Nvidia setzt Overvoltage-Verbot der GTX 680 konsequent durch

Natürlich hat Nvidia in GEWISSEM Maße Recht, so etwas zu machen, aber denen, die WISSEN, was sie machen, den Spaß zu verderben, finde ich doch etwas mies. Natürlich gibt es Leute, die einfach so OCen, wenn mal was nicht stabil ist, auf 1,5V anheben... Hier sagen ja auch viele in Zusammenstellungsthreads die wollen übertakten, aber die RISIKEN kennen sie einfach nicht. Und hinterher gibt es Beschwerden, dass die CPU abgeraucht ist. Ist bei den GPUs genauso. Wie gesagt, wenn Nvidia die Boardpartner auffordert, die RMAs zu kontrollieren, müsste Nvidia so etwas nicht machen.
 
Vermutlich haben sich Board-Partner von Nvidia beschwert, weil sich einige einen Vorteil verschafft haben.
EVGA z.B. hat ja damit geworben, und war auch deshalb beliebt hier im Forum.
Nvidia nimmt diesen Partnern nun den Vorteil. Das finde ich nur gerecht.....

Wieso gerecht? EVGA hat sich einen Vorteil verschafft, weil sie eben eine Karte weiterentwickelt haben. Und das ist auch gut so. Auch die MSI Lightning ist eine beliebte Karte, weil sie eben "besser" (aber auch teurer) als eine Karte im Referenzdesign ist. Die Hersteller werben ja auch mit besseren Kühllösungen, das müsste ja dann auch verboten werden weil es einen Vorteil verschafft. Demnach dürfte es nur noch Karten im Referenzdesign geben. Und die gelackmeierten sind am Ende wir Kunden, die nur noch Einheitskarten kaufen können.

Genau da liegt das Problem.
Gesunder Menschenverstand wird ausgeschalten, Ratschlaege auf Foren nicht gelesen oder einfach ignoriert.
Und wenn was schiefgeht wird trotzdem die RMA in Anspruch genommen, oft ungerechtfertigt.
Die Boardpartner geben das halt weiter (von mir persoenlich jetzt vermutet) und nVidia will das nicht weiterhin tragen, das die Boardpartner
Moeglichkeiten bieten, Spezifikationen zu umgehen.

Also ich sehe hier rein gar nichts verwerfliches seitens nVidia.
kA warum hier so viele schimpfen.

Ich sehe das anders. Man muss bedenken, wir reden hier nicht von 1,5 V. Der Afterburner erlaubt in der Regel eine Spannungserhöhung um ca. 10%. Die MSI Lightning ist sowohl von der Spannungsversorgung und Regelung, als auch von der Kühlung bestens dafür vorbereitet. Das garantiert zwar keinen fehlerfreien Betrieb, aber dass man sich damit die GPU zerstört ist sehr unwahrscheinlich.
Wer darüber hinaus mit Tweaks usw. die Karte über dieses Maß hinaus übertaktet bzw. die Spannung erhöht, der lässt sich auch mit dem "Verbot" nicht aufhalten.
Außerdem könnte es natürlich passieren, dass nun häufiger zu solchen Mitteln gegriffen wird, welche schwieriger zu handhaben und fehleranfälliger sind als der Afterburner und ähnliche Tools. Damit könnte die Ausfallrate sogar noch steigen. Als Hersteller bzw. Boardpartner wäre es mir daher lieber, den Kunden wird ein "sicheres" Tool zur Verfügung gestellt, als das sie sich mit irgendwelchen anderen Mitteln helfen.

bye
Spinal
 
EVGA z.B. hat ja damit geworben, und war auch deshalb beliebt hier im Forum.
Nvidia nimmt diesen Partnern nun den Vorteil. Das finde ich nur gerecht.....
Finde ich nicht gerecht.

Im Prinzip bietet doch jeder dasselbe an, mal mit 10 MHz mehr oder weniger und die guten Lüfterdesigns (DCII, Windforce, usw.) nehmen sich auch nicht viel. Irgendwie müssen sich die Boardpartner ja noch differenzieren können.

