Obsidian: Das neue RPG erhält keine Loot-Boxen

AW: Obsidian: Das neue RPG erhält keine Loot-Boxen

Es werden immer weniger erfolgreiche SP Spiele. Vergangene Erfolge zu zitieren hilft nicht. Der Trend ist eindeutig, SP liegt bereits heute im Sterben.

Wieviel richtig erfolgreiche SP Games gabs denn 2017? Außer Divinty 2 fällt mir mal keines ein... und das war ein Independent-Titel.
 
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Es werden immer weniger erfolgreiche SP Spiele. Vergangene Erfolge zu zitieren hilft nicht. Der Trend ist eindeutig, SP liegt bereits heute im Sterben.

Wieviel richtig erfolgreiche SP Games gabs denn 2017? Außer Divinty 2 fällt mir mal keines ein... und das war ein Independent-Titel.

Assassins Creed: Origins, Total War: Warhammer 2, Resident Evil 7, Hellblade: Senuas Sacrifice, Sudden Strike 4, Divinity: Original Sin 2, South Park: Die Rektale Zereisprobe, Wolfenstein: The New Colossus, Sniper Elite 4 fallen mir da auf Anhieb ein.
Waren alles Spiele wo der Fokus ehr auf Singleplayer lag, wo man wohl mit denn Verkaufszahlen zu Release zufrieden war und die 2017 rausgekommen sind.

Von im sterben liegen kann also eigentlich kaum die Rede sein, außer bei EA, die seit Jahren kein ordentliches SP-Game mehr gebacken bekommen.
 
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Das waren große Spiele, aber KEINES von denen war ein echter Erfolg, mit Ausnahme von AC:O vielleicht, das sich erst noch beweisen muss.
 
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Und deine Argumentation ist, jeder muss das geil finden, was die meiste Kohle bringt? :huh:
Wenn es keine SP-Titel mehr gibt, ist Gaming für mich eh erledigt, und da das laut dir ja eh feststeht, kann ich auch die Beutelschneiderei boykottieren.
 
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Und deine Argumentation ist, jeder muss das geil finden, was die meiste Kohle bringt? :huh:
Nö.
Warum sollte das seine Argumentation sein?
Er ist so wie ich das rauslese, der Ansicht, dass SP-Spiele halt keine oder zumindest nicht mehr viel Kohle bringen (der Meinung bin ich übrigens auch).

Ob er das gut oder schlecht findet, hat er doch garnicht erwähnt, dies war eine Bestandsaufnahme, mehr nicht.
Immer dieses Reaktionärsdenken, schlimm.:nene:
 
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Wenn es keine SP-Titel mehr gibt, ist Gaming für mich eh erledigt, und da das laut dir ja eh feststeht, kann ich auch die Beutelschneiderei boykottieren.

So sieht es bei mir aktuell auch aus.
Sollten Singleplayer Spiele aussterben, stirbt Gaming für mich vermutlich auch.
Ich find´s ja schon gut das mich als PS4 Spieler hier Sony recht gut versorgt (Quantic Dream, Naughty Dog, Sucker Punch, Guerilla Games usw, welche alle SP Spiele produzieren).
 
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Ich sag ja nur, wer bestimmte SP Spiele boykottiert, weil er (FirstDay)-DLCs oder (kosmetische) Mikrotransaktionen so schrecklich findet, schneidet sich als SP Fan ins eigene Fleisch. Anders lassen sich SP Spiele heute schlicht nur noch in Ausnahmefällen finanzieren.
 
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Wenns nur leidig wäre, es ist eher wie Pest und Cholera gleichzeitig. Quasi jeder will es einem aufs Auge drücken oder hat es schon und es wird versucht den Hype bis zum Erbrechen auszuweiten. In nicht allzu ferner Zukunft wird so etwas dann als Minus angekreidet wenn dieser Schachtelalarm nicht bedient wird :devil:
 
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Das waren große Spiele, aber KEINES von denen war ein echter Erfolg, mit Ausnahme von AC:O vielleicht, das sich erst noch beweisen muss.

Was ist für dich bitte ein echter Erfolg? Erst wenn es 50 Millionen Einheiten wie GTA 5 verkauft hat?

