News Playsafe ID in Escape from Tarkov: Der neue Stern am Anti-Cheat-Himmel?

PCGH-Redaktion

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Mit Playsafe ID will ein noch junges Anti-Cheat-Unternehmen den Kampf gegen Betrüger aufnehmen, darunter aktuell prominent bei Escape from Tarkov.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Playsafe ID in Escape from Tarkov: Der neue Stern am Anti-Cheat-Himmel?

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Moment, ist da in der Übersetzung was schief gelaufen oder greift das System erst, NACHDEM jemand des cheatens überführt worden ist?
In Tarkov besteht doch so ziemlich das Cheaterproblem daraus, dass diese eben NICHT erkannt werden.

Das ich dann vielleicht nicht mit Spielern zusammengewürfelt werde, die in anderen Spielen schon gecheatet haben ist ja ok, aber ich hab da schon auch meine Bedenken wie oft da eventuell eine fehlerhaft positive Cheatererkennung, dazu führen kann, dass auf einmal jemand überall nicht mehr spielen zu können.
Kommt vielleicht nicht so oft vor, aber einmal wäre schon zu viel und da muss es dann wirklich strenge Regeln der Überwachung und Kontrolle geben.
 
und was ist an dem System jetzt so neu? PunkBuster hat doch das selbe gemacht und trotzdem gabs Cheater. Cheater erkennen ist wichtiger vor allem Kernel 0 Cheats und dafür muss es halt Kernel 0 AntiCheat geben.
 
Das System erkennt keine Cheater, es ist eine Ergänzung.
Es braucht einen Account, um diesen erstellen zu können, muss man sich verifizieren. Dafür wird mit einem Partner-Unternehmen zusammengearbeitet, so das Playsafe ID selbst, diese Daten die zur Verifikation hochgeladen werden mussten, nicht hat. Playsafe ID erhält also nur eine anonymisierte Bestätigung.

Sobald mehr als ein Spiel dieses System nutzt, würde man in jedem Spiel gesperrt - was immer temporär (bis 1 Jahr) ist, außer man hat (versucht) Minderjährige sexuell belästigt.

Was nun das Neue sein soll: Es soll nicht möglich sein, ein neuen / weitere Accounts zu erstellen.
 
Alleine das Konzept klingt für mich schon so dass es am Ende nicht funktioniert. Oder es wurde nicht ausreichend im Artikel beschrieben?
Das System erkennt keine Cheater, es ist eine Ergänzung.
Es braucht einen Account, um diesen erstellen zu können, muss man sich verifizieren. Dafür wird mit einem Partner-Unternehmen zusammengearbeitet, so das Playsafe ID selbst, diese Daten die zur Verifikation hochgeladen werden mussten, nicht hat. Playsafe ID erhält also nur eine anonymisierte Bestätigung.

Sobald mehr als ein Spiel dieses System nutzt, würde man in jedem Spiel gesperrt - was immer temporär (bis 1 Jahr) ist, außer man hat (versucht) Minderjährige sexuell belästigt.

Was nun das Neue sein soll: Es soll nicht möglich sein, ein neuen / weitere Accounts zu erstellen.
Ok, der Artikel war anscheinend nur schlecht geschrieben bzw. hat es schlecht beschrieben. Danke für die bessere Beschreibung wie es funktionieren soll. Bin sehr gespannt ob da ein paar Spielestudios mit machen. So ähnlich könnte auch ein Jugendschutzfilter funktionieren.
 
Es braucht einen Account, um diesen erstellen zu können, muss man sich verifizieren. Dafür wird mit einem Partner-Unternehmen zusammengearbeitet [...] Was nun das Neue sein soll: Es soll nicht möglich sein, ein neuen / weitere Accounts zu erstellen.

