Philips 276E6ADSS: Erster Quantenpunkt-Monitor für 309 Euro

AW: Philips 276E6ADSS: Erster Quantenpunkt-Monitor für 309 Euro

Unverständlicher find ich das Gemecker wegen FullHD.
Das ist momentan die einzige Auflösung, die man noch durchgehend flüssig darstellen kann, auch mit High End GPUs.
Alles drüber wird schwierig bis unmöglich.
Und bevor jetzt einer los brüllt: ja ich weiß, CS 1.6 läuft auch mit 4K flüssig.

Zum ersten Teil deines Posts gebe ich volle Zustimmung auch wenn man Spiele nur mit 60Fps spielen sollte, 60Hz auf dem Desktop sind einfach nur eine Zumutung.
Aber zum Thema FullHD... Ich habe schon vor Jahren mit meinem GTX 570 SLI Downsampling > 1440p betrieben und das ist hervorragend gelaufen. Auch heute gibt es viele Spiele in denen ich WQHD + 144hz + max details + weitere Bildvebesserungen ohne Probleme nutzen kann.
 
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[...]"Quantenpunkte" (wtf)[...]
Quantenpunkte oder "Quantum Dots" sind in der Physik komplett gebräuchliche Ausdrücke, das hat von denen keiner Erfunden. Ein Quantenpunkt ist eine Quantentopfstruktur (also eine "Potentialfalle"), die räumlich so eingeschränkt ist, dass Quantenteilchen im System nur diskrete Energieniveaus annehmen können. Wozu das wichtig ist, dazu gleich.

A) Ist das jetzt nur Marketing bla bla oder ist es eine Komplet andere Technik? (Ja hab den Artikel gelesen mit den "Nanopartikel"..)
B) Hätte ich bei den Name der Technik eine Hohe Auflösung erwartet :P
C) Kann man diese also mit mehr Bits ansprechen? So wie es z.b. bei der AMD Präsentation gemeint war ? also mehr als 8 bit?

Zu B: kann ich nur zustimmen :/
Zu A und C: bei den Quantum dot-Monitoren ändert sich im Vergleich zu einem "normalen" Monitor eher wenig. Das Panel ist 1:1 das selbe, daran ändert sich nichts. Interessant dabei ist aber die Rückbeleuchtung des Panels. Bei einem normalen Monitor werden weiße LEDs (also blaue LEDs mit einer gelblichen Beschichtung) als Rückbeleuchtung verwendet, während die einzelnen Subpixel durch Farbfolien wieder einen Großteil des emittierten Lichts wegschmeißen. Bei einem QD-Monitor werden für die Beleuchtung reine blaue LEDs verwendet. Davor wird eine Folie gelegt, die mit Quantenpunkten ganz bestimmter Energien dotiert ist: nämlich mit den Energien, die mit den Wellenlängen von grünem und rotem Licht übereinstimmen. Wird nun blaues Licht auf die Folie gestrahlt, werden die Quantenpunkte angeregt, Elektronen springen auf das nächste diskrete höhere Energieniveau, fallen wieder zurück und emittieren Licht der jeweiligen Wellenlänge. Der Vorteil liegt darin, dass man (je nach Konstruktion des Quantenpunktes) sehr schmalbandige Spektren bekommt: das emittierte Spektrum der Rückbeleuchtung hat nur noch ganz spezifische Wellenlängen, eine für rotes, eine für grünes und eine für blaues Licht, anstatt von einem durchgängigen Spektrum wie bei der normalen Rückbeleuchtung. Das hat Effizienzvorteile (Farbfilter schmeißen filtern nicht mehr so große Teile des emmitierten Spektrums) und Vorteile in der Farbwiedergabe, da die Farben einfach knalliger sind.
Mit HDR hat diese Technik also erstmal nichts zu tun, aber dafür mit der Farbwiedergabe des Bildschirms ansich ;)
gRU?; cAPS
 
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Man braucht keine 120fps um den Vorteil eines 120Hz Bildschirms zu sehen.
Musst du mal probiert haben.
Ich hätte es selbst nämlich auch nicht geglaubt, wenn mir einer gesagt hätte, dass mit 60Hz der Mauszeiger in Windows ruckelt und mit 120Hz nicht.
Deswegen sind 60Hz wirklich absolut nicht zeitgemäß.

