AW: Ohm, was bedeutet das für Kopfhörer
FAQs Kuckst du bei "Unterschiedliche Impedanzen"
Kurz gesagt: Die höher ohmigen Beyerdynamics klingen besser. Allerdings brauchst du irgendwann ein Kopfhörerverstärker um weiterhin ein laut genuges und gleichzeitig sauberes Signal zu kriegen. 250 Ohm kann man mit ner Soundkarte ohne Verstärker theoretisch noch nutzen ist so grade an der Grenze. Aber auch hier kann sich ein KHV schon als nützlich erweisen.
Entschuldige, wenn ich das so sage, aber das ist weniger als Halbwissen und nützt keinem. (Edit: Im Falle der Beyerdynamic-KH mag das für die Durchschnittsnutzer sogar stimmen, dass eine höhere Impedanz besser klingt, stimmt aber auch nicht immer)
Die Impedanz hat keinerlei Aussage über die Klangqualität eines Kopfhörers.
Auch das 250 Ohm pauschal mit einer SoKa ohne Amp zu betreiben sind, ist Quatsch - hier spielt nicht nur die Empfindlichkeit des Kopfhörers eine Rolle, sondern auch, wieviel Strom denn tatsächlich in den Kopfhörer gegeben werden kann. Zusätzlich kommt Nutzerempfinden hinzu - während manche mit ihrem DT990 an einer DGX zufrieden sind, empfinde ich das einfach als zu schlecht betrieben - da fehlt Dynamik, die Höhen spitzen sich zu, die Bühne schrumpft, Impact und PRaT verschlechtern sich.
Abgesehen davon kann ein Amp nicht pauschal für irgend einen Kopfhörer dienlich sein - Herstellerangaben hin- oder her, für den "perfekten" Klang (und diesen Anspruch hat man hier im Forum oft nicht) sollte man mehrere Amps mit dem Wunschkopfhörer vergleichen, sofern er denn "schwer" anzutreiben ist. Ein Kopfhörer mit niedrigem Wirkungsgrad (Empfindlichkeit), und eher hohem Stromverbrauch bei niedrigem Widerstand wäre so ein Beispiel - beispielsweise der HE-6 von Hifiman. Trotz seiner "nur" 50 Ohm einer der am schwersten anzutreibenden Kopfhörer auf diesem Planeten. Da beißen sich viele Amps die Zähne dran aus.
Blöd gesagt kann jede x-beliebige Soundkarte bzw. jeder beliebiger Verstärker jeden x-beliebigen Kopfhörer antreiben - die Frage ist "wie gut?" Und da gibt's
erhebliche Unterschiede - die man übrigens nicht in Prozent messen kann - ich lese hier in letzter Zeit öfters im Forum, dass eine Soundkarte vielleicht "15%" des Klangs ausmacht, was purer Blödsinn ist. Im Extremfall kann der Amp alles oder nichts sein.
Der Eintrag auf Shure's Blog wäre da zumindest auf technischer Sicht etwas besser:
Die Wahrheit über Kopfhörerimpedanzen | Shure Blog