Die wichtige Frage liegt im Detail: WIE verifiziert man sich? Personalausweis? Handynummer? Es gibt weiterhin viele Länder wo du ohne Perso an eine neue Handynummer kommst, USA z.b. auch bekannt als "Wegwerfhandy". Es gibt auf Github Skripte mit denen man sich eine gültige Personalausweisnummer geniereren kann. Habe ich mal auf JOYN getestet und hat auf Anhieb funktioniert (soviel zur Sinnhaftigkeit des Jugendschutzes).

Außer die Person verifiziert sich in einem Video Chat mit Personalausweis, kann ich mir nicht vorstellen wie es für Cheater unmöglich sein soll, sich einen neuen Account zu erstellen.

Ich vermute stark die werden auf die Handynummer setzen, so wie z.B. Blizzard. Für Deutschland klappt das einigermaßen, hier ist der Aufwand etwas höher schnell an eine neue Nummer zu kommen. Aber in den USA gehst du einfach in den Supermarkt und holst dir eine neue SIM, mit der du gleich loslegen kannst.
 
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und hoffentlich ist es nicht fehleranfällig, denn dann wären die Auswirkungen direkt sehr unangenehm wenn das System zur cheat Erkennung falsch anschlägt wegen Treiber oder sonstiger inkompatibelität, Linux oder what ever.

Und playsafe ID gleich durchkommuniziert das du der Bastard vorm Herrn bist. Das würde mich massiv ankotzen 😂
 
Was nun das Neue sein soll: Es soll nicht möglich sein, ein neuen / weitere Accounts zu erstellen.
Und da ist jetzt die Frage, wie das gehen soll, ohne dass man als Nutzer deutlich mehr Daten an irgendein Unternehmen abgeben soll, als für ein Spiel eigentlich rechtfertigbar ist. Aber ich weiß auch nicht, ob ich das jetzt schlimmer oder weniger schlimm fände, als seinen Rechner komplett nackig zu machen. Im letzteren Fall hat man aber immerhin noch die Option, einfach einen dedizierten Spielerechner zu nutzen.
 
in counterstrike gibt es das prime matchmaking, auf das man nur mittels handynummer authentifizierung zugang erhält. als schutz gegen cheater ist das 100% wirkungslos, da man steam accounts mit prime status für wenig geld online kaufen kann.
 
und was ist an dem System jetzt so neu? PunkBuster hat doch das selbe gemacht und trotzdem gabs Cheater. Cheater erkennen ist wichtiger vor allem Kernel 0 Cheats und dafür muss es halt Kernel 0 AntiCheat geben.

Diese Root-Kit Malware, die sich als "Anti-Cheat" ausgibt, gehört von Seiten Microsoft komplett abgesägt! Alle meckern, dass Windows ja so unsicher sei, aber jeder hergelaufenen Software unter dem AntiCheat-Tarnmantel Ring 0 -Rechte zu geben ist dann völlig OK?

Es ist durchaus möglich, gute Software/Games zu schreiben, die Cheating von sich aus verhindert kann. Aber gute Software braucht gute Entwicklung. Das kostet Zeit und Geld. Und so lange der Großteil der Gamer diese Root-Kits einfach schlucken, ist es für die Entwickler halt einfach die billigste Lösung.

So wäre es wieder kaum wirksam.

Nur so wäre es eine große Hürde. Genau wie bei beim erstellen eines Bankkontos. Ob dass aber die Publisher und Spieler mitmachen ist eben fraglich.

Cheater betreiben doch so schon Aufwand bzw. kosten diese Cheat-Tools nicht auch richtig Geld?

Eine Wegwerf-Handynummer ist ihnnerhalb Sekunden für Cent-Beträge online erstellt. Die ganzen Spam/Phishing-Callcenter nutzen solche Deinste zum Beispiel.
Einen Ausweis und den dazu passenden Avatar lasse ich mir mit Freeware-Tools per KI generieren. Das fällt in einem Video-Ident heute definitiv nicht mehr auf.

Das lässt sich mit sicherheit auch in diese Cheat-Tool als One-Click lösung integrieren.

