PCGHX-Umfragen für Netzteil-Vergleichstest: Welche Kaufkriterien sind Ihnen wichtig?

AW: PCGHX-Umfragen für Netzteil-Vergleichstest: Welche Kaufkriterien sind Ihnen wichtig?

Egal von welchem Hersteller. :daumen:

Für mich gilt das Gleiche.:daumen:

Wollte mit meinem ltzt Post nur den PCGH-User Stand beleuchten.
Hätte früher nie gedacht, dass es Fanboys bei den NT's geben wird.
 
AW: PCGHX-Umfragen für Netzteil-Vergleichstest: Welche Kaufkriterien sind Ihnen wichtig?

[...]
Hätte früher nie gedacht, dass es Fanboys bei den NT's geben wird.

Ist auch Quatsch. Das hat nichts mit Fanboy sein zu tun. :schief:
Die BeQuiet werden halt oft empfohlen, weil sie z.B. ziemlich preiswert sind. Deswegen habe ich mir auch eins gekauft und empfehle die auch weiter, nicht weil ich Fanboy bin. Genauso werden für High-End-Spiele-Pcs meist Intel-Prozzis empfohlen, weil Intel da einfach atm die Nase vorn hat.
 
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Man sieht aber gut, wie viele Leute hier reine Marketingjünger sind.

23% wollen semipassive Kühlung, knapp 80% abnehmbare Kabel, 22.5% blechen gerne für 80+ Titanium (könnten das die gleichen Leute sein? :ugly:).


reine Marketingjünger (und x295x2 Käufer :ugly: ) würden wohl eher >700 W und ne auslesbare Steuerung fordern :rollen:

Kabelmanagement ist dagegen, je nach Gehäuse und optischen Ansprüchen, durchaus etwas feines und eine semipassive-Steuerung in einigen Systemen ebenfalls - auch wenn du sie nach zahlreichen Diskussionen und Gegenbeispielen immer noch generell und für jeden abzulehnen scheinst.


Überraschender finde ich da die fast 10% für vollpassiv. Da gibt es doch sehr wenig Leute, die den massiven Preisaufschlag akzeptieren würden und da weniger als 10% <400 W akzeptieren würden, können das auch keine HTPCler sein :hmm:
 
AW: PCGHX-Umfragen für Netzteil-Vergleichstest: Welche Kaufkriterien sind Ihnen wichtig?

reine Marketingjünger (und x295x2 Käufer :ugly: ) würden wohl eher >700 W und ne auslesbare Steuerung fordern :rollen:
Ich glaube, unsere Auffassung dessen, was ein Marketingjünger ist, divergiert hier recht stark.


Kabelmanagement ist dagegen, je nach Gehäuse und optischen Ansprüchen, durchaus etwas feines und eine semipassive-Steuerung in einigen Systemen ebenfalls - auch wenn du sie nach zahlreichen Diskussionen und Gegenbeispielen immer noch generell und für jeden abzulehnen scheinst.

Jetzt geht das schon wieder los...

Aktive vs. semipassive Belüftung:
Welchen Vorteil hat denn eine semipassive Lüftersteuerung genau - ausser dem, dass im Netzteil bei geringerer Last praktisch kein Luftstrom herrscht und sich damit eher Hotspots bilden? Totalversager wie diese Corsair-Serie mal ausgenommen (war glaube ich die RM-Serie), deren OTP vor dem Lüfter ansprang. :ugly:

Ich weiss, dass du ein knochenharter Verfechter der Silent/Fanless-Bewegung bist (siehe dein Tagebuch-Link in deiner Siggi) - das ändert aber nichts daran, dass ein Lüfter die Langlebigkeit eines Netzteiles im Schnitt verbessert. Ja, viele Netzteile geben recht viel Radau von sich, das stimmt. Der Fehler liegt aber nicht am Konzept "Netzteil muss belüftet sein", sondern an der Geiz-ist-geil-Mentalität der Hersteller. Man könnte auf jedes Netzteil einen guten, leisen Lüfter setzen, wie das BQ bei seiner P10-Serie macht. Oder man kann einen 3000rpm Yate Loon verbauen und den semipassiv betreiben. :ugly:

Kabelmanagement:
Was bringen dir abnehmbare Kabel im Wattbereich von 450W-650W (dafür haben fast 75% der User hier gestimmt)?
Gehen wir einmal vom "Idealfall" aus (P10 650W und nur eine Grafikkarte):
Selbst beim sehr gut ausgestatteten P10 650W wären nur zwei PCIe-Stränge, der 6pin Hilfsstecker für's Mobo und zwei Sata/MOLEX-Stränge übrig. Mit dem richtigen Case (Arc R2 und Konsorten) ist es absolut kein Problem, diese Kabel kaum sichtbar zu verstauen.

Beim e9 480W, dessen Einsatz in einem solchen System weitaus realistischer sein dürfte, wäre ein ganzer Sata-Strang überzählig. wow. :schief:

Es gibt einen einzigen (!) Vorteil von Kabelmanagement: Modder können einfacher sleeven. Das war's dann aber auch schon. Dem gegenüber steht dann allerdings der höhere Übergangswiderstand in den Netzteil-Buchsen, was beim Betrieb an der Leistungsgrenze zu problemen mit erhöhten Temperaturen führen kann.
In Anbetracht der Verfügbarkeit von Verlängerungskits sehe ich diesen "tradeoff" nicht ein.



