News Nvidia PhysX: Physik-Engine ist jetzt vollständig Open Source

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Die quelloffene Physik-Engine PhysX, die seit 2008 fester Bestandteil der von Nvidia entwickelten CUDA-Programmierschnittstelle ist, wurde jetzt erstmals vollständig als Open Source auf der Entwicklerplattform GitHub veröffentlicht.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Nvidia PhysX: Physik-Engine ist jetzt vollständig Open Source

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Mit den aktuellen Grafikkarten der Serie Geforce RTX 5000 ("Blackwell") wurde die Unterstützung für Spiele mit 32-Bit-PhysX gestrichen, sodass Spiele in solchen Fällen auf die CPU zurückgreifen müssen.

Also nach dem NV es de facto wertlos gemacht hat haben sie es freigegeben. Super Leistung :daumen2:
 

Nach 20 Jahren macht Nvidia das, was es von Anfang an hätte machen sollen.


Das sind echt alle Spiele?

Ich frage mich eher, warum Nvidia Physx überhaupt gekauft hat.

Und Project Cars 2 war anscheinend das letzte Spiel, oder?

Mir kommt es so vor, dass es im Bereich Physik in Spielen statt echter Alternativen eher weniger Bedarf da ist.
Der Bedarf dabei kommt meiner Meinung nach eher von Softwareproduzenten anstatt dem Endverbraucher.

Erinnert mich an Rockstars Euphoria, obwohl die Euphoria immerhin selbst entwickelten.

Und nun? Welche Lizenz ist das oder ist das nur zum Abgucken?

@SilentHunter

Anscheinend hat es sowieso keiner mehr genutzt. Nvidia ließ sich das afaik auch immer gut bezahlen, mindestens mit Exklusivität oder so was Features anbelangt. Jetzt könnten das Hobbyprogrammierer versuchen zu porten, glaube ich.
 
Mit den aktuellen Grafikkarten der Serie Geforce RTX 5000 ("Blackwell") wurde die Unterstützung für Spiele mit 32-Bit-PhysX gestrichen, sodass Spiele in solchen Fällen auf die CPU zurückgreifen müssen.

Also nach dem NV es de facto wertlos gemacht hat haben sie es freigegeben. Super Leistung :daumen2:
Genau deswegen ist es nach meinem Verständnis ein guter Move: Jetzt kann theoretisch jemand aus der Community eine alternative Lösung für PhysX implementieren ohne Reverse Engineering betreiben zu müssen. Es ist genau die Herangehensweise, die ich mir auch von Spieleentwicklern/-publishern wünschen würde. Dann könnte die Community bei Interesse eigene MP Server betreiben o.ä.
 
Wieso nvidia gekauft hat ist wegen Programme auf der gpu zu berechnen das ist die basis für cuda und nvidia Erfolg bei Datacenter und ai
Das hat nvidia auf 64bit erweitert daher diese gpl Erlaubnis
 
Diese Liste bei Wikipedia scheint mir nicht vollständig zu sein.

Train Simulator Classic (ursprünglich "Rail Simulator" und später "Railworks") von Dovetail Games nutzt PhysX schon von Beginn an, also seit etwa 2009, glaube ich.
Und Euro Truck Simulator 2 hat PhysX seit dem neuesten Update integriert.
 
mit gpl sehe ich sogar deutlich mehr Adaptionen da zukünftig auf der igp ausgelagert werden kann. oder als dedizierte gpu je nachdem welche igp man hat nvidia wird wohl keine support geben amd wohl

Es könnte theoretisch sein das nvidia mit amd hinter Türen nenn deal gemacht haben
gebe mir mcm gestapelte chip design gebe dir software Zugang über gpl und zugriff auf Treiber für physx /neural shading
Steige aus dgpu aus und bringe selber ne apu raus mit x86 und passende physx karten
Dann mit directx eine integration von physx drin
Das würde mit neural shading sinn machen das auch in dx12 neuen ft lvl kommt.

Das könnte echte Physik in spielen perfektionieren und würde sogar die cpu drastisch entlasten.
 
Das sind echt alle Spiele?

Ich frage mich eher, warum Nvidia Physx überhaupt gekauft hat.


Von der Physik her hat Half Life 2 einige Jahre vorher die Messlatte gesetzt, an die erstmal kein Spiel mehr ran kam. Es war damals auch schon sichtbar, dass die Grafik in Spielen keine riesen Sprünge mehr machen wird.
Als 07/08 dann PhysX aufkaum war es das next big thing. Spiele würden in Zukunft eine so viel bessere Physik haben: Viel mehr Objekte und eine noch bessere Interaktion, realistische Wasseranimationen, Bäume die im Wind flattern, Häuser die realistisch nach Beschuss zusammen stürzen.

Also hat nVidia das gemacht was Sie immer tun: Ein Monopol aufbauen um die Schafe anzulocken und es dann verrotten lassen.
 
Die Offenlegung von PhysX fördert die Transparenz und Zusammenarbeit innerhalb der Entwicklergemeinschaft. Entwickler können nun den Quellcode einsehen, verbessern und an spezifische Anforderungen anpassen. Dies kann zu innovativen Anwendungen und einer stärkeren Verbreitung der Engine in verschiedenen Bereichen führen, darunter Spieleentwicklung, Robotik und Simulationen.

Für Linux-Nutzer und -Entwickler bietet die Open-Source-Freigabe von PhysX erhebliche Vorteile. Die Engine kann nun leichter in Linux-basierte Anwendungen integriert werden, was die Entwicklung und Optimierung von Spielen und Simulationen auf dieser Plattform erleichtert. Zudem ermöglicht der offene Quellcode eine bessere Anpassung an die spezifischen Gegebenheiten des Linux-Ökosystems.

