PC Absturz bei mittlerer bis hoher Auslastung

TheRetenor

Schraubenverwechsler(in)
Hallo Community,

Das ist mein erster Forum-Post, ich hoffe, dass ich hier alles richtig mache...


Folgendes Problem:
Mein PC stürzt jedes mal, wenn ich ein Spiel, das CPU und GPU gleichsam auslastet spiele, nach 20-30 Minuten ab. Das betrifft vor allem Battlefield 3 und Planetside 2, egal welche Grafikeinstellungen ich benutze.
Spiele wie Minecraft (mit hohen Einstellungen beim shader-Mod) oder League of Legends (auf höchsten Einstellungen) laufen dagegen problemlos ewig.
Da ich bei keinem Absturz einen Bluescreen bekomme, schiebe ich selber das Problem auf mein Netzteil. Vor allem, da der GPU FurMark-Tests auf 8-fachem Anti-Alising 20 Minuten problemlos mitmacht und mein CPU einen Test mit Prime auch leicht durchhält. Nur wenn beides benutzt und ausgelastet wird, tritt dieses Problem auf. Eine Überhitzung bei 20-30°C (je nach Laufzeit des PCs) kann ich mir nicht vorstellen.

Der PC wurde von einem Spezialisten zusammengebaut, ich hatte mir die Teile abgesehen vom Netzteil selbst ausgesucht, da ich nicht wusste, wie stark mein Netzteil sein muss.

Hier das komplette System:

Mainboard: Asus M5A99X EVO R2.0
CPU: AMD FX 8350 Octa-Core 4.0GHz
GPU: XFX AMD Radeon HD 7970 3GB 1GHz
Kühler: Scythe SCMG-3100 Mugen 3 Rev.B
Gehäuse: Zalman Z11
RAM: 2x4 GB Corsair Vengeance 1600 MHz
SSD: Samsung 840 EVO 128 GB
HDD: Western Digital WD10EZEX 1TB
NT: Ultron Silent Force UN650s 650 Watt

Jetzt 2 Fragen:

1. Liege ich damit richtig, dass das Netzteil das Problem ist? Wenn nein, was könnte nicht stimmen?

2. Wie finde ich im beim zusammenstellen eines PCs heraus, wie stark mein Netzteil sein muss, bzw. wie finde ich ein passendes?

Bin für alle Antworten und Hilfen dankbar.

LG, Retenor
 
Jetzt geht wieder die Netzteildiskussion los... auf geht´s Leute :lol:.

Kann gut sein. Das scheint echt Müll zu sein (mal ehrlich, 650 W für 45 €...). Teste am besten erstmal falls Ersatz vorhanden. Wenn nicht, ein neues NT schadet nicht. Das BQ E9 450 W für <70 € oder wenn du CM willst das 480CM für >85 €. Netzteilprobleme hast dann wahrscheinlich keine mehr.

Bei AMD-Boards können auch die Spawas gerne für Probleme sorgen. Für wieviel TDP ist dein Board ausgelegt? Ein 8350 auf 4 ghz ist im Sommer sicher ne gute Heizung, v. a. mit ner 7970 (die zweite Heizung im Sys). Wie schaut die Gehäusebelüftung aus? Kannst auch erstmal versuchen einen Luffi auf die Spawas zu richten. Wenn du Glück hast, war es das schon. Ist halt Sommer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal vielen Dank für die Antworten...

Ja, der PC ist wirklich eine Relativ gute Heizung, ich spare mir damiz immerhin seit geraumer Zeit die Heizöl-Kosten ^^ Das Zalman Z11 Gehäuse hat 5 Lüfter, zusätzlich zu den 2 an der Graka und dem Kühler.

Die CPU ist auf 125 Watt ausgelegt, die GPU laut Amazon auf 500 Watt (!)

Habe leider kein Ersatz-Netzteil zur Verfügung, abgesenen davon bin ich wohl zu dumm, das Netzteil anzuschließen (ich krieg einen PC von 2004 nicht mehr zusammen wegen den ganzen Anschlüssen -.-)
Ich werde mir dann also in näherer Zukunft ein neues, besseres anschaffen. Aber trotzdem, ihr könnt mir sagen, 450-500 Watt reichen, wie bringt ihr das heraus? Ich will eben auch dazulernen! ^^
 
Also bei voller Last braucht die GPU etwa 380 Watt. Dazu die 125, die die CPU den Herstellern nach bräuchte, wären also etwa 500 Watt, nach der berechnung, oder? und mit oder meine ich: Was mache ich falsch? dazu kämen aber doch auch noch SSD, HDD, Kühler, Lüfter und die verbauten LED's?
 
Oh, mein Fehler. Nun, das erklärt natürlich einiges. Mit einer guten GPU ist dann ja automatisch eine starker CPU verbunden, sodass diese nicht ausgebremst wird, soweit ich das noch weiß.
Die GPU läuft zwar derzeit nie auf voller Last, allerdings wahrscheinlich bei neuen Spielen in 2-3 Jahren... Ich schließe jetzt aus euren Antworten und diesem Test, dass ein 450W Netzteil vollkommen ausreicht, liege ich da richtig?

LG
 
Absolut. Wenn dir CM wichtig ist nimm das BQ E9 480W.

Wenn die CPU deine Karte nicht auszeizt, kannst die Grafikregler auf Anschlag stellen und moden. Dann bekommst jede Karte klein.
 
Ok, vielen Dank, das hat mir jetzt endlich mal weitergeholfen, warst mir wirklich ne super hilfe!

Jetzt weiß ich auch, wie ich in 6-7 Jahren ein passendes Netzteil finde... DANKE!
 
Ich muss hier jetzt leider trotzdem nochmal reinschreiben.

