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PC/Workstation optimiert für Lightroom, Budget ca. 3000 €

Kalapatthar

Schraubenverwechsler(in)
Hallo!
Ich möchte mir einen neuen PC kaufen, der vor allem für Adobe Lightroom CC (und etwas Photoshop) optimiert ist. Sonstige Anwendungen sind Office und Internet, keine Spiele. Ein Monitor soll später angeschafft werden.
Wichtig sind mir folgende Eigenschaften der Komponenten: Qualität, Wertigkeit, Leistungsfähigkeit, Schnelligkeit und dass sie gut aufeinander abgestimmt sind.
Von meiner letzten Fotoreise bin ich mit 12.000 Fotos im RAW-Format (je ca. 60 MB) und noch einmal so vielen als jpgs (je ca. 15 MB) zurückgekommen – die müssen dann erst einmal bearbeitet werden…
Ich stelle mir folgendes Konzept vor:
Gehäuse: Fractal Define 7 mit einem hochwertigen Netzteil
Intel I-9 10900 K oder Ryzen 5900X mit hochwertigem Kühler
MB: mit vielen schnellen USB-Anschlüssen, 5-6 PCIe-Steckplätzen, ggf. mit BT-Adapter(-karte), gerne ASUS
SSD1: Für System und Programme. 500 GB, M.2 über PCIe, wenn möglich mit MLC-Cache-Speicher
SSD2: Für Lightroom-Kataloge, Vorschaubilder, aktuelle Fotoprojekte, Office-Daten. 3 bis 4 TB, PCIe-4.0-Anbindung 8-fach, z.B. Samsung Enterprise PM1735a oder vergleichbar
RAM: 32 GB (2x16 GB)
Grafik: Nvidia RTX 3060 Ti 8GB GDDR6 oder 2060
3 HDDs aus dem bisherigen Rechner sollen auch eingebaut werden.
Was haltet Ihr von dieser Konfiguration und welche Modelle könnt Ihr mir empfehlen?
 

fotoman

Volt-Modder(in)
Ich nehme mal an, Du kennst die folgende Seite bereits (nur für die Benchmarks, nicht als Systemlieferant):
Und dort vor allem die Einzelwertungen im Bezug auf die CPU und Deine ganz individuellen Aktionen, die Du in LR ausführst.

Wenn Adobe LR nicht nochmal grundlegend geändert hat, dann sind zwar Im- und Export abhängig von der CPU, das reine Bearbeiten einzelner Bilder ist aber eher abhängig von der GPU und von der Bildschirmauflösung.

SSD1: Für System und Programme. 500 GB, M.2 über PCIe, wenn möglich mit MLC-Cache-Speicher
Sowas kenne ich nicht. Entweder direkt eine MLC SSD (Samsung 970 PRO), oder eine TLC, die dann bei genügend freiem Platz gewisse Teile als SLC-Speicher nutzt. Ein Ram-Cache ist bei besseren SSDs sowieso integriert.

Was haltet Ihr von dieser Konfiguration und welche Modelle könnt Ihr mir empfehlen?
Naja, Du weisst wohl schon recht genau, was Du möchtest. Mir wäre z.B. die Samsung PM1735 zu teuer, ich würde dort nicht so extrem viel Mehrleistung gegenüber normalen PCIe 3.0 oder 4.0 SSDs erwarten.

Und wenn die LR-Datenbank zu den Projektgrößen (Plural ist hier Absicht) passt, dann dürften 3,2 TB schon ab dem 2. Projekt recht klein werden. Das sind immerhin mind. 900 GB an (unsortierten) Rohdaten. Wenn LR dann auch noch alle als Previews berechnet (bin ich froh, dass ich mit der Einstellung meiner Kamera zum Sortieren ähnlicher Bildmengen zufrieden bin), dann dürften die auch noch ein paar dutzend bis mehrere hundert GB beanspruchen.

Das ganze mal zwei (= 2 Projekte) und die 3,2 TB der "kleinen" Samsung sind voll.

Da ist dann wohl eher sowas fällig:

Ich käme im Hobbybereich daher eher auf solche "Bastellösungen" wie
plus 2-4 2TB NVMe 4x SSDs (oder gar PCIe 3.0). Dann ist man mit 4TB NVMe 4.0 bei ca. 740€ und kann noch weitere 4-8 TB nachrüsten.
Einziges Problem, das ich dabei sehe. Man muss u.U. mit Windows ein großes Laufwerk aus den SSDs erstellen und hat damit bei der Datensicherheit (Datenverlust beim Ausfall einer SSD) gegenüber einer großen 3.2 TB SSD nichts gewonnen.

Persönlich wüsste ich nicht, warum ich für sowas auf PCIe 4.0 setzen müsste, aber u.U. profitiert LR ja davon.

Jedenfalls nützt Dir mit keiner der Lösungen ein i9-10900K etwas, der kann nur PCIe 3.0.

Grob überschlagen wird es derzeit schon sehr sportlich mit den 3000€ (auch wenn die viel klingen):
Mainboard: 200€
32 GB Ram: 150€
5900X: 670€
Noctua NH-D15S: 76€
RTX 3060: 900€
Gehäuse: 150€
Netzteil: 80€
500GB SSD: 60-70€
------------------
= 2300€
3,2 TB SSD: 700€

Ach so, die 3 HDDs würde ich aus dem PC "werfen" und in ein NAS einbauen. Die werden wohl entsprechend groß und damit vermutlich auch laut sein. Damit gehört für mich sowas schon seit Jahren in ein NAS, das man im Zweifel auch per 2,5 GBit Ethernet anbinden kann (mehr schaffen die HDDs ohne RAID 0 sowieso nicht).

Die (aktuellen) sortierten Bilder kann man, wenn man darauf direkten Zugriff haben möchte und das NAS nicht dauerhaft laufen soll, auch auf eine recht günstige (und vor allem lokal lautlose) SATA-SSD (2-4 TB) packen. Mir war die Ruhe den Aufpreis schon vor langem Wert.

Aber auch das ist natürlich Geschmckssache.
 
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