Pflichteinbau von smarten Stromzählern in Deutschland startet

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Die digitalen Messgeräte ergeben langfristig nur mit installiertem Kommunikationsmodul bzw. unter dessen Verwendung Sinn.

Die wesentlichen Vorteile von der reinen digitalen Messeinrichtung bestehen darin, dass sowohl der aktuelle als auch rückwirkend der Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresstromverbrauch abgelesen werden kann. Das ist schon eine feine Sache.
Der Haken: Für diese Infos muss man selber zum Zähler latschen und gucken. Die Ablesung bzw. Übermittlung zum Energieversorger und oder Messstellenbetreiber erfolgt dann auch vom Kunden durch Ablesen, wenn nicht vom Messstellenbetreiber abgelesen wird. Das bedeutet wiederum, dass selbst dein Energieversorger dir keine Tages- bis Monatsverbrauchswerte angeben kann, weil er den Stand auch nur einmal jährlich haben möchte und die Übermittlung eben nicht in Form des gesamten Datensatzes, sondern eben nur als "eine Zahl" erfolgt.

Anders ist das bei einem intelligenten Messsystem. (iMSys = digitales Messgerät + Kom.Modul)
Ist einer verbaut, dann werden die Daten automatisch an den Messstellenbetreiber geschickt und darüber hinaus "muss" der Versorger dir mind. die monatlichen Verbrauchsdaten zur Verfügung stellen, was dann i.d.R. relativ simpel über eine App erfolgen kann, wenn dein EVU nicht hängengeblieben ist.
Darin kann man auch den täglichen Verbrauch ablesen, da i.d.R. der vollständige Datensatz übermittelt wird.

Sofern also der Endverbraucher nicht täglich, wöchentlich oder monatlich zum Zählerschrank latscht und auf den Einzeilerdisplay glotzt, ändert sich mit der digitalen "Messung-only" rein garnichts. Technisch ist bei diesen modernen Messeinrichtungen eine Anbindung ans Kommunikationsnetz aber immer möglich (die lassen sich mit einem Kom.Modul erweitern).
Also muss dann auch weiterhin manuell abgelesen werden, sei es von dir oder vom Messstellenbetreiber.

Also sollte man es, wenn man schon einmal dran ist, direkt vollständig machen.
 
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Nennt man zwangsbeglückung und Totalüberwachung.

Diese Messeinrichtungen können zwar den Stromverbrauch detaillierter messen, als analoge Stromzähler, aber es ist nicht möglich, Daten an den Stromanbieter zu senden. Theoretisch soll es so möglich werden, dass die Verbraucher zu flexibleren Stromtarifen Zugang erhalten und so eventuell weniger bezahlen müssen, als bislang, so die Argumentation der Bundesnetzagentur.
Die Geräte sind in keinster weise genauer da auch die guten alten Analogen Meter weit aus genauer sein können als die Abrechnung am ende des Jahres.

So können Stromanbieter genau nachvollziehen, an welchen Tagen und Uhrzeiten es Stromspitzen gibt und daran ihre produzierte Strommenge ausrichten.
.... Nein. Da ändert sich genau gar nichts. Was im netz verbraucht wird wird auch eingespeist. Die wissen zu jedem Zeitpunkt exakt was verbraucht wird - und seit jahrzehnten wird das netz auch entsprechend aktive überwacht um auf Spitzen zu reagieren oder diese auch vorherzusehen. Ohne das gäbe es kein Stromnetz mehr, das Netz ist viel zu instabil dafür.

Der Betrieb eines Smart Meter liegt je nach Jahresverbrauch in Kilowattstunden bei maximal 100 bis 200 Euro. Nur, wenn man mehr als 100.000 Kilowattstunden pro Jahr an Strom verbraucht, dann liegen die Betriebskosten oberhalb von 200 Euro. Die genau jährlich zu zahlenden Betriebskosten für das Smart Meter legt jeder Stromanbieter selbst fest.
Also erstmal installationskosten, dann noch die Stromkosten und dann noch extra laufende kosten dafür das man überwacht wird? XD


Falls das Haus über eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von sieben kW bis 100 kW verfügt, muss ebenfalls ein Smart Meter im Haus verbaut werden. Gleichfalls gilt diese Pflicht auch, wenn Verbraucher ein verringertes Netzentgelt für eine Wärmepumpe oder eine Nachtspeicherheizung zahlen oder aber eine eigene Wallbox für Elektrofahrzeuge installiert haben.
Ah, wer also versucht seinen Stromverbrauch zu senken kommt auch nochmal extra zum Handkuss?



