Paketzustellung soll teurer werden: Große Anbieter planen Preiserhöhungen

AW: Paketzustellung soll teurer werden: Große Anbieter planen Preiserhöhungen

Wir sind ein Betrieb, und bestellen auch einiges mehr ;)

Und wo gehen mir die Argumente aus? Du hast doch nicht mal begriffen, wie ein Unternehmen funktioniert, obwohl die Grundlagen von BWL in jeder Berufsschule oder Studium vorkommen.

Wie gesagt, mir ist das zu dumm, mit dir ;)

Egal welcher Thread oder Thema. Du bist ständig am rumfetzten mit irgendjemanden. Wie immer ist man Dir zu dumm, hat keine Ahnung oder ist finanziell arm.
Nach dem Du auch schon mehrer mal hier gebannt wurdest hast Du es immer noch nicht verstanden einen respektvollen Umgang mit anderen zu haben.
 
AW: Paketzustellung soll teurer werden: Große Anbieter planen Preiserhöhungen

Egal welcher Thread oder Thema. Du bist ständig am rumfetzten mit irgendjemanden. Wie immer ist man Dir zu dumm, hat keine Ahnung oder ist finanziell arm.
Nach dem Du auch schon mehrer mal hier gebannt wurdest hast Du es immer noch nicht verstanden einen respektvollen Umgang mit anderen zu haben.

Ich habe niemals auch nur irgendjemanden als dumm bezeichnet, hier in diesem Thread empfinde ich nur einige Ansichten der Person so, nicht aber sie selbst., das ist ein großer Unterschied. Und auch habe ich nie jemanden unterstellt, dass er keine Ahnung hätte. Und als arm habe ich schon gar keinen bezeichnet.

Und gebannt wurde ich hier kein einziges Mal. Ich hatte aber mal wegen OT einen Punkt kassiert.

EDIT: Ich weiß aber, dass ich hier als arroganter Arsch auftrete, und werde in Zukunft daran arbeiten.
 
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Ich bin mittlerweile dazu übergegegangen, dass ich nur noch ganz dringende Pakete dort Abhole, und den Rest, durch fernbleiben, wieder zurückgehen lasse...beschweren bringt übrigens gar nichts! ;)

mfg

Ganz genau so mach ich das mittlerweile auch!

Ich bestelle unter anderem deswegen soviel, weil ich eben keine Lust habe, in die Stadt zu fahren und mich dort durch Menschenmassen und Geschäfte zu quälen.

Ich habe keine Lust mein Paket im Paketshop/Postfiliale abholen zu gehen.
Wenn ich eh aus dem Haus und mich ins Auto setzten muss, kann ich auch gleich in die Stadt fahren und dort kaufen.
Ich bestelle, um nicht aus dem Haus gehen zu müssen (und bezahle dafür ja auch Liefergebühren, die ich in der Stadt nicht bezahlen würde).
Das kann jetzt jemand als faul oder dumm bezeichnen, ich dagegen finde, ein Paket abholen zu müssen, führt den Sinn des "nach Hause Bestellens" ad absurdum.

Wenn der Paketlieferer mal wieder behauptet, ich wäre nicht zu Hause angetroffen, obwohl ich da war (und nicht mal ein Abholzettel in den Briefkasten geworfen wird, ein eindeutiges Anzeichen, das der Fahrer gar nicht hier vor der Haustür war), dann lass ich das Paket einfach durch nicht-Abholung automatisch zurückgehen und bestelle denselben Artikel gleich nochmal.
Fast immer klappt es dann beim zweiten Mal auch.

Die Paketfahrer können einem aber schon Leid tun, mit ihrem mickrigen Gehalt und viel Arbeit, aber das ist doch nicht die Schuld der Kunden die viel bestellen, sondern die Schuld von deren Arbeitgeber (DHL, DPD, Hermes und co.), die denen einfach so wenig bezahlen, damit ihre Aktionäre noch mehr Kohle scheffeln können.
Ist ja typisch in Deutschland immer die Schuld an den Endkunden weiterzugeben. Ist halt der Kunde schuld, der soviel bestellt. Soll er halt nicht soviel bestellen. Da hat man ja seine einfache Antwort.
Aber in Wahrheit sieht es einfach so aus, das Deutschland sich wie immer schwer tut, mit rasanten gesellschaftlichen Veränderungen zurecht zu kommen. In diesem Fall halt das veränderte Kaufverhalten der Kunden.
Da wird dann lieber jahrelang darüber gemeckert und gemault, was dann einer aktiven Lösungsfindung im Wege steht, nur um es am Ende doch zu akzeptieren und dann erst nasch Lösungen zu suchen, weil die Veränderung nun mal eh nicht aufzuhalten ist. Man hat halt einfach versäumt, rechtzeitig entsprechende Strukturen aufzubauen.
Konnte ja keiner ahnen, das sich dieses komische Internet und Online Handel durchsetzt wird...
 
