• Hallo Gast, du kaufst gerne günstig ein und erfährst oft vor deinen Freunden von interessanten Angeboten? Dann kannst du dein Talent als Schnäppchenjäger jetzt zu Geld machen und anderen PCGH-Lesern beim Sparen helfen! Schau einfach mal rein - beim Test der Community Deals!

PC an der Wasserleitung: der8auer legt Wakü-Schläuche vom Badezimmer zum Rechner

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu PC an der Wasserleitung: der8auer legt Wakü-Schläuche vom Badezimmer zum Rechner

Overclockler und Youtuber "der8auer" hat sich mal wieder an ein interessantes Experiment gewagt. Dazu kühlte er einen PC mit Wasser direkt aus der Leitung und verzichtete auf Pumpe und Radiator. Die Temperaturen konnten sich sogar sehen lassen - und auch der Wasserverbrauch blieb im Rahmen.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Unterforum zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: PC an der Wasserleitung: der8auer legt Wakü-Schläuche vom Badezimmer zum Rechner
 

MadMax 21

Komplett-PC-Käufer(in)
Von der Idee halte ich nichts..
Niemand sollte das "dauerhaft" so betreiben. Ich bin wahrlich kein Öko- oder der superstromsparer, aber 50 Liter Trinkwasser! jeden Tag in den Abfluss zu blasen, um seinen Rechner zu kühlen?! Ich kann auch den Backofen anmachen wenn es mir im Winter zu kalt ist und damit meine Wohnung heizen....
Immerhin geht er in dem Video auf die Umweltbelastungen ein, angesichts der aktuellen Situation bezüglich Wasserknappheit, empfinde ich das als ziemlich schlecht gewählten "Zeitpunkt" um so einen Versuch zu machen, bzw. den Leuten das so vorzurechnen..Wasser kostet "nichts", andererseits sollte man da vielleicht auch mal über den wirtschaftlichen Tellerrand hinaussschauen
 
Zuletzt bearbeitet:

maexi

Komplett-PC-Aufrüster(in)
das hatten die schon vor Jahren in Afrika gemacht und was dabei raus gekommen ist, kann man gut an der Wüste KLara...nee, Sahara sehen. Eine Schnapsidee vom feinsten.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Im Prinzip keine schlechte Idee, wenn nur kurzfristig gekühlt werden soll. Im Labor wurden viele Apparaturen so gekühlt. Vakuum wurde auch per Wasserstrahlpumpe bereitgestellt. Solange man nicht direkt in einem Wassernotstandsgebiet wohnt ist das kein Problem. Hauptsächlich fällt der Strom ins Gewicht, den man aber auch bei einer Kompressorkühlung oder Vakuumpumpe hätte bereitstellen müssen. Die Kosten halten sich auch in Grenzen, solange man es nicht übertreibt. Am besten wäre natürlich der eigene Brunnen, mit 9°C kaltem Wasser könnte man soviel besser und effizienter kühlen, schade, dass das in Deutschland nicht oft genehmigt wird (Stichwort: "Schluckbrunnen")

Nach einem Monat sind die kühl Lamellen vermutlich verkalkt.

Dazu muß man über eine gewisse Temperatur kommen. Problematisch sind eher die organischen Materialien im Trinkwasser, etwas weniger vornehm ausgedrückt: Wasserasselscheiße. Da kommt es aber stark darauf an, wo man lebt.

Trinkwasser - Wenn Assel-Kadaver aus dem Hahn sprudeln - Gesundheit - SZ.de
 

Chiba_Ryunosuke

Kabelverknoter(in)
Von der Idee halte ich nichts..
Niemand sollte das "dauerhaft" so betreiben. Ich bin wahrlich kein Öko- oder der superstromsparer, aber 50 Liter Trinkwasser! jeden Tag in den Abfluss zu blasen, um seinen Rechner zu kühlen?! Ich kann auch den Backofen anmachen wenn es mir im Winter zu kalt ist und damit meine Wohnung heizen....
Immerhin geht er in dem Video auf die Umweltbelastungen ein, angesichts der aktuellen Situation bezüglich Wasserknappheit, empfinde ich das als ziemlich schlecht gewählten "Zeitpunkt" um so einen Versuch zu machen, bzw. den Leuten das so vorzurechnen..Wasser kostet "nichts", andererseits sollte man da vielleicht auch mal über den wirtschaftlichen Tellerrand hinaussschauen