Wer sich ein wenig mit Energiewirtschaft und Energietechnik auskennt, der weiß, dass dieser Schritt richtig und unumgänglich ist.

Du hast hoffentlich das </s> vergessen.

soso, bei dir zählen die wahrscheinlich VA und du zahlst für W.....

soll W= watt sein?
was ist VA? normalerwise ist VA=W

und allgemein steht in den verträgen was von kW/h nicht W.
Erstens zahlt man für kWh und nicht kW/h und zweitens sind VA und W was deutlich anderes.

und wenn der zähler 'plötzlich' bei dir 40% mehr zählt/misst, dann war wohl vorher was erheblich nicht in ordnung.
Siehe oben - nein.
 
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Erstens zahlt man für kWh und nicht kW/h und zweitens sind VA und W was deutlich anderes.
Was denn?
Ich habe gelernt dass die Leistung = Spannung * Stromstärke ist.
 
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Was denn?
Ich habe gelernt dass die Leistung = Spannung * Stromstärke ist.
Ist es nur im allereinfachsten Fall von konstantem Strom/Spannung. Wir haben aber Wechselstrom um reaktive Bauteile. Das macht bei einfachen gegenständen wie zB einem verkabelten Feueralarm schon mal einen Unterschied vom Faktor ~10.
 
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Es gab ja vor Kurzem bereits die smarten Stromzählern in Deutschland Info. Deshalb halte ich mich auch kurz.
Was sind intelligente Messeinrichtungen? Das verlängerte Hirn der Digitalisierung?:stupid:
So lange kein Datenverkehr entsteht muss man leider den Schwachsinn mitmachen.
Was kann man heute denn nicht alles digitalisieren?

Irgendwann heißt es smarte Lebensweise á la Lebensdigitalisierung im Rechenzentrum der Globalisierung unserer Erde. Klimawandel ade...:schief:
 
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soll W= watt sein?
was ist VA? normalerwise ist VA=W
Ja W=Watt und VA =VoltAmpere. Watt ist nicht gleich VoltAmpere, da mein Haus nicht aus einer 12V Batterie mit angeschlossener Glühlampe besteht. Schonmal was von Leistungsfaktor/Scheinleistung/Wirkleistung/Blindleistung gehört?
 
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Erstens zahlt man für kWh und nicht kW/h und zweitens sind VA und W was deutlich anderes.

ja, es heisst richtig kWh nicht kW/h allerdings sind VA schon 'volt mal amper' also nichts anderes als watt welche sich aus volt und amper zusammen setzen.

wenn ein zähler, egal ob digital oder analog, plötzlich 40% mehr zählt war da ganz gewalltig was im argen.
aus langjähriger beruflicher erfahrung als elektriker tippe ich da mal auf 'sehr viel blindleistung' zb die da früher nicht mitgezählt wurde, oder auch 'zufällig magnete beim zähler ab und an' oderso.
eine ordentliche anlage hat aber eigentlich eine blindleistung um 1 - 0,9 also man achtet darauf das der blindleistungsanteil nicht zu gross wird, wenn es anders ist und es fällt auf, gibt das ordentlich ärger mit dem versorger.
ab und an gab und gibt es aber 'ganz schlaue' die das mit absicht machen, bis es auffällt und sie dann geschätzte/kalkulierte nachzahlungen erhalten, da wird dann gerne gerechnet:
'wie lange kann der das schon gemacht haben'
'wieviel maximal kann da angefallen sein an kWh'
dazu noch ein strafzuschlag
und eine teure überpüfung der gesamten anlage,
samt gerichtsverfahren und beseitigung der 'unerlaubten installation(-en)' von einer fachfirma.
alles zu lasten des unlauteren kunden,
dementsprechend teuer wird das....
 
