Now eating - Die Futter-Ecke

Könnte auch irreführend sein. Jüngere Tiere schmecken besser und haben eine bessere Fleischkonsistenz als ältere.
Das ist so, ob Bio oder nicht Bio. Wobei ich finde das Kalb nicht so gut schmeckt wie ein junger Rind, also etwas älter als ein Jungbulle.
Da würde ich jedes Kalbfleisch dafür liegen lassen.
Bei Lamm und Hähnchen wiederum trifft das voll zu was Du sagst.
 
Wenn es nur ums Geld ginge, würde keiner Bio machen und man würde die Tierschutzgesetze, wenn möglich, abschaffen um den maximalen Profit herausholen zu können.
Es gibt aber Landwirte, die nicht den letzten Cent aus dem System heraus pressen und sich sehr wohl um die Tiere kümmern. In meiner Gegend ist auch so ein Biobauer.
Biolandwirte kriegen ihre Popos vollgeblasen mit Subventionen. Schon allein das ist ein Grund für so manchen Betrieb, auf Bio umzustellen.
Ich habe auch nix gegen so manche Ansätze, schon gar nicht gegen bessere Haltungsbedingungen etc. Ich glaube aber nicht an "Bio-Romantik", so von wegen lokale Kleinbetriebe retten die Welt und die Umwelt. Eher im Gegenteil. Rationalisierung auch in der agrarischen Produktion ist das, was wir brauchen - bei gleichzeitig hohen ökologischen Standards, hoher Flächeneffizienz (die traditionelle Schwachstelle von Biolandbau btw.), hoher Resistenz gegen Schadfaktoren etc.
 
Biolandwirte kriegen ihre Popos vollgeblasen mit Subventionen. Schon allein das ist ein Grund für so manchen Betrieb, auf Bio umzustellen.
Die Landwirtschaft lebt von Subventionen.
Nur ist die aktuelle Regelung so, dass der große Betrieb mehr bekommt als der ökologische.
Biobauern kriegen weniger als die Hühnerfarm mit 100.000 Tieren.
hoher Resistenz gegen Schadfaktoren etc.
Also maximaler Einsatz von Pestiziden?
 
Die Landwirtschaft lebt von Subventionen.
Nur ist die aktuelle Regelung so, dass der große Betrieb mehr bekommt als der ökologische.
Biobauern kriegen weniger als die Hühnerfarm mit 100.000 Tieren.

Die Durchschnittssubventionen pro Hektar (!) sind etwa 50% höher beim Biolandbau, soweit ich weiß. Klar, dass größere Betriebe insgesamt mehr kriegen.

Also maximaler Einsatz von Pestiziden?

„Grüne Gentechnik“, vor allem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gemüsepfanne bestehend aus Zucchini, Paprika, Tomaten, Karotte und Champignons. Dazu Reis und Hähnchenbrust.
 
Bilder sagen mehr als tausend Worte.


IMG_0337.jpeg
 
Könnt ihr beiden mir die jeweiligen Rezepte geben?
Mir lief das Wasser im Mund zusammen beim Anblick der Bilder ?
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Die ist so wie meine bloß mit Bechamel. Ich mache in den Boden auch immer Feta stücke weil es unfassbar geil ist.
 
Könnt ihr beiden mir die jeweiligen Rezepte geben?
Mir lief das Wasser im Mund zusammen beim Anblick der Bilder ?

Gerne, hab aber kein ganz konkretes Rezept. Wobei man Shakshuka-Rