Now reading? Die Bücherecke

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Gegen Ende wurde es übrigens ein wenig albern&pathetisch, wie ich finde.

Aber ein wenig albern erleichtert den Übergang zu Douglas Adams, dessen Anhalter-Romanen ich mich nun widme.
 
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Ist immer so eine Sache des Zeitgeistes und natürlich der persönlichen Einstellung... diese katharsische Läuterung am Ende ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber die Alternativen dazu ... :)
Für einen SF-Roman der 1950er ist das Buch aber wirklich außergewöhnlich.
Da gibt es aus der gleichen Ära zu dem Thema "Übermensch" einen Roman, der mir noch besser gefällt:
Theodore Sturgeon - Baby ist drei gibt es als Story und als Roman, wobei die alten Roman-Ausgaben unter dem Titel wohl gekürzt sind oder unter dem Titel Die Ersten ihrer Art (More Than Human)
Der hat allerdings ein völlig anderes Setting - in der ganz normalen Welt dieser Zeit und nicht in der Zukunft, also keine Raumfahrt (oder Jaunten) kreuz und quer durchs Sonnensystem.
Wikipedia schrieb:
Sturgeon jedoch schrieb weniger über technische sondern mehr über psychologische und soziale Themen. Bei ihm stand schon in den 40er Jahren der Mensch im Mittelpunkt, was zum damaligen Zeitpunkt eher untypisch für das Genre der Science-Fiction war.
Also nicht unbedingt Stoff für Fans von Star Wars, Star Trek oder sonstigem Gedöns, das mit mit Star- anfängt. Obwohl er das eine oder andere Star Trek(TOS)-Drehbuch geschrieben hat. ;)
 
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Ich kann mich ja sowohl für Soft-SF à la Bradbury oder Ballard als auch für Hard-SF wie bei Lem und Asimov begeistern.
Kommt also definitiv auf die to read-Liste.

In Sachen "Zeitgeist" kann ich vor dem Hintergrund des Vietnam-Krieges übrigens sehr "Der ewige Krieg" von Joe Haldeman empfehlen.
Neben "Im Westen nichts Neues" und "In einem anderen Land" einer der besten Antikriegsromane, die ich je gelesen habe. Auch wenn er statt in den Pyrenäen und an der Somme auf fernen Planeten spielt.
 
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@tigersuit
Sturgeon ist immer gut. Aber extrem humanistisch. Seine Stärke liegt in der Beschreibung von Figuren, die "anders" sind, wobei diese aber nicht unbedingt die "Guten" sein müssen. :)
Eine seiner Lieblingsmetaphern ist die mit dem grünen Affen (findet sich öfter in seinen Stories): Such dir eine Affenherde, schnapp dir ein Exemplar, färbe sein Fell grün ein und lasse ihn dann wieder zu seiner Herde zurück - seine ehemaligen Genossen werden ihn in Stücke reißen. :devil:
Aber es gibt verdammt viele gute Klassiker aus der Zeit - von Autoren, die nicht so Hard-Science-mäßig drauf sind -, aber trotzdem in der ewigen SF-Top-100 stehen.

In Sachen "Zeitgeist" kann ich vor dem Hintergrund des Vietnam-Krieges übrigens sehr "Der ewige Krieg" von Joe Haldeman empfehlen.

Eines meiner Lieblingsbücher. Ich bevorzuge aber die alte Ausgabe, schon wegen des Zeitgeistes. Die fängt in den 1990ern an - 1970 konnte (oder wollte) sich sich die SF-Szene wohl nicht vorstellen, dass es mit der Raumfahrt im großen Maßstab so rapide bergab geht. :) Die revidierte Ausgabe ist um 200 Jahre in die Zukunft verschoben - da klappt der Bezug auf den Vietnamkrieg nicht mehr so gut und Kleinigkeiten wie die Erwähnung von Mandellas Hippie-Eltern passen dann auch nicht mehr richtig.
Ich weiß nicht, ob das eine speziell deutsche Unsitte ist, aber sogar die Neuausgabe des klassischen Star-Trek ist damit verseucht - der böse Khan ist mit seinen genetisch aufgerüsteteten Kumpels auch nicht mehr in den 90ern gestartet.
Die Fortsetzung "Am Ende des Krieges" ist auch ganz nett - ist aber eher was in der Art "20 Jahre später ..." und erzählt, was aus den Hauptfiguren im Speziellen und der Mensch- und Taurierheit im Allgemeinen geworden ist.
 
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Ich lese: "Der Hundertjährige der aus dem Fenster sprang und verschwand"

ist ganz witzig und interessant


eftilon
 
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One Billion Dollar

Da gehts um jemanden der 1000 Milliarden Dollar (1 Billion) erbt mit der Bürde die Welt zu retten

super gut
 
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Drachenflamme von Naomi Novik, sechster Band des Zyklus "Die Feuerreiter seiner Majestät".
 
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Gavin Smith - Der Veteran

Naja - muss man nicht gelesen haben.
Praktisch ein Egoshooter auf Papier - mit allem drin, was man braucht: Aliens, Nutten, ein Haufen cyborgmäßig aufgerüsteter Soldaten und sonstiger Killer, ein weiblicher Sidekick für den Helden (so eine Art Cyborg-Bruce Willis auf Speed - der Held, nicht die Frau an seiner Seite ;-)), jede Menge fetziger und zerfetzter Kollateral-Leichen, jede Menge Leichen, die es verdient haben, viel mehr oder weniger coole Sprücheklopferei, Cyberpunk, eine runtergekommene dystopische Erde oder eigentlich eher Großbritannien ...
Wer's mag - der Haken: das geht über 600 Seiten so.
Ich mag zwar dickere Bücher und 600 Seiten finde ich nicht wirklich "dick", aber dafür ist es echt zuviel.
 
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