Das, was du hier ansprichst, waren keine "Diskussionen" sondern Fanboy-Schlachten, in denen sich beide Parteien gegenseitig immer wieder den gleichen Mist vorgeworfen haben, bis irgendwer mal den Thread geschlossen hat. Tut mir leid, aber ich weigere mich, sowas als repräsentativ anzuerkennen.


Überraschender finde ich da die fast 10% für vollpassiv. Da gibt es doch sehr wenig Leute, die den massiven Preisaufschlag akzeptieren würden und da weniger als 10% <400 W akzeptieren würden, können das auch keine HTPCler sein :hmm:

Womit wir wieder beim Marketing wären. ;)
 
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Top effizienz, multirail, DC-DC und leise :)
Multi Rail mit sinnvoller Rail Verteilung und sinnvoll gesetztem OCP Trip Point.
Gibt da einige Netzteile, die sinvolle OCP Trip Points haben, deren Rail Verteilung aber fürn Arsch ist. Oder die Rails zu schwach. Oder zu stark.

40A Rails bei einem 500-600W Netzteil sind z.B. ziemlicher Käse.
Aber auch nur zwei Rails je 18A bei einem 400-500W Netzteil...

Und die nächste Sache:
Wenn das Netzteil nur 2 Rails hat, wie verteilt man die Rails am besten?
Viele Geräte verteilen die PCIe Anschlüsse auf beide Rails, was ich irgendwie blöd finde, zumindest bei Geräten der 500W Klasse...

Beim Antec ists interessant: CPU und Laufwerke/ATX an eine Rail, PCIe an eine andere. Funktioniert aber nur bei maximal zwei PCIe Anschlüssen. Bei 4 oder 6 sind zwei Rails einfach Mist...

Und wenn man mal ein Blick auf die vollmodularen Enermax Mr.Revos und Plattenmax schaut,fragt man sich, was die Rail Verteilung soll. Weil +12V1 ist fast nicht genutzt, +12V2 nur für die CPU, dafür an +12V3 und 5 zwei PCIe Anschlüsse, +12V4 und 6 werden für Laufwerke genutzt, die ebenfalls mit den PCIe Anschlüssen geteilt werden...

reine Marketingjünger (und x295x2 Käufer :ugly: ) würden wohl eher >700 W und ne auslesbare Steuerung fordern :rollen:
Die werden auch auf Single Rail fliegen und jeden Mist, den der Hersteller auf die Verpackung schreibt, fressen. Wie diesen Semi Fanless shit...

Kabelmanagement ist dagegen, je nach Gehäuse und optischen Ansprüchen, durchaus etwas feines und eine semipassive-Steuerung in einigen Systemen ebenfalls - auch wenn du sie nach zahlreichen Diskussionen und Gegenbeispielen immer noch generell und für jeden abzulehnen scheinst.
Ja, besonders bei 350W Geräten, was in einigen Foren von einigen Leuten immer wieder gefordert wird. Da macht das besonders viel Sinn NOT.

Noch mal zur Sinnhaftigkeit:
Hast du mal Tomshardware in letzter Zeit angeschaut? Also das, was Igor so geschrieben hat?

Da schrieb er, dass abnehmbare Kabel die Effizienz um 2-3 Prozent verschlechtern können, bei einigen Netzteilen. Gut, das Teil ist von CWT, das kann auch an Fertigungsschwankungen liegen.


Dazu kommt:
Wirklich Sinn macht es nur, wenn man einige Kabel auch wirklich nicht verwenden kann, also bei 750W und aufwärts.
Bei einem 550W Gerät mit drei Laufwerkssträngen, einem PCIe Kabel, CPU und ATX Stecker bleiben, in realistischen Fällen, wieviele Kabel über?!

Also:
Ein normaler Nutzer, der noch 5,25" Sachen braucht, hätte ein Kabel über.
Ein normaler Nutzer, der keine 5,25" Sachen braucht, hätte zwei Kabel über.

Lohnt nicht wirklich, oder?!

Dafür gibt es dann auch wieder gewaltigste Nachteile wie es bei manch einem Netzteil der Fall ist. Wie dem 550W Gerät, was ich gerade im Rechner habe:
8pin Universalanschlüsse am Netzteil, ganze 4 davon. Aber PCIe ist modular ausgelegt. Als Y-Kabel...
Somit bleiben gerade mal 3 Anschlüsse für Laufwerke über (was Pure Power Klasse ist)...

Also hier ist es definitiv ein NACHTEIL...


Buttom Line: es macht keinen Sinn...
Überraschender finde ich da die fast 10% für vollpassiv. Da gibt es doch sehr wenig Leute, die den massiven Preisaufschlag akzeptieren würden und da weniger als 10% <400 W akzeptieren würden, können das auch keine HTPCler sein :hmm:
Und für stehende Lüfter hätten vielleicht 2,5-5% gestimmt, wenn überhaupt...