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Konnte ja keiner ahnen, das sich dieses komische Internet und Online Handel durchsetzt wird...

Das Problem ist, dass sich zwar der Onlinehandel durchgesetzt hat, es immer mehr Singlehaushalte gibt und immer weniger "Hausfrauen", aber das Liefersystem gleich geblieben ist.
Wie viele Leute bestellen auf "gut Glück" nach Hause, obwohl sie wissen, dass sie den ganzen Tag nicht zu Hause sind? Soll halt der Nachbar nehmen, zur Not geht es in die Filiale oder eben zurück. Bei aller Nachbarschaftsliebe, aber wenn jeden zweiten Tag ein Paket kommt, dann wird das auch für den freundlichsten Nachbarn irgendwann zu viel. Ich will meinen Nachbarn auch nicht das Risiko der Warenannahme übertragen. Irgendwann ist was (teures) kaputt und dann ist da der Nachbar als dritte Partei involviert, obwohl er nur nett sein wollte.

Im gesamten Prozess stecken zu viele Unsicherheiten, damit wird die Lieferung zum Glücksspiel, selbst bei besserer Entlohnung ist das ein frustrierender Job.
Lösen kann man das nur mit einer Differenzierung der Leistungen.

Wer gerne den Mehrwert einer Heimlieferung haben möchte, der muss halt entsprechend dafür zahlen. Verbindliche Lieferfenster, ggf. sogar mit Gegenbestätigung per App, können diese Leistung noch weiter aufwerten.
Wer sich mit einer Lieferung an eine Sammelstelle zufrieden gibt, der zahlt entsprechend weniger.

Weniger verstopfte Straßen, weniger unzufriedene Kunden und Fahrer.
 
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Die 2019 übrigens noch verschärft wird und für große Unternehmen mit Flotte sehr teuer werden. Wir reden hier nicht von tausenden Euros sondern gehen in die Millionen. Das wird sich natürlich auch bemerkbar machen, grade weil DHL und CO fast nur mit Subunternehmer arbeiten was die Paketfahrten von Paketzentrum zu Paketzentrum betrifft.

Vielleicht bekomme ich eine Bestellung dann wieder in einem Paket geliefert und nicht in vieren, von denen jedes einzelne groß genug für alle Teile der Bestellung gewesen wäre. :-)


Tja was erwartet ihr von sub sub sub Unternehmen. Selbst bei der Post werden Aufträge an subunternehmen (DHL) abgegeben. Die wiederum wieder an subunternehmen abgeben... Der Fahrer verdient weit unter Mindestlohn. Da kann man froh sein, dass die Pakete überhaupt noch ankommen.

Paketaufträge gibts du direkt an DHL, die Post selbst hat damit nichts mehr zu tun.
 
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Das Problem ist, dass sich zwar der Onlinehandel durchgesetzt hat, es immer mehr Singlehaushalte gibt und immer weniger "Hausfrauen", aber das Liefersystem gleich geblieben ist.
Wie viele Leute bestellen auf "gut Glück" nach Hause, obwohl sie wissen, dass sie den ganzen Tag nicht zu Hause sind? Soll halt der Nachbar nehmen, zur Not geht es in die Filiale oder eben zurück. Bei aller Nachbarschaftsliebe, aber wenn jeden zweiten Tag ein Paket kommt, dann wird das auch für den freundlichsten Nachbarn irgendwann zu viel. Ich will meinen Nachbarn auch nicht das Risiko der Warenannahme übertragen. Irgendwann ist was (teures) kaputt und dann ist da der Nachbar als dritte Partei involviert, obwohl er nur nett sein wollte.

Im gesamten Prozess stecken zu viele Unsicherheiten, damit wird die Lieferung zum Glücksspiel, selbst bei besserer Entlohnung ist das ein frustrierender Job.
Lösen kann man das nur mit einer Differenzierung der Leistungen.