Mein altes Netzteil hat ohnehin zu brummen begonnen, darum habe ich mir das vorher bereits genannte von BeQuiet angeschafft. PC stürzt leider trotzdem nach 30 Minuten auf beliebigen Grafikeinstellungen ab.

Hat dafür noch jemand eine Erklärung?


EDIT: mir ist eingefallen, dass jemand auch bereits die Spannungswandler in Erwägung zog, allerdings hab ich ja ein gut durchlüftetes Gehäuse und außerdem ist es derzeit so kalt, dass die CPU im Idle sogar auf 12°C heruntergekühlt wird.

EDIT #2: Das Mainboard ist auf 140 Watt ausgelegt, da diese Frage bereits vorher mal auftauchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
EDIT: mir ist eingefallen, dass jemand auch bereits die Spannungswandler in Erwägung zog, allerdings hab ich ja ein gut durchlüftetes Gehäuse und außerdem ist es derzeit so kalt, dass die CPU im Idle sogar auf 12°C heruntergekühlt wird.

Kind of magic? Mit Luftkühlung unter Raumtemperatur? Das ist ein Auslesefehler oder ein defekter Temperatursensor...
 
Kind of magic? Mit Luftkühlung unter Raumtemperatur? Das ist ein Auslesefehler oder ein defekter Temperatursensor...

Nein, ist es nicht ^^

Hab mir meine Hardware nochmals angesehen. Musste feststellen, dass der ventilator am CPU Kühler an der falschen Seite war, da auf der anderen Seite durch die RAM Module nicht genug Platz war und deshalb entgegen des Luftstroms gewirkt hat. Lösung: Heatspreader vom RAM entfernt, Kühler umgebaut. Jetzt herrscht perfekte Kühlung im Gehäuse. Komme im Idle jetzt sogar auf bis zu 8°C am CPU. Dass mir das aber nicht schon eher aufgefallen ist. -.-

Ich hätte allerdings wirklich erwartet, dass jemand mit Erfahrung vom PC bauen so einen Fehler nicht machen würde und dazu bescheid sagen würde.

Naja, was lernen wir daraus? Macht es nicht so wie ich, sondern informiert euch 100%ig, bestellt eure eigenen Teile und baut den PC zusammen, so viel ist da gar nicht dabei.

Problem jetzt endgültig gelöst, CPU kommt bei Battlefield 3 auf Ultra Grafiken nur noch auf maximal 48°C statt wie vorher knapp 80°C und läuft problemlos stundenlang durch.
 
Da hast du dein Problem :
Die CPU Temperatur wird zu niedrig ausgelesen. Deine CPU wurde vorher wohl etwas wärmer als 80 Grad.

Welches Programm hast du zum auslesen genutzt?
 
Die Temp wird NICHT falsch ausgelesen. Ein Freund von mir hat sich denselben CPU angeschafft und kommt auch auf etwa 8-9°C im Idle. Zum auslesen benutzen we beide PC Meter. Außerdem kommt die CPU jetzt bei zB Battlefield 3 auf logische 48°C.
 
Ihr benutzt beide die selbe Software zum Auslesen und habt deshalb beide falsche Werte...

Erklär mir doch bitte wie das physikalisch möglich sein soll dass die CPU 8° haben soll. Lagerst du die CPU im Gefrierfach und holst sie nur zum zocken raus?
Die CPU muss mindestens Raumtemperatur und im Betrieb, sprich auch im Idle eine höhere Temperatur als Raumtemperatur haben.

Also, eine CPU unter Raumtemperatur zu kühlen (mit luft) ist ausgeschlossen. Wasser und Stickstoff können das bestimmt, aber Luft kann eben nur soweit runter kühlen wie sie selbst warm ist und da wird es schwierig. es sei denn du hängst permanent eisbeutel in kühlrichtung dann solltest du auch drunter kommen (da die luft ja kälter ist)
alle anderen die behaupten das ihre CPU auf 10°C bei Raumtemp (ca 20°C) mit luft läuft, haben ein ganz tolles programm zum auslesen denn das ist physikalisch nicht möglich XD

Mit Luftkühlung wird es dir nie möglich sein Temperaturen unter der Lufttemperatur zu erreichen. Rein physikalisch unmöglich.

Mit Luft und Wasser kommt man nicht unter Raumteperatur. Wenn du den Raum entsprechend abkühlst, dann geht es auch mit Luft.

Damit ein Wärmetransport oder -übergang stattfinden kann, braucht es eine Temperaturdifferenz als treibende Kraft. Wie groß diese Differenz bei einem CPU-Kühler sein muss, hängt von der Wärmemenge ab, die abgeführt werden muss und vom Wärmewiderstands des Kühlers (Watt/Kelvin). In diesem Widerstand stecken sowohl die Eigenschaften des Wärmeübergangs zwischen Heatspreader und Kühler, der Wärmeleitung durch den Kühler und des Wärmeübergangs vom Kühler zur Luft (letzteres dürfte der limitierende Faktor sein)
z.B. eine von der CPU abzuführende Wärmeenergie von 130 W (Watt) und ein Widerstand von 4,3 W/K bedeuten eine Temperaturdifferenz von ca. 30 K (oder auch 30 °C, da es nur um eine Differenz geht).
Die Wärmeenergie geht in der Regel wie schon genannt vom Wärmeren zum Kälteren.
Wäre jetzt die CPU bei einer Lukü kälter als die Umgebung, dann würde die Umgebung die CPU beheizen. Man sieht also, die CPU kann bei Lukü nicht Kälter als die Umgebung sein.

Also hast du entweder die Physik neu erfunden oder dein Programm liest einfach falsche Werte aus. Aber ja doch, ich denke du hast die Physik neu erfunden. Das ist die wahrscheinlichere Möglichkeit.
 
Zurück