Unverständlicher find ich das Gemecker wegen FullHD.
Das ist momentan die einzige Auflösung, die man noch durchgehend flüssig darstellen kann, auch mit High End GPUs.
Alles drüber wird schwierig bis unmöglich.
Und bevor jetzt einer los brüllt: ja ich weiß, CS 1.6 läuft auch mit 4K flüssig.
Man braucht auch nicht in jedem Spiel 4k, um den Vorteil eines 4k Displays zu sehen. Der Mauszeiger in Windows ist dadurch nämlich viel schärfer.
Und jetzt frage ich dich, was ist dir lieber, schnell, oder scharf? :devil:
 
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Quantenpunkte oder "Quantum Dots" sind in der Physik komplett gebräuchliche Ausdrücke, das hat von denen keiner Erfunden.
Habe mich nur über den deutschen Ausdruck gewundert. Mir war nur der englische Begriff geläufig. :)
Allerdings nicht annähernd mit dem Wissen verbunden, wie es dein Posting wiedergibt. Danke für den tollen Beitrag!

Und jetzt frage ich dich, was ist dir lieber, schnell, oder scharf? :devil:
Darauf läufts momentan wohl mangels breit verfügbarer Alternativen, die beides abdecken, wohl hinaus.
Wie unterschiedlich die Prioritäten sind, zeigt dee Thread ganz gut. :D
 
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Habe mich nur über den deutschen Ausdruck gewundert. Mir war nur der englische Begriff geläufig. :)
Allerdings nicht annähernd mit dem Wissen verbunden, wie es dein Posting wiedergibt. Danke für den tollen Beitrag!

Ah, alles klar :D
Kein Problem! :daumen:
gRU?; cAPS
 
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Quantenpunkte oder "Quantum Dots" sind in der Physik komplett gebräuchliche Ausdrücke, das hat von denen keiner Erfunden. Ein Quantenpunkt ist eine Quantentopfstruktur (also eine "Potentialfalle"), die räumlich so eingeschränkt ist, dass Quantenteilchen im System nur diskrete Energieniveaus annehmen können. Wozu das wichtig ist, dazu gleich.



Zu B: kann ich nur zustimmen :/
Zu A und C: bei den Quantum dot-Monitoren ändert sich im Vergleich zu einem "normalen" Monitor eher wenig. Das Panel ist 1:1 das selbe, daran ändert sich nichts. Interessant dabei ist aber die Rückbeleuchtung des Panels. Bei einem normalen Monitor werden weiße LEDs (also blaue LEDs mit einer gelblichen Beschichtung) als Rückbeleuchtung verwendet, während die einzelnen Subpixel durch Farbfolien wieder einen Großteil des emittierten Lichts wegschmeißen. Bei einem QD-Monitor werden für die Beleuchtung reine blaue LEDs verwendet. Davor wird eine Folie gelegt, die mit Quantenpunkten ganz bestimmter Energien dotiert ist: nämlich mit den Energien, die mit den Wellenlängen von grünem und rotem Licht übereinstimmen. Wird nun blaues Licht auf die Folie gestrahlt, werden die Quantenpunkte angeregt, Elektronen springen auf das nächste diskrete höhere Energieniveau, fallen wieder zurück und emittieren Licht der jeweiligen Wellenlänge. Der Vorteil liegt darin, dass man (je nach Konstruktion des Quantenpunktes) sehr schmalbandige Spektren bekommt: das emittierte Spektrum der Rückbeleuchtung hat nur noch ganz spezifische Wellenlängen, eine für rotes, eine für grünes und eine für blaues Licht, anstatt von einem durchgängigen Spektrum wie bei der normalen Rückbeleuchtung. Das hat Effizienzvorteile (Farbfilter schmeißen filtern nicht mehr so große Teile des emmitierten Spektrums) und Vorteile in der Farbwiedergabe, da die Farben einfach knalliger sind.
Mit HDR hat diese Technik also erstmal nichts zu tun, aber dafür mit der Farbwiedergabe des Bildschirms ansich ;)
gRU?; cAPS

Sehr gut erklärt :)
Hier noch mal ein anschauliches Bild. Für jedes N hat die Wellenfunktion eine andere Energie und immer wenn von einem höheren N in ein nierigeres gewechselt wird, wird ein Photon emitiert mit der Freuquenz f=E/h.