Nur wären diese Geräte dann, bei einem passendem Design und gescheiter Lüfterposition, einem Top Flow Lüfter 'nen Stückerl überlegen...


Aber hier sind wir wieder bei den Marketingopfern, die einfach mal fressen, dass größere Lüfter besser und toller sind. Gibt nur ein Problem:
Bei einem Netzteil gibt es 3-4 Hot Spots: Primärschalter (PFC und Switcher), Trafo, Sekundärschalter. Da braucht das ganze PCB gar keine Belüftung, nur diese 3-4 Teile (je nach Konstruktion).

Die beiden Probanden mal nackig, links ein (ausgeschlachtetes) 700W Cougar, rechts ein FSP Epsilon
DSC_2135.JPG DSC_2136.JPG DSC_2142.JPG

Cougar mit 120mm Lüfter, seiten Ansicht
DSC_2137.JPG DSC_2138.JPG

Cougar mit 140mm Lüfter.
DSC_2140.JPG DSC_2139.JPG

FSP Epsilon mit 120mm Lüfter
DSC_2141.JPG

FSP mit 80mm Lüfter on Top
DSC_2144s.jpg DSC_2143.JPG

Und so schaut dann ein gescheites Setup mit 80mm Lüftern aus:
DSC_2146.JPG

Man sieht hier recht gut: Cougar mit 140mm Lüfter ist einfach bullshit. Der Lüfter bläst überall hin, nur nicht da, wo das ganze gebraucht wird. Der 120mm Lüfter ist hier durchaus nicht verkehrt, wenn er bei dem Design linksbündig genutzt wird. Gleiches beim FSP. 140mm bringen hier einfach mal rein gar nix...

Bei Top Flow Lüftern hat man 2 Probleme:
a) die Lüfter blasen gegen eine Wand und haben einen recht hohen Luftwiderstand. Dazu Verwirbelungen und so weiter...
b) Man muss kleinere Komponenten (wie Kühler ;)) verwenden, um den einsetzen zu können...
 
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Kabelmanagement:
Was bringen dir abnehmbare Kabel im Wattbereich von 450W-650W (dafür haben fast 75% der User hier gestimmt)?
Gehen wir einmal vom "Idealfall" aus (P10 650W und nur eine Grafikkarte):
Selbst beim sehr gut ausgestatteten P10 650W wären nur zwei PCIe-Stränge, der 6pin Hilfsstecker für's Mobo und zwei Sata/MOLEX-Stränge übrig. Mit dem richtigen Case (Arc R2 und Konsorten) ist es absolut kein Problem, diese Kabel kaum sichtbar zu verstauen.

Ergo brauch ich dann genau ein passendes Gehaeuse, wo ich die Leitungen die zu viel sind verstauen kann.
Will ich, aus welchen Gruenden auch immer, ein Gehaeuse haben, welches diesen Platz nicht oder nur unzureichend bietet, hab ich Pech gehabt.
Haette ich ein Gehaeuse gewaehlt, welches zwar Platz genug hat, aber wo ueberfluessige Leitungen den Luftstrom enorm stoeren wuerden, haette ich auch wieder Pech gehabt, muss ich halt damit leben, das das Belueftungspotential nicht voll genutzt werden kann. Ich erinner hier nur an die frueheren ATA Flachbandkabel.

Je mehr ich darueber nachdenke, desto weniger Vorteile sehe ich fuer fixe Leitungen aus einem Netzteil raus, und mehr Vorteile fuer Kabelmanagment.

Ich persoenlich waer eventuell bereit einen Aufpreis fuer individuell konfenktionierte Leitungen zu bezahlen.


Nur weil du keinen, fuer dich sinnvollen Nutzen siehst, gilt das doch nicht fuer Alle.
Ansonsten koennten wir uns bald von unserem Hobby Hardware irgendwie verabschieden und auf fixfertig Dinger wie Applegeraete zurueckgreifen.
Wobei dann haetten wir auch keine Kompatiblitaetsprobleme und Hardware koennte durch die Software ungleich besser optimiert werden...
Hmmmm.....
 
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Ich glaube, unsere Auffassung dessen, was ein Marketingjünger ist, divergiert hier recht stark.

Möglich, dass es da verschiende Einschätzungen gibt. Bei Begriffen, die ggf. als Abwertung/Beleidigung aufgefasst werden, weil sie eine Konzentration auf gemeinhein wenig Ansehen genießende Aspekte suggeriert, sollte man umso vorsichtiger sein, wenn man sie zum Kerninhalt seiner Posts macht. Und sich nicht darüber beschweren, dass "etwas wieder losgeht", dass man soeben selbst provoziert :schief:

Ich weiss, dass du ein knochenharter Verfechter der Silent/Fanless-Bewegung bist (siehe dein Tagebuch-Link in deiner Siggi) - das ändert aber nichts daran, dass ein Lüfter die Langlebigkeit eines Netzteiles im Schnitt verbessert. Ja, viele Netzteile geben recht viel Radau von sich, das stimmt. Der Fehler liegt aber nicht am Konzept "Netzteil muss belüftet sein", sondern an der Geiz-ist-geil-Mentalität der Hersteller. Man könnte auf jedes Netzteil einen guten, leisen Lüfter setzen, wie das BQ bei seiner P10-Serie macht. Oder man kann einen 3000rpm Yate Loon verbauen und den semipassiv betreiben. :ugly:

Ich leugne nicht, dass viele Netzteile eine Schrott-Belüftung haben. Deine anhaltende Behauptung, dass semi-passiver Betrieb ausschließlich Marketing und Geldschneiderei ist, leugnet aber, dass man 10-20 W Abwärme, wie sie ein modernes Netzteil bei einem modernen Rechner im idle-Betrieb erzeugt, vollkommen problemlos und ohne kritische Hotspots auch ohne Lüfter abführen kann. Es gibt eben einen Unterscheid zwischen "ist mir die potentiellen Nachteile nicht wert" und "hat keinerlei Vorteile".

