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PC (bevorzugt kleines Gehäuse) 700-800 €

Traglsu

Schraubenverwechsler(in)
Hallo zusammen,

ich möchte mir wieder einen PC kaufen, ohne Monitore und Peripheriegeräte:

1.) Wo hakt es
Laptop ist zu lahm (Lenovo L14 AMD) um Spiele flüssig zu spielen

2.) PC-Hardware
Keine

3.) Monitor
Aktuell WQHD Ultra Wide Monitor, ich möchte aber in Zukunft auf einen FHD 144Hz (zum spielen) wechseln und einen zusätzlichen 2k oder vllt eher 4k zum Arbeiten im Hochformat zum anderen.

4.) Anwendungszweck
Gaming (Fortnie, LoL, Valorant, Warframe, mehr ist mit meinem Laptop nicht drin ), Programmierung, kein OC

5.) Budget
Ich würde gerne unter 800 € oder gar 700 € bleiben fürs komplette Setup

6.) Kaufzeitpunkt
jetzt

7.) sonstige benötigte Komponenten und Wünsche
- 32 GB RAM für die Programmierung unter Windows mit WSL2 notwendig
- 2x DisplayPort GPU
- Nvidia GPU bevorzugt, wenn in dem Preis machbar, da ich gerne neuronale Netze trainieren möchte
- Gerne schlicht und kleines Gehäuse, wenn es den Preis nicht sprengt
- Mainboard Anforderung: USB-C über die mehrere Peripheriegeräte genutzt werden können über einen externen USB Hub


8.) Zusammenbau
Kann ich selber übernehmen

9.) Speicherplatz
2.5 SSD 500 GB vorhanden
und weitere M.2 vom Laptop welche ich nicht mehr brauche
Also keine zusätzliche notwendig.


Nach meiner eigener Recherche hätte ich folgende Komponenten gekauft:

Kann man das so machen oder wäre eine andere GPU/CPU etc besser?

Mainboard und Case habe ich absichtlich nicht ausgesucht, da ich da besonders eine Empfehlung brauche aufgrund des Wunsches, auf ein kleines Gehäuse, wo auch die GPU und der Kühler drauf passen würden.

Habe ich noch was vergessen?

Vielen Dank :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Kaufberatungsbot

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Teammitglied
APU-PC für leichtere Spiele, Office & Medien
Nach meiner eigener Recherche hätte ich folgende Komponenten gekauft:
Der RAM ist absolut überteuert. Sowas sollte um die 100€ kosten.
Bei der CPU ist ein Ryzen 5600 drin.
An reiner Gaming-Leistung ist eine günstigere AMD RX 6600 deutlich besser. Die Frage ist hier, was dir wichtiger ist.
- Gerne schlicht und kleines Gehäuse, wenn es den Preis nicht sprengt
Das ist einfach, aber bitte definiere "klein". Welche Dimension ist das am wichtigsten?
mATX ist leicht, aber mITX wird dann auf einmal deutlich teurer.


Hier ein Vorschlag:
https://geizhals.de/?cat=WL-2643797 ~780€ mit den Angeboten.
Den Pure Rock Slim für 15€ und das NT für 45€ bei Mindfactory beziehen. Das Angebot gilt aber nur noch heute.
Der Aufpreis für CPU und MB lohnt sich durch aus.
Das Gehäuse ist für einen Tower recht klein.
Die 2060 12GB ist für Gaming deutlich besser als die 3050, welche aber dafür für Machinelearning besser sein könnte. Das weiß ich aber leider nicht. Die RX 6600 schlägt beide im Gaming und ist günstiger.
Rohleistung: RX 6600 > RTX 2060 (12GB) > RTX 3050
In Richtung 700€ wird es schwer, da man überall deutlich Abstriche machen müsste.
 
Das System Power9 ist für den Preis deutlich zu teuer und auch zu schlecht. Für ein paar Euro mehr kriegt man das:

Von einem ASRock Board würde ich ebenfalls abraten wenn man einen 5600 verbauen möchte. Die günstigen Boards haben alle samt kein BIOS Flashback. Und ob das Board ein passendes BIOS für einen 5600 hat ist ungewiss. Dieser wird lautet ASRock erst ab der neusten Version supported. Welche dann nicht mal die aktuellste Agesa Version beinhaltet.
 