Copyright bei Prof. Dr. Dörner
 

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Da ich als selbstständiger Grafiker arbeite, aber abends auch gerne mal spiele, ist es für mich extrem schwer einen brauchbaren Monitor zu finden.
Besitze jetzt seit Oktober den MG279Q und naja .. man kann gut damit arbeiten, wenn er kalibriert ist. Allerdings hat mein (ebenso kalibrierter) TV von Samsung mit seinem VA-Panel nochmal das deutlich dunklere Schwarz und lebendigere Farben.
Ist diese IPS-Quantenpunkt-Technik denn irgendwie vergleichbar von der Farbdarstellung eines VA-Panels? Ansonsten hätte ich den doch gerne mal ausprobiert - wenn auch lieber in 1440p. Von mir aus dann auch für 500€.
Aber ein 1080p Monitor neben einen 1440p Monitor stellen ist irgendwie... doof.
 
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Da ich als selbstständiger Grafiker arbeite, aber abends auch gerne mal spiele, ist es für mich extrem schwer einen brauchbaren Monitor zu finden.
Besitze jetzt seit Oktober den MG279Q und naja .. man kann gut damit arbeiten, wenn er kalibriert ist. Allerdings hat mein (ebenso kalibrierter) TV von Samsung mit seinem VA-Panel nochmal das deutlich dunklere Schwarz und lebendigere Farben.
Ist diese IPS-Quantenpunkt-Technik denn irgendwie vergleichbar von der Farbdarstellung eines VA-Panels? Ansonsten hätte ich den doch gerne mal ausprobiert - wenn auch lieber in 1440p. Von mir aus dann auch für 500€.
Aber ein 1080p Monitor neben einen 1440p Monitor stellen ist irgendwie... doof.
Es kann gut sein, dass dein Fernseher auch schon Quantumdots nutzt. Samsung hat da glaube ich schon 2013 Modelle angekündigt.
In Sachen Schwarzwert ergeben sich vielleicht minimalste Vorteile gegenüber einem LCD mit regulärem LED-backlight, aber ich glaube kaum, dass man davon viel mitbekommt. Mit der Farbdarstellung musst du selber schauen - im wahrsten Sinne des Wortes. QD-Backlight kann Farben konzeptbedingt deutlich satter und kontrastreicher darstellen, als reguläre LED-backlights. Allerdings liegt es an den Bildschirmherstellern, das theoretische Potential auszuschöpfen. Alleine QD-Backlight macht kein farbechtes Display. Es ist wie damals, beim Wechsel von Kaltkathodenröhren zu LEDs: LEDs haben deutliche Vorteile, aber nicht jeder LED-Bildschirm hatte automatisch ein besseres Bild, als ein Kaltkathodenmonitor, v.A. was Farbechtheit anbelangt.
gRU?; cAPS
 
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So angetan ich im ersten Moment von einem so günstigen Bildschirm mit dieser Technik bin, frage ich mich gleich danach, wer tatsächlich davon profitieren soll.

Dass die Gaming-Fraktion aus verschiedenen Gründen nicht glücklich damit wird, zeichnet sich bereits in diesem Thread ab.
Für professionelle Bild- und Videobearbeitung fehlen dem Gerät die anderen wichtigen Faktoren (z.B. Gleichmäßigkeit, Hardware-Kalibration etc.).
Und der durchschnittliche User hat keinen Schimmer von Farbmanagement und den Einsatz von Farbprofilen, sodass der üblicherweise übersättigte Farben zu sehen bekommt, die vielleicht nett wirken können, schnell aber auch viel zu knallig (was sie dann auch sind).
Damit bleibt es in meinen Augen eher ein netter Machbarkeitsbeweis.

So sehr ich mir auch immer Endgeräte mit größeren Farbräumen wünsche, so sehr wäre auch ein konsequentes Farbmanagement notwendig. Das liegt ja selbst im Desktop-Bereich noch immer oft irgendwo zwischen Magie und Affenkarate. Und bei den immer häufiger eingesetzten Mobilgeräten fehlen dann auch noch die Magie, die Affen und das Karate.
 
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So angetan ich im ersten Moment von einem so günstigen Bildschirm mit dieser Technik bin, frage ich mich gleich danach, wer tatsächlich davon profitieren soll.