Was bringen dir abnehmbare Kabel im Wattbereich von 450W-650W (dafür haben fast 75% der User hier gestimmt)?

Das, was sie mir überall zwischen 0 und 1000000000W bringen (was sollte die Wattklasse auch für einen Unterschied machen? Die meisten Netzteile haben ohnehin ein derselbigen angepasste Kabelzahl):
Ich kann das Netzteil von den Kabeln trennen und so z.B. einfacher ein- und Ausbauen; die Kabel an ihrerseits potentiell auszubauende Teilen fixieren; ich kann mir das Verstauen von Kabeln sparen, was nicht nur bei der Einrichtung ein Vorteil ist, sondern auch jedesmal, wenn ich das Kabel doch z.B. für Tests brauche und es eben nicht erst rauskramen und dann noch einmal verstauen muss; ich kann kürzere oder -wichtiger- längere Kabelsätze verwenden (nicht bei allen Herstellern), etc.
Das weglassen von Kabeln in eine nie zu verändernden System wäre für mich ehrlich gesagt der letzte Grund für ein modulares Netzteil. Da reicht ein Seitenschneider. Aber i.d.R. ist ein System eben nicht statisch. Und jedes Mal, wenn man etwas verändert, ist quer durchs ganze System gefädelter Kabelstrang ein potentielles Ärgernis. Je häufiger man den irgendwo lösen kann, desto praktischer - und direkt am Netzteil ist das ganze sehr einfach umzusetzen.

Aber ist ja alles nur "Marketing"...

(Ich persönlich wäre sogar dafür, nur noch vollmodulare Netzteile mit standardisierten Anschlüssen zu fertigen und die Verkabelung zum Bestandteil des Gehäuses zu machen)

Dem gegenüber steht dann allerdings der höhere Übergangswiderstand in den Netzteil-Buchsen, was beim Betrieb an der Leistungsgrenze zu problemen mit erhöhten Temperaturen führen kann.

Noch so ein Punkt, bei dem es nur "Weglassen" oder "Fehlkonstruktion" am Markt gibt - und diesmal plädierst du für ersteres, was bei Lüftern ja noch sooo schlimm war?

Das, was du hier ansprichst, waren keine "Diskussionen" sondern Fanboy-Schlachten, in denen sich beide Parteien gegenseitig immer wieder den gleichen Mist vorgeworfen haben, bis irgendwer mal den Thread geschlossen hat. Tut mir leid, aber ich weigere mich, sowas als repräsentativ anzuerkennen.

Ich rede von Diskussionen zwischen (u.a.) dir und mir in bis heute offenen Newsthreads. Ich weiß nicht, wer von den beiden genannten Personen da eine Fanboy-Schlacht geführt hat, aber ich war es schon mal nicht :schief:

Womit wir wieder beim Marketing wären. ;)

Guck dir die Marketing"erfolge" passiver Netzteile an: Derzeit sind genau zwei nenneswerte Hersteller am Markt verblieben, die 1-2 aktuelle Modelle anbieten, die quasi niemand hier nutzt - und außerhalb unserer technikafinen Kreise kauft die 120+€ Netzteile erst recht niemand. Von erfolgreichem Marketing kann definitiv keine Rede sein ;)
(Was kein Vorwurf ans Marketing sein soll. Nischenprodukte zu vermarkten, von denen jedes zweite ein Fail ist, macht sicherlich keinen Spaß :ugly: )
 
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Ergo brauch ich dann genau ein passendes Gehaeuse, wo ich die Leitungen die zu viel sind verstauen kann.
Oder ein Gummiband, um die Kabel aus dem Luftstrom zu halten.
Bei PCs unterhalb des ATX-Format gebe ich dir natürlich uneingeschränkt Recht, da geht es nicht ohne, aber bei ATX... Näh.

Haette ich ein Gehaeuse gewaehlt, welches zwar Platz genug hat, aber wo ueberfluessige Leitungen den Luftstrom enorm stoeren wuerden, haette ich auch wieder Pech gehabt, muss ich halt damit leben, das das Belueftungspotential nicht voll genutzt werden kann. Ich erinner hier nur an die frueheren ATA Flachbandkabel.

Oder du machst einfach kein Drama daraus und bindest das Ganze mit einem Gummiband, Klettstreifen, Schnurstück oder Kabelbinder zusammen. Dann liegt ein kleines Bündel vor dem Netzteil und der Airflow wird de facto nicht beeinflusst.

