News Nvidia: "Intel versuchte 33 Jahre lang, uns zu vernichten"

Nvidia hat 3dfx vernichtet, genau wie einen Haufen anderer Mitbewerber. Um 2006 hat Nvidia dann versucht Intel mikt Cuda zu vernichten. Nvidia hat auch versucht, AMD mit PhysX, GSync und DLSS (das sogar fast erfolgreich) zu vernichten.

Klingt für mich so, als ob der Angreifer sich fragt, warum ihn alle nicht mögen.

So ist die Marktwirtschaft eben.

Intel hat 33 Jahre lang, also mindestens seit 1992 versucht haben, eine erst 1993 gegründete Firma zu vernichten?

In einem Akt der Verzweiflung hat Pat Gelsinger eines der besten Vorstandsmitglieder in die Vergangenheit geschickt. Dort sollte er den jungen Jen-Hsun Huang mit einem Millionenjob ködern und so die Gründung von Nvidia zu verhindern. Dummerweise konnte man mit der Technologie nur einen Menschen, jedoch nichts sonst transportieren, was dazu führte, dass der Zeitreisende bei der Klamottenbeschaffung von einer Motorradgang übelst verprügelt wurde. Dies führte dann dazu, dass der Auftrag, den damaligen Intel Personalchef von dem Plan zu überzeugen scheiterte. Verständlich, würdest du einem nackten Typen, der übelst verprügelt wurde, glauben, wenn er dir erzählt hätte, er käme aus der Zukunft und dass du unbedingt irgendjemanden einen Job anbieten mußt, damit deine Firma nicht untergeht? Stattdessen hat der damalige Personalchef einfach die Polizei und einen Krankenwagen verständigt, die den Zeitreisenden in die Psychiatrie gebracht haben, wo er dann festsaß.

Nvidia hat dann im Jahr 2003 von dem Versuch mitbekommen und seinerseits Gegenmaßnahmen ergriffen, Inklusive eines eigenen Zeitreisenden, um den zweiten Versuch von Intel zu nichte zu machen, inkl eines Technologietransfers in die Vergangenheit.

Von daher ergeben die 33 Jahre durchaus Sinn.
 
nicht nur 33 Jahre. auch Heute wollen sie das. Zusammenarbeit bedeuted ja auch Gewinne aufteilen und Geschäftsideen Preis geben. vor 20 jahren sah alles viel anders aus für Intel
 
joa, Nvidia hat auch den besten Exklusivpartner EVGA vernichtet. Früher hatten Boardpartner noch mehr Freiheiten, wie beispielsweise doppelten VRAM. Dank weniger Freiheiten und Knebelverträge, existiert EVGA nicht mehr. Des weiteren hätten Boardpartner noch die Wahl, Grafikkarten mit klassischer PCIe Stromversorgung zu wählen statt 12VHPWR oder keine faulen Ausreden hier von wegen es gab zu diesem Zeitpunkt ja keine 3gbyt VRAM IC's, dann hätten wir heute eine RTX 5060 mit 12gb VRAM (4x3gbyte statt 4x2gbyte). Der ganze VRAM Mist hat mit der GTX 780ti begonnen, lächerliche 3gb VRAM mit einem GK110b Vollausbau.

Kleiner Reminder, als Boardpartner noch den VRAM selbst verdoppeln durften:

GTX 285 2GB VRAM
GTX 580 3GB VRAM
GTX 680 4GB VRAM
GTX 760 3GB VRAM
GTX 770 4GB VRAM
GTX 780 6GB VRAM
 
An Nr. 1 stehen die Firmenkunden.

Taten und tun sie in der IT schon immer, weil das nach wie vor den meisten Absatz abwirft.

*: Abweichendes Verhalten wird teilweise durch Angst vor dem Kartellamt erzwungen. Microsoft hat Apple in den 90ern gerettet. Intel hat AMD um die Jahrtausendwende und weite Teile der 0er geduldet; später in den 10ern seine Aktivitäten auf vollkommen andere Bereiche verlagert, anstatt die FX-Konkurrenz im Staub zu zerdrücken. Nvidias totale Vernachlässigung des Desktop-Marktes bei 80-90 Prozent Marktanteil könnte man ebenfalls als Kombination aus beidem interpretieren – KI macht zwar auch einfach mehr Gewinn, aber ein Bruchteil desselben in Geforce-Preissenkungen und -Entwicklungsbeschleunigung hätte Radeon vom Markt fegen können. Aber mit harten Bandagen wird immer nur bis 80-90 Prozent Marktanteil gekämpft, 100 Prozent gilt es zu vermeiden.

