PC in Schreibtischschublade einbauen - Anregungen und Hilfe erwünscht

AW: PC in Schreibtischschublade einbauen - Anregungen und Hilfe erwünscht

Ah, hab den falschen Link eingepflegt. Sorry, mein Fehler. hier werden dem Cape Cora 442 (also 4 Elemente) 13,5°K zur Lufttemperatur bescheinigt, in diesem davon abweichenden Link werden einem MoRa 2 mit 9*120er Lüftern 13,51°K bescheinigt. Daraus schlußfolgerte ich, dass der Radiator ziemlich gut ist. Natürlich, schlechter als ein Mora3, keine Frage - aber dafür auch etwa ~170€ günstiger als ein Mora3 (inkl Lüfter, Blende, Füße).

Umm: Vorsicht beim Vergleich zwischen verschiedenen Tests. Inbesondere wenn der erste mit einem C2D E6600 und einer 8800GTX und der zweite mit einem übertakteten i7 920 und zwei 8800GTX durchgeführt wird, also ungefähr der doppelten Heizleistung.
Weitere Fehlerquellen könnte die, für so große Radiatoren kurze, Aufwärmzeit von 40 Minuten sein; die Messung der Wassertemperatur nur am Auslass (= der Temperaturwert ist abhängig von der Temperaturdifferenz im Kreislauf und somit vom Durchfluss); die Einzelmessungen der Lufttemperatur (k.A., wie deren Messaufbau aussieht - aber ich habe in der Nähe von zu testenden Radiatoren schon >1 K Schwankungen durch einfache Körperbewegungen erzielt, die einen Schwall frischer Luft zum Sensor transportierten); das offensichtlich überarbeitete Belastungsverfahren;...

In kurz: Wenn die innerhalb eines Tests nichtmal +-1 K Präzision erreichen, würde mich das nicht wundern. Zwischen den Tests wird die Präzision deutlich schlechter sein und durch die veränderte Hardware gibt es rund 100% Unterschied in der Akuratheit.

Naja, ich fand die Idee mit den 2+200 Lüftern nett. Ich verspreche mir davon keine Quantensprünge in der Leistung. Aber völlig ohne Effizienzsteigerung werden sie sicherlich nicht sein. Mein Plan ist, die im Idle-Betrieb aus zu lassen und nur unter Last dazu zu schalten. QUasi als Leistungsreserve für den Extremfall.

Bei einem freihstehenden 4er Cora würde ich mit maximal 80 W Heizleistung rechnen, wenn er noch einseitig zugebaut wird, vielleicht lieber 60 W und wenn das ganze noch bei >30 °C Raumtemperatur im Sommer klappen soll, kann man nochmal 40% abziehen. Das wird selbst idle eng, eine größere Ausführung wäre empfehlenswert. Unter Last brauchst du mit ziemlicher Sicherheit einen anderen/zusätzlichen Radiator.

In unrelated News: Du schreibst ab etwa der Mitte Deines Beitrags permanent vom "Nova". Ich unterstelle jetzt einfahc mal, das war ein Tippfehler und dann hat Dein Gehirn einfach daran festgehalten, oder meintest Du explizit den Nova? Und wenn ja, wie ist der Zusammenhang zum Cape Cora?

Ne, mein Hirn ist so blöd. Der einzige Zusammenhang zwischen dem, was ich geschrieben habe und einem Nova1080 wären der zweite und der vierte Buchstabe :( *fixed*

ARGL! THIS broke my neck. Das hab ich leider komplett übersehen. F#*k. Wie extrem schlimm ist ein Kupfer/Alu - Gemischkreislauf mit ordentlich Korrossionsschutz (tendiere zu Innovatek Protection)? Oder eher nur nicht-total-geschickt-und-optimal...?

Sagen wir mal so: Innovatek-Kunden werden sicherlich nichtjenigen sein, die sich besonders intensiv um ihre Wakü kümmern und trotzdem hat es im letzten Jahrzehnt keine Beschwerden über die Alu-Kupfer-Kühler gegeben. Ich selbst habe aber keine Erfahrung mit Korrosionsschutz. Den Alukühler, den ich mal im Kreislauf hatte, hat ohne Schutz an einer Stelle geschätzt 1,5 mm Materialstärke in rund 3 Jahren verloren.
 
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Umm: Vorsicht beim Vergleich zwischen verschiedenen Tests. Inbesondere wenn der erste mit einem C2D E6600 und einer 8800GTX und der zweite mit einem übertakteten i7 920 und zwei 8800GTX durchgeführt wird, also ungefähr der doppelten Heizleistung.
:eek: Oha, das hatte ich voll überlesen. Höchst ärgerlich. Danke für den wichtigen Hinweis! Da sieht die Sache natürlich in der Tat etwas anders aus.

Bei einem freihstehenden 4er Cora würde ich mit maximal 80 W Heizleistung rechnen, wenn er noch einseitig zugebaut wird, vielleicht lieber 60 W und wenn das ganze noch bei >30 °C Raumtemperatur im Sommer klappen soll, kann man nochmal 40% abziehen. Das wird selbst idle eng, eine größere Ausführung wäre empfehlenswert. Unter Last brauchst du mit ziemlicher Sicherheit einen anderen/zusätzlichen Radiator.