ATA ist tot, damit musst du mir nicht mehr kommen. Das lockt keinen mehr hinter dem Ofen hervor :D



Je mehr ich darueber nachdenke, desto weniger Vorteile sehe ich fuer fixe Leitungen aus einem Netzteil raus, und mehr Vorteile fuer Kabelmanagment.

Nur weil du keinen, fuer dich sinnvollen Nutzen siehst, gilt das doch nicht fuer Alle.
Ansonsten koennten wir uns bald von unserem Hobby Hardware irgendwie verabschieden und auf fixfertig Dinger wie Applegeraete zurueckgreifen.
Wobei dann haetten wir auch keine Kompatiblitaetsprobleme und Hardware koennte durch die Software ungleich besser optimiert werden...
Hmmmm.....

Es hat einige Nachteile, lies mal Stefans Post durch. Okay, es hat auch einige Vorteile, wenn die Gehäuse kleiner als ATX sind - da hast du Recht, daran habe ich nicht gedacht. Beziehen wir uns aber auf ATX oder grösser, bringt KM nichts.





Möglich, dass es da verschiende Einschätzungen gibt. Bei Begriffen, die ggf. als Abwertung/Beleidigung aufgefasst werden, weil sie eine Konzentration auf gemeinhein wenig Ansehen genießende Aspekte suggeriert, sollte man umso vorsichtiger sein, wenn man sie zum Kerninhalt seiner Posts macht. Und sich nicht darüber beschweren, dass "etwas wieder losgeht", dass man soeben selbst provoziert :schief:

Okay, da hast du mich wohl erwischt. :D

Ich leugne nicht, dass viele Netzteile eine Schrott-Belüftung haben. Deine anhaltende Behauptung, dass semi-passiver Betrieb ausschließlich Marketing und Geldschneiderei ist, leugnet aber, dass man 10-20 W Abwärme, wie sie ein modernes Netzteil bei einem modernen Rechner im idle-Betrieb erzeugt, vollkommen problemlos und ohne kritische Hotspots auch ohne Lüfter abführen kann. Es gibt eben einen Unterscheid zwischen "ist mir die potentiellen Nachteile nicht wert" und "hat keinerlei Vorteile".

Es geht nicht um kritische Hotspots (was suggeriert, dass diese den ordnungsgemässen Betrieb in Frage stellen), sondern es geht um Hotspots an sich. Das gibt es IMMER, wenn wir über Elektronik reden.

Das Problem dabei ist, dass jede Temperaturerhöhung zu einer Verminderung der Lebensdauer führt und genau das finde ich nicht akzeptabel, wenn es belüftete Netzteile gibt, die geauso unhörbar sind. Oder möchtest du mir weissmachen, dass du 0.2 Sone (P10-Reihe) aus einem geschlössenen Gehäuse heraushörst? :ugly: Dann hättest du in der Tat verdammt gute Ohren.


Das, was sie mir überall zwischen 0 und 1000000000W bringen (was sollte die Wattklasse auch für einen Unterschied machen? Die meisten Netzteile haben ohnehin ein derselbigen angepasste Kabelzahl):
Ich kann das Netzteil von den Kabeln trennen und so z.B. einfacher ein- und Ausbauen; die Kabel an ihrerseits potentiell auszubauende Teilen fixieren; ich kann mir das Verstauen von Kabeln sparen, was nicht nur bei der Einrichtung ein Vorteil ist, sondern auch jedesmal, wenn ich das Kabel doch z.B. für Tests brauche und es eben nicht erst rauskramen und dann noch einmal verstauen muss; ich kann kürzere oder -wichtiger- längere Kabelsätze verwenden (nicht bei allen Herstellern), etc.
Das weglassen von Kabeln in eine nie zu verändernden System wäre für mich ehrlich gesagt der letzte Grund für ein modulares Netzteil. Da reicht ein Seitenschneider. Aber i.d.R. ist ein System eben nicht statisch. Und jedes Mal, wenn man etwas verändert, ist quer durchs ganze System gefädelter Kabelstrang ein potentielles Ärgernis. Je häufiger man den irgendwo lösen kann, desto praktischer - und direkt am Netzteil ist das ganze sehr einfach umzusetzen.

Die Wattzahl hat damit zu tun, dass höherwattige Geräte in der Regel auch mehr Anschlüsse bieten.

Auf der anderen Seite: Wenn du so oft an deinem System herumspielst... Wäre es dann nicht praktischer, einen Benchtable zu benutzen? Es mag ja sein, dass ein modulares NT für dein (überdurchschnittlich oft wechselndes) System von Vorteil ist, das stelle ich dir auch nicht in Abrede.

Der durchschnittliche PC wird aber in der Regel einmal zusammengebaut und dann kommt das Netzteil erst wieder ins Gespräch, wenn irgendwas an der Kiste erneuert wird und selbst dann: Wenn neue Komponenten eingebaut werden, musst du in der Regel keine neuen Kabel ziehen - auch die neue Graka braucht ihre PCIe-Stecker^^

Die allermeisten grösseren Umbauten geschehen wegen Defekten oder Aufrüstplänen (abgesehen von Enthusiasten, Modding-Fans und anderen Perfektionisten - wobei ich das keineswegs abwertend meine!).