Zuletzt bearbeitet:
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ja, es heisst richtig kWh nicht kW/h allerdings sind VA schon 'volt mal amper' also nichts anderes als watt welche sich aus volt und amper zusammen setzen.

wenn ein zähler, egal ob digital oder analog, plötzlich 40% mehr zählt war da ganz gewalltig was im argen.
aus langjähriger beruflicher erfahrung als elektriker tippe ich da mal auf 'sehr viel blindleistung' zb die da früher nicht mitgezählt wurde, odwer auch 'zufällig magnete beim zähler ab und an' oderso. eine ordentliche anlage hat aber eigentlich eine blindleistung um 1 - 0,9 also man achtet darauf das der blindleistungsanteil nicht zu gross wird, wenn es anders ist und es fällt auf, gibt das ordentlich ärger mit dem versorger.
ab und an gab und gibt es aber 'ganz schlaue' die das mit absicht machen, bis es auffällt und sie dann geschätzte/kalkulierte nachzahlungen erhalten, da wird dann gerne gerechnet:
'wie lange kann der das schon gemacht haben'
'wieviel maximal kann da angefallen sein an kWh'
dazu noch ein strafzuschlag
und eine teure überpüfung der gesamten anlage,
samt gerichtsverfahren und beseitigung der 'unerlaubten installation(-en)' von einer fachfirma.
alles zu lasten des unlauteren kunden,
dementsprechend teuer wird das....
Ein Elektriker, der nicht den Unterschied zwischen VA und W kennt? :hmm: :lol:Ahhhh ja. Ok. Wann wird sowas gelehrt? Im 1. Lehrjahr?

Davon mal ganz abgesehen das ich in meinem Stromtarif keinerlei Bindung habe welchen Leistungsfaktor ich erreichen muss/darf. Ich habe keinen Industrietarif, wo man für VA zahlt und dann richtig zur Kasse gebeten wird, wenn man Geräte mit extrem schlechten Leistungsfaktor betreibt.
 
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Was mache ich jetzt mit meiner Plantage?
 
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Ein Elektriker, der nicht den Unterschied zwischen VA und W kennt? :hmm: :lol:Ahhhh ja. Ok. Wann wird sowas gelehrt? Im 1. Lehrjahr?

Davon mal ganz abgesehen das ich in meinem Stromtarif keinerlei Bindung habe welchen Leistungsfaktor ich erreichen muss/darf. Ich habe keinen Industrietarif, wo man für VA zahlt und dann richtig zur Kasse gebeten wird, wenn man Geräte mit extrem schlechten Leistungsfaktor betreibt.

na dann erklär doch mal den unterschied von VA und W
tipp: formel dazu: V*A=W
und jetzt deine erklärung was der unterschied ist.....

@casurin:
auch bei deinem wikipedia link steht klar:
1 V A = 1 V ⋅ 1 A = 1 W

wie denn blind- schein- und wirk-leistung gemessen wird, ist dabei irrelevant.

abschliessend: wo bitte wurde darüber diskutiert wie und ob welche leistung gemessen wird?
wo habe ich auch nur eine silbe dazu geschrieben?
woher weisst du dann ob ich was davon verstehe?!
danke für's gespräch, und tschüss!
 
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Die Einheit Watt beschreibt die Leistung, die sich in der Elektrizität bei ohmscher Last (ganz wichtig) aus dem einfachen Produkt aus Spannung und Strom zusammensetzt. Daraus resultiert: 1W = 1V * 1A
In der Wechselstromtechnik treten allerdings noch induktive und kapazitive Lasten auf, die eine Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung verursachen.

Rechnet man nun die Leistung eines solchen Systems und ignoriert dabei induktive/kapazitive Komponenten, gaukelt man rechnerisch vor bzw. tut man so, als gäbe es keine Phasenverschiebung. Weil dieser Wert allerdings eben nicht der reinen Wirkleistung entspricht, sondern eben auch die induktiven/kapazitiven Komponenten beinhaltet, unterscheidet man die Einheit dadurch, dass man nicht W sondern VA verwendet. Mathematisch setzen sich beide Leistungen nach wie vor aus Volt * Ampere zusammen, allerdings ist wie gesagt bei der Scheinleistung die Phasenverschiebung nicht mit dabei. Ergo: Es ist zwar mathematisch die selbe Größe, physikalisch allerdings nicht!


Im Wechselstromsystem gilt:

Scheinleistung: | Effektivwert Spannung * Effektivwert Strom | = | Volt * Ampere | = [VA]
Wirkleistung: Effektivwert Spannung * Effektivwert Strom * cos(Phasenverschiebung zwischen Spannung/Strom) = Volt * Ampere * "zahl" = [W]
Blindleistung: Effektivwert Spannung * Effektivwert Strom * sin(Phasenverschiebung zwischen Spannung/Strom) = Volt * Ampere * "zahl" = [VAr] (Voltamperereactiv)

[VA] und [W] sind also zwei verschiedene Einheitenzeichen, die sich beide aus [V] und [A] zusammensetzen, physikalisch allerdings unterscheiden.
 