Dass die Gaming-Fraktion aus verschiedenen Gründen nicht glücklich damit wird, zeichnet sich bereits in diesem Thread ab.
Für professionelle Bild- und Videobearbeitung fehlen dem Gerät die anderen wichtigen Faktoren (z.B. Gleichmäßigkeit, Hardware-Kalibration etc.).
Und der durchschnittliche User hat keinen Schimmer von Farbmanagement und den Einsatz von Farbprofilen, sodass der üblicherweise übersättigte Farben zu sehen bekommt, die vielleicht nett wirken können, schnell aber auch viel zu knallig (was sie dann auch sind).
Damit bleibt es in meinen Augen eher ein netter Machbarkeitsbeweis.

So sehr ich mir auch immer Endgeräte mit größeren Farbräumen wünsche, so sehr wäre auch ein konsequentes Farbmanagement notwendig. Das liegt ja selbst im Desktop-Bereich noch immer oft irgendwo zwischen Magie und Affenkarate. Und bei den immer häufiger eingesetzten Mobilgeräten fehlen dann auch noch die Magie, die Affen und das Karate.

Schon mal was von nen Monitor kalibrierungs Gerät gehört
 
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Warum zitierst du dich selber?

Das Gerät heisst übrigens Colorimeter und ne Hardwarekalibrierung, ja auch da braucht man ein Colorimeter, ist besser als ne Softwarekalibrierung.
 
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Schon mal was von nen Monitor kalibrierungs Gerät gehört

Du meinst vermutlich ein Colorimeter oder noch besser ein Photospektrometer.
Ja, habe ich von gehört, nutze ich selber. Beide Geräte erlauben Dir aber nur, ein Farbprofil für dein Gerät (in dem Fall Monitor) zu erzeugen oder im besten Fall direkt in die LUT des Monitors zu schreiben, ihn also in Hardware zu kalibirieren.
Das erzeugte Profil muss aber überhaupt genutzt werden können. Dafür ist ein Farbmanagementmodul* (CMM) notwendig, das inzwischen immerhin meist im Betriebssystem vorhanden ist (Ausnahmen: Android und anscheinend auch iOS).
Zudem müssen die Anwendungen mit Farbprofilen umgehen können. Zum Beispiel nutzt kaum ein Browser wirklich oder überhaupt die Farbprofile** und auch lange nicht jedes Bildbearbeitungsprogramm.
Weiterhin müssen z.B. Bilddateien ein Farbprofil mitbringen, damit bekannt ist, in welchem Farbraum z.B. eine Kamera das Bild aufgenommen hat, wodurch erst eine Umrechnung möglich ist.
Dazu kommen noch andere Stolpersteine.

Einfach ein Colorimeter (das selbst wiederum Korrekturdaten benötigt) oder Photospektrometer an den Bildschirm halten reicht bei weitem nicht aus.
Leider.

* Siehe Einführung Farbmanagement: Grundlagen IT8-Kalibrierung ICC-Profile Lab-Referenzmodell CMM Arbeitsfarbraum: Scanner, Digitalkamera, Bildschirm, Drucker , viele Infos auf den restlichen Unterseiten
** Siehe Farbmanagement im Browser sowie Mogliche Probleme im Umgang mit Websites , der Rest der Seite ist auch interessant
 
Haltbarkeit im Vgl. mit OLED?

Hat jemand schon etwas bezüglich der Haltbarkeit mitbekommen? Es wäre interessant, wie sich das im Vergleich zu OLED verhält.

Grüße LK
 
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Haha.... eins zu eins das selbe Problem. Hab auch den Asus, bin mit dem aber echt ganz happy... ob zum Spielen oder für Bildbearbeitung
:D und überlege meinen alten Schrott PN-Panel Samsung 22" 1680*1050 auszutauschen und noch n feinen zweiten Bildschirm hier hin zu packen.... aber gleiche Auflösung wär
da schon angebracht.... aber wenn noch n zweiter 1440p hier hin kommt, kann man auch gleich ne zweite 980er kaufen. Da lappt sich das ganze schon!
 
AW: Haltbarkeit im Vgl. mit OLED?

Hat jemand schon etwas bezüglich der Haltbarkeit mitbekommen? Es wäre interessant, wie sich das im Vergleich zu OLED verhält.

