Wahlkampfgetöse. Denkst du die anderen werden das alles umsetzen, was sie im Wahlkampf versprechen?
Trump ist ein Betriebswirt, der glaubt, er könne einen Staat wie ein Geschäft führen.
Dass das aber nicht funktioniert, sieht man ganz gut an der heutigen Wirtschaft- und Finanzwelt, überall nurnoch Gewinnmaximierer und keine Volkswirtschaftler.
Dass Unternehmer grundsätzlich die besseren Wirtschaftspolitiker sind ist ein weit verbreiteter Irrglaube.
Ich mag Frau Merkel auch nicht, akzeptiere aber, dass sie demokratisch von der Mehrheit der Wähler gewählt wurde.
Aber du kritisierst Frau Merkel. Das darf man. Und das darf ich auch mit ausländischen Politikern.
Und scheinbar wollen die Amerikaner den aktuellen Kurs der Republikaner. Dafür spricht alleine schon die Zusammensetzung vom Kongress. Sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus haben die Republikaner eine Mehrheit.
Also wo ist das Problem? Die Amerikaner bekommen offensichtlich, was sie mehrheitlich wollen.
Keine Ahnung, welches Problem meinst du?
Dass die Amerikaner das, verallgemeinernd bezeichnet, "wollen" macht es nicht besser. Wie gesagt, kritisieren darf man, wie man auch Obama kritisieren darf, obwohl er gewählt wurde.
Hillary ist für TTIP gewesen. Erst als sie gesehen hat, dass Sanders und Trump mit ihrer Anti-TTIP Position beim Wähler gut ankommen, hat sie davon Abstand genommen.
Wie nennt man das, wenn man bestimmte Wahlkampfmanöver nur wegen der Stimmen macht? Achja, populistisch. Sie ist also kein Deut besser.
In der Disziplin aber ist Trump der Meister, erst was in den Raum brüllen und dann zurückrudern.
Erst wettert er gegen Lateinamerikaner, jetzt will er ihr bester Freund sein.
Und warum machen sie das? Weil sie auf die Wählerstimmen abzielen.
Also Populismus. Warum ist der bei den Demokraten jetzt gut, und bei den Republikaner schlecht?
Was soll daran Populismus sein, wenn ich versuche einer stark benachteiligten Bevölkerungsschicht zu helfen?
Die Demokraten haben es schließlich auch versucht, unter Clinton und später Obama, sind aber immer wieder größtenteils an dem republikanischem Gegendruck gescheitert.
Populismus ist, wenn ich Einwanderer verunglimpfe und gegen Minderheiten abziehe um die weiße Unterschicht auf meine Seite zu ziehen. Denn er kann noch so sehr
alle Latinos als Drogendealer und Vergewaltiger brandmarken, besser wird die Situation dadurch auch nicht.
Der Trugschluss ist, dass strengere Waffengesetze irgendwas ändern. Wie man ja in Frankreich und Belgien sieht.
Das einzige was du damit erreichst, ist, dass sich die Bevölkerung nicht wehren kann.
Nochmal: Die Attentäter von Paris und Belgien hatten Waffen, die generell verboten sind, weil sie unters Kriegswaffenkontrollgesetz fallen.
Willst du jetzt auch noch automatische Waffen legalisieren, damit Terroristen noch leichter an die rankommen?
Und was meinst du mit wehren?
So wie sich der Typ gewehrt hat, der am letzten Sylvester eine 10-jährige erschossen hat, weil er sich über's Feuerwerk aufgeregt hat?
Ich wüsste nicht was dagegen spricht, jedem mündigen Bürger zu ermöglichen, eine Waffe zu tragen und zu besitzen.
Ein mündiger, freier Bürger sollte in einer freiheitlichen Gesellschaft dazu die Möglichkeit haben. Es heißt doch Demokratie, sprich Herrschaft des Volkes. Warum sollte dann jenes Volk, dass auch den Souverän darstellt, nicht das Machtmonopol haben?
Nur Antidemokraten müssten damit ein Problem haben. Deshalb ist einer der ersten Schritte einer jeden Diktatur die Entwaffnung des Volkes.
Da ist so nicht richtig, es hat auch hier jeder Bürger die Möglichkeit, eine Waffe zu besitzen, nur muss eben dafür auch ein Bedürfnis haben.

