PCGH.de: Intel: Verlängerter Lebenszyklus für den Sockel 775?

AW: PCGH.de: Intel: Verlängerter Lebenszyklus für den Sockel 775?

*These 4 in den Raum werf*:

Als das letzte Mal von So1160 die Rede war, wurde das eine Element (CPU mit IGP) auf 2010 verschoben, das andere Element (günstige Einsteiger CPUs) würde bei aktueller Marktsituation direkt gegen AMDs Deneb-Nachfolger antreten.
Nach damaligem Stand der Dinge sollte der Deneb aber schon vor 1-2 Monaten mit bis zu 3 GHz und 20% höherer Pro-Takt Leistung erscheinen. Jetzt kommt er eher mit +10% und Anfang 2009.
*Die eigentliche These*:
Intel hat als möglichen Deneb-Konter höher getacktete Core2 in der Hinterhand (bis 4 GHz ist wohl sehr gut anzunehmen), braucht die aber bis auf weiteres gar nicht, um die Vormachtsstellung am Markt zu behalten. Auch legt die Verschiebung der AMD Zeitpläne (die im Zuge des FAB-Verkaufes sicherlich schwer einzuholen ist) nahe, dass man innerhalb der nächsten 12 Monate auch keinen weiteren schweren Angriff zu befürchten hat.
Das ermöglich es, auch den Rest der So1160 Plattform auf 2010 zu verschieben und alles auf einmal in 32nm zu launchen.
Umgekehrt heißt das aber auch, dass der So775 bis dahin im Amt bleiben muss.

Klingt plausibel :daumen: .
 
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Bis zum So1160 in ~9 Monaten ist der So775 sowieso noch die einzige Plattform unterhalb von High-End, da würde man die CPUs auch so loswerden.



Auf den ersten Folien mit einer Übersicht der Nehalem-CPUs tauchte tatsächlich eine Variante mit FSB auf.
Entwicklungstechnisch könnte das auch relativ einfach möglich sein, da die Rechneinheit und Rest ja intern seperiert sind, also quasi noch ein FSB existiert.
Für eine So775 Variante müsste man also ggf. nur die integrierte Northbridge eines So1160 Prozessors weglassen.



Aktuell stellt unterhalb des High-End Marktes die e7, e5, e2 und e1 Serie afaik jeweils einzeln her. (Bei e1 bin ich mir nicht ganz sicher, kann sein dass da auch andere verwurstet werden, aber der Rest hat tatsächlich unterschiedliche Kerne)

Wäre also nur eine Beibehaltung existierender Nachteile (" " ?)
Allerdings stellt sich dann wirklich die Frage, wo zwischen einem Entry-So775 (da Intel erst bei ~40-50€ anfängt müsste der wohl bis 90-150€ gehen) und einem High-End So1366 (ab ~250€, nach ein paar Preissenkungen eher 200€) eine komplett neu entwickelte So1160 Plattform ihren Platz finden soll.


*These 4 in den Raum werf*:

Als das letzte Mal von So1160 die Rede war, wurde das eine Element (CPU mit IGP) auf 2010 verschoben, das andere Element (günstige Einsteiger CPUs) würde bei aktueller Marktsituation direkt gegen AMDs Deneb-Nachfolger antreten.
Nach damaligem Stand der Dinge sollte der Deneb aber schon vor 1-2 Monaten mit bis zu 3 GHz und 20% höherer Pro-Takt Leistung erscheinen. Jetzt kommt er eher mit +10% und Anfang 2009.
*Die eigentliche These*:
Intel hat als möglichen Deneb-Konter höher getacktete Core2 in der Hinterhand (bis 4 GHz ist wohl sehr gut anzunehmen), braucht die aber bis auf weiteres gar nicht, um die Vormachtsstellung am Markt zu behalten. Auch legt die Verschiebung der AMD Zeitpläne (die im Zuge des FAB-Verkaufes sicherlich schwer einzuholen ist) nahe, dass man innerhalb der nächsten 12 Monate auch keinen weiteren schweren Angriff zu befürchten hat.
Das ermöglich es, auch den Rest der So1160 Plattform auf 2010 zu verschieben und alles auf einmal in 32nm zu launchen.
Umgekehrt heißt das aber auch, dass der So775 bis dahin im Amt bleiben muss.

Klingt plausibel :daumen: .
Finde ich auch. Schade eigentlich, denn wenn die Verspätung eines konkurrenzfähigen Deneb auch die 1160-CPUs mit sich zieht, dürfte einige Zeit lang nicht allzu viel passieren auf dem CPU-Markt.