Hm. Hm. Nun. Well.

Hm.

Okay, und jetzt? Ich möchte das noch nicht als totalen Fehlkauf abtun und direkt wieder auf ebay stellen und hoffen müssen, das mein Verlust möglichst gering bleibt. Ich finde das Grundprinzip des Radiators sehr sehr attraktiv, gerade Du kannst ja wahrscheinlich nachvollziehen, weshalb passive Radiatoren interessant sind ;) So, die Aufgabenstellung an mich lautet also, wie kann ich diesen Radi einsetzen, so dass es noch Sinn macht. Ich habe da zwei Varianten im Kopf:
Variante1:
Ich kaufe mir einen weiteren Cora 442. Ich verbinde die beiden allerdings nicht, wie vorgesehen, zu einem einzigen großen Radi, sondern lasse zwei Radiatoren mit jeweils 4 Kühlrippen. Und jetzt kommt der Clou: neben meinem Schreibtisch ist ohnehin eine Lücke von etwa ~15cm. Statt die Radis senkrecht an der Schreibtischseite zu befestigen, könnte ich sie horizontal "schweben" lassen, indem ich sie zur Schreibtischseite und einfach zu Wand hin mit Schnur oder ähnlichem abhänge. DIe waagrechte Positionierung mit reichlich Luft nach oben und unten und vorne und hinten sollte dem Konvektionsprinzip doch zu Gute kommen. Zusätzlich könnte ich dann aber noch ganz geschickt werden: ich hänge die beiden Radis übereinander auf und die Lüfter unter dem untersten, nach oben blasend. So verstärke ich die Kovektion, erzeuge einen leichten Kamineffekt, und die Effektivität sollte deutlich zunehmen. Um das zu verdeutlichn, ich stelle mir das in etwa so vor:
Code:
|                 |
|                 |
|    __________   |
|    Radiator1    |
|    __________   |
|                 |
|                 |
|    __________   |
|    Radiator2    |
|    __________   |
|                 |
|                 |
|     ________    |
|     Lüfter      |
|     ________    |

Variante2:
Ich benutze einen der 200mm Lüfter als einbalsenden Lüfter in den Korpus, befestige den Cora ganz normal, also senkrecht, an der Rückwand, und kaufe zusätzlich einen Mora mit 4*180mm Lüftern (entweder günstigen Mora2 von ebay, mit bisschen Tüddeelei, oder teuren Mora3, wo dann alles eifach passt). Im idle Betrieb sollten der Cora und der Mora gemeinsam passiv reichen, unter Last würde der Mora dann natürlich voll belüftet.

Variante1 finde ich persönlich vom Aufbau her hübscher, Variante 2 dürfte deutlich leistungsstärker sein, dafür halt aber auch teurer. Variante1 könnte man sogar mit 3 Radis übereinander machen, dann ist allerdings der finanzielle Vorteil weg. Andererseits, wenn 3 Radis für nen kompletten passivbetrieb ausreichen würden, wäre ich geneigt, das eher so zu machen. In diesem Test reicht ein HF1042, also 10 Kühlrippen, um 550W Wärme abzuführen. Ich rechne in meinem System mit etwa 350W, da sollte also das Setup mit 8 Rippen ausreichen, das mit 12 Rippen müsste ganz entspannt ausreichen. Oder Verschätze ich mich komplett?

Vielen Dank :)
 
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Okay, und jetzt? Ich möchte das noch nicht als totalen Fehlkauf abtun und direkt wieder auf ebay stellen und hoffen müssen, das mein Verlust möglichst gering bleibt. Ich finde das Grundprinzip des Radiators sehr sehr attraktiv, gerade Du kannst ja wahrscheinlich nachvollziehen, weshalb passive Radiatoren interessant sind ;)

Kann ich ;)
Und wenn die Cora nicht diese fragwürdigen Steckverbinder hätten, würde ich sie vermutlich sogar gelegentlich als bastel-freie Alternative zu Klimaradiatoren empfehlen. Leichter zu (einem akzeptablen Preis zu) bekommen sind sie auf alle Fälle und thermisch ist das Konzept sehr ausgereift.

Statt die Radis senkrecht an der Schreibtischseite zu befestigen, könnte ich sie horizontal "schweben" lassen, indem ich sie zur Schreibtischseite und einfach zu Wand hin mit Schnur oder ähnlichem abhänge. DIe waagrechte Positionierung mit reichlich Luft nach oben und unten und vorne und hinten sollte dem Konvektionsprinzip doch zu Gute kommen.

Die Cora-Profile sind für vertikalen Betrieb optimiert. Das ist ihre große Stärke. Horizontal dürfte die Leistung deutlich niedriger ausfallen.