Zu der ganzen Thematik: ich weiss nicht, was daran für gut zu befinden ist, wenn dem Kunden Schranken aufgezwungen werden.
Ich will doch nicht jedes Mal ein neues BIOS flashen, nur weil ich an der Spannung rumdrehe - vielleicht will ich das ja nur kurz für einen Benchmark machen.
Es nimmt dem Kunden Freiheit und ist aus diesem Grund für mich nicht ok. Man kann doch nicht das Produkt einschränken, nur weil man den Kunden nicht traut und Kosten sparen will.

Aus diesem Grund hat Apple ein proprietäres System, haben Spieleentwickler DRM und hat Nvidia neu einen Schutz vor Overvoltage. All das mag für den Normalkunden nicht von Belang sein, der das Produkt "as-built" verwendet, für mich ist es störend und unangebracht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerecht in der Beziehung, dass einige Boardpartner sich an die Vorgaben von Nvidia halten, und andere nicht.
Die verkaufen dann ihre Karten nicht mehr, und werden sich vielleicht sogar von Nvidia zurückziehen.
Entweder alle Board-Partner können machen was sie wollen, oder nicht.

Für uns Kunden wäre es natürlich besser, wenn sich die Karten gut unterscheiden.
Auf jeden Fall sollte Nvidia für gleiche Chancen bei den Board-Partnern sorgen.

Das hat Nvidia jetzt wohl gemacht....
 
Wer darüber hinaus mit Tweaks usw. die Karte über dieses Maß hinaus übertaktet bzw. die Spannung erhöht, der lässt sich auch mit dem "Verbot" nicht aufhalten.
Außerdem könnte es natürlich passieren, dass nun häufiger zu solchen Mitteln gegriffen wird, welche schwieriger zu handhaben und fehleranfälliger sind als der Afterburner und ähnliche Tools. Damit könnte die Ausfallrate sogar noch steigen. Als Hersteller bzw. Boardpartner wäre es mir daher lieber, den Kunden wird ein "sicheres" Tool zur Verfügung gestellt, als das sie sich mit irgendwelchen anderen Mitteln helfen.

Jep, ich finde, die sollten, wenn die Spannung oder der Takt geändert wird, irgendwie etwas (nur für den Hersteller) hardwaremäßig sichtbar machen lassen. Das wäre gut, denn so lässt sich erkennen, ob auf der Karte noch Garantie ist. Aber nein, die machen einfach ein Verbot.
 
Die Boardhersteller können ja trotzdem weiterhin verschiedene SpaWas usw. verwenden und selber Kühllösungen entwickeln. Halt dann für die Extrem-OCler die auf die Garantieansprüche verzichten - was früher auch so war! (z.B. den mit Bleistift vollgekritzelten AMD Duron konnte man auch nicht unbedingt so dem Händler zurückgeben ^^).

Jep, ich finde, die sollten, wenn die Spannung oder der Takt geändert wird, irgendwie etwas (nur für den Hersteller) hardwaremäßig sichtbar machen lassen. Das wäre gut, denn so lässt sich erkennen, ob auf der Karte noch Garantie ist. Aber nein, die machen einfach ein Verbot.

Wo liegt der Unterschied genau - ausser dass man das man ein Bios-Mod machen muss anstelle eines OC-Tools vom Hersteller?
Der einzige Nachteil ist, dass Bescheisser die ihre GraKa verkrüppeln nicht mehr so leicht an eine neue GraKa kommen.
 
Gerecht in der Beziehung, dass einige Boardpartner sich an die Vorgaben von Nvidia halten, und andere nicht. [...]
Entweder alle Board-Partner können machen was sie wollen, oder nicht.

Das durften sie doch bisher auch schon huh.gif
Nur manche Boardpartner haben eben noch eigene Platinen entwickelt, Verbesserungen vorgenommen und weil sie bessere Teile verbaut hatten, eben auch mit besserer OC-Fähigkeit geworben.

Wo ist das ungerecht? Das hätte jeder der Partner so machen können, ist deren Entscheidung, ob sie es tun oder lieber auf die billigste Variante setzen.
 
Wo liegt der Unterschied genau - ausser dass man das man ein Bios-Mod machen muss anstelle eines OC-Tools vom Hersteller?
Der einzige Nachteil ist, dass Bescheisser die ihre GraKa verkrüppeln nicht mehr so leicht an eine neue GraKa kommen.

eine BIOS Mod ist aber aufwändiger und mit mehr Risiko verbunden. Tools wie der Afterburner sind gut geeignet, um die Grenzen auszuloten. Am Ende zieht man nochmal 10% von den ermittelten, stabilen Werten ab und flasht das Bios. So habe ich es bisher gemacht und das es Mittel und Wege gibt (zb. weiterhin Afterburner 2.2.3 nutzen) das zu umgehen ist die eine Seite, das Gewissen, dass Nvidia das nicht will, dass es dadurch mehr Fummelei und "schwieriger" ist, die Andere.

bye
Spinal
 
ΔΣΛ;4614410 schrieb:
Irgendwie verständlich, das die Kunden nicht das ganze Potenzial ausschöpfen können/dürfen, und mehr dazu gedrängt werden das nächste Modell zu kaufen das natürlich dann noch mehr Leistung hat.
Aber da ist sowieso nur ein immens kleiner Bruchteil davon betroffen, ein Promille, wenn nicht sogar weniger wahrscheinlich.
nuja bei den Preisen finde ich das nicht verständlich...sondern eine Bodenlose Frechheit!!
 
eine BIOS Mod ist aber aufwändiger und mit mehr Risiko verbunden. Tools wie der Afterburner sind gut geeignet, um die Grenzen auszuloten. Am Ende zieht man nochmal 10% von den ermittelten, stabilen Werten ab und flasht das Bios. So habe ich es bisher gemacht und das es Mittel und Wege gibt (zb. weiterhin Afterburner 2.2.3 nutzen) das zu umgehen ist die eine Seite, das Gewissen, dass Nvidia das nicht will, dass es dadurch mehr Fummelei und "schwieriger" ist, die Andere.

bye
Spinal

Ja klar ist es negativ, dass Nvidia den Käufern die Möglichkeiten 'kürzt' oder den Weg zum Ziel erschwert. Trotzdem kann ja weiterhin mit dem Afterburner eine Gewisse OC-Grenze gelootet werden und wer mehr will muss sich dann halt die Zeit nehmen das Bios zu flashen um die Karte mit höheren Spannungen als den in den Spezifikationen angegebenen zu betreiben. Wer das vor hat muss sich künftig beim Kauf ggf. für eine Dual-Bios Karte umschauen, um das Risiko zu minimieren. Trotzdem Schade geht Nvidia diesen Weg, da bin ich froh fahre ich mit ATI :-)
 
Wo liegt der Unterschied genau - ausser dass man das man ein Bios-Mod machen muss anstelle eines OC-Tools vom Hersteller?
Der einzige Nachteil ist, dass Bescheisser die ihre GraKa verkrüppeln nicht mehr so leicht an eine neue GraKa kommen.

Wenn man einen BIOS-Mod macht, sind die Ausfallraten ggf. noch höher, weil es kein zuverlässiges Tool gibt. Dann hat Nvidia noch mehr Probleme.
 
Wenn man einen BIOS-Mod macht, sind die Ausfallraten ggf. noch höher, weil es kein zuverlässiges Tool gibt. Dann hat Nvidia noch mehr Probleme.

Nein eben nicht mehr Nvidia's Problem, sondern das des Endkundes, welcher sein Gerät ausserhalb der garantierten Specs laufen lassen will. Nach einem BIOS-Mod gibt das wohl keine Garantie mehr.Das ist doch nicht Nvidias Problem wenn der Käufer OCen will ;). Vorher wusste man, dass man die Volt-Schraube einfach locker hochdrehen kann - wenn's futsch geht, gibt's ja eh ne Neue. Für mich ist klar, dass Nvidia sich auch nicht gerne auf der Nase rumtanzen lässt bzw. Karten zu verschenken hat. Aus Sicht des Käufers ist's klar nicht toll, dass nicht mehr so auf gut Glück experimentiert werden kann. Von dem her sind wir schon ein bisschen 'verwöhnt'. Und wer seine Graka richtig übertakten will, bastelt sich sowieso einen Fullcover Wasserkühler, Pot oder eine andere Kühllösung auf die Karte - wobei in den meisten Fällen eine Garantie theoretisch sowieso verfallen würde.
 