Oder, wie gesagt, der Consumer-Markt ist einfach im Konkurrenz-Segment nach wie vor nicht so wichtig. Wieso Fliegen klatschen, wenn man Fasane jagen kann?

Natürlich, andererseits will man nicht nur, sondern muss sich auch Konkurrenz irgendwo erhalten. Aber ein Unternehmen wie Nvidia könnte es sich auch problemlos leisten, komplett auf den Gamer-Markt zu verzichten.
 
joa, Nvidia hat auch den besten Exklusivpartner EVGA vernichtet. Früher hatten Boardpartner noch mehr Freiheiten, wie beispielsweise doppelten VRAM. Dank weniger Freiheiten und Knebelverträge, existiert EVGA nicht mehr.

:top:
Wobei EVGA wohl noch existiert aber eben keine Grafikkarten rausbringt.

Ich weiß allerdings nicht warum die keine AMD und oder Intel GPUs rausbringen.
 
EVGA hat sich wohl eher in eine nicht tragbare Nische manövriert und dann einen Pseudogrund gesucht, auszusteigen. Das Portfolio bestand überwiegend aus überteuerten Luxus-Designs. Andere Firmen entwickeln sowas als Halo-Produkt, dass keinen Gewinn abwerfen muss, sondern auf den Rest des Portfolios abstrahlt. Bei EVGA gab es kaum einen "Rest"; die sind daran gescheitert, besonders hohe Entwicklungskosten über besonders kleine Stückzahlen zu refinanzieren. Das verbleibende Restrenommee der Brand mit saftigen Preisen auf OEM-Produkten zu versilbern, bringt einfach mehr Rendite als mit Nischenmitteln gegen Asus und MSI bestehen zu wollen.

Höre ich da etwa Rache?:devil: Ich kann mich noch daran erinnern, als die Nachricht die Runde machte, dass Intel damals an Nvidia interessiert war, nachdem AMD den Grafikhersteller ATI gekauft hatte. Es wäre fast zu einem Deal gekommen, aber Huang wollte unbedingt CEO bleiben, was Intel nicht akzeptieren wollte, und so ist der Deal geplatzt.

Daran erinnere ich mich nicht, aber die Story ähnelt stark der AMD-Nvidia-Beziehung: AMD wollte eigentlich ein Joint-Venture mit Nvidia gründen, die damals ein extrem enger AMD-Partner waren (Leser der 09/23 erinnern sich vielleicht: Nvidia nutzte HyperTransport noch vor AMD selbst), während umgekehrt ATI näher an Intel stand. Diese Bestrebungen sind tatsächlich an den Egos geplatzt, weil Huang sich nicht unterordnen wollte, aber Nvidia weniger als 50 Prozent der fusionierten Firma ausgemacht hätte. Als Ersatz hat AMD dann ATI übernommen – der Rest ist bekanntermaßen Geschichte.

Er meint ja, seitdem es die Firma Nvidia gibt, passt das schon, Thorsten. Und so ein Beef kann sich jahrelang ziehen, wenn man nachtragend ist, und einer der beiden Herren war es dann wohl, also so habe ich das verstanden.

Wie gesagt: Selbst wenn Intel schon seit dem Gründungstag versuchen würde, Nvidia zu zerstören, wären es keine 33 Jahre. Und am Gründungstag sowie lange Zeit danach sehe ich überhaupt keinen Grund, warum Intel es hätte versuchen sollen. Genauso gut könnten sie Fritz Cola oder Larian zerstören. Nvidia hat in den 90ern erst einen Grafikkarten-Flop entwickelt (falls Intel damals noch RAM im Angebot hatte sogar ein potenzieller Abnehmermarkt) und ist dann erstmal in der Versenkung verschwunden, um für Sega zu arbeiten. Intel dagegen war ein reiner CPU- und Chipsatzhersteller.