Wer gerne den Mehrwert einer Heimlieferung haben möchte, der muss halt entsprechend dafür zahlen. Verbindliche Lieferfenster, ggf. sogar mit Gegenbestätigung per App, können diese Leistung noch weiter aufwerten.
Wer sich mit einer Lieferung an eine Sammelstelle zufrieden gibt, der zahlt entsprechend weniger.

Weniger verstopfte Straßen, weniger unzufriedene Kunden und Fahrer.

Die Zahl der Singlehaushalte die gestiegen ist, wird durch geänderte Arbeitszeiten sowie Home Office mehr als ausgeglichen, daran liegt es nicht.

Es scheint so als ob in einigen Gebieten nur Deppen als Kuriere eingestellt werden, die arbeiten entsprechend mehr schlecht als recht und das ist das gesamte Problem.
Woran das liegt, weiß keiner - entweder bewerben sich da nur solche Leute oder die werden speziell herausgefiltert und eingestellt oder was auch immer.
Liegt auch nicht am Geld. Pflegepersonal bekommt genau so einen Hungerlohn, dort wird aber zuverlässig gearbeitet. Da hört man nicht wirklich was böses, obwohl die Leute weit mehr Verantwortung haben und mehr Fehler machen können.
 
AW: Paketzustellung soll teurer werden: Große Anbieter planen Preiserhöhungen

Es scheint so als ob in einigen Gebieten nur Deppen als Kuriere eingestellt werden, die arbeiten entsprechend mehr schlecht als recht und das ist das gesamte Problem.
Woran das liegt, weiß keiner - entweder bewerben sich da nur solche Leute oder die werden speziell herausgefiltert und eingestellt oder was auch immer.
Liegt auch nicht am Geld.
Natürlich liegt das am Geld.
Verdammt viele Zusteller sind Leute, die sonst keinen Job kriegen, weil unterqualifiziert in sonstiger Art und Weise sind oder nur Teilzeit arbeiten können/wollen. Inzwischen ist dort auch ein extrem hoher Anteil an Ausländern vertreten - einfach weil die weniger verlangen und man bei Tarifverhandlungen besser über den Tisch ziehen kann.
Hast du eben nicht nur im Niedriglohnsektor, auch in der Industrie ist das schon sehr lange so - kuck' dich mal bei Amazon um.;)
Pflegepersonal bekommt genau so einen Hungerlohn, dort wird aber zuverlässig gearbeitet. Da hört man nicht wirklich was böses, obwohl die Leute weit mehr Verantwortung haben und mehr Fehler machen können.
Du kannst ja wohl schlecht Menschen mit Ware vergleichen.:nene:
Leute, die im sozialen Feld arbeiten, haben ihre eigenen Überzeugungen und wollen das auch tun, weil sie mit ihrem Job und ihrer Sache auf moralischer Ebene verbunden sind. Natürlich werden dort weniger Fehler gemacht, dort kann man sich Fehler schlicht nicht leisten, wenn's um das Wohl eines Menschen geht.

Warum wird man Paketzusteller? Weil man es so toll findet, jeden Tag ungedulgien und unhöflichen Adressaten ihre fünfzig Sachen, die sie genauso gut im Laden hätten kaufen können, abzuliefern?:schief:
 
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Meinetwegen kann das so kommen. Ich befinde mich täglich beruflich an Standorten mit DHL Paketshop. Dann wird eben dort hin bestellt und ich nehme es mit. Dann mache ich eben selbst den Paketkutscher :D Zu 99,.9% kann ich meine Pakete eh nicht annehmen und lasse diese an einem Wunschort legen.

Du bist aber nicht der nabel der Welt :schief:. Was machen ältere Herrschaften ohne eigenes Auto oder generell Leute ohne Fahrzeug ?? Unser nächster Hermes Shop ist ca. 3 km entfernt....macht bock dahin zu latschen und zurück :daumen2:.
 
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Die Zahl der Singlehaushalte die gestiegen ist, wird durch geänderte Arbeitszeiten sowie Home Office mehr als ausgeglichen, daran liegt es nicht.

Es scheint so als ob in einigen Gebieten nur Deppen als Kuriere eingestellt werden, die arbeiten entsprechend mehr schlecht als recht und das ist das gesamte Problem.
Woran das liegt, weiß keiner - entweder bewerben sich da nur solche Leute oder die werden speziell herausgefiltert und eingestellt oder was auch immer.
Liegt auch nicht am Geld.