Grüße LK

Definitiv sehr viel haltbarer, als OLED.
QDot-Monitore sind ja im Endeffekt "nur" normale Monitore mit einer ein bisschen anderen Rückbeleuchtung. Damit sind sie genauso haltbar, wie andere LC-Monitore auch.
gRU?; cAPS
 
AW: Philips 276E6ADSS: Erster Quantenpunkt-Monitor für 309 Euro

OLED's sind mittlerweile doch auch nicht mehr sooo anfällig, oder?
 
AW: Haltbarkeit im Vgl. mit OLED?

Definitiv sehr viel haltbarer, als OLED.
QDot-Monitore sind ja im Endeffekt "nur" normale Monitore mit einer ein bisschen anderen Rückbeleuchtung. Damit sind sie genauso haltbar, wie andere LC-Monitore auch.
gRU?; cAPS

Sollte doch aber vermutlich drauf ankommen aus welchem Material die Strukturen für die Punkte gefertigt werden. Falls dabei OLED ähnlich organische Stoffe genutzt werden, würde die Haltbarkeit sich ja eher daran orientieren als an dem Rest des Displays, oder hab ich da jetzt nen Denkfehler :P
 
AW: Haltbarkeit im Vgl. mit OLED?

Sollte doch aber vermutlich drauf ankommen aus welchem Material die Strukturen für die Punkte gefertigt werden. Falls dabei OLED ähnlich organische Stoffe genutzt werden, würde die Haltbarkeit sich ja eher daran orientieren als an dem Rest des Displays, oder hab ich da jetzt nen Denkfehler :P

Ein Denkfehler ist das nicht! Aber ich glaube nicht, dass da große Probleme entstehen. Die eingestrahlten Energiemengen sind ja recht überschaubar und Ströme werden auch nicht durch das Material getrieben (im Gegensatz zu LEDs) etc.
Das Hauptproblem bei OLEDs ist ja, dass die organischen Stoffe v.A. bei elektrischem Stress irgendwann ihre Struktur verändern und ggf. miteinander reagieren und damit nicht mehr als emittierende Materialen nutzbar sind. Zumindest, soweit ich das noch richtig im Kopf habe... :ugly:
Bei OLEDs braucht man halt relativ komplexe organische Moleküle, damit sich sowas ähnliches wie Energiebänder bilden und man halbleitende Eigenschaften bekommt. Dass die auf viele verschiedene Weisen miteinander reagieren können, ist halt leider eine blöde Nebeneigenschaft, die für Bildschirme halt nicht so geil ist.
Ich wüsste keinen Grund, warum man nicht anorganische Materialien für QDots verwenden könnte. Gerade III-V-Halbleiter würden sich eigentlich anbieten. Die sind auch ziemlich unreaktiv, so ein bisschen Strahlung würde da wahrscheinlich nichts machen. Allerdings muss ich zugeben, dass das hier reine Spekulation auf Basis meiner Einschätzung ist, mit Sicherheit kann ich da gar nichts sagen. :ugly:
Also bitte den Inhalt dieses Posts mit Vorsicht genießen^^
gRU?; cAPS
 
AW: Philips 276E6ADSS: Erster Quantenpunkt-Monitor für 309 Euro

Das hat Effizienzvorteile (Farbfilter schmeißen filtern nicht mehr so große Teile des emmitierten Spektrums) und Vorteile in der Farbwiedergabe, da die Farben einfach knalliger sind.
Mit HDR hat diese Technik also erstmal nichts zu tun, aber dafür mit der Farbwiedergabe des Bildschirms ansich ;)
gRU?; cAPS

Ein großer Vorteil ist auch die gute Abstimmbarkeit. Durch das mengenmäßige Verhältnis der Quantenpunkte zueinander kann der Hersteller die Farbe der Hintergrundbeleuchtung kalibrieren wodurch eine sehr genaue Farbwiedergabe und ein großer Farbraum ohne das eine (mit einem Kontrastverlust verbundene) Kalibrierung über das Panel nötig ist erreicht werden kann.

Bildschirme mit QD-LED Hintergrundbeleuchtung versprechen eine ähnlich gute Farbqualität wie RGB LED-LCD Monitore allerdings zu einem sehr viel geringeren Preis.

Die Quantenpunkte sind übrigens in der Regel anorganisch, üblich sind wohl etwa Cadmiumtellurid, Cadmiumselenid und solche Sachen.
 
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