Aber ist ja alles nur "Marketing"...

(Ich persönlich wäre sogar dafür, nur noch vollmodulare Netzteile mit standardisierten Anschlüssen zu fertigen und die Verkabelung zum Bestandteil des Gehäuses zu machen)
Es ist genauso Marketing wie Single Rail. Wenn meinetwegen die selten genutzten Stränge modular sind ok, aber warum alle? Ich meine.. P4+4, ATX, 2x PCIe 6+2 (bei 750W-Modellen würde ich gleich 4x fest verbauen) und Sata braucht jeder PC. Wenn man den Rest modular macht.. Ok, warum nicht?


Noch so ein Punkt, bei dem es nur "Weglassen" oder "Fehlkonstruktion" am Markt gibt - und diesmal plädierst du für ersteres, was bei Lüftern ja noch sooo schlimm war?

Jetzt verbindest du aber zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben - du kannst doch das Fanless-Konzept nicht mit dem Modularität-Konzept mischen und mir daraus dann einen Vorwurf stricken... :lol:


Ich rede von Diskussionen zwischen (u.a.) dir und mir in bis heute offenen Newsthreads. Ich weiß nicht, wer von den beiden genannten Personen da eine Fanboy-Schlacht geführt hat, aber ich war es schon mal nicht :schief:

Uh, in der Regel habe ich mich nur bei Single- oder Multirail auf der Seite der Multirail-Verfechter beteiligt. Betreffend Fanless ist Stefan und in Teilen Threshold der Fahnenträger. ;)

OT:
Wer am Ende angefangen hat, wäre nicht einmal wirklich relevant, für einen Streit braucht es immer einen, der's macht und einen, der's mit sich machen lässt.


Guck dir die Marketing"erfolge" passiver Netzteile an: Derzeit sind genau zwei nenneswerte Hersteller am Markt verblieben, die 1-2 aktuelle Modelle anbieten, die quasi niemand hier nutzt - und außerhalb unserer technikafinen Kreise kauft die 120+€ Netzteile erst recht niemand. Von erfolgreichem Marketing kann definitiv keine Rede sein ;)
(Was kein Vorwurf ans Marketing sein soll. Nischenprodukte zu vermarkten, von denen jedes zweite ein Fail ist, macht sicherlich keinen Spaß :ugly: )

Ich sehe die Teile als Machbarkeitsstudie, Prestigeobjekte und vielleicht in Teilen als Zuspruch zur Modding-Szene.

Halbgare Magazine werden davon berichten und der dumme Hans kommt auf den Gedanken, dass Netzteile von X gut sein müssen, weil eine Reihe von denen nicht einmal mehr einen Lüfter braucht.

Man sieht doch sogar hier, wie oft jemand bei Netzteil-Fragen "Nimm einfach ein Be Quiet" schreibt.
 
AW: PCGHX-Umfragen für Netzteil-Vergleichstest: Welche Kaufkriterien sind Ihnen wichtig?

Okay, da hast du mich wohl erwischt. :D

Irgendwann erwischen wir jeden :P

Es geht nicht um kritische Hotspots (was suggeriert, dass diese den ordnungsgemässen Betrieb in Frage stellen), sondern es geht um Hotspots an sich. Das gibt es IMMER, wenn wir über Elektronik reden.

Das Problem dabei ist, dass jede Temperaturerhöhung zu einer Verminderung der Lebensdauer führt und genau das finde ich nicht akzeptabel, wenn es belüftete Netzteile gibt, die geauso unhörbar sind.

Die Frage ist halt, von was für einer Verminderung hier sprechen - das meinte ich mit "kritisch". Das mein Engelking seinerzeit iirc 50 °C auf der Gehäuserückseite erreicht hat (also die Seite, die nicht der Wärmeableitung diente und keinen direkten Kontakt zum Innenleben hatte), fand ich auch alles andere als toll.
(Trotzdem wäre anzumerken, dass es -gebraucht gekauft- 3 Jahre lang problemlos und danach noch einmal ein halbes Jahr mit "Vorwärmen" gearbeitet hat. Und dass, obwohl es mit seinen 250 W einen P4EE und eine 6800GT bzw 7800GS@GTX-Spannug bewältigen musste, für die 20 A @12V statt der verfügbaren 13A empfohlen wurden. Am letzten Tag habe ich es sogar noch mal mit der Kombi P4EE@OC + HD3850 versucht - Crysis lief)
Aber wenn wir von 10-20 W Abwärme in einem großzügigen ATX-Netzteilgehäuse reden, dann haben wir eben kaum Energie-Konzentrationen. Und eine "nicht kritische" Temperaturerhöhung von 20 °C auf 30 °C oder meinetwegen auch 40 °C (wobei das sehr unwahrscheinlich ist, denn die empfindlichen Bauteile sind nicht diejenigen, die die größte Wärme erzeugen) zieht bei einem 105 °C Kondensator eben keine wirklich interessante Reduzierung der Lebensdauer nach sich. (Im Vergleich zu den Temperaturen, die z.B. in manch Router dauerhaft herrschen -Grüße an Linksys/Cisco/Belkin :daumen2: sind das Traumbedingungen)
Natürlich kann man einen Lüfter trotzdem laufen lassen, wenn er einen nicht stört. Aber es ist technisch vollkommen legitim, auch Geräte anzubieten, die das nicht machen - falls sich doch jemand am Lüfter stört.