Natürlich liegt es am Geld und nichts anderem das da nur "Deppen" arbeiten. Ein Nicht "Depp" würde diesen Job nicht für 8,87€ Std. machen :schief:.
 
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Warum wird man Paketzusteller? Weil man es so toll findet, jeden Tag ungedulgien und unhöflichen Adressaten ihre fünfzig Sachen, die sie genauso gut im Laden hätten kaufen können, abzuliefern?:schief:
Genau! Ist auch voll unverschämt von den Leuten, dass sie - nachdem sie unter der Woche endlose Stunden mit Pendeln und Arbeiten verbracht haben und am Wochenende der Lebensmitteleinkauf, der Hausputz und vielleicht auch mal ein Kinobesuch auf dem Programm standen, von eventuellen Kindern ganz zu schweigen - tatsächlich Besseres zu tun haben als ihren Feierabend oder das Wochenende damit zu verbringen, in überfüllten Städten und Geschäften irgendwelchen Kram zu kaufen, den man ebensogut mittels ein paar Mausklicks in der Mittagspause oder nach Feierabend bestellen kann! Wart mal ab, bis Du unter akutem Freizeitmangel leidest, dann redest Du plötzlich auch ganz anders ...
 
AW: Paketzustellung soll teurer werden: Große Anbieter planen Preiserhöhungen

Acho, es ist also inzwischen zu viel verlangt, wenn man Gegenstände des täglichen Gebrauchts, wie Waschpulver, Zahnpasta und Klopapier im Laden kauft? Soso... :rollen:
 
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Acho, es ist also inzwischen zu viel verlangt, wenn man Gegenstände des täglichen Gebrauchts, wie Waschpulver, Zahnpasta und Klopapier im Laden kauft? Soso... :rollen:
Unsinn, als ob genau das die Dinge wären, die die Leute massenhaft im Versandhandel bestellen. Wenn überhaupt, werden solche Sachen bei einem Lieferdienst wie REWE Online bestellt, die mit Hermes und DHL null komma gar nix am Hut haben. :rollen:
 
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Achso, und wer liefert dann das ganze Zeugs, welches z.B. Amazon unter der Kategorie "Drogerie und Körperpflege" anbietet?

Am allerbesten finde ich ja das hier: Amazon Dash Buttons - Kauf auf Knopfdruck – keine saubere Sache - Stiftung Warentest

Da wir ja alle wissen, dass der Mensch ein grundsätzlich faules Wesen ist, braucht mir keiner erzählen, dass solche "Errungenschaften" niemand nutzt.:rollen:
 
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bin gerne bereit mehr zu zahlen solange das geld bei den arbeitern und nicht bei den aktionären landet

<Merz>SoLlEn DiE aNgEsTeLlTeN hAlT aKtIeN kAuFeN</Merz>

Die Zahl der Singlehaushalte die gestiegen ist, wird durch geänderte Arbeitszeiten sowie Home Office mehr als ausgeglichen, daran liegt es nicht.

Hast du da Zahlen? Ich kann mir das nicht so recht vorstellen. Home Office ist meinem Eindruck nach noch ziemlich selten. Singlehaushalte oder doppelt Arbeitnehmende scheinen dagegen weit verbreitet.

Eigentlich stimmt es schon, es sollte extra kosten, sich das an die Haustür liefern zu lassen, dann würden halt viele, die wissen, dass sie ziemlich sicher eh nicht da sind, es halt zu einer Packstation oder einem Paketshop schicken lassen. Davon muss es halt dann auch genügend geben. Vermutlich würden schon 50 Cent Aufpreis schon reichen, um einen Großteil der sinnlosen Anfahrten zu vermeiden, ab 2€ könnte sich die Anfahrt schon wieder fast lohnen. Und wenn Amazon weiterhin billigst ihren Prime-Service anbieten wollen, dann sollen sie das eben entweder selber realisieren oder dafür bezahlen. Wenn wir schon deren Arbeitnehmer aufstocken müssen, müssen wir nicht auch noch deren gesamte Außenlogistik subventionieren.
 
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<Merz>SoLlEn DiE aNgEsTeLlTeN hAlT aKtIeN kAuFeN</Merz>



Hast du da Zahlen? Ich kann mir das nicht so recht vorstellen. Home Office ist meinem Eindruck nach noch ziemlich selten. Singlehaushalte oder doppelt Arbeitnehmende scheinen dagegen weit verbreitet.