Das kann ich so nicht stehen lassen. Wasserknappheit ist ein enorm komplexes Problem und lässt sich nicht durch Verzicht auf Konsum beheben. Das sind geographische Gegebenheiten, die mit der Menge des konsumierten Wassers absolut nichts zu tun haben. Viel mehr noch wird unsere Trinkwasserversorgung in DE so betrieben, dass man *immer* weniger Wasser entnimmt, als in der Quelle hinzukommt. Die Bundesrepublik Deutschland kann jährlich auf über 188mrd m³ Trinkwasser zurückgreifen, wobei jährlich aber nur circa 33,1mrd. m³ Wasser tatsächlich genutzt werden, das entspricht 17,6%. Ganz Deutschland kann also noch einmal fünf mal mehr Trinkwasser verbrauchen, ohne, dass wir Probleme mit Trinkwassermangel bekommen würden. -> Trinkwassermangel stellt also in der BRD kein Problem dar, es gibt ihn nicht.

Weiterhin lässt sich Leitungswasser sehr leicht fördern, weshalb man dafür auch nicht viel Energie aufwenden muss (-> pro Liter Leitungswasser werden 0,352g CO2 freigesetzt).

Anders ausgedrückt:
Ein heutiger Neuwagen stößt pro gefahrenem Kilometer ca 100g CO2 aus, wenn wir nun also mit 0,352g CO2 pro Liter Leitungswasser rechnen kommt man auf ~303L. Du könntest also deinen PC entweder 6 Tage lang mit Leitungswasser kühlen, oder einen Kilometer mit deinem nagelneuen Auto fahren.
Alternativ könntest du dich auch entscheiden, ob du ein Jahr lang jeden Tag fünf Stunden deinen PC mit Leitungswasser kühlst, oder ob du 64,24km mit dem Auto fährst. ;)

Quellen:
Wasserknappheit in Deutschland - Trinkwasserversorgung in Deutschland
Leitungswasser vs. Mineralwasser: Ein Vergleich
 

TessaKavanagh

Software-Overclocker(in)
Also wenn ich mir die Wasserleitungen hier im Haus anschaue und was da manchmal für eine Plörre raus kommt, dann wäre der Kalk noch mein geringstes Problem.
Musste hier teilweise schon die Schläuche am Wasserhahn mit Draht reinigen da die sich mit Sand zugesetzt hatten. Eine häufig dezent rostrote Wasserfarbe spricht auch dafür, dass einige der alten Eisen-Zink Leitungen gut weggerostet sind. Den Siff möchte ich beim besten Willen nicht im PC haben. Da wäre ja jeden Abend eine PC Grundreinigung angesagt.
 

Sinusspass

BIOS-Overclocker(in)
Man könnte sich auch einen Plattenwärmetauscher und ne Aquariumpumpe hinstellen, so ist man wenigstens die Radiatoren los und hat keine Sauerei im Kreislauf.
Die Idee mag vielleicht nicht verkehrt sein, aber da mach ich lieber hinterm Haus den Hof auf, stelle ne 1000l Regentonne unter die Erde und werf ne Eheim rein. Das an einen Plattenwärmetauscher und schon hab ich kaltes Wasser.
 

MfDoom

Volt-Modder(in)
Kühlung wird mit aktueller Highend-Hardware halt echt langsam zum Problem. Im Sommer heizt mein Mora schon jetzt unangenehm das Zimmer auf, bin am überlegen wie ich den nach draussen unter ein Vordach bekomme.
Eine Nvidia 3090 und ein 16 Kerner werden das Problem noch verschlimmern
 

TessaKavanagh

Software-Overclocker(in)
Kühlung wird mit aktueller Highend-Hardware halt echt langsam zum Problem. Im Sommer heizt mein Mora schon jetzt unangenehm das Zimmer auf, bin am überlegen wie ich den nach draussen unter ein Vordach bekomme.
...