Du hast davon geredest das SP-Titel kaum noch bis nicht mehr profitabel seinen, ich habe jetzt verschiedene SP-Titel, auf Wunsch, von diesem Jahr als Beispiele genannt, wo die Unternehmen mit dem Umsatz zufrieden waren und die entsprechend hinreichend profitabel waren.
Jetzt kommst du erneut an und willst erzählen keiner davon wäre ein wirklicher Erfolg gewesen.
Also was nun?
Die genannten Titel waren profitabel und haben sich verkauft.
Wo ist etwas belegbares für deine Äußerung das Singleplayerspiele kaum bis nicht profitabel wären.

Immer neue Ausflüchte warum sie es nicht seien (mit einem Alter von 1-3 Jahren zu alt um repräsentabel zu sein, nicht erfolgreich genug, ect.) hab ich ja nun schon von dir zu hören bekommen.
Wie wäre es zur Abwechslung mal mit irgendwas was deine Behauptungen auch mal ansatzweise belegt?
 
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Waren die Publisher zufrieden? Woher weißt Du das? Ich höre immer nur, dass es zunehmend schwieriger wird, SP Spiele zu finanzieren. Und wenn man die Steam Charts ansieht, ist die Message auch eindeutig. Wo ist ein Wolfenstein 2? Wo ist Mittelerde? Wo ist RE7?

Du behauptest einfach, sie waren profitabel, hast dafür aber nicht den Hauch eines Beleges. Und dann ist Dein Diskussionsstil auch sehr fragwürdig, wenn Du mir mit Worten wie "Ausflüchten" kommst.
 
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Waren die Publisher zufrieden? Woher weißt Du das?

Gibt es hinreichend Belege in Form von Indizien für?

Bethesda hat jüngst gesagt das man weiterhin Singleplayerspiele machen will:

Bethesda hat außerdem verraten, dass sie in Zukunft nicht damit aufhören wollen, Singleplayer-Spiele zu kreieren. Das Unternehmen ist in privaten Händen und muss sich nicht gegenüber Aktienteilhabern rechtfertigen. Das gibt dem Studio natürlich einige Freiheiten, die sich die Konkurrenz nicht leisten kann.

Bethesda: Publisher will mit eigener Kampagne Singleplayer-Spiele retten

Deutet stark darauf hin das man mit dem Umsatz durch die Singleplayerspiele nicht völlig unzufrieden ist, sonst würde man wohl denn Schwerpunkt ändern.

Larian Studios hat 1 Million Exemplare in 2 Monaten von Divinity: Original Sin 2 verkauft und bekannt gegeben das man damit die eigenen Erwartungen bei weitem übertroffen hat:

Divinity: Original Sin 2: Eine Million Kopien verkauft - Erwartungen weit ubertroffen

Das gleiche gilt für Hellblade: senuas Sacrifice, das ebenfalls die eigenen Verkaufserwartungen übertroffen hat:

Hellblade: Senua's Sacrifice: Hat sich besser verkauft als erwartet; "Depressions-Tourismus" und Schubladen - 4Players.de

Total War: Warhammer 1 hat denn besten Verkaufsstart aller Total War Spiele hingelegt gehabt und nach 1 Jahr 1.800.000 Exemplare, soweit in Steamspy sichtbar, verkauft:

Total War: Warhammer - Bester Verkaufsstart der Reihe

Teil 2 hat in etwas über 2 Monaten auch bereits, laut Steamspy, 561.000 Exemplare umgesetzt und verkauft sich somit auch nicht schlechter als bisherige historische Teile, vor Warhammer 1, ehr sogar merklich besser:

Total War: WARHAMMER II - SteamSpy - All the data and stats about Steam games

Zum Vergleich, bisher war das 2013 erschienen Total War: Rome 2 das am meisten verkaufte Spiel der Reihe (insgesamt), das bis heute knapp 2,2 Millionen mal verkauft wurde (in 4 Jahren).