Die erste Hauch indirekter Konkurrenz war vor 22 Jahren der Nforce Professional für AMDs Opteron, den auszuknocken Intel aber auch nicht geholfen hätte, da es Alternativen von AMD und Via gab. Vor 20 Jahren traten Nforce 4 Intel Edition und Nachfolger prinzipiell gegen Intel-Chipsätze an – aber als Bereicherung für den Sockel 775 in Anwendungsbereichen, für die man zuvor AMD-Plattformen und -CPUs kaufen musste. In Anbetracht dessen, dass Nvidia dafür auch eine FSB-Lizenz erhielt, könnte man geradezu von Kooperation statt "Zerstörung" sprechen. (Oder war das die H&G-Hexen-Taktik? Wollte Intel Nvidia erst mästen, ehe sie zum großen Schlag ausholen? [AkteXjingle]) Ernst wurde es zwischen Nvidia und Intel erst vor 15-18 Jahren, als Tesla-GPGPUs in Xeon-Märkte eindrangen und Phi dagegen gestellt wurde. Hinweise auf Zerstörungsversuche, auf -möglichkeiten oder auch nur eine positive -Riskiko-Nutzen-Bilanz sind dennoch nicht bekannt geworden. Aber seitdem hätte Intel seitdem zumindest ein Tatmotiv. Kein ausgeprägteres als gegen AMD, IBM und manch anderen, aber wenigstens überhaupt eins – für rund die Hälfte der beanspruchten Zeit.

In einem Akt der Verzweiflung hat Pat Gelsinger eines der besten Vorstandsmitglieder in die Vergangenheit geschickt. Dort sollte er den jungen Jen-Hsun Huang mit einem Millionenjob ködern und so die Gründung von Nvidia zu verhindern. Dummerweise konnte man mit der Technologie nur einen Menschen, jedoch nichts sonst transportieren, was dazu führte, dass der Zeitreisende bei der Klamottenbeschaffung von einer Motorradgang übelst verprügelt wurde. Dies führte dann dazu, dass der Auftrag, den damaligen Intel Personalchef von dem Plan zu überzeugen scheiterte. Verständlich, würdest du einem nackten Typen, der übelst verprügelt wurde, glauben, wenn er dir erzählt hätte, er käme aus der Zukunft und dass du unbedingt irgendjemanden einen Job anbieten mußt, damit deine Firma nicht untergeht? Stattdessen hat der damalige Personalchef einfach die Polizei und einen Krankenwagen verständigt, die den Zeitreisenden in die Psychiatrie gebracht haben, wo er dann festsaß.

Motorradgang, ja? Also vermutlich Lederjackenträger... [schon wieder AkteXjingle]
 
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Wie gesagt: Selbst wenn Intel schon seit dem Gründungstag versuchen würde, Nvidia zu zerstören, wären es keine 33 Jahre. Und am Gründungstag sowie lange Zeit danach sehe ich überhaupt keinen Grund, warum Intel es hätte versuchen sollen. Genauso gut könnten sie Fritz Cola oder Larian zerstören. Nvidia hat in den 90ern erst einen Grafikkarten-Flop entwickelt (falls Intel damals noch RAM im Angebot hatte sogar ein potenzieller Abnehmermarkt) und ist dann erstmal in der Versenkung verschwunden, um für Sega zu arbeiten. Intel dagegen war ein reiner CPU- und Chipsatzhersteller.