Neben PhysX hat Nvidia auch andere Projekte als Open Source freigegeben, darunter GPU-Kernel-Module für Linux. Diese Schritte zeigen Nvidias Bestreben, die Zusammenarbeit mit der Open-Source-Community zu intensivieren und die Integration ihrer Technologien in verschiedene Plattformen zu erleichtern.

Insgesamt stärkt die vollständige Open-Source-Freigabe von PhysX die Position der Engine als vielseitiges Werkzeug für Entwickler und fördert deren Einsatz in einer breiten Palette von Anwendungen und Plattformen.
...via ChatGPT
 
Habe ich etwas übersehen oder hilft das gar nicht so super viel? Damit die alten Spiele nun beliebig lauffähig gehalten werden können, muss doch nicht nur eine aktuelle PhsyX-Version offengelegt werden, sondern auch die früheren.
Gerade das hier...
Mit den aktuellen Grafikkarten der Serie Geforce RTX 5000 ("Blackwell") wurde die Unterstützung für Spiele mit 32-Bit-PhysX gestrichen, sodass Spiele in solchen Fällen auf die CPU zurückgreifen müssen. Nicht betroffen ist 64-Bit-PhysX, welches unter anderem in Batman: Arkham Knight zum Einsatz kommt.
...benötigt ja den Zugriff auf frühere Versionen.
 
So geil Mal wieder die verschiedenen kommentare. Es ist closed: scheiß Nvidia, weil kein Support für 5000er Serie mehr. Es ist Open source: scheiß Nvidia, jetzt muss es die Community fixen.

Aber gut, manche finden sogar Kritik wenns einen 10er für lau zugesteckt bekommen. Da weiß man nicht mehr ob man weinen oder lachen soll
 
Nach 20 Jahren macht Nvidia das, was es von Anfang an hätte machen sollen.
Du wirst Unternehmen kaum dazu überreden können Alleinstellungsmerkmale für die Konkurrenz kostenlos zur Verfügung zu stellen, vor allem dann nicht, wenn viel Geld und Aufwand hineingeflossen sind und sie klare Vorteile haben. Die Spiele-Physik war früher deutlich eingeschränkter als heute. Der Kauf von Ageia hat auch Geld gekostet. Die Unterstützung der Spielehersteller bei der Implementierung auch.
Davon abgesehen ist die Physx library schon länger auf githhub zu finden und ist auch nicht mit GPU-Physx gleichzusetzen.

Mit den aktuellen Grafikkarten der Serie Geforce RTX 5000 ("Blackwell") wurde die Unterstützung für Spiele mit 32-Bit-PhysX gestrichen, sodass Spiele in solchen Fällen auf die CPU zurückgreifen müssen.
Ja, irgendwann werden alte Zöpfe abgeschnitten und der Support von 32bit ist vorbei.
Der Ärger darüber ist natürlich künstlich erzeugt, da man dafür seine GPU schon seit 10 Jahren nicht mehr dafür aufrüsten muss, da die Spiele uralt sind.
;)

Der Release von Borderlands 2 war beispielsweise vor 13 Jahren, entsprechende GPUs mit 32Bit Support bekommt man für 5-10 Euro oder geschenkt. Vielleicht findet man sie auch verstaubt im Schrank.
Also nach dem NV es de facto wertlos gemacht hat haben sie es freigegeben. Super Leistung
:daumen2:
Nvidia nicht, aber die Konkurrenz der Videoengines, CPU-Physx ist schon seit Jahren am absteigenden Ast und neue Spiele gibt es weniger damit, somit ergibt es Sinn den Code Open Source zu machen.
Das sind echt alle Spiele?
Nein, natürlich nicht, hier sind alle, natürlich aber kein GPU-Physx, sondern CPU Physx. Über 900 releases.
Genau deswegen ist es nach meinem Verständnis ein guter Move: Jetzt kann theoretisch jemand aus der Community eine alternative Lösung für PhysX implementieren ohne Reverse Engineering betreiben zu müssen.
Man konnte es vorher schon lizensieren und customisieren. Open Source hat auch immer den Nachteil, dass niemand dafür zuständig ist. Bis heute hat niemand außer AMD den Open Source Teil von FSR verbessert. Was genau hat also Open Source für eine Funktion erfüllt, wenn die Community es nicht annimmt? Schwierig.
Ein Monopol aufbauen um die Schafe anzulocken und es dann verrotten lassen.
Weil Physx ja auch total verottet ist.
:fresse:

Das ist immer noch eine der größten Physik-Engines auf dem Markt, auch wenn die Konkurrenz der UE5 mit ihrerer eigenen Physik Engine mittlerweile den Rang abläuft. Man bezahlt ja auch nichts für die UE5, jeder kann damit entwickeln. Open Source ist das aber auch nicht.
Aber gut, manche finden sogar Kritik wenns einen 10er für lau zugesteckt bekommen.
Da die große Kritik am proprietären FSR4 ausgeblieben ist, war die Kritik schon immer mehr Schein als Sein. Da haben die Radeonianer ein gewisses Talent dafür.
Von den ganzen Kritikern hat sich auch niemand hingesetzt und das Open Source FSR weiterentwickelt, die Leistung waren da dann schon eher Tools um es in Spiele zu modden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fühlt sich an, wie wenn dir der Nachbar deine Schlagbohrmaschine zurück gibt, die du ihm mal geliehen hast.
Nach 10 Jahren. Defekt.
 
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