Resident Evil 7 hat die eigenen gesteckten Verkaufszahlen von 4 Millionen Exemplaren erreicht:

http://www.gameswelt.de/resident-ev...ahlen-erreichen-dieses-ziel-von-capcom,281188

Southpark: Die Rektale Zerreißprobe und Assassins Cree: Origins gehören zu denn wichtigsten Umsatzträgern im September, November und Dezember:

Zu den wichtigsten Ubisoft-Neuheiten und Umsatzträgern des dritten Quartals des Geschäftsjahres (Oktober, November, Dezember) gehören:


  • das Action-Adventure „Assassin’s Creed Origins“
  • das Tanzspiel „Just Dance 2018“
  • das Rollenspiel „South Park: Die rektakuläre Zerreißprobe“

http://www.gameswirtschaft.de/wirts...gins-verkaufszahlen-ubisoft-halbjahreszahlen/

Das im März 2017 rausgekommene Sniperelite 4 besitzen laut Steamspy rund 432.000 Personen, damit liegt das Spiel im etwas über dem Vorgänger von 2015, in der Zeit:

http://steamspy.com/app/312660

Alle Indizien und Belege sprechen dafür das man damit noch durchaus Geld verdienen kann und die Erwartungen erfüllt wurden.

Ich höre immer nur, dass es zunehmend schwieriger wird, SP Spiele zu finanzieren.

Von wem hörst du das? Ich höre in letzter Zeit auch immer wieder das die Milkakuh wirklich lila sein soll. :P
Heißt aber nicht das es auch so ist, nur weil ein paar nette Analysten wie jener Herr:

http://www.gamestar.de/artikel/star...det-spieler-zahlen-zu-wenig-geld,3322486.html

oder EA, die in den letzten Jahren nur Grütze im SP veranstaltet haben, das sagen:

http://www.playm.de/2017/10/electronic-arts-18-371531/

Zudem, keine Rolle mehr spielen und nicht mehr profitabel genug sein 2 paar Schuhe sind.
Für die gesteckten Erwartungen der Anleger und Aktionäre von EA sind MP-Spiele sicher profitabler, heißt aber nicht das man mit SP kein Geld verdient.
Ist in etwa wie mit Donald Trump, man redet von der Realität die man gerne hätte und wahrnimmt, nicht von der Realität wie sie aber wirklich ist.

Und wenn man die Steam Charts ansieht, ist die Message auch eindeutig.

Welche Massage? Das sie mehr Spielstunden haben? Oder welche, wie wäre es mal mit weniger Worthülsen und mal mehr Begründung?
Es ist kein Geheimnis das Multiplayerspiele bei denn Spielstunden meist weit vor Singleplayerspielen liegen, das schon seit es bezahlbares Internet gibt so. Das sagt nichts darüber aus das Singleplayerspiele deswegen nicht, oder nicht mehr, rentabel wären, sondern nur das man Multiplayer halt intensiver / länger gespielt wird und man somit in der Theorie dort mehr Geld verdienen kann.

Oder redest du von Verkaufscharts? Weil da ist zB. The Witcher 3 seit Release, trotz seines Alters immer wieder in den Verkaufscharts ganz oben dabei gewesen und das regelmäßig, zudem:

http://www.gamestar.de/artikel/the-...-2017-noch-besser-als-im-vorjahr,3314607.html

Zitat:
Die Nachfrage nach dem mittlerweile zwei Jahre alten Rollenspiel The Witcher 3 ist noch immer extrem groß.
Das zeigt ein aktueller Geschäftsbericht des zuständigen Entwicklers CD Projekt RED.
Demnach hat sich The Witcher 3 im ersten Quartal 2017 besser verkauft als im selben Zeitraum des Vorjahres.
Doch damit nicht genug: Außerdem ist der Umsatz mit dem Rollenspiel inklusive der Add-Ons sowie im Jahresvergleich kontinuierlich gewachsen - und das trotz Preisreduzierung.

Aber auch andere Singleplayer-Spiele schaffen es immer wieder in die Top10 Verkaufscharts auf Steam, auch aktuelle.

Wo ist ein Wolfenstein 2? Wo ist Mittelerde? Wo ist RE7?