Aber an 775-Quads in 32 nm glaube ich nicht - das wäre toll, aber wenn Intel schon an diesen Punkt angelangt ist, wird die sich Produktion auf den Nehalem konzentrieren. Es sei denn, es sind tatsächlich Nehalems für Sockel 775 geplant, wie du vorher erwähnt hast.

Hey, das wär mal echt interessant. Ein direkter Vergleich von CPUs mit und ohne integriertem Speicherinterface (und NB, wie es bei den 1160ern der Fall sein wird), die aber ansonsten Baugleich sind.
 
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Option 1:
Intel will die CPU-Restbestände loswerden und verlängert deshalb den Lebenszyklus des Sockel, um den Kunden das Gefühl zu geben, immernoch etwas aktuelles zu kaufen.

Option 2:
Intel wird versuchen neue CPUs mit und ohne int. Speicherkontroler herzustellen, so das letztere auch auf 775 laufen könnten.
(Ist aber mal mehr als zu bezweifel.)

Option 3:
Man hält es sich wirklich für den Low- und Mid-segment bereit.
(Mehr als unwahrscheinlich, da man sich somit der Möglichkeit selbst beraubt schlechtere Chargen der neuen CPUs im Low- und Mid-segment anbieten zu können, was dazu führt das man sie wegschmeißen müsste.)
Möglichkeit 4:
Man hat Probleme mit der IGP und bekommt sie nicht auf die Reihe, so dass man hier irgendwas bieten muss.

Oder die OEMs fanden die Intel Strategie nicht so prickelnd...
 
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Sowohl ruyven_macaran's als auch Stefan Payne's Option 4 halte ich für möglich (eines von beiden sollte dann wohl unter Option 5 laufen).

Ob einer von uns richtig oder wir alle daneben liegen, werden wir früh genug mitbekommen (wenn wohl auch nur anhand des Auschlussverfahrens durch nach und nach durchsickernde Informationen).

Vieleicht fällt ja jemanden noch eine 6. Möglichkeit ein, was der Grund dafür sein könnte.
 
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Ich sag nur eins:daumen: find ich echt klasse
ich dachte schon mein sys auf das ich spare würde in noch weitere ferne rücken:(, doch nun, hab ich noch hoffnung mir ein gutes C2 sys kaufen zu können und nicht i7:banane:
@guna7: daas stimmt, iwie muss man 1,2 tage vor weihnachten immer noch ma los was kaufen, in unserer familie bin ich das:D
 
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Finde ich auch. Schade eigentlich, denn wenn die Verspätung eines konkurrenzfähigen Deneb auch die 1160-CPUs mit sich zieht, dürfte einige Zeit lang nicht allzu viel passieren auf dem CPU-Markt.

Ich persönlich find sowas gut - je langsamer sich die Aufrüstspirale dreht, desto billiger ist es, ein einigermaßen aktuelles System zu haben.
Und gute/bessere Spiele scheitern schon seit langer Zeit nicht an der zur Verfügung stehenden Rechenleistung, sondern an der Kreativität und Sorgfalt der Entwickler.

Aber an 775-Quads in 32 nm glaube ich nicht - das wäre toll, aber wenn Intel schon an diesen Punkt angelangt ist, wird die sich Produktion auf den Nehalem konzentrieren.

Ist auch eher hochgestochen. Aber wenn Intel sich an seinen Fertigungszeitplan hält, dann sollen in weniger als einem Jahr marktreife 32nm CPUs produziert werden.
Und wenn dann So775 Chips vom Band laufen sollen...
Afaik ist es vergleichsweise einfach, ein bekanntes Design 1:1 in einen neuen Prozess zu übertragen. Ein guter Test für letzteren ist es sowieso und die kleinere Siliziumfläche sparrt massiv Herstellungskosten, wärend die schnelleren Schaltvorgänge eine leichte Taktsteigerung ermöglichen - also warum nicht?
(vorrausgesetzt natürlich, So775 bildet wirklich bis 2010 das Rückrat der Mittelklasse)


Möglichkeit 4:
Man hat Probleme mit der IGP und bekommt sie nicht auf die Reihe, so dass man hier irgendwas bieten muss.

Wenn ich die News richtig interpretiere, dann gibt es starke Anzeichen für eine verlängerte So775 Laufzeit, in deren Zuge auch die IGP nochmal überarbeitet wird.
Deine Interpretation läuft darauf hinaus, dass die IGP überarbeitet werden muss und darum die Laufzeit verlängert wird - also umgekehrt. Und auch nicht so wirklich kausal, wenn die IGP überarbeitet werden muss, um sie zu vermarkten, dann muss man sie deswegen nicht auch länger verkaufen. (die Chancen stehen gut, dass man es nichtmal kann, wenn die Überarbeitung nicht gerade Wunder bewirkt, was dann sicherlich eine Nummer zur Folge hätte)
 
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