Bedürfnis zur "Selbsverteidigung" ist aber kein Grund, das könnte jeder angeben. Auch die mit krimineller Energie, die dann wesentlich leichter an Schusswaffen rankommen. Dann rennt jeder Kriminelle mit einer Knarre rum und ich muss mich als Otto-Normalbürger von denen u.U. abknallen lassen. Es sei denn, ich hab' selber eine, aber sowas brauch' ich nicht. Zum Mitnehmen zu schwer, nimmt Platz weg, kostet Geld.
Minderjährige dürfen auch in den USA nicht ohne weiteres Waffen besitzen. Wenn also Minderjährige an eine Waffe kommen, muss es wohl einen Volljährigen geben, der etwas falsch gemacht hat.
Richtig, Minderjährige können an die Waffen leicht rankommen, wenn besagter Volljähriger sie nicht richtig verwahrt hat.
Genau das fordern ja die Demokraten, einfach nur eine sicherere Verwahrungspflicht, als mal in die Garderobe oder in den Schrank zu legen, aber dagegen wehrt sich die Waffenlobby und die Republikaner. Aus welchen Gründen auch immer.
Wenn du einmal in einem anderen Land warst, wo der Umgang mit Waffen weniger hysterisch aufgeladen ist, als in Deutschland, können wir ja nochmal darüber reden.
Du findest den Umgang in Deutschland hier damit hysterisch?
Ich mag' mich irren, aber glaube mal gehört zu haben, dass hier über 5 Millionen Deutsche bereits Schusswaffen besitzen.
Die rechtlichen Gängelungen die im deutschen Waffenrecht herrschen, stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.
Welche Gängelungen?

Wofür braucht jemand mehr als vier Kurzwaffen? Oder was ist schlimm dran, die Waffe wegzusperren? Ist nur richtig so, denn nicht jeder in einem Haushalt sollte auch an die Waffe rankommen, wie grade besagte Nicht-Volljährige.

Dass man sie unterwegs extra sicher einpacken muss, ist schlimmstenfalls ein "bisschen" lästig.
Finde ich auch gut so, habe keine Lust, dass mit irgend' ein frustrierter alter Knacker in den Kopf schießt, wenn ich an der Ampel nicht schnell genug Gas gebe.
Öhm, ich weiß nicht, Urlauber, Unternehmer, Leute, die mal Verwandte besuchen wollen.^^
Ist auch hier gang und gäbe, ich wohne zeitweise in München, weißt du wie viele Touristen aus arabischen Ländern hier auftreffen?
Und damit meine ich keine Flüchtlinge, sondern welche, die zu der Klasse von Leuten gehören, die sich drastisch mehr leisten können, als ich.
Also muss man damit leben, weil das eben dazu gehört? Wenn du einen Hof hast und dir ständig die Wölfe die Hühner wegfressen, dann kommst du vermutlich auch nicht auf die Idee einen Zaun zu bauen, um die Wölfe draußen zu halten, sondern wirfst den Hühner Diskriminierung vor oder wie?
Du bist doch derjenige, der immer mit geltendem Recht ankommt. Und wenn jemand eine Straftat begeht, egal ob religiös motiviert oder nicht, so wird dagegen angegangen.
Und der Vergleich hinkt mal wieder, wenn jeder Moslem, der in die USA einreist, ein Wolf wäre, wären die Zustände nochmal ganz anders.
Dafür hast du auch eine Quelle, oder?
Schau in Reiseführern nach, die Liste an Tipps, wie man sich dort am Flughafen zu verhalten hat, ist länger, als bei jedem anderen Land.
Sowas wie in Brüssel wäre mit amerikanischen Maßstäben nicht passiert.
Oder von wie vielen Terroranschlägen in den USA hast du in den letzten paar Jahren gehört, die von Einreisenden verübt wurden?
Was halt eine Verschwendung von Ressourcen ist. Genau das was Israel nicht macht. Sie konzentrieren sich auf die Haupttätergruppe und fahren damit sehr erfolgreich, bei weniger Aufwand.
Nö, Ressourcenverschwendung ist das nicht.
Denn wenn ich bei den einen höhere Standards gelten lasse und bei anderen nicht, heißt das im Umkehrschluss, dass es Sicherheitslücken gibt. Die kann dann ein findiger Nichtmoslem ausnutzen.
Du verstehst es ja anscheinend doch. Sehr gut
Weiß du, genau deswegen bin ich gegen lockerere Waffengesetze.
Weil ich Angst habe, dass genau jemand wie du daherkommt und mal einen arabisch aussehenden Passanten über den Haufen ballert, nur weil der schief geguckt hat.

Oder ihnen zuhause mal einen Besuch abstattest und sie mit geladener Flinte aufforderst, das Land zu verlassen.
Warum nicht? Es gibt genug Länder wo man als Moslems glücklich werden kann.
Ist auch irgendwo Paradox, die Moslems werfen dem Westen ständig „Diskriminierung“ vor und kommen trotzdem in Scharen dahin. Warum eigentlich?
Ich würde mich nicht in ein Land begeben, wo ich diskriminiert werde.
Die hiesige "Diskriminierung" ist nichts im Vergleich zu dem, was mit Leuten passiert, die in jenen muslimisch geprägten Ländern sich regimekritisch äußern.
Besagte Meinungsfreiheit.