Mittelerde: Shitstorm wegen der Microtransaktionen verschlafen?
Zudem ist nicht jedes Spiel gleich erfolgreich, was nicht automatisch heißt das es nicht erfolgreich ist.

http://www.pcgameshardware.de/Steam...und-South-Park-haengen-Mittelerde-ab-1241825/

Du behauptest einfach, sie waren profitabel, hast dafür aber nicht den Hauch eines Beleges.

Stimmt wenn man scheinbar Du ist und nicht mal rudimentär die News verfolgt gibt es halt keine Belege / Indizien dafür. :rollen:

Und dann ist Dein Diskussionsstil auch sehr fragwürdig, wenn Du mir mit Worten wie "Ausflüchten" kommst.

Na was ist es denn dann wenn keine Ausflüchte wenn man dir antwortet und dir darauf plötzlich was Neues einfällt warum das nicht so sei (zu alt, nicht erfolgreich genug, ect.)...

Und du hast auch immer noch nicht die letzte Eingangsfrage beantwortet, wann ist es denn nun erfolgreich genug um rentabel zu sein, bei 50 Millionen Exemplaren wie GTA 5?
Ich sehe bis jetzt nicht das du an einer ernsthaften Diskusion zu dem Thema auch nur entfernt irgend ein Interesse hättest.
 
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Ist ja auch letztlich egal und nicht Kriegsentscheidend bei dem Thema. Jedes Spiel in einen Multiplayer zu verwandeln wäre eh Irrsinn und was von solchen Umsetzungen nimmt der Kunde dann noch an
 
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Na was ist es denn dann wenn keine Ausflüchte wenn man dir antwortet und dir darauf plötzlich was Neues einfällt warum das nicht so sei (zu alt, nicht erfolgreich genug, ect.)...
Du zitierst permanent Witcher 3 (ein Spiel das wieviel Jahre alt ist? 3? 4?) und GTA....

Dass W3 extrem erfolgreich war, bestreitet niemand. Auch FO 4 war extrem erfolgreich. Das Problem ist, dass immer weniger SP wirklich erfolgreich sind, ganz besonders im Vergleich mit MP Spielen.

Erfolgreich ist ein Spiel dann, wenn es seine Entwicklungskosten deutlich einspielt.

Hier mal ein paar Spiele dieses Jahres lt. Steam:

Dishonored: DotO: 150.000
Total War: Warhammer II: 550.000
Prey: 500.000
Wolfenstein 2: 350.000
Mittelerde 2: 650.000
South Park 2: 200.000
Sudden Strike 4: 70.000
Sniper Elite 4: 400.000
The Surge: 100.000

(Spiele, die primär über andere Plattformen wie Origin oder GoG verkauft werden, hab ich absichtlich weggelassen).

Dagegen mal ein paar Spiele der letzten Jahre:

RotTR: 2.000.000
RE7: 1.750.000
South Park 1: 2.500.000
Batman: AK: 1.450.000
Skyrim SE: 6.000.000
Bioshock Infinite: 5.000.000
Alan Wake: 2.400.000
Alien: Isolation: 1.300.000
Dragon's Dogma: 900.000
DmC: 1.200.000
Lords of the Fallen: 800.000
Metro 2033 Redux: 2.000.000
RAGE: 1.450.000

Selbst kleine Spiele wie LotF oder Dragon's Dogma haben um Größenordnungen mehr verkauft. Klar, die Sales haben sicher auch geholfen, Aber der Trend ist m.E. eindeutig.

Es ist ok, wenn Du das anders siehst, ich bin nicht hier um alle Welt zu überzeugen. Für mich ist es einfach mehr als deutlich, dass SP im Sterben liegt. Und ich bin bei weitem nicht der einzige, der das so sieht.

Und ich gehe mit vielen konform: Ohne SP bin ich raus aus dem Hobby.
 
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Ich hasse diese Forensoftware...

Sorry, für den Doppelpost.
 
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Du zitierst permanent Witcher 3 (ein Spiel das wieviel Jahre alt ist? 3? 4?) und GTA....