Überleg dir lieber wie du unter dem Vordach eine ordentliche Klimaanlage unter bekommst. Das PC Zimmer einfach auf angenehme 23°C kühlen, da tust du dir und deiner PC Kühlung dann was gutes.:P
 

Albatros1

PC-Selbstbauer(in)
Ist als nettes Experiment zu sehen. Natürlich nicht praxistauglich. Ich hätte dafür keinen Bedarf. Selbst bei knapp 30Grad im Zimmer komme ich nur auf 73 Grad. Mit prime 63.
Konnte jetzt noch etwas reduzieren. Alles mit Luftkühlung, 3700x, Fuma2.
 

Mephisto_xD

BIOS-Overclocker(in)
Kühlung wird mit aktueller Highend-Hardware halt echt langsam zum Problem. Im Sommer heizt mein Mora schon jetzt unangenehm das Zimmer auf, bin am überlegen wie ich den nach draussen unter ein Vordach bekomme.
Eine Nvidia 3090 und ein 16 Kerner werden das Problem noch verschlimmern
Ich hab mal für meine R9 390X einen Adapter auf Abluftschlauch gebaut und den aus dem Fenster geführt, das hat dann auch durchaus geholfen. :ugly:

Ich habe dann auch mal erste Überschlagsrechnungen für einen Kühlturm aufgestellt, nicht nur für den PC sondern für das ganze Zimmer versteht sich. Das wäre durchaus machbar, und auch der Wasserverbrauch ist erträglich. Ökologischer und ökonomischer als eine Klimaanlage wäre es auf jeden Fall.

Warum macht das keiner? Weil sich rausstellt, dass Klimaanlagen nicht nur die Luft abkühlen, sondern gleichzeitig auch entfeuchten. Wenn man also ein Zimmer/Haus mit dem Kondenswasser eines Kühlturms auf 23 °C abkühlt, hat man zwar innen die gewünschte Raumtemperatur, aber auch 100% Luftfeuchte bei potentieller Wolkenbildung :ugly:.

Oh, und möglicherweise hat der Vermieter auch was dagegen...
 

Speedbone

Freizeitschrauber(in)
Nachdem wir die Fußbodenheizung eingebaut hatten, habe ich die alten Rohre von den Heizkörpern auch für den Wasserkühlungskreislauf recycelt gekühlt wird einmal durch eine selbstgebaute Rohrkonstruktion die in den Kloh-Spühlkästen eingebracht ist und durch einen Radiator gebaut aus einem Wasserkühler von einem A3. Aktiviert wird die Hocheffizienzpumpe wenn die Steckdosenleiste von einem der 4 Rechner eingeschaltet wird. Funktioniert einwandfrei.
 

-Loki-

Freizeitschrauber(in)
Jetzt weiß ich wie ich nächstes mal das Planschbecken für meiner Kinder befülle. Die mögen eh nicht so kaltes Wasser direkt aus der Leitung.
 

Pilo

Freizeitschrauber(in)
Bei weltweit steigender Süß-, Trink-, Frischwasserknappheit, sinkenden Grundwasserpegeln, schmelzenden Gletschern und Polkappen und regelrechtem Wasserdiebstahl durch illegale Brunnenbohrungen und Hydrantenanzapfungen, ist das natürlich die beste Möglichkeit sich vom verdurstenden und vertrocknenden Pöbel abzuheben. Dekadenz @ its finest.
 

Mephisto_xD

BIOS-Overclocker(in)
Bei weltweit steigender Süß-, Trink-, Frischwasserknappheit, sinkenden Grundwasserpegeln, schmelzenden Gletschern und Polkappen und regelrechtem Wasserdiebstahl durch illegale Brunnenbohrungen und Hydrantenanzapfungen, ist das natürlich die beste Möglichkeit sich vom verdurstenden und vertrocknenden Pöbel abzuheben. Dekadenz @ its finest.
Und die ***** Asiaten nehmen sich dann auch noch das Recht raus im Monsun zu ertrinken, während in Afrika Kinder verdursten und bei uns der Fußballplatz für zwei Wochen vergilbt! Frechheit aber auch, die bekommen den Hals nicht voll!
 