Von einem ASRock Board würde ich ebenfalls abraten wenn man einen 5600 verbauen möchte. Die günstigen Boards haben alle samt kein BIOS Flashback. Und ob das Board ein passendes BIOS für einen 5600 hat ist ungewiss. Dieser wird lautet ASRock erst ab der neusten Version supported. Welche dann nicht mal die aktuellste Agesa Version beinhaltet.
Ganz neue Erkenntnis? Weil vor ca 2 Wochen hast du mir in einen anderen Thread ein Asrock B550 Board empfohlen. ;)

https://extreme.pcgameshardware.de/threads/gaming-pc-bis-1000-euro.622217/post-11067973

Der PC ist aber noch nicht gekauft und ich habe wieder ein Asus Board reingepackt.
 
Ganz neue Erkenntnis? Weil vor ca 2 Wochen hast du mir in einen anderen Thread ein Asrock B550 Board empfohlen.
Hast du nicht einen 5600X in deiner Zusammenstellung? Die Biosversion dafür gibt es schon länger, dann liegen die Chancen höher das das Board mit dem richtigen Bios kommt, außerdem selbst wenn nicht, soll es doch ein PC Laden zusammenbauen, die sollten doch ein Biosupdate machen können.
 
An reiner Gaming-Leistung ist eine günstigere AMD RX 6600 deutlich besser. Die Frage ist hier, was dir wichtiger ist.
Habe mich eher bei Nvidia umgeschaut, aber dann soll es die RX 6600 werden. Gaming ist für den PC wichtiger

Das ist einfach, aber bitte definiere "klein". Welche Dimension ist das am wichtigsten?
mATX ist leicht, aber mITX wird dann auf einmal deutlich teurer.
mITX wäre tatsächlich besser. Wäre es im Budget von 900 € mit drin? Oder wie viel mehr wäre notwendig?
Oder ist dafür ein Aufpreis beim NT, MB und Gehäuse notwendig?
Ist die Kühlung in einem mITX Gehäuse generell schlechter?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es müsste am besten entweder irgendwo auf meinem Tisch Platz finden (120x80 möglich) oder unter dem Tisch befestigt werden, da höhenverstellbar, gibt es aber auch unten wenig Platz für eine Halterung.

Bestimmte Maße habe ich aktuell nicht und mein Arbeitsplatz würde sich in Zukunft sowieso verändern, da ich ein Setup brauche für PC + Laptops für die gleichen Monitore und Peripheriegeräte.

Deswegen wäre ein Case welches kompakt ist besser z. B.:

Das ist aber deutlich kleiner als die Vorgeschlagenen, ich sehe da keinen Platz für einen CPU Kühler, vielleicht gibt es auch noch andere Cases in diesem Größen?
Der Cooler Master wäre mir zu teuer, das Case muss übrigens kein Glasfenster haben.
 
Ganz neue Erkenntnis? Weil vor ca 2 Wochen hast du mir in einen anderen Thread ein Asrock B550 Board empfohlen. ;)

https://extreme.pcgameshardware.de/threads/gaming-pc-bis-1000-euro.622217/post-11067973

Der PC ist aber noch nicht gekauft und ich habe wieder ein Asus Board reingepackt.
Der Unterschied ist die CPU. ;) Der 5600x kam deutlich früher raus und wird seit BIOS 1..20 supported. Der normale 5600 erst ab BIOS 2.20.

Für einen 5600x würde ich das Board weiterhin empfehlen. Da sehe ich kein Problem. Das ASRockk für das Board noch keine Agesa 1.2.0.7 released hat, habe ich erst jetzt gesehen. Wobei der 5600x auf meinem Tomahawk auch mit einer älteren Agesa läuft und das fehlerfrei.
 
Das Cooler Master hat bereits Netzteil und ne Aio für die Cpu mit drin das solltest du bedenken.
https://lian-li.com/product/q58/ Das du bei den Bildern bei Geizhals keinen Cpu Kühler siehst wundert mich nicht schau mal durch die Bilder Galerie da findest du die AIO Lösung.
Stimmt beide haben eine AIO Kühlung, gehen beide Cases nur mit einer AIO Kühlung? Würde generell eine reine Luftkühlung bevorzugen. Oder hat eine AIO Kühlung deutliche Vorteile gegenüber einer Luftkühlung?
 
Wenn es irgendwie geht würde ich bei begrenztem Budget auf mATX statt mITX gehen. Mit mITX wird's deutlich teurer, und es gibt auch sehr schöne, kleine mATX-Cases.
Aber wenn du zwingen mITX brauchst ist das halt so.

Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern an :daumen: Mit dem Ryzen 5600 + RTX 2060 12G/RTX 3060 fährst du am besten :)
 
mITX wäre tatsächlich besser. Wäre es im Budget von 900 € mit drin? Oder wie viel mehr wäre notwendig?
Oder ist dafür ein Aufpreis beim NT, MB und Gehäuse notwendig?
Für 900€ ist ein ITX System machbar. Das Fractal Define Nano S ist nicht das kleinste ITX Gehäuse aber man kann dadurch ein normales(deutlich günstigeres) ATX Netzteil verbauen. Ausserdem lässt es den Einbau von Tower Coolern zu. Das drückt die Kosten um einiges nach unten. Was auch notwendig ist, da brauchbare ITX Mainboards deutlich oberhalb von 150€ angesiedelt sind.

Ein Mainboard fungiert in gewisser Weise auch immer als eine Art von Heatspreader. Die Abwärme der Spannungswandler wird nicht nur über deren Passivkühlkörper aufgenommen.. Ein Teil geht auch in das PCB. Bei einer sehr kleinen Platine ist es daher wichtig, dass die Spannungsversorgung entsprechend Effizient ist. Es ist ein erheblicher Unterschied ob da 1w pro Power Stage oder 2w Abwärme entstehen.
Oder hat eine AIO Kühlung deutliche Vorteile gegenüber einer Luftkühlung?
Es geht dabei in den meisten Fällen um den Platz bzw. die Höhe des Kühlers. Bei sehr kleinen ITX Gehäusen bekommt man keine großen Tower Cooler verbaut. Für CPUs mit hoher Abwärme ist eine AIO/Wasserkühlung dann die einzige Lösung.

Das wäre ein Vorschlag meinerseits für ein ITX System. Es liegt knapp unter 900€ - excl. Versandkosten..
 
Für 900€ ist ein ITX System machbar. Das Fractal Define Nano S ist nicht das kleinste ITX Gehäuse aber man kann dadurch ein normales(deutlich günstigeres) ATX Netzteil verbauen. Ausserdem lässt es den Einbau von Tower Coolern zu. Das drückt die Kosten um einiges nach unten. Was auch notwendig ist, da brauchbare ITX Mainboards deutlich oberhalb von 150€ angesiedelt sind.

Ein Mainboard fungiert in gewisser Weise auch immer als eine Art von Heatspreader. Die Abwärme der Spannungswandler wird nicht nur über deren Passivkühlkörper aufgenommen.. Ein Teil geht auch in das PCB. Bei einer sehr kleinen Platine ist es daher wichtig, dass die Spannungsversorgung entsprechend Effizient ist. Es ist ein erheblicher Unterschied ob da 1w pro Power Stage oder 2w Abwärme entstehen.

Es geht dabei in den meisten Fällen um den Platz bzw. die Höhe des Kühlers. Bei sehr kleinen ITX Gehäusen bekommt man keine großen Tower Cooler verbaut. Für CPUs mit hoher Abwärme ist eine AIO/Wasserkühlung dann die einzige Lösung.

Das wäre ein Vorschlag meinerseits für ein ITX System. Es liegt knapp unter 900€ - excl. Versandkosten..
Danke, vom Gehäuse würde ich dann eher beim Kolink Citadel Mesh bleiben (aufgrund des vermutlich besseren Airflow? 2 Lüfter vorne + Mesh), wie oben vorgeschlagen.
Das Mainboard scheint mir recht teuer zu sein, geht das auch günstiger oder liegt es tatsächlich nur am ITX Formfaktor? (WIFI, BT brauche ich nicht)
 
Das Mainboard scheint mir recht teuer zu sein, geht das auch günstiger oder liegt es tatsächlich nur am ITX Formfaktor? (WIFI, BT brauche ich nicht)
ITX ist per se teurer als mATX oder ATX. Du brauchst hochwertigere Komponenten wenn alles auf einer sehr kleinen Platine untergebracht werden soll.

Auf der anderen Seite willst Du einen Ryzen 5600 nutzen. Das Budget gibt da auch nicht mehr her. Die CPU kam deutlich später raus als der reguläre 5600x. D.h. Du musst davon ausgehen, dass die CPU nicht Out of the Box von einem Mainboard supported wird. Es ist also ein BIOS Update notwendig.. Ohne BIOS Flashback Funktion kannst Du aber kein neues BIOS aufspielen, wenn die CPU nicht unterstützt wird. Damit fallen quasi ALLE günstigen AM4 ITX Mainboards raus. Ausserdem benötigst Du USB-C wie Du im Eingangsposting geschrieben hast. Auch dadurch fallen einige günstigere Mainboards raus. Am Ende kommst Du dann eben in dem Preisbereich an.