Ah ja, tue ich wo? Du warst es doch der gesagt hat die Spiele seien nicht erfolgreich und ich habe lediglich gefragt ob ein GTA für dich der Maßstab des Erfolges ist und The Witcher habe ich auch genau 2 mal erwähnt, einmal als Beispiel dafür das auch ein SP-Spiel sehr erfolgreich sein kann und dann dafür das es selbst über Jahre erfolgreich sein kann, trotz Alter.

Dass W3 extrem erfolgreich war, bestreitet niemand. Auch FO 4 war extrem erfolgreich. Das Problem ist, dass immer weniger SP wirklich erfolgreich sind, ganz besonders im Vergleich mit MP Spielen.

Auch nicht alle Spiele die auf Multiplayer / Online ausgelegt hat sind gleich erfolgreich, oder überhaupt erfolgreich.
Über die Jahre gab es genug MP-Spiele die ein Misserfolg waren, zum Beispiel Battlefield: Vietnam, Warhammer: Online, Hunt: Showdown, Total War: Z, Wildstar, Archeage, Iron Front: Liberation 1944, Star Wars: The old Republic, World of Warplanes, Söldners: Secret Wars, Sim City 5, Age of Empires Online, uvm.

Ich habe wirklich absolut keine Ahnung wie du überhaupt auf die Idee kommst das ein Spiel immer erfolgreich sein müsste und das Multiplayer irgendwie ein besserer Garant dafür wäre das ein Spiel erfolgreich wird?
Früher war nicht jedes Spiel erfolgreich heute ist es nicht jedes, geht auch garnicht und ist garnicht wünschenswert, weil minimales Risiko auch mit einer Minimierung der Inovation einher geht.

Erfolgreich ist ein Spiel dann, wenn es seine Entwicklungskosten deutlich einspielt.

Sniper Elite 4 und Warhammer 2 haben ihre Entwicklungskosten zb deutlich eingespielt, außer deutlich bedeutet für dich ein vielfaches der Entwicklungskosten.
Ergo, du musst schon präzsier werden was für dich deutlich bedeutet.

Hier mal ein paar Spiele dieses Jahres lt. Steam:

Dishonored: DotO: 150.000
Total War: Warhammer II: 550.000
Prey: 500.000
Wolfenstein 2: 350.000
Mittelerde 2: 650.000
South Park 2: 200.000
Sudden Strike 4: 70.000
Sniper Elite 4: 400.000
The Surge: 100.000

(Spiele, die primär über andere Plattformen wie Origin oder GoG verkauft werden, hab ich absichtlich weggelassen).

Dann hättest du South Park 2 auch rauslassen müssen, weil das wird primär über uplay vertrieben (gehört zu Ubisoft), entsprechend dürften über uplay auch einiges Spielen verkauft worden sein.
Und wie gesagt, Sniper Elite 4 und Warhammer 2 (gleiche Engine, viele Modelle konnten wiederverwendet werden) haben ihre Entwicklungskosten deutlich eingespielt, da diese nicht übermäßig hoch lagen.

Dagegen mal ein paar Spiele der letzten Jahre:

RotTR: 2.000.000
RE7: 1.750.000
South Park 1: 2.500.000
Batman: AK: 1.450.000
Skyrim SE: 6.000.000
Bioshock Infinite: 5.000.000
Alan Wake: 2.400.000
Alien: Isolation: 1.300.000
Dragon's Dogma: 900.000
DmC: 1.200.000
Lords of the Fallen: 800.000
Metro 2033 Redux: 2.000.000
RAGE: 1.450.000

Selbst kleine Spiele wie LotF oder Dragon's Dogma haben um Größenordnungen mehr verkauft. Klar, die Sales haben sicher auch geholfen, Aber der Trend ist m.E. eindeutig.

Aha, jeder Statistiker würde dich für diese Aussage wohl windelweich prügeln. ;)
Du willst also einen Trend daran ablesen indem du die Verkaufszahlen von Spielen, teilweise Jahre alt, zudem bereits x mal in einem Sale waren (Skyrim, Metro, Rage, Alan Wake, ect.) mit denn Verkaufszahlen von Spielen vergleichst die frisch raus sind und kaum bis garnicht im Sale waren?
Sorry, aber das funktioniert schlicht nicht, da es das Bild völlig verfälscht.
Du müsstest schon die Verkaufszahlen der Spiele im gleichen Zeitraum nach Release (1 Jahr) vergleichen um da sowas wie einen Trend draus abelesen zu können.