Duke711

Freizeitschrauber(in)
Hier kommt auch alles in de News....

Also die 8 L/h waren alles andere als praktikabel, die CPU verbrauchte gerade mal 65 W im CB Bench. Selbst ein 9900 K verbraucht in Spielen zwischen 80 - 170 W (kurze Lastspitzen).

Mind. 30 L/h müssten es schon sein und das sind, bei 6 - 10 h am Tag, zwischen 180 - 300 Liter, bei Kosten von 0,7 - 1,2 Euro. Im Monat von 21 - 37 Euro. Da hat man aber die Kosten inkl. Pumpe und Radiator innerhalb eines Jahres aufgebraucht. Das ist nicht nur eine enorme Wasserverschwendung, sondern einfach eine vollkommen dumme Idee, erstaunlich das es hier in den News landet.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Eine häufig dezent rostrote Wasserfarbe spricht auch dafür, dass einige der alten Eisen-Zink Leitungen gut weggerostet sind.

Das ist meist etwas anderes, siehe den Link in meinem Post No. #6

Mind. 30 L/h müssten es schon sein und das sind, bei 6 - 10 h am Tag, zwischen 180 - 300 Liter, bei Kosten von 0,7 - 1,2 Euro. Im Monat von 21 - 37 Euro. Da hat man aber die Kosten inkl. Pumpe und Radiator innerhalb eines Jahres aufgebraucht. Das ist nicht nur eine enorme Wasserverschwendung, sondern einfach eine vollkommen dumme Idee, erstaunlich das es hier in den News landet.

Wenn du den Post aufmerksam durchgelesen hättest, dann wüßtest du, dass er die Methode nur für Kurzzeitprojekte interessant ist. Wer eine eigene Quelle zur Verfügung hat, der kann das ganze natürlich auch 24/7 machen und das ohne große Kosten.
 

Duke711

Freizeitschrauber(in)
Kommt drauf an, wo du wohnst. Ich habe mal in Paderborn gewohnt und da wären die Lamellen schon nach spätestens 3 Tagen zu gewesen. Hier in Sachsen haben wir ganz weiches Wasser und da verkalkt nahezu nichts.

Ja bleibt nur noch das Problem der Korrosion zwischen vernickelten CU und CU ohne Wasserzusatz. Gut nur noch ein einheitliches Material im Kreislauf, naja.
 

kampfschaaaf

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Das ist aber jetzt nix neues. Das habe ich im Sommer für eine hwbot.org old school ist best school auch schon gemacht. Der Rückfluß ging in die Badewanne. Somit ging nix verloren. Ich drehte aber auf 50l/h auf. Somit bekam ich ohne chiller kühleres Wasser und preßte noch ein paar MHz mehr aus dem AthlonXP raus. Mit dem Wasser aus der Badewanne habe ich anschließend die Blumen gegossen und den Rest in die Scheibenwaschanlage des Autos geschüttet.

Ich hätte aber nicht gedacht, daß das irgendwas neuartiges oder tolles wäre. Aber wenn Roman das macht, kann man ja mal darüber berichten.
 

Founti

Schraubenverwechsler(in)
Hier kommt auch alles in de News....

Also die 8 L/h waren alles andere als praktikabel, die CPU verbrauchte gerade mal 65 W im CB Bench. Selbst ein 9900 K verbraucht in Spielen zwischen 80 - 170 W (kurze Lastspitzen).

Mind. 30 L/h müssten es schon sein und das sind, bei 6 - 10 h am Tag, zwischen 180 - 300 Liter, bei Kosten von 0,7 - 1,2 Euro. Im Monat von 21 - 37 Euro. Da hat man aber die Kosten inkl. Pumpe und Radiator innerhalb eines Jahres aufgebraucht. Das ist nicht nur eine enorme Wasserverschwendung, sondern einfach eine vollkommen dumme Idee, erstaunlich das es hier in den News landet.