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Deutschland gehört in der EU sowieso zu einer der Länder der die höhsten Preise für Strom hat und warum ist das so?
Weil es die Politik zugelassen hat.Wann kommt endlich die Strompreisbremse?Die verdamten Energie-Konzerne kriegen ihren Hals nie voll
und begründen das jedes Jahr mit unerwarteten Mehrkosten ect.Immer die gleiche Leier,wer es glaubt wird selig kann ich nur sagen.

Der Beitrag ist der beste Beweis dafür das die Politik alles richtig gemacht hat , die Kunden bringen denn Strompreis gar nicht mehr mit der total bescheuerten Politik in verbindung !
Mein Anbieter ENBW macht sich dagegen sehr genau die mühe die kosten aufzuschlüsseln und da merkt man dann eben schnell das Netz und Erzeugung Peanuts sind im vergleich du denn Steuern und Bullshit abgaben !
da finden sich dann so nette Bereiche wie Strafzahlungen wenn Zuviel Strom geliefert wird und entsorgt werden muss oder wenn zu wenig da ist und Strom eingekauft werden muss zu Irrwitzigen Preisen aus dem Eu Raum oder Kosten wenn ein Grosskunden entschädigt werden muss weil er denn Laden zu machen musste weil sonst das Netz zusammengebrochen wäre und und und
und wenn ich dann noch lese in Beiträgen , Strom müsste Theoretisch ja immer genug vorhanden sein und dann wird eben weniger Exportiert bla bla , da geht einem doch die Hutschnur hoch !
ja wenn ich Strom los werden muss und dafür Strafe Zahle und dann wieder 1000% aufpreis Zahle wenn ich zuwenig habe , dann muss eben der Deutsche Deppen Kunde die Zeche Zahlen ...

PS: Strom ist eine Just in Time angelegenheit, Speicher gibts aktuell kaum und wird es in dem Umfang auch nie geben, der Strom muss weg wenn er Produziert wird Punkt
 
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Es geht darum das der Anbieter den ich habe einfach den Zählerstand übernommen hat den ich online angegeben habe - ohne jemanden vorbei zu schicken. Die Stadtwerke bzw. Netzbetreiber hat damit doch 0,nix zu tun weil das ist eine Vertragssache zwischen mir und dem neuen Stromanbieter.
Natürlich hat dein zuständiger Netzbetreiber da was mit zu tun. Du hast zwar ein Vertragsverhältnis mit deinem gewählten Stromanbieter, dem du die Zählerstände zwecks Abrechnung übermittelst. Den eigentlichen Strom bekommst du trotzdem weiterhin aus dem Netz des örtlichen Netzbetreibers, welcher wiederrum mit deinem Stromanbieter abbrechnet und dafür auch noch Netzentgelte für den von dir verbrauchten Strom deinem Stromanbieter berechnet.
Die Netzentgelte der ganzen regional zuständigen Netzbetreiber sind alle unterschiedlich. Das ist auch der Grund, warum der gleiche Tarif von Stromanbieter A regional trotzdem unterschiedliche Preise pro KWh zur Folge hat. Da haben dann die regionalen Netzbetreiber mit ihren Netzentgelten ihre Finger im Spiel.

Ein weiteres Beispiel, das die regionalen Netzbetreiber mit den Stromanbietern den Verbrauch abrechnen, ist daran zu erkennen, das man trotz Vertragsverhältnis mit einem Stromanbieter urplötzlich in die Grundversorgung des regionalen Grundversorgers zurückfallen kann. In solchen Fällen hat der Netzbetreiber aufgrund von aufgelaufenen Rückständen den eigentlichen Stromanbieter gesperrt und betroffene Kunden fallen automatisch in die Grundversorgung zurück. Gab ja genug Beispiele in der Vergangenheit dazu, als dubiose Anbieter Insolvenz angemeldet hatten.

Aus allen diesen Gründen brauchen auch die zuständigen Netzbetreiber, die gleichzeitig auch immer die Messtellenbetreiber sind, die jeweiligen Zählerstände. Sie müssen aus rechtlichen Gründen jedoch immer eigenständig gegenüber den jeweils zuständigen Grundversorger auftreten. Das werden in deinem Fall eben die Stadtwerke sein bzw. ein Teil der Stadtwerke mit leicht anderem Namen aufgrund der rechtlich vorgeschriebenen Eigenständigkeit.
 
