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Arkintosz
Guest
Worum es mir nur geht: Wenn man einen Vertrag bekommt, wo drin steht: "Der Unterzeichner erklärt sich zur Verschwiegenheit und überschreibt mir sein Haus." - Dann ist es halt nur ein Vertrag, der zwar auch eine Verschwiegenheitserklärung beinhaltet, aber eben noch mehr. Ob derjenige, der ihn erstellt hat, das ganze dann NDA nennt, spielt dabei nicht wirklich eine Rolle.Eine NDA ist immer eine Verschwiegenheitserklärung.. steht sogar im Namen.
Und so in etwa ist es hier eben auch. Man erklärt quasi: "Ich schweige über die bereitgestellten Informationen, bis sie öffentlich sind..." (Verschwiegenheitserklärung) "... und benutze sie nur zu Gunsten von Nvidia" (eine andere Erklärung.)
Dass zum Beispiel ein Unternehmen mit seinen Zulieferern weitergehende Übereinkünfte trifft, ist ja klar. Die zwei stehen ja in einer direkten Geschäftsbeziehung.
Edit: Nochmal ein ganz extrem krasses Beispiel:
Nehmen wir mal an, Nvidia informiert PCGH heute darüber: "Unsere Turing-Karten sind langsamer als Navi". Dann stimmt mir wohl jeder zu, dass zu diesem Zeitpunkt diese Infos noch nicht öffentlich waren - kann ja keiner wissen. Das heißt, sie fallen unter das "NDA" und PCGH darf sie weder veröffentlichen, noch zu Nvidias Ungunsten nutzen.
Und nehmen wir an, Turing launcht am 20. Oktober. Sodass jeder benchen kann, und sehen kann, wie schnell die Karten sind. Dann sagen wir mal, AMD würde Navi im nächsten Juni launchen.
Was wäre jetzt, wenn PCGH im Juni 2019 schreiben möchte, dass Turing langsamer ist als Navi? - Nvidia hätte ihnen diese Infos unter dem NDA zukommen lassen und im Vertrag steht, dass sie sie nur zu Gunsten von Nvidia verwenden dürfen - davon, dass die Regel irgendwann während der Vertragslaufzeit verfällt, steht nichts drin.
Meiner Meinung nach wäre das Vertragsbruch.
Zuletzt bearbeitet:
Also ich weiß nicht, hört sich schon ein wenig nach der Einschätzung von Heise an.
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