Kann man absolut nicht vergleichen. Die Fertigung spielt eine extreme Rolle. Die Intel Kisten haben halt deutlich mehr Die Fläche, die dann auch besser kühlbar ist
 

kampfschaaaf

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Bei weltweit steigender Süß-, Trink-, Frischwasserknappheit, sinkenden Grundwasserpegeln, schmelzenden Gletschern und Polkappen und regelrechtem Wasserdiebstahl durch illegale Brunnenbohrungen und Hydrantenanzapfungen, ist das natürlich die beste Möglichkeit sich vom verdurstenden und vertrocknenden Pöbel abzuheben. Dekadenz @ its finest.

Wo geht das Wasser denn hin, falls es im Abfluß landet? Vielleicht nach Afrika? Oder nur in unseren eigenen Kreislauf zurück? Man kann aber auch übertreiben mit solchen Gratismutaussagen. Ich weiß auch, daß in Afrika alle 60 Sekunden eine ganze Minute verstreicht.
Das war nix und ich finde es nicht dekadent, da es mich selbst mit einschlösse.
 

geist4711

Software-Overclocker(in)
wenn überhaupt, braucht es ein regel-ventil (nicht nur auf/zu !) wenn man soetwas wirklich wassersparend umsetzen will, angesteuert über die temp's der komponenten.

grundsätzlich aber, auch 5oL am tag, bei 6h betriebsdauer, ist zuviel wasserverbrauch!

ich habe um wasser zu sparen die klospülung (kleine stufe) von 2,5 auf 1,5L runtergestelt und werde sicherlich nicht hingehen und nun so 'nutzlos' oder sagen wir, nur für die kühlung des PC, nun ein vielfaches davon in den abfluss laufen lassen....

vor allem: wie 'schlimm' ist es bitte denn, eine pumpe und einen passenden radiaotor zu nehmen um seinen rechner zu kühlen.
es gibt pumpen, auch leistungsfähige, die hört man nicht sobald das ohr mehr als 10cm weg von der pumpe ist, meine laing zb ist so ein modell.
dazu noch; was ist mit dem korrosionsschutz, kalk usw? bei 'immer frischwasser' hat man auch immer neueintrag von diesen stoffen, in einem 2L kreislauf hat man nur das was da drin ist und es kommt nix dazu.

zum schluss laufzeit:
bei 6h täglich betrieb usw,......
is ja nett, mein rechner läuft ca 15std am tag, der meiner frau auch.....
wobei nur meiner ne WK hat weil entsprechende komponenten drin, mein frau hat nurnoch ein MB, RAM und einen R5-3400G drin, da ist luftkühlung kein problem.

als machbarskeitsstudie ist das ganze also nett, aber mehr auch nicht.
 

hellm

Software-Overclocker(in)
Na, da hat aber jemand das Wort Kreislauf verstanden. Nur das der Wasserhahn von oben seit ein paar Jahren nicht mehr wie gewohnt liefert. Aber zum Glück gibts hier genug Leute die sich erklären lassen es wäre vielleicht eine gute Idee unser Grundwasser wieder aufzufüllen. Das Bildungssystem könnten wir gleich ganz gegen Youtube und Facebook eintauschen, ich mach schonmal den Wasserhahn auf..

Trotzdem natürlich nicht gleich moralisch bedenklich, als Machbarkeitsstudie vielleicht.. aber die Idee is auch schon alt.
 

Darknesss

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ernsthaft?
Ihr macht euch Sorgen um die paar Liter Wasser die letzten Endes eh wieder ziemlich ortsnah versickern.
Da finde ich das ganze Mineralwasser deutlich schlimmer. Da wird der Quelle nur entnommen aber der Großteil versickert irgendwo anders (kommt nicht mehr zurück in den eig. Kreislauf).
In Gebieten mit eh schon zu niedrigem Grundwasserstand würde ich auf die Lösung auch verzichten.

Was mich bei einer Dauerlösung viel mehr stören würde, wäre die Ableitung in den Abfluss. Eine Weiternutzung oder wenigstens Ableitung in Sickerschächte/Regenwasserkanäle wäre besser. Belastet die eh schon viel zu kleinen Kläranlagen nicht noch zusätzlich.