Du kannst natürlich kostenpflichtig das Board beim Händler vorab mit der neusten BIOS Version flashen lassen. MF berechnet einem dafür 35€. Das aktuell günstigste B550 ITX Board mit USB-C wäre das hier:
Zusammen mit dem BIOS Update liegt es bei 170€. Für 14€ mehr gibt es dann das von mir verlinkte x570i AORUS Pro. Das ist in allen Bereichen dem "günstigen" ASRock überlegen. Da würde ich nicht mal im Ansatz überlegen welches Board ich nehme.

Danke, vom Gehäuse würde ich dann eher beim Kolink Citadel Mesh bleiben (aufgrund des vermutlich besseren Airflow? 2 Lüfter vorne + Mesh), wie oben vorgeschlagen.
Das Kolink ist KEIN ITX Gehäuse. ;) Schau dir einfach mal die Maße an. ;) Das ist ein mATX Case was ITX Mainboards aufnehmen kann. Was grundsätzlich auch ein ATX Tower könnte. Es müssen ja nur die "Aufnahmepunkte" für die Abstandshalter vorhanden sein. Airflow ist nett aber für das was Du an Hardware verbaust absolut nicht notwendig. Wir reden da ja von einem System was letztlich unter 250w Leistungsaufnahme bei Gaming-Last haben wird.

Ich selber habe schon in div. Kolink Gehäusen Systeme verbaut. Allerdings nicht im Citadel. Weder das Gehäuse an sich noch die Lüfter darin können mit hochwertigen Gehäusen von FD, BQ oder auch dem NR200 mithalten. Auf der Rückseite ist der Platz für Kabelmanagement recht knapp bemessen. Und es gibt deutlich weniger Möglichkeiten dann die Kabel sauber ins innere zu verlegen. Vergleich mal das Citadel mit dem Nano S.

Kolink:
Kolink.jpg


Fractal Nano S:
fractal.jpg


Die Kolink Gehäuse sind für ihren Preis sicherlich nicht schlecht. Aber man geht bei dem Preis eben Kompromisse ein. Wenn Du das Kolink Citadel nehmen möchtest kannst Du natürlich dann auch ein entsprechendes mATX Board nehmen und dadurch Geld sparen. Da bietet sich das an:
 
Habe mich nun für den Vorschlag von Discocoonnect entschieden, allerdings mit einem uATX Board, dem Kolink Citadel Mesh und dem Ryzen 5 5600X und einem um 5 € höherem RAM (da bei Mindfactory nicht verfügbar). Insgesamt kam ich so auf 810 €. Der Ryzen 5 5600 war bei Mindfactory nur für 189 € verfügbar (10 € mehr und da gab es den Ryzen 5 5600X, welcher keine Probleme mit dem ASRock MB haben sollte ) Bei Caseking war er nicht mehr lagernd.

 
Ich hoffe mal für dich, dass Du nicht das Bequiet System Power9 als Netzteil genommen hast.
Stimmt hatte das Fractal, welches du vorgeschlagen hattest bei NBB genommen.

Bei mATX würde ich dieses Board hier nehmen: https://geizhals.de/msi-b550m-pro-vdh-a2354423.html?hloc=de
Edit: Das ASRock B550M Pro4 kannst du aber genauso nehmen :daumen:

Hast du schon bestellt? Wie sieht die Konfig aktuell aus?
Ja hab schon bestellt:
- 8GB XFX Radeon RX 6600
- Kolink Citadel Mesh
- be quiet! Pure Rock Slim 2
- Ryzen 5 5600X
- ASRock B550M Pro4 (war das günstigste nach dem Filter bei Geizhals, weiß die Filter nimmer)
- 32 GB Patriot Elite, 3200 MHz (hab zur Sicherheit 3200 und nicht höher genommen, da beim MB alles ab 3200 als OC gelten würde)
- Fractal Ion Gold 550W
 
Den schnellen RAM hättest du nehmen sollen, da profitiert Ryzen von. Es haben doch alle 3600er RAM verlinkt. Das ist offiziell "OC", weil AMD nur bis 3200MHz garantiert, dass die CPU mit der RAM-Frequenz läuft (der Speichercontroller ist ja in der CPU). Wenn ein Ryzen 5600X nicht mit 3200MHz RAM läuft ist das quasi ein Garantiefall. In der Praxis laufen die 5000er Ryzen aber ohne Probleme mit 3600MHz+ RAM, und das gibt dir mehr Leistung im CPU-Limit.

3600MHz RAM kannst du auch immer auf eine geringere Frequenz stellen, umgekehrt wird das schwerer.
 
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