Eigentlich stimmt es schon, es sollte extra kosten, sich das an die Haustür liefern zu lassen, dann würden halt viele, die wissen, dass sie ziemlich sicher eh nicht da sind, es halt zu einer Packstation oder einem Paketshop schicken lassen. Davon muss es halt dann auch genügend geben. Vermutlich würden schon 50 Cent Aufpreis schon reichen, um einen Großteil der sinnlosen Anfahrten zu vermeiden, ab 2€ könnte sich die Anfahrt schon wieder fast lohnen. Und wenn Amazon weiterhin billigst ihren Prime-Service anbieten wollen, dann sollen sie das eben entweder selber realisieren oder dafür bezahlen. Wenn wir schon deren Arbeitnehmer aufstocken müssen, müssen wir nicht auch noch deren gesamte Außenlogistik subventionieren.

Zahlen müsste ich suchen wenn es so was als Studie überhaupt gibt (sollte es eigentlich).
Es geht aber auch darum das es sehr viele Leute gibt die nicht mehr von 9 bis 18 Uhr schuften, sondern eben in Schichten und am WE, daher haben die an Werktagen Zeit, die Pakete entgegenzunehmen.
Ich selbst sitze im Home Office und der Bereich ist massiv gewachsen - das sind die Leute die ihre Pakete nie verpassen.

Es sollte aber nicht extra kosten, sich das an die Haustür liefern zu lassen. Das sollte weiterhin der Standardversand sein. Paketshop/station ist halt eine Zusatzoption.
Was extra kosten sollte, ist die Lieferung zu bestimmten Zeiten (30min Fenster wäre optimal), Express und Abendzustellung. Wochenendzustellung und andere besondere Dienste.
Die Argumente mit weniger Fahrzeugen usw. hinken hier auch massiv - die Pakete müssen in das Gebiet gefahren werden, ob sie an den Kunden oder an die Packstation zugestellt werden ist praktisch egal, die Distanz ist minimal, die Fahrzeuge laufen ja nicht, es ist nur die Arbeit die etwas mehr wird. Dafür ist der Service aber auch da.
Und glaub mir, Amazon zahlt, Prime ist immer teurer geworden (lohnt sich aber weiterhin), wer hier nicht zahlt, sind DPD&Co. - bei denen muss man anfragen wo zum Geier das Geld hingeht. Wenn Amazon die eigene Logistik aufbaut, werden sie schon dafür sorgen das es funktioniert.
 
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Was extra kosten sollte, ist die Lieferung zu bestimmten Zeiten (30min Fenster wäre optimal), Express und Abendzustellung. Wochenendzustellung und andere besondere Dienste.

30-Minuten-Fenster sind völlig illusorisch. Sobald da ein bisschen was ausgeliefert werden muss, laufen die Zeiten durch Verkehr und sonstige Ereignisse schnell auseinander.

Die Argumente mit weniger Fahrzeugen usw. hinken hier auch massiv - die Pakete müssen in das Gebiet gefahren werden, ob sie an den Kunden oder an die Packstation zugestellt werden ist praktisch egal, die Distanz ist minimal, die Fahrzeuge laufen ja nicht, es ist nur die Arbeit die etwas mehr wird.

Erstens ist der Unterschied, ob man geradlinig zu einer Stelle fährt, oder ein ganzes Wohngebiet abklappert massiv und zweitens hatte tatsächlich den Arbeitsaufwand im Kopf. Solange es alle 500m einen Kiosk gibt, für den das Führen eines Paketshops eine willkommene Nebeneinkunft und ein Kundenköder ist, sollte es wirklich zumutbar sein, da hinzulaufen oder einen Aufpreis für die Lieferung an die Haustür zu zahlen. Nur, weil dir das jetzt gerade einen Nachteil bringen würde, heißt das nicht, dass das eine schlechte Idee ist.

Und glaub mir, Amazon zahlt, Prime ist immer teurer geworden (lohnt sich aber weiterhin), wer hier nicht zahlt, sind DPD&Co. - bei denen muss man anfragen wo zum Geier das Geld hingeht. Wenn Amazon die eigene Logistik aufbaut, werden sie schon dafür sorgen das es funktioniert.

Amazon zahlt, aber mal wieder weniger als der Normalsterbliche, wenn ich das hier richtig mitbekommen habe. Und ich würde mal behaupten, dass Prime eher teurer geworden ist, weil man es sich A) einfach erlauben kann und B) damit jetzt auch noch einen Streamingdienst befeuern will/muss.
 