Für eine Dauerlösung würde ich allerdings einen gereinigten, schwarzen 1000L IBC-Container im Garten bevorzugen.
Durch Entkalkung bei erstmaliger Füllung und Filterung/UV-Bestrahlung im weiteren Betrieb sollten die Kühlfinnen frei bleiben.
Nur fraglich ob das Wasser bei längerem Betrieb ausreichend abkühlt oder immer wärmer wird.
 

hellm

Software-Overclocker(in)
Quellwasser ist auch Grundwasser, das stimmt allerdings. Macht aber immer noch kein Argument. Hier wurde ja darüber gesprochen dass es unbedenklich wäre seinen PC an den Wasserhanhn anzuschließen. Das ist es nicht, es sind nie ein paar Liter Wasser die ortsnah versickern. Das Brauchwasser im PCGH-Gebiet fließt am Fuchsloch ab, vereinigt sich mit anderem Gewässer in der Regnitz und fließt auch erstmal durch die Gegend, Richtung Ende des Kreislaufs.

Aber natürlich sollten wir auch darauf achten, das unsere Mineralbrunnen nicht alles absaugen. Sonst müssten wir echt noch unsere Wohnungen mit kaltem Wasser kühlen und unseren PC sowieso.

Und ich halte den Versuch immer noch nicht für moralisch fragwürdig. Nur einige Ansichten hier sehr, na, ja denkfaul und heile Welt und so.. ich finde die Kritik war angebracht und treffend.
 

Chiba_Ryunosuke

Kabelverknoter(in)
Bei weltweit steigender Süß-, Trink-, Frischwasserknappheit, sinkenden Grundwasserpegeln, schmelzenden Gletschern und Polkappen und regelrechtem Wasserdiebstahl durch illegale Brunnenbohrungen und Hydrantenanzapfungen, ist das natürlich die beste Möglichkeit sich vom verdurstenden und vertrocknenden Pöbel abzuheben. Dekadenz @ its finest.

Richtig, erstmal sch**** labern, anstatt einfach mal kurz drüber nachzudenken. Siehe mein Post dazu. ^^

https://extreme.pcgameshardware.de/...-vom-badezimmer-zum-rechner.html#post10440037
 

Basileukum

Software-Overclocker(in)
Was für eine geile Idee!

Derzeit mag das nicht praktikabel sein, aber als Grundansatz. Wenn man bedenkt, wieviel (Umweltbelastung, Energieaufwand etc.) da bei der Erzeugung der Komponenten verschwendet wird, wie auch beim Betreiben derselben.

Man müßte da irgendwie noch ein seperates Leitungssystem beim Häuserbau berücksichtigen, damit kühlt man dann z.B. Elektrogeräte oder reguliert Raumtemperatur etc. in den jeweiligen Räumen des Hauses.

Der Denkansatz ist halt schon mal aufregend, egal was bei rauskommt.
 

hellm

Software-Overclocker(in)
Richtig, erstmal sch**** labern, anstatt einfach mal kurz drüber nachzudenken. Siehe mein Post dazu. ^^

https://extreme.pcgameshardware.de/...-vom-badezimmer-zum-rechner.html#post10440037

Richtig, da labbern wir halt alle mal unsern Sch*** daher. Milchmädchen lässt grüßen. Warum nicht gleich den ganzen Text?

Hier kann man sich bilden:
Trockenheit in Deutschland – Fragen und Antworten | Umweltbundesamt
[..]Bisher gibt es in Deutschland flächendeckend keinen Wasserstress. Man spricht von Wasserstress, wenn die gesamte Wasserentnahme eines betrachteten Jahres mehr als 20 Prozent des langjährigen mittleren Wasserdargebots beträgt. Das ist in Deutschland nicht der Fall, es sind 12,8 Prozent (2016).
[..]
Weitere aufeinander folgende trockene Sommer mit zusätzlich wenig Niederschlag im Winter hätten in jedem Fall negative Auswirkungen auf die Wasserverfügbarkeit. Die Landwirtschaft, die Wasserversorgung, die Wasserführung in Gewässern, Ökosysteme wie Feuchtgebiete und Wälder und weitere wasserbezogene Nutzungen wie die Schifffahrt können betroffen sein. Darauf müssen sich alle Wassernutzer, auch die Wasserversorger, einstellen.[..]

