich das mit 12,5 GFLOP vollständig zu emulieren, zumal auf einer anderen Architektur. Das ist auch nicht nötig, da die Spiele eigentlich immer von der Graka begrenzt wurden kann man sie dennoch auf dem schwächeren AMD Chip zum laufen bekommen. Natürlich könnte es bei einigen Spielen dennoch zu Problemen kommen, MS hüllt sich zu genauen Details in schweigen.

Die CELL Architektur ist selbst mit derzeitiger Highend Hardware nicht so einfach emulierbar. Der Prozessor war seiner Zeit weit vorraus, er ist sogar theoretisch leistungsfähiger als sein Nachfolger in der PS4. Leider war extrem viel Optimierung notwendig um die Power auch auf den Bildschirm zu bringen.

Der Cell ist in etwa so schnell wie ein i7 5960X, zumindest in Aufgaben die ihm liegen, von daher ist er nicht mit x86ern emulierbar (jedenfalls den Krempel dem man mit Standardtakt kaufen kann. Allerdings hat er diese Leitung nie auf den Bildschirm gebracht, es gibt kein einziges Spiel das ihn ausnutzt. Generell dürfte diese CPU wohl als das Beispiel für verschleuderte Leistung und Geld in die Geschichte eingehen, bis auf einige Linux fähige PS3s (gab es am Anfang) und die Supercomputerversionen wird der Chip seine Leistung niemals ausspielen können.
 
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Eigentlich nein, der Cell wurde nie wirklich ausgenutzt, genau wie der Xenon bei der X-Box 360, von daher sind beide wohl etwa gleich schwer zu emulieren.
Wenn du von nie wirklich ausgenutzt sprichst, woran lag das?

Wie schön es ist, einen effizienten Emulator zu schreiben, wo sogar auf der echten Maschine eine Vielzahl von Entwicklern ihre Probleme hatten, kann man sich gerne ausmalen.
Am Ende des Tages wurde der Cell auch ausgenutzt und wenn man die Bibliothek nicht stark einschränken möchte, wird man einen Cell Emulator nicht ausreichend gut mit der PS4 hinbekommen.
 
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Wenn du von nie wirklich ausgenutzt sprichst, woran lag das?

Dafür gibt es mehrere Gründe:

1: Zu wenig Ram, die PS 3 hat nur 256MB Hauptspeicher, davon standen am Anfang für Spiele 129 MB zur Verfügung und am Ende 201MB. Fast alles was man sich an tollen Spielereien mit so einer genialen CPU vorstellen kann braucht einiges an RAM, wobei einiges da schnell auch nur ein paar MB sein kann. Tolle Physik oder KI Simulationen und ähnlich geniale Dinge, mit denen sich die PS3 von dem PC und der X-Box 360 hätte absetzen können waren einfach nicht mehr drin.

2: Die Faulheit der Programmierer. Ein gutes Spiel zu basteln das auf Mutithreading setzt ist einfach sehr aufwendig, es gibt auch auf dem PC eher wenige Spiele die das so richtig gut hinbekommen (einer der Gründe warum man mit einem i3 noch so gut dabei ist). Dann sind Spielereien, die so eine CPU so richtig auslasten, meist recht aufwendig, zuviel für schmuckes beiwerk.

3: Die Kompatibilität mit der X-Box 360. Wenn man ein Spiel entwickelt, dann meist Multiplattformmäßig, das bringt am meisten Gewinn. Von daher kann man maximal 3 Power PC Kerne auf der X-Box 360 auslasten, danach sieht es kritisch aus, will man nochmal den PC ins Boot holen wird es noch schwerer.

4: Die Art der Spiele. Auf Konsolen läuft, im Vergleich zum PC, CPU Mäßig eher seichtes Programm, viele Egoshooter und Action usw.. Kaum richtig harte Simulationen, die kann eh nur schwer steuern, deshalb sind sie meist dem PC vorbehalten und außerdem brauchen sie meist viel RAM, was uns zu Punkt 1 führt.

5: Die GPU. In den Konsolen werkelt einmal ein GeForce 7800GTX und einmal ein Radeon HD 2000 Derivat, beidemale mit 256 MB RAM. Man muß kein großes Genie sein um zu begreifen das die CPUs mit dem Zuspielen für die Grafikprozessoren eher wenig Probleme haben. Gleichzeitig verhindern verhälnismäßig schwache GPUs diverse Effekte, die auch die CPU beschäftigt hätten.

Alles in allem ist die Cell CPU, so wie sie eingesetzt wurde, ein Flop. Ursprünglich sollte sie auch noch im Alleingang die Grafik berechnen, dann wäre der Aufwand für die CPU gerechtfertigt gewesen. Sony hat sich jedoch wohl erst verhältnismäßig spät dazu entschieden eine dedizierte GPU einzupflanzen, was die CPU quasi überflüssig gemacht hat. In Sachen Hardware hatte MS eindeutig das bessere Händchen (bis auf den HDDVD/Blu Ray Komplex).
 