Oder möchtest du mir weissmachen, dass du 0.2 Sone (P10-Reihe) aus einem geschlössenen Gehäuse heraushörst? :ugly: Dann hättest du in der Tat verdammt gute Ohren.

Ich hab noch kein P10 in der Hand gehalten geschweige denn im Gehäuse gehabt. Aber die störenste Geräuschquelle in meinem System, das Laufgeräusch der Festplatten, ist einen Tick leiser, als der Vorgänger. Und die wurden von PCGH seinerzeit mit 0,1 Sone gemessen (allerdings iirc noch @1m). Meinem letzten -3 Jahre alten- Hörtest zu folge müsste meine Hörschwelle im übrigen bei 0 Sone, stellenweise ggf. auch darunter liegen. Ob mein Monitor (HP ZR24w) an oder aus ist höre ich (wenn der Rechner mal Ruhe geben würde...), bei 15% Helligkeit, aus 4 m Entfernung (auch wenn es nicht wirklich stört), obwohl dieser von vielen Testern (@0 m) als geräuschfrei bezeichnet wurde. Bei Seasonics 520FL, dass vielerorts als 1A Passivnetzteil gehandelt wird (und jetzt auch Silverstone als Grundlage dient :( ) konnte ich den Betriebszustand heraushören und empfand so ziemlich alle außer "gerade angeschlossen" als störend, insbesondere "soft-off" war inakzeptabel.
K.A., ob das "verdammt gute Ohren" sind, aber ich kenne Leute, bei denen kommt außen mehr aus den Kopfhöhrern, als bei mir aus der Anlage, wenn ich entspannt Musik höre :ugly:


Die Wattzahl hat damit zu tun, dass höherwattige Geräte in der Regel auch mehr Anschlüsse bieten.

Jup. Und wann kauft man diese (wenn man mitdenkt)? Nur wenn man mehr Geräte hat, die angeschlossen werden müssen ;)

Auf der anderen Seite: Wenn du so oft an deinem System herumspielst... Wäre es dann nicht praktischer, einen Benchtable zu benutzen? Es mag ja sein, dass ein modulares NT für dein (überdurchschnittlich oft wechselndes) System von Vorteil ist, das stelle ich dir auch nicht in Abrede.

Ein Benchtable wäre für viele Zwecke manchmal nett, ja. Aber zum einen kann ich die nicht unter den Tisch stellen, zum anderen ist die Hardware da doch sehr ungeschützt. Für ein reines Testsystem okay - aber spätestens seitdem mir mal ein Milchglas über den Rechner gelaufen ist, ziehe ich eine geschlossene Bauweise für den stationären Betrieb vor :ugly: (und leiser ist es auch).
Ungeachtet dessen würde ich auch bei einem Benchtable ein modulares Netzteil bevorzugen. Zwar muss man da nicht soviel kramen, aber herumfliegende Kabel stören trotzdem - gerade wenn man viel baut.

Der durchschnittliche PC wird aber in der Regel einmal zusammengebaut und dann kommt das Netzteil erst wieder ins Gespräch, wenn irgendwas an der Kiste erneuert wird und selbst dann: Wenn neue Komponenten eingebaut werden, musst du in der Regel keine neuen Kabel ziehen - auch die neue Graka braucht ihre PCIe-Stecker^^

Bei mir ist es eher so, dass ich eine neue Komponente erstmal ausprobieren möchte. D.h. ich brauche auf einmal Kabel für eine zweite Karte bzw. ich brauche Kabel, die 5 cm weiter runter reichen. Oder aber ich arbeite an einem ganz anderen Rechner und möchte irgendwas mit dessen Festplatte vorbereiten. Sehr beliebt waren bei mir auch Arbeiten am Board (Temperaturmessungen, Kühlerumbauten). Super einfach mit einem Mainboardschlitten. Wenn man nicht erst das halbe System entkabeln müsste, damit dieser auch herausgezogen werden kann :(
(Da mein Netzteil hinter dem Gehäuse hängt wäre vollmodular hier richtig praktisch. Die Kabel könnten fest am Mainboard-/Schlitten bis zum Netzteil gelegt und dann einfach da abgezogen werden. Stattdessen quetschen sie sich oberhalb des Schlittens ins Gehäuse, versuchen da irgendwie ihre Länge unterzubringen und wenn ich den Schlitten rausziehen will, muss ich -mit meinen eher großen Händen- in den letzten Ecken Stecker lösen. Besonders toll war es, als die Pumpe noch in ihrer alten Position war -TB ist nicht aktuell und zeigt das noch- und damit den ATX-Stecker verdeckte)

Es ist genauso Marketing wie Single Rail. Wenn meinetwegen die selten genutzten Stränge modular sind ok, aber warum alle? Ich meine.. P4+4, ATX, 2x PCIe 6+2 (bei 750W-Modellen würde ich gleich 4x fest verbauen) und Sata braucht jeder PC. Wenn man den Rest modular macht.. Ok, warum nicht?

