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PC Bau - So richtig wie ich vorgehen möchte?

SniperFreak62

Komplett-PC-Käufer(in)
PC Bau - So richtig wie ich vorgehen möchte?

Hallo!

Im August werde ich meinen ersten Gaming PC zusammenbauen!
Nun wollte ich nocheinmal fragen ob es so richtig ist wie ich vorgehen möchte oder wie ich am besten vorgehe!

Ich würde folgend vorgehen:

1. Erden (Wo? Wenn man keine Standheizung hat :-P)

2. Gehäuse ein wenig vorbereiten (Soll das Netzteil direkt am Anfang rein?

3. Mainboard fertig machen, Ram Riegel rauf, CPU einsetzen...(Befestigung für die AiO auch schon?)

4. Mainboard einbauen

5. Laufwerke und festplatten

5. AiO + Radiatoren befestigen

6. Alle Stecker die ans Mainboard müssen dort anschließen

7. Grafikkarte rein

8. Verkabeln

[Einrichten]

1. Ins Bios/UEFI und schauen ob ... auf AHCI steht

2. Im Bios/UEFI Startoption #1 USB Stick mit Windows auswählen.

3. PC neustarten

4. Windows Installation

5. Später Startoption #1 auf die SSD umschalten wo Windows drauf ist

5. Alle Treibe installieren, die ich vorher schon auf den Stick gezogen hab

Hab ich was vergessen :)


Nun noch ein paar fragen bezüglich der Verkabelung.
Wo muss ich die Pumpe und den Radiator aufs Mainboard stecken? (War da was mit CPU Fan...?)
Falls ich wirklich nicht weiter komme, hilft mir auch mein Dad!

Meine Zusammenstellung:

Warenkorb - Hardware, Notebooks & Software von

Freue mich auf Antworten!
Justin
 
AW: PC Bau - So richtig wie ich vorgehen möchte?

Grundsätzlich solltest du den ersten Rechnerstart nur mit folgenden Komponenten ausführen:
- Motherboard
- CPU mit Kühler (nimm einen Luftkühler, anstatt der AIO)
- RAM
- Netzteil
- Monitor ans Board anschliessen und Starten

Dann erst nacheinander die restlichen Komponenten
Grafikkarte, SSD/HDD, CD/DVD, Gehäuseanschlüsse, Lüfter, etc.
Und zwischendurch Rechner immer wieder neu starten um auftretende Fehler festzustellen.

Wenn du alles sofort Komplett aufbaust, wird die eventuelle Fehlersuche schwieriger. Und im Zweifelsfall musst du wieder alles zerlegen.
 
AW: PC Bau - So richtig wie ich vorgehen möchte?

Hallo zusammen,

das mit dem Erden ist ja so eine Sache.
Jeder Gegenstand oder man selber hat ja eine unterschiedliche Ladung.
Das elektronische Bauteil, hat nicht die selbe Ladung wie ich selber, auch wenn ich einen Heizkörper oder ähnliches anfasse.
Man entlädt sich zwar,
aber ob es das selbe Ladungsniveau ist, ist so nicht unbedingt gesagt.
Bei feuchterer Luft z.B. im Sommer lädt man sich nicht so stark statisch auf wie bei trockenerer Luft.....
Die elektrische Leitfähigkeit ist bei feuchter Luft besser,
die Ladungen können so besser abfließen, mal ganz simpel erklärt.........
Am besten keine Kontakte berühren.
ich habe mir Antistatikhandschuhe besorgt,
die sind zwar nicht ganz feinfühlig,
aber sollen schützen.


Gruß

Michael

Edit:

Zehn Fehler beim Zusammenbau | PC selbst bauen - YouTube

PCGH Hardware Video bei 1:56 Minuten...... :-)
 
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AW: PC Bau - So richtig wie ich vorgehen möchte?

Also ich Überlese schon immer dieses "Erden"-Problem... Und versuche, wenn, nur noch Scherzhaft darauf einzugehen. Also ich persönlich "Erde" mich immer mit einer Tasse Kaffee oder 'ner Flasch Bier (je nach Tageszeit). Jeder der nicht gerade mit Wollsocken über einen Mottenflokai rennt, braucht sich über das "Erden"-Problem keine Sorgen zu machen.

Der bisher Beste versuch sich zu "Erden" war hier mal: "Ich fasse um mich zu Entladen, an eine Türklinke." Ich hab mich Weggeschriehen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: PC Bau - So richtig wie ich vorgehen möchte?

Es wäre mal interessant zu sehen,
wieviel Hardware durch statische Entladung hops geht beim Einbau,
und wieviel gegen über gestellt heile bleibt :-).
 
AW: PC Bau - So richtig wie ich vorgehen möchte?

Zur Erdung: Auch eine Steckdose ist geerdet und die solltest du iwo finden :ugly:

Vielleicht sollte man noch dazu sagen, dass hier der Schutzkontakt der Steckdose gemeint ist. Nicht in die Löcher greifen! :D

Also ich Überlese schon immer dieses "Erden"-Problem... Und versuche wenn nur noch Scherzhaft darauf einzugehen. Also ich persönlich "Erde" mich immer mit einer Tasse Kaffee oder 'ner Flasch Bier (je nach Tageszeit). Jeder der nicht gerade mit Wollsocken über einen Mottenflokai rennt, braucht sich über das "Erden"-Problem keine Sorgen zu machen.

Es soll Leute geben, die bekommen schon eine gescheuert, wenn sie aus dem Auto steigen. Und so eine Nanometer-Struktur geht schon bei deutlich geringeren Spannungen hops.
Aber lach ruhig weiter drüber...

Es wäre mal interessant zu sehen,
wieviel Hardware durch statische Entladung hops geht beim Einbau,
und wieviel gegen über gestellt heile bleibt :-).

Direkt "beim Einbauen" geht praktisch nie was hops. Das ist ja gerade das tückische an der Sache.
Die Bauteile werden dabei meist nur vorgeschädigt. Monate oder Jahre später fangen sie dann an zu spinnen, oder fallen ganz aus. Aber dann sieht natürlich niemand mehr einen Zusammenhang mit der Entladung.

Erden/entladen ist keine Esoterik, sondern hat schon seinen Grund. Deswegen greife ich auch weiterhin immer an den Schutzkontakt einer Steckdosenleiste bevor ich Elektronik direkt anfasse. Aber das kann jeder mit sich selbst aus machen... :)


"Elektrostatische Entladungen können in mikroelektronischen Bauteilen Schäden anrichten, denn im Verhältnis zur Bauteilgröße verhält sich die Energie einer statischen Entladung in einen Halbleiter wie die Energie eines Blitzschlags in einen Baum. Anschaulich wird das, wenn man ESD-Zerstörungen in einem Chip unter einem Mikroskop sieht, die dort einen 'Krater' erzeugt haben. Verglichen mit einem Blitz in der Natur hat eine elektrostatische Entladung eine sehr viel kleinere Ladungsmenge und somit eine viel kleinere gespeicherte elektrische Energie. Es muss aber die elektrische Leistung, die während der Entladung wirkt, betrachtet werden. Da die Entladedauer im sehr geringen Zeitbereich von ps bis ns liegen kann und der Schadensbereich oder Einschlagsbereich der Entladung häufig im Bereich um die 5 µm bis 10 µm liegt, tritt trotz der verhältnismäßig geringen elektrischen Energie eine sehr hohe elektrische Leistung und eine sehr hohe Leistungsdichte (Leistung pro Fläche) im Bauelement auf."
Elektrostatische Entladung – Wikipedia
 
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