Ja das mag zwar so sein, aber Nvidia wird auch trotzdem die Karten zurückgeschickt bekommen. Und die könnten auch einen BIOS-Mod entdecken WOLLEN sie aber nicht. Der Boardpartner bekommt Garantie auf die Chips und die Chips werden an Nvidia zurückgeschickt. Und wenn die CHIPS kaputt sind dann kann Nvidia nicht überprüfen, ob ein BIOS-Mod stattgefunden hat, sondern nur der Boardpartner, der WILL es aber gar nicht wissen.
 
Nö aber Nvidia kann ja selbst nicht wissen wann ein BIOS-Mod vorlag. Dazu wäre eigentlich der Boardpartner verpflichtet, der liefert ja die BIOSe aus ;)
 
Ich frage mich - ob NVidia unter gewissen Gesichtspunkten nicht Recht hat. Zum einen ist Overclocking eine Sache, die der Endanwender aus eigenem Antrieb und mit eigenem Risiko durchführt. Zum anderen ist es fragwürdig, wenn Boardpartner aus kommerziellen Gründen die Spezifikationen der Karten über Gebühr ausreizen. Sollte da bei einer Serie etwas schief gehen, und die Karten beim Kunden reihenweise abrauchen -bleibts nicht zuletzt an NVidia hängen.

Die Spezifikationen der Chips sind bei weitem nicht aus den Fingern gesogen - Die Designs werden vielfach getestet, belastet hochgetaktet um den Spielraum zwischen Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit auszuloten. Kein Hersteller will ein zu vorsichtig/langsames Produkt oder ein zu Optimistisch hochgetaktetes mit zu hoher Ausfallquote produzieren. Vielleicht unterschätzen die Boardpartner das im Moment und NVidia nimmt sie berechtigt an die Kette - weils vernünftig ist.

Ein weiterer Grund ist - der masslose "ab Werk Overclocking Wettbewerb" wird langsam sinnlos und geht zu Lasten der Boardpartner, die eher solide Standardkarten verkaufen. Nicht zuletzt ist es auch schlecht für den Endkunden - Standardkarten mit eigenem Boarddesign oder besonderen Kühllösungen gibt es so gut wie Keine.
 
Ja das mag zwar so sein, aber Nvidia wird auch trotzdem die Karten zurückgeschickt bekommen. Und die könnten auch einen BIOS-Mod entdecken WOLLEN sie aber nicht. Der Boardpartner bekommt Garantie auf die Chips und die Chips werden an Nvidia zurückgeschickt. Und wenn die CHIPS kaputt sind dann kann Nvidia nicht überprüfen, ob ein BIOS-Mod stattgefunden hat, sondern nur der Boardpartner, der WILL es aber gar nicht wissen.

Dann wäre es ja umso besser ;)
 
Auch bei der Geforce GTX 680 Lightning von MSI kann mit der Software MSI Afterburner ab Version 2.2.4 nicht mehr die Spannung verändert werden.
Aha, interessant.. ;-)

Mit dem "Popschgriller" 2.24 gehts bei meiner MSI GTX560TI Hawk auch nicht mehr,
mit der 2.23 gings noch – hmm, jetzt weiß ich auch warum. Habe mich nach dem kürzlich
erschienenen und installierten Update schon gewundert, wo das denn jetzt nun sei.
Also: downgrade.

Danke für die Info/s!
 
Nicht das meine Frage in der Versenkung verschwindet, aber ich kann nach wie vor die Spannung in meinem Afterbruner einstellen. Hab die Version 2.2.4 und finde keine Einschränkung.
 
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