Variante2:
Ich benutze einen der 200mm Lüfter als einbalsenden Lüfter in den Korpus, befestige den Cora ganz normal, also senkrecht, an der Rückwand, und kaufe zusätzlich einen Mora mit 4*180mm Lüftern (entweder günstigen Mora2 von ebay, mit bisschen Tüddeelei, oder teuren Mora3, wo dann alles eifach passt). Im idle Betrieb sollten der Cora und der Mora gemeinsam passiv reichen, unter Last würde der Mora dann natürlich voll belüftet.

Das würde sicherlich funktionieren. Alternativ könnte man auch den Cora vergrößern und unter Last mit einem normalen Triple verstärken.

Variante1 finde ich persönlich vom Aufbau her hübscher, Variante 2 dürfte deutlich leistungsstärker sein, dafür halt aber auch teurer. Variante1 könnte man sogar mit 3 Radis übereinander machen, dann ist allerdings der finanzielle Vorteil weg. Andererseits, wenn 3 Radis für nen kompletten passivbetrieb ausreichen würden, wäre ich geneigt, das eher so zu machen. In diesem Test reicht ein HF1042, also 10 Kühlrippen, um 550W Wärme abzuführen. Ich rechne in meinem System mit etwa 350W, da sollte also das Setup mit 8 Rippen ausreichen, das mit 12 Rippen müsste ganz entspannt ausreichen. Oder Verschätze ich mich komplett?

Vielen Dank :)

Mangels Flash kann ich die Testergebnisse gerade nicht einsehen, aber "knapp unter 50 °C" im Text klingt für mich nicht nach "ausreichend gekühlt". Und ein i7 @1,35 V klingt für mich nicht nach 350 W Verbrauch. 250 vielleicht. PCGH hat, wie gesagt, mal den 1042er getestet. Ergebnis war ein Delta von knapp 16 K bei einem System mit 250 W Steckdosenverbrauch und 80+ Netzteil, also vielleicht 200 W Heizleistung (*nachles*: Stark übertakteter 45nm Dualcore und ne 9800GTX war das seinerzeit. Also wirklich nicht sooooo viel). Bei sommerlichen 30 °C würde so ein Rechner bedenkliche >45 K Wassertemperatur erreichen. Natürlich lässt man normalerweise nicht Furmark und Prime laufen und hat vielleicht auch nur 20 °C Raumtemperatur. Trotzdem würde ich nicht mehr als einen non-OC Core i und eine GTX770 planen - und selbst da könnte es im Sommer sehr warm werden. Für alles andere muss entsprechend mehr Kühlfläche her.

(und natürlich bleibt die Grundsatzempfehlung: Passive Kühlung einzelner Komponenten lohnt nicht. Entweder mittelfristig alles auf Fanless umstellen - oder besser bei der deutlich höheren Leistung aktiver Radiatoren bleiben.)
 
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Irgendwie ist das zu nem reinen WaKü-Thread geworden :ugly: Soll ich lieber nen eigenen Thread dazu im WaKü-Kaufberatungsforum aufmachen?

Fallsder Thread doch an dieser Stelle genehm ist: Könntest Du noch einmal meinen Warenkorb für CPU und allgemein den Kreislauf abnicken: https://www.aquatuning.de/shopping_cart.php/showkey/7fd94472910a1e88278682852cc0655c Zwei Fragen hab ich dazu noch: Ist der Temperatursensor richtig gewählt? Oder gibt es andere Bauarten, die deutlich besser sind? Und braucht man einen Durchflusssensor? Die erscheinen mir alle so wahnsinnig teuer...

Nun zum komplizierten Teil: Da mir das Budget ausgeht und ich 140mm Lüfter ohnehin hier rumliegen habe, tendiere ich aktuell zu Alphacool NexXxoS XT45 Full Copper 420mm 35277 . Reicht der zusammen mit dem Cora für meinen Phenom II X6 1090T übertaktet auf 3.9GHz und die Sapphire 7870, auch leicht übertaktet? Wie gesagt, ich plane mit 350W. Wenn der Cora 80W abführt, wie Du geschätzt hast, wären ja quasi noch 270W vom Radiator zu leisten. Das müssten 3*140 ja eigtl locker schaffen, oder?
 
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Auf den ersten Blick finde ich im Warenkorb keinen Fehler (für mehr Meinungen solltest du in der Tat im Wakü-Forum anfragen). Bei den Sensoren gibt es iirc auch welche, die direkt 8/11 an beiden Enden haben. Ist unflexibler, falls du doch irgendwann mal das Format wechseln willst - aber dafür billiger und ein Bisschen kompakter/leichter, weil man nicht zwei Anschlüsse am Sensor braucht. Von den Messungen her dürften sich die Sensoren alle nichts nehmen. Das sind einfach Gewindestücke mit nem Foliensensor drumgelegt. (einzige Ausnahme: Innovatek hatte mal welche, wo der Sensor in ein Kupferlement eingelassen war, dass in den Kreislauf ragte)

Durchflusssensor braucht man nicht quasi nur, um bei Durchfluss-Wert-Diskussionen mitzureden oder um Fehler zu diagnostizieren, die man besser gar nicht erst hat.

Der 420 sollte ganz gut mit dem System zurecht kommen.
 
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