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alles richtig was du schreibst, nur noch ne kleine Anmerkung. Ursprünglich sollte in der PS3 zwar die Grafik von einem auch vom Cell berechnet werden, allerdings von einem 2.! Man wollte tatsächlich 2 Cell einbauen. Ich glaub aus Kostengründen wurde dann doch eine echte GPU eingebaut. Lässt sich nur vermuten ob die Grafik besser oder schlechter mit dieser Lösung gewesen wäre, da wie mittlerweile bekannt der Cell überhaupt kein Schwächling war sondern im Gegenteil selbst heutige Desktop CPUs in bestimmten Disziplinen in ihre Schranken verweist .
 
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Dafür gibt es mehrere Gründe:

1: Zu wenig Ram, die PS 3 hat nur 256MB Hauptspeicher, davon standen am Anfang für Spiele 129 MB zur Verfügung und am Ende 201MB. Fast alles was man sich an tollen Spielereien mit so einer genialen CPU vorstellen kann braucht einiges an RAM, wobei einiges da schnell auch nur ein paar MB sein kann. Tolle Physik oder KI Simulationen und ähnlich geniale Dinge, mit denen sich die PS3 von dem PC und der X-Box 360 hätte absetzen können waren einfach nicht mehr drin.

Das ist wohl richtig.

2: Die Faulheit der Programmierer. Ein gutes Spiel zu basteln das auf Mutithreading setzt ist einfach sehr aufwendig, es gibt auch auf dem PC eher wenige Spiele die das so richtig gut hinbekommen (einer der Gründe warum man mit einem i3 noch so gut dabei ist). Dann sind Spielereien, die so eine CPU so richtig auslasten, meist recht aufwendig, zuviel für schmuckes beiwerk.

3: Die Kompatibilität mit der X-Box 360. Wenn man ein Spiel entwickelt, dann meist Multiplattformmäßig, das bringt am meisten Gewinn. Von daher kann man maximal 3 Power PC Kerne auf der X-Box 360 auslasten, danach sieht es kritisch aus, will man nochmal den PC ins Boot holen wird es noch schwerer.

Am Anfang war die Xbox 360 Leadplatform bis man merkte alles was die Ps3 schafft, läuft auf der XBox 360 sowieso.

4: Die Art der Spiele. Auf Konsolen läuft, im Vergleich zum PC, CPU Mäßig eher seichtes Programm, viele Egoshooter und Action usw.. Kaum richtig harte Simulationen, die kann eh nur schwer steuern, deshalb sind sie meist dem PC vorbehalten und außerdem brauchen sie meist viel RAM, was uns zu Punkt 1 führt.

5: Die GPU. In den Konsolen werkelt einmal ein GeForce 7800GTX und einmal ein Radeon HD 2000 Derivat, beidemale mit 256 MB RAM. Man muß kein großes Genie sein um zu begreifen das die CPUs mit dem Zuspielen für die Grafikprozessoren eher wenig Probleme haben. Gleichzeitig verhindern verhälnismäßig schwache GPUs diverse Effekte, die auch die CPU beschäftigt hätten.

Naja eher eine abgespeckte 7800Gtx mit alter Shaderarthitecktur 48 Pixel und 8 Vertex schader, die ATi hatte 240 (24 *5D) Streamprozessoren,

Die Xbox 360 hatte 512 MB Speicher den sich der Entwickler selbst einteilen konnte. Auf dem Mainboard waren 32Mb für das Betriebsystem und der Rest landete auf der Platte, das hat den Ram entlastet.

Alles in allem ist die Cell CPU, so wie sie eingesetzt wurde, ein Flop. Ursprünglich sollte sie auch noch im Alleingang die Grafik berechnen, dann wäre der Aufwand für die CPU gerechtfertigt gewesen. Sony hat sich jedoch wohl erst verhältnismäßig spät dazu entschieden eine dedizierte GPU einzupflanzen, was die CPU quasi überflüssig gemacht hat. In Sachen Hardware hatte MS eindeutig das bessere Händchen (bis auf den HDDVD/Blu Ray Komplex).

Die Cell Cpu ( 1Kern PPu + 7* SPU´s ) die Xbox hatte 3 PPu + SMT = 6 logische Cpu´s, die deutlich bessere Wahl, bis die Entwickler auf der Ps3 heraus fanden das man mit dem Cell auch die Grafikkarte unterstützen kann. Zum Teil war der Cell mehr dran als die GPU in Killzone oder Uncharted als Beispiel.
 
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Die SPUs des Cell sind einer GPU deutlich näher als einer CPU. Dem entsprechend müsste man wohl eher über GGPU zur Emulation nachdenken. Und da klingen dann die Flops auch garnicht mehr so beeindruckend.
 
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Eine SPU ähnelt mehr einer CPU.
Ghz, Latenz, die Vektorbreite ist gleich, bei GPUs sind das richtige Schinken.
Eine GPU-Emulation würde die ALUs schlecht auslasten und in einem schwachen Durchsatz enden.


Zu Pus Beitrag stimme ich unter anderem nicht zu, dass eine Cell Emulation kaum schwerer ausfällt, als bei einem Xenon.
Viele Entwickler haben gerade wegen dem Cell auf ein modernes Job/Task-System beim Multithreading umgestellt.
DICE hat in der Frostbite MLAA über die SPUs verwirklicht und viele Studios haben den Cell für Rechenschritte missbraucht, um die GPU oder die Kommunikation zu entlasten.
 
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