Die erste Hauch indirekter Konkurrenz war vor 22 Jahren der Nforce Professional für AMDs Opteron, den auszuknocken Intel aber auch nicht geholfen hätte, da es Alternativen von AMD und Via gab. Vor 20 Jahren traten Nforce 4 Intel Edition und Nachfolger prinzipiell gegen Intel-Chipsätze an – aber als Bereicherung für den Sockel 775 in Anwendungsbereichen, für die man zuvor AMD-Plattformen und -CPUs kaufen musste. In Anbetracht dessen, dass Nvidia dafür auch eine FSB-Lizenz erhielt, könnte man geradezu von Kooperation statt "Zerstörung" sprechen. (Oder war das die H&G-Hexen-Taktik? Wollte Intel Nvidia erst mästen, ehe sie zum großen Schlag ausholen? [AkteXjingle]) Ernst wurde es zwischen Nvidia und Intel erst vor 15-18 Jahren, als Tesla-GPGPUs in Xeon-Märkte eindrangen und Phi dagegen gestellt wurde. Hinweise auf Zerstörungsversuche, auf -möglichkeiten oder auch nur eine positive -Riskiko-Nutzen-Bilanz sind dennoch nicht bekannt geworden. Aber seitdem hätte Intel seitdem zumindest ein Tatmotiv. Kein ausgeprägteres als gegen AMD, IBM und manch anderen, aber wenigstens überhaupt eins – für rund die Hälfte der beanspruchten Zeit.
Ja gut, dann hat er sich vielleicht mit dem Datum vertan, sein Kapital zählt er ja auch nicht selbst, was ich ihm bei seinen Rechenfähigkeiten auch nicht empfehlen würde.:ugly:
Daran erinnere ich mich nicht, aber die Story ähnelt stark der AMD-Nvidia-Beziehung: AMD wollte eigentlich ein Joint-Venture mit Nvidia gründen, die damals ein extrem enger AMD-Partner waren (Leser der 09/23 erinnern sich vielleicht: Nvidia nutzte HyperTransport noch vor AMD selbst[/url], während umgekehrt ATI näher an Intel stand. Diese Bestrebungen sind tatsächlich an den Egos geplatzt, weil Huang sich nicht unterordnen wollte, aber Nvidia weniger als 50 Prozent der fusionierten Firma ausgemacht hätte. Als Ersatz hat AMD dann ATI übernommen – der Rest ist bekanntermaßen Geschichte.
Da war mal so eine Nachricht im Umlauf, ob es stimmt, keine Ahnung, das weiß nur der liebe Gott. Aber dieses ganze Hin und Her ist einfach nur ein Ego-Problem. Diese Menschen wollen immer mehr Macht, darum sind sie auch so erfolgreich. Das wäre nichts für mich, ich will ein entspanntes Leben.;)
:top:
Wobei EVGA wohl noch existiert aber eben keine Grafikkarten rausbringt.

Ich weiß allerdings nicht warum die keine AMD und oder Intel GPUs rausbringen.
Das wäre echt super, oder zumindest Mainboards für die aktuellen Desktopprozessoren.

Ich könnte mir vorstellen, dass es an einer Nvidiaklausel liegt, die das für eine gewisse Zeit einschränkt.
 
Es geht immer nur um Geld und Profit. Nvidia sieht in dieser Geschichte mit Intel einen Vorteil und oder Profit für sich und macht es. Ganz einfach.
All die großen Firmenchefs sind bestimmt dicke Freunde und treffen sich sicherlich einmal die Woche zum Abendessen und lachen über das dumme Volk, das alles glaubt was man ihnen erzählt. <-- Dieser Absatz ist natürlich nicht ernst gemeint. Ersterer aber schon. 😊
Mehr Erfolg hätten sie aber wohl wenn sie Intel ruinös aus dem Markt drängen würden... Klar verdienen sie bei dem Deal mit aber andererseits helfen sie Intel auch auf die Beine....

Ich bin ehrlich. Für einen Produktiven Laptop für kreative Tätigkeiten klingt diese Kombination nach dem heiligen Gral!

In Gegensatz zu den Gaming CPUs sind die Laptop CPUs von Intel echt top nur fehlt halt eine brauchbare APU und mit Nvidia hätte man dann den Platzhirsche mit an Bord...

Ich würde mir sowas ohne zu zögern kaufen, wenn ich einen neuen Laptop bräuchte!

Aber noch geiler wäre die Kombi natürlich für ein Handheld. Man hat ja gesehen wie fantastisch das Upscaling auf der Switch funktioniert obwohl es ihr eigentlich an Leistung fehlt sehen die Spiele im Verhältnis dazu unglaublich gut aus!
 
Intel, das sind die 2 Kopfgeldjäger, und ihr seid die Critters! Wusstet ihr das noch nicht? Ihr hättet ja auch im Asteroidensicherheitsgefängnis bleiben können, dann hätten sie euch nicht "33 Jahre lang vernichten" wollen. Junge, Junge. Ist mal wieder die Kiddie-Time bei den Großfirmen ausgebrochen?
 
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