Ich würde behaupte, dass es heute nur noch eine Möglichkeit gibt, jemanden eindeutig zu identifizieren bzw. wiederzuerkennen: Vor-Ort abgabe einer DNA-Probe!
 
und was ist an dem System jetzt so neu? PunkBuster hat doch das selbe gemacht und trotzdem gabs Cheater. Cheater erkennen ist wichtiger vor allem Kernel 0 Cheats und dafür muss es halt Kernel 0 AntiCheat geben.
kernel 0 kernel 0 bla bla bla
seit jahren gibts ring -1 cheats und malware bei -2.

anticheat naja, ob man die in eigene lobbies wirft oder sonst was. hardware spoofing etc. ist alles möglich.
 
Secure Boot Pflicht fände ich toll!
Was genau soll das bringen?
seit jahren gibts ring -1 cheats und malware bei -2.
Inzwischen wird doch schon mit Capture-Devices gearbeitet, die zwischen dem Rechner und den Ein- und Ausgabegeräten hängen. Was wäre das? Ring -4? Kernel-Level-Anticheats sind einfach nur ein hochgradiges Sicherheitsrisiko und sollten auf keinem Gerät verwendet werden, das Zugriff auf auch nur ansatzweise sensible Daten hat.
 
wichtig ist eine Linux-Unterstützung, damit die auch noch Kunden haben, wenn wir wegen Sven jetzt alle zu Linux wechseln :-P
die Performance mit CachyOS gegenüber Windows 11 ist ja überragend gut, und gerade bei solchen Multiplayershootern nimtm man ja gerne jeden Frame mehr mit
Warum ist das wichtig für solch einen kleinst Marktanteil Entwicklungskosten auszugeben? ;-)

Zur ID
Ehrlich gesagt, das wäre ja nur ein Tool zur Identifikation, erkennen das man Cheatet, bzw. aktiv verhindern macht es nicht oder?

Also geht es eigentlich nur um Spiele übergreifende Sperren. Das sehe ich kritisch, denn dann müssten alle Entwickler/Publisher die gleichen Policen nutzen.

MfG
 
Der Kampf gegen Cheater ist doch schon lange verloren. Mittlerweile basteln die Leute KI-Tools, welche aus dem Stream einer Capture-Card relevante Infos extrahieren und diese dann in M+T Output ummünzen, welcher dann in den Host gespeist wird.

Für das Spiel sieht das dann so aus, als ob da nur Capture-Card, Maus und Tastatur am PC angeschlossen wären, dass da ein zweiter, dedizierter Rechner automatisch die nötige Ein/Ausgabe für den Aimbot abarbeitet ist technisch nicht feststellbar.

Mittlerweile wird die KI auch mit Gameplay von Pro-Gamern trainiert um eine besonders menschlich wirkende Ausgabe zu kreieren. Selbst das geübte Auge kann beim Sichten des verdächtigen Materials dann nicht mehr unterscheiden, ob da jemand besonders gut spielt oder die Mausbewegung von einer KI stammt.

Das einzige, was man jetzt noch machen kann ist Cheater mit Statistik zu erkennen. Aber selbst das lässt sich den Tools beibringen, die implementieren dann einfach eine K/D-Ratio oder Hit/Miss-Quote welche dafür sorgt, dass auch über längere Zeit keine statischen Ausreißer auftreten.

Und da braucht man sich auch keine Illusionen machen, die Cheater verwenden das durchaus. Mittlerweile ist das schon echt gut verbreitet weil man nur zwei Rechner, eine Capture-Card und einen RasPi dafür braucht.

Vielleicht kommt irgendwann eine Anticheat-KI welche die Cheat-KI erkennen kann oder man schafft es die Trainingsdaten für die Cheat-KI zu versalzen, aber bis dahin ist das Thema AntiCheat einfach durch. So traurig das auch ist...
 
Faceit für CS hat mittlerweile auch ein System, wo man sich mit Personalausweis über KYC (ähnlich zu einer Bank) verifizieren muss. Finde das hervorragend, einmal gebannt, muss man schon riesengroßen Aufwand betreiben, die Sperre zu umgehen.
 
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