Siehe oben: Es ist einfach tierisch praktisch, wenn man die Kabel einfach mitsamt der Hardware bewegen kann oder wenn man das Netzteil ein-/ausbauen kann, ohne sie zu bewegen, etc. .
Ich stehe z.B. gerade vor dem Problem, dass ich für eine Lautstärkemessung eine lautlose 12 V Stromquelle brauche. Mein "repariertes", altes Nightjar weigert sich aber zu starten. Nun habe ich noch ein aktuelles am Rechner hängen - sollte eigentlich die Lösung sein? Ne. Denn der Rechner ist zu groß, zu schwer und zu laut, um ihn als ganzes im Test zu nutzen. Ich werde also aller vorraussicht nach das komplette System entkabeln und danach wieder zusammeflicken müssen, was mich locker 2-3 Stunden kosten könnte, wenn ich vorsichtig arbeite. Ein voll modulares Netzteil könnte ich in 20-30 Sekunden demontiert und einsatzbereit haben.

Das ist natürlich, genauso wie die Beispiele weiter oben, ein Sonderfall. Aber wenn allein ich schon 3-4 Szenarien aus meinem "Alltag" (naja - mehrmals im Jahr) anführen kann, dann wird es sicherlich noch eine ganze Palette weiterer Einzelfälle geben, die in der Summe eine ganze Menge Leute auf die "ich find vollmodular nützlich"-Liste setzen.

Jetzt verbindest du aber zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben - du kannst doch das Fanless-Konzept nicht mit dem Modularität-Konzept mischen und mir daraus dann einen Vorwurf stricken... :lol:

Klar kann ich das. *konsequentes-Guerilla-häkeln* ;)

Uh, in der Regel habe ich mich nur bei Single- oder Multirail auf der Seite der Multirail-Verfechter beteiligt. Betreffend Fanless ist Stefan und in Teilen Threshold der Fahnenträger. ;)

Beschwör keine bösen Geister herauf, bislang war Ruhe ;)

Ich sehe die Teile als Machbarkeitsstudie, Prestigeobjekte und vielleicht in Teilen als Zuspruch zur Modding-Szene.

Halbgare Magazine werden davon berichten und der dumme Hans kommt auf den Gedanken, dass Netzteile von X gut sein müssen, weil eine Reihe von denen nicht einmal mehr einen Lüfter braucht.

Man sieht doch sogar hier, wie oft jemand bei Netzteil-Fragen "Nimm einfach ein Be Quiet" schreibt.

Wobei Be Quiet afaik nicht einmal semi-passiv anbiete.
Aber du hast recht: Als Prestige-Modell, analog zu Titan, EE & Co könnten sie vielleicht wirklich was mit Marketing zu tun haben. Zumindest in Europa erregt man damit mehr Aufmerksamkeit, als mit einem 2000 W Boliden oder 91 statt 90% Effizienz.
Mit Ausnahme von Enermax, die ihr tolles Fanlessprodukt jetzt schon seit 15 Monaten auf Messen rumzeigen, aber wohl noch weitere Quartale brauchen, bis man es wenigstens mal kaufen kann, scheinen mir die Hersteller das aber selbst noch gar nicht realisiert zu haben. Seasonic hat die vollpassiven erst ins Program aufgenommen, als sie mit hocheffizienten silent- und semipassiven Modellen an eine Stufe kamen, an der der Lüfter tatsächlich unnötig war. Und selbst dann haben sie die größeren Semi-Passiven noch stärker beworben, als die passiven. Ist also alles eher "Abfallprodukt der sonstigen Forscung".
Silverstone ist schon seit Mitte des letzten Jahrzehnts im passiv-Bereich aktiv, ohne dass es jemand merkt, bringt aber die meiste Zeit über nur einfache Etasis-Rebrands (und die FSC-Episode war erst recht was zum untern Teppich kehren). Gezielt vermarktet haben sie Dinger ebenfalls nur am Rand, im Zentrum stehen die Strider-Schweißgeräte.
Bliebe vielleicht noch SuperFlower - aber wer beachtet die schon so weit, dass er wüsste, wie deren Marketing funktioniert? :ugly:
Alle anderen Hersteller am Passiv-Markt sind fest in der No-Noise-Nische verankert und haben gar keine anderen Produkte, auf die ein guter Ruf abfärben könnte. Ganz abgesehen davon, dass den bislang niemand entwickeln konnte.
 
AW: PCGHX-Umfragen für Netzteil-Vergleichstest: Welche Kaufkriterien sind Ihnen wichtig?

Wobei Be Quiet afaik nicht einmal semi-passiv anbiete.
Ja, weil man dem Mist nicht weiter traut als mans werfen kann, macht mans nicht. So einfach.

Dir ist schon klar, wie man semi fanless richtig macht? Man nimmt ein Lüfterloses Netzteil und baut 'nen Lüfter ein.
Und nicht der Mist, den viele gerade veranstalten und 'nen belüftetes Netzteil nehmen und dort einfach den Lüfter abschalten, weil, laut aussage eines Herstellervertretes, man sich so den hochwertigen/leisen Lüfter erspart...
 
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