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Tolle Sache ich darf dann für meine im Mitte/Ende des Jahres geplante PV Inselanlage auch noch Geld an den Netzbetreiber abdrücken obwohl ich keinen Strom in sein Netz einspeise? Klasse :nene:

Bei einer echten PV "Inselanlage" musst du gar nichts. Weder anmelden, noch einen cent zahlen, da das System dann gar nichts als eigenständige Insel mit dem Netz zu tun hat. Erst wenn die Anlage Netzparallel betrieben wird, wollen die EEG Umlage ab 10KWp, was eine "gesetzwidrige" Frechheit ist! Gesetzwidrig? Das System hat doch der Betreiber aus eigener Tasche bezahlt und man kriegt keinen cent, sollte was Defekt sein. Das Risiko bleibt beim Betreiber und ebenso muss auch das generierte zu 1000% bei diesem bleiben! Oder sollen wir jetzt eine Kochsteuer einführen, wenn wir uns selbst was zu essen machen und nicht zum Italiener gehen?
Die schreien was von Umwelt und wenn jemand was sinnvolles wie PV macht, muss dieser dafür draufzahlen? Die EU hat Privatanlagen bis 30KWp als Abgabefrei deklariert, nur deutsche lands Politikers zicken da rum und halten dagegen. :daumen2:

Wenn diese ganzen quacksalber smart sein wollen würden! Würden die in etlichen Haushalten z.B. Heizstäbe verbauen lassen und per Knopfdruck via Inderniet bei den humanoiden Kühen die Warmwasserspeicher damit kochen lassen, anstatt diesen Strom sonstwo für teuer Geld zu verbrennen...
Blödes Gegenbeispiel für die Unfähigkeit: Ein 16 Jähriger Scriptkiddy kriegt es doch auch hin mit einem bot Netzwerk ein Firmen Server cluster lahm zu legen. :schief:
 
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Eine echte Inselanlage bingt aber ohne großen Speicher nix, ergo läuft es auf einen Parallelbetrieb hinaus mit evtl kleinem Speicher um mehr Autargie zu erreichen. Und genau das finde ich eben asozial: Man versucht unabhängig seinen Verbrauch mit Grünen Methoden zu bedienen und wird dafür auch noch abgestraft :hmm:
 
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Klar, auch dieses "nichts" sammelt sich zu XYZ € im Jahr wenns zu viele Kleinigkeiten gibt, aber das ist halt ein Grund dem Cheffe uff Arbeit zu sagen - yo, gugg mal, ich arbeite nicht für Luft und Liebe, mach die Zahl mal etwas fetter und gut ist.

Das ist dem Chef im Grunde genommen egal. Der zahlt sicher nicht mehr wegen so was. Da muss man schon bessere Gründe liefern.

Und die Tatsache das EU zwar die EU ist, aber jedes Land ne eigene Suppe kocht und man auf drölftausend Sachen achten muss die zwar hier gelten aber nicht mehr 500km weiter. Da gibt es regelmäßig facepalm-Momente im Meeting.

Internationale Politik ist aufwändig, Demokratie auch. Das steckt man halt nicht mal eben zusammen.

...Speicher gibts aktuell kaum und wird es in dem Umfang auch nie geben...

Mal abwarten. Ich könnte mir vorstellen, dass Millionen angeschlossene E-Autos schon ein halbwegs brauchbarer Puffer sein könnten.
 
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Eine echte Inselanlage bingt aber ohne großen Speicher nix, ergo läuft es auf einen Parallelbetrieb hinaus mit evtl kleinem Speicher um mehr Autargie zu erreichen. Und genau das finde ich eben asozial: Man versucht unabhängig seinen Verbrauch mit Grünen Methoden zu bedienen und wird dafür auch noch abgestraft :hmm:

Wenn genug Dachfläche vorhanden ist, voll machen, sodass gute 20kwp entstehen. 2 5kw sunnyboy, Byd hvm akku mit 20kw dazu und die meissten "kleinst" dauerschlucker auf eine phase. Grossverbraucher wie herd am netz lassen.
Kuppelschalter dazwische und das meisste rennt dann autark per solar. Sollte die pv im Dez mal nicht genug liefern zum netz zurück. Muss man halt alles im kreis kalkulieren.

Hofentlich ändert sich die EEG geschichte dieses jahr. Gab genug Beschwerden. Spanien, Österreich etc machens vor...
 
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