Die gibt's in Saudi-Arabien so nicht wie bei uns. Und deshalb kommen viele hierher, einfach, weil sie mehr Menschenrechte haben wollen, ohne gleich ausgepeitscht zu werden.
Kann man eigentlich von selber draufkommen.
Aber für dich sind alle Moslems gleich, ist ja nichts neues.
Nein sie wurden von 19 angeblich bestens integrierten Menschen ermordet.
Und komischerweise gehörten diese 19 Männer einer bestimmten Gruppe an, die in den darauffolgenden 15 Jahren immer wieder negativ in dieser Hinsicht auffällt.
Jetzt ist natürlich die Frage, welche Schlussfolgerung zieht man aus solchen Vorgängen? Ich finde die israelische Sichtweise sehr effektiv und würde mir die auch für Europa/Deutschland wünschen.
Es werden auch hier viele Moscheen bereits vom Verfassungsschutz überwacht und in den Nachrichten hörst du regelmäßig von Razzien auf salafistische Unterkünfte.
Die Begründung hätte man genauso auch auf den Irak anwenden können. Saddam hat sein Volk unterdrückt und ermordet, so wie jeder Diktator.
Nochmal (nochmal nochmal

):
Im Irak war vorher
kein Krieg.
Im Kosovo schon.
Bush hat einen Krieg angefangen.
Clinton wollte helfen, einen zu beenden.
Und ich hab' doch grade erklärt: Clinton berief sich in Nachhinein auf das Prinzip der Nothilfe, was im humanitären Völkerrecht verankert ist.
Beim Irak wäre das nicht gegangen, weil dort kein Krieg herrschte und man dann genauso gut in Nordkorea hätte einmarschieren können.
Kannst du mir den entsprechenden Absatz im Völkerrecht aufzeigen, der Angriffskriege aus Gründen der Moral legitimiert?
§141 dort wird Notwehr behandelt und auch auf Nothilfe eingegangen.

Auf diesem Paragrafen hatte man sich berufen, ob das auch legitim war, darüber streitet man sich heute.
Offiziell war es widerrechtlich, weil die Freigabe von der UN dazu fehlte. Aber die UN hätte sich auf den Paragrafen berufen, wenn sie den Angriff genehmigt hätten.
Wir können ja mal die Angehörigen der zivilen Opfer in ehemals Jugoslawien fragen, wie zynisch das ist.
Ich habe die Befürchtung, denen ist es egal, ob ihre Angehörigen wegen eines angeblichen „noblen“ Grundes ermordet wurden.
Keine Ahnung, sag du es mir. Ich habe keine Glaskugel.
Wie viele Zivilisten wurden beim Angriff auf Jugoslawien durch die NATO getötet?
Und wie viele durch den Irakkrieg?
Beantworte es dir selber.

Da braucht man keine Glaskugel, da sollte man so weit differenzieren können, was wirklich schlimmer war. Und das macht der Richter, wenn er sein Strafmaß anwendet.
Keine Ahnung. Ich wusste aber auch gar nicht, dass das plötzlich das Thema war. Es ging darum, ob die Aussagen Trumps von der amerikanischen Rede/Meinungsfreiheit gedeckt waren/sind.
Das es in den USA (da wo er die Aussagen getätigt hat), von dem geltenden Recht abgedeckt ist.
Ich habe das entscheidende Wort für dich mal hervorgehoben, da du anscheinend ein Verständnisproblem hast.
Hier (sprich in Deutschland) wäre das höchstwahrscheinlich nicht mit der Meinungsfreiheit vereinbar, aber da (sprich in den USA) wäre es höchstwahrscheinlich mit der Meinungsfreiheit vereinbar.
Unterschied angekommen?
Die Meinungsfreiheit kann man überall auslegen, wenn der Effekt eindeutig ist geht das schon darüber hinaus.
Das amerikanische Recht ändert nichts daran, dass er es geschafft hat, einzelne Bürgergruppen gegeneinander aufzubringen und woanders wäre sowas Volksverhetzung. Nimm doch das Beispiel mit den Lateinamerikanern.
Letztes Jahr hat er noch gesagt, das seien alls Drogendealer, Vergewaltiger und sonstwelche Kriminelle.
Was soll das bitte sonst sein, außer Volksverhetzung?
So krank ich das Regime in Saudi-Arabien finde, aber ja nach deren Rechtsverständnis ist das legitim und von deren Recht gedeckt.
...und genau das ändert eben nichts dran, dass es menschenrechte verletzt. Weil es da drüben aber nicht so ist, dann ist es alles in Ordnung?
Komisch, warum regt sich dann Amnesty International darüber auf?