AW: Paketzustellung soll teurer werden: Große Anbieter planen Preiserhöhungen

Naja was willste machen, 3h-Fenster? Wird nicht gut ankommen, das ist zu viel für eine Sache die gut 2 Minuten braucht vom klingeln bis hin zu "Danke, Tschüss". 30-45Minuten sind realistisch und bei Kurieren üblich. Egal ob es sich um Essen, Fahrradkuriere für XYZ oder meinen Getränkelieferdienst handelt. Nur REWE Online nimmt sich extrem viel Zeit (von - bis halt, kennt man, die nehmen sich da 9h, senden aber vorher 1-2 SMS wann die ungefähr ankommen). Getränkelieferant hat hier 90 Minuten angegeben und hält das auch ein.
Wenn die das schaffen, sollte bei DHL&co die im Logistikbereich weit massiver aufgestellt sind und mehr Manpower sowie Erfahrung haben, sollte das bei denen kein Thema sein.

Und wie gesagt, der Grund für eine Bestellung ist es ja ES GELIEFERT ZU BEKOMMEN, wenn man selbst rauslatschen muss (egal wie weit), kann man sich das auch vor Ort kaufen. Es geht ja um die breite Masse, nicht um spezielle Bestellungen wie schweineteure Objektive oder andere Teile die nicht in der Stadt zu finden sind. Wenn ich mich also anziehen, zurechtmachen und ausm Haus bewegen muss, ist der Sinn der Bestellung dahin. Genau so wie Essen bestellen - man könnte ja argumentieren - ja zieh dich an und latsche zum Restaurant, dein Essen abholen (geht auch in meisten Läden) - macht man trotzdem nicht, man will es geliefert haben und zahlt dafür entsprechend.
Hier ist die Frage also nicht wie man die Dienstleistung abwertet in dem es an die Abholstation in irgendeiner Form geliefert wird, sondern um das verbessern vom Service generell - wie kann effizienter, schneller und zuverlässiger zugestellt werden.

Wenn es mehr kostet - bin dafür. Wenn mein Prime dann halt 11,99€ kostet oder halt 99,99€ für 12 Monate - who cares, da zahl ich für den Versand mehr im Jahr.
Wenn DHL mir jetzt sagt - zahle 7,99€ für den Standardversand, habe dafür aber ein frei bestimmbares 30-45Min. Fenster, genaues Tracking (ink. GPS!), SMS/Email-Benachrichtigungen sowie die Möglichkeit die Pakete sofort und jederzeit umzuleiten (wie sich das halt gehört!), dann nehme ich das gerne mit. Damit würde so was gehen: Leute könnten ihre Mittagspause nutzen um Lieferungen zu empfangen, die Zustellquote würde sich massiv verbessern, es wäre wesentlich angenehmer, es entstehen keine wirklichen Kosten (Email oder SMS senden und halt GPS-Tracking für Fahrzeuge sind extrem günstig).
Also, wer will was? Ich will besseren Service, wenn der bissl mehr kostet - who cares, Leistung muss bezahlt werden. Wer sich mit einem kastrierten Service zufrieden gibt und zur Packstation latschen/fahren will, bitte sehr. Ich für meinen Teil hab kein Auto (wozu auch, Home Office + Stadt mit über 500k Einwohnern und guten Öffis), also würde ich eh nen Teufel tun und sperrige/schwere Pakete von der Packstation abholen.
 
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Also ab ner bestimmten bestellmenge .. ca 200 Pakete im jahr bekommt man prime geschenkt. ..
Is bei meinem Chef so der extrem viel bestellt.. Und auch ich bekomme immer wenn ich wegen n paket Motze erstmal n Monat gratis prime vom Kundendienst..
 
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Wenn das Geld denn wirklich bei den Zustellern angkommt, habe ich damit kein Problem.
 
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3,74 Milliarden Euro operativer Gewinn in 2017, für nächstes Jahr wurden 5 Milliarden angekündigt und man besitzt noch die Dreistigkeit "gestiegene Personalkosten" vorzuschieben?!
Dabei weiß doch jeder und der Hund des Nachbarn, wie ******* die Zustände in dem Bereich sind!
Kotzt mich so ein Verhalten an, aber das zieht sich ja durch die ganze Gesellschaft...:wall:
Naja, am Wochenende erst mal Geschenke und Essen an Obdachlose verteilen, damit mache ich schon mehr für die Gesellschaft als die Herren in der Vorstandsetage als gemeinsame Lebensleistung erbrachten.
 
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