..und jetzt bitte ohne Kraftausdrücke und hanebüchene Rechnungen. Wir sollten jedenfalls immer ans Wasser denken. Nicht nur bei Avocados aus Chile. Immer dieser Extremismus..
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
vor allem: wie 'schlimm' ist es bitte denn, eine pumpe und einen passenden radiaotor zu nehmen um seinen rechner zu kühlen.
es gibt pumpen, auch leistungsfähige, die hört man nicht sobald das ohr mehr als 10cm weg von der pumpe ist, meine laing zb ist so ein modell.

Der Witz an der Geschichte ist, dass man damit unter die Raumtemperatur gehen kann. Normalerweise verwendet man dafür ein Kryostat, bei den Übertaktern Chiller genannt. Der ist sehr teuer und benötigt etwa ein Drittel der abgeführten Wärmeleistung als elektrische Energie.

Das alles kann man sich sparen.

Auch da nicht und dafür habe ich bestimmt nicht erst auf so ein Video als Aufklärung warten müssen, kann man auch einfach ausrechnen.

Und nun rechne dir aus, wie lange es braucht, bis du einen 935€ teuren Chiller gegenfinanziert hast. Aber vergiss nicht den Strom, zwar läuft der 500W Kompressor nicht immer, ein Drittel der thermischen Last sollte man aber immer veranschlagen (also bei 600W Abwärme wären das 200W elektrisch).

Für eine Dauerlösung würde ich allerdings einen gereinigten, schwarzen 1000L IBC-Container im Garten bevorzugen.
Durch Entkalkung bei erstmaliger Füllung und Filterung/UV-Bestrahlung im weiteren Betrieb sollten die Kühlfinnen frei bleiben.
Nur fraglich ob das Wasser bei längerem Betrieb ausreichend abkühlt oder immer wärmer wird.

Da kannst du dich anstellen wie du willst, das wirst du nicht in den Griff bekommen. Wenn du so einen Kreislauf hast, dann wächst es an allen Ecken und Enden. Es sei denn du chlorst extrem, dann hast du aber extrem Korrosionsprobleme.

Wie schon erwähnt wurde, sollte man da zu einem Plattenwärmetauscher greifen.
 

mjoe87

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hand aufs Herz, wie viele von euch haben das Video eigentlich angeschaut? Ich meckert hier über Dinge, die Roman argumentativ gegenüberstellt.
Nur mal so, der gute Mann macht auch Extrem-Overclocking. Und nur weil er Videos darüber macht, heißt das nicht dass er das jedem für den täglichen Gebrauch so empfehlen möchte.

Spielt doch keine Rolle wie er zu dieser Thematik steht, solange er beweist dass die Temperaturen damit besser sind. Der "Bauer" - was ein alberner Name btw - bringt genug Egoisten auf diese Idee. Es gibt immer ein Paar dumme, denen der eigene Nutzen am meisten wiegt.


Was für eine geile Idee!

....

Man müßte da irgendwie noch ein seperates Leitungssystem beim Häuserbau berücksichtigen, damit kühlt man dann z.B. Elektrogeräte oder reguliert Raumtemperatur etc. in den jeweiligen Räumen des Hauses.

Der Denkansatz ist halt schon mal aufregend, egal was bei rauskommt.

Nennt sich Boden und Wandheizung. Zudem gibt es solche Dinge bereits. Unser Labor wird mit Grundwasser gekühlt und ist wesentlich Umweltschonender als das Leitungswasser zunehmen, zudem mit ca 10°C sehr viel Kühler. Die Idee ist uralt, nichts besonderes.
 

Wurstpaket

PC-Selbstbauer(in)
Wasser sparen kann auch kontraproduktiv sein. Das Kanalisation erfordert oft einen Mindestdurchfluss, damit die Selbstreinigung funktioniert, denn sie wurde zu Zeiten konzeptioniert, wo eben mit Summe X an Durchfluss kalkuliert wurde. Wenn alle Wasser sparen und zu wenig abfließt, spült der Wasserversorger dann zwangsweise die Kanalisation mit Frischasser. Das Zahlt natürlich der Vebraucher und am Ende wurde netto nix gespart.
 
Oben Unten