Gerade bei der Skyrim SE dürften die Zahlen zB völlig unaussagekräftig sein, da jeder Besitzer des 2011 Skyrim die SE zum Release gratis erhalten hat.

Sorry, aber an deinen Beispielen ist daher mitnichten irgend ein Trend rauslesbar.

Es ist ok, wenn Du das anders siehst, ich bin nicht hier um alle Welt zu überzeugen. Für mich ist es einfach mehr als deutlich, dass SP im Sterben liegt. Und ich bin bei weitem nicht der einzige, der das so sieht.

So? welche Personen / Firmen, die, sorry nicht persöhnlich gemeint, auch im Gegensatz zu dir über eine gewisse Aussagekraft verfügen, sehen denn das noch so? (von EA und Square Enix, sowie auf Gewinnmaximierung fixierten Analysten / Anlegern mal abgesehen, die das Ende (den Untergang) des Singleplayer propagieren)?

Bethesda scheint das ja anders zu sehen, genauso scheint der Chef der XBOX-Sparte das nicht so zu sehen, genauso wenig wie Larian Studios, oder Obsidian Entertaiment, oder Creative Ensemble, oder Rebellion, oder Ubisoft, oder Paradox, oder Fraxis, oder 4A Games, Rock Star, oder diverse weitere.
Sorry, aber hier wird viel heiße Luft von 2 Publishern gemacht und laut gebrüllt, die die letzten Jahre vor allem dadurch aufgefallen sind ein Singleplayer-Spiel nach dem anderen in den Sand zu setzen, weil die Qualität stark schwankte, weil der Inhalt nicht überzeugte und weil man kontinuierlich versucht hat denn Gewinn durch Zusatzeinnahmen mit Microtransaktionen und Lootboxen zu erhöhen.

Und ich gehe mit vielen konform: Ohne SP bin ich raus aus dem Hobby.

Der Gaming-PC (Singleplayer) ist tot, lang leben der Gaming-PC (Singleplayer).
Sagt da doch alles. ;)

*edit* Ich empfehle dazu auch mal diese Kolumne, die einige Blickwinkel beleuchtet, warum der Singleplayer wohl nicht aussterben wird:

Singleplayer-Spiele sterben nicht aus – Es wird sie immer geben - Mein-MMO.de
 
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Aussterben werden sie nicht, aber die Zeit der großen AAA SP Spiele ist vorbei. Es wird immer SP geben, ab und an auch ein großes (speziell auf den Konsolen), aber es werden weniger sein und sie werden weniger aufwendig sein.

Das ist meine Prognose, die ich nicht belegen kann und will. Wie gesagt, es ist mir reichlich egal, ob Du es ähnlich siehst oder nicht.

Und Dein aggressiver Diskussionsstil geht mir echt tierisch auf den Senkel. Als ob ich Dir persönlich ans Bein gepinkelt hätte. Woher kommt bitte der Tonfall? Für mich bedeutet das, dass ich keinen Bock auf eine Diskussion mit Dir habe. Punkt.
 
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Aussterben werden sie nicht, aber die Zeit der großen AAA SP Spiele ist vorbei. Es wird immer SP geben, ab und an auch ein großes (speziell auf den Konsolen), aber es werden weniger sein und sie werden weniger aufwendig sein.

Bei Sonys und Nintendos First Party IPs mach ich mir da die nächsten Jahre noch keine Sorgen.
Und auch bei den Multiplattformer AAA Produktionen wird es hier und da ein Wolfenstein, Fallout oder Tomb Raider geben.
Die Zeit der großen AAA SP Spiele ist sicher nicht vorbei, aber die Multiplattformer werden womöglich verstärkt auf Lootboxen und Co setzen.

Womit ich mich in Zukunft auch abfinden könnte, wäre eine Art SP/MP Symbiose, wie es Dark Souls oder Munster Hunter macht.
Man kann die Story alleine durchzocken, oder eben 1-3 Leute mit nehmen im Koop (wobei das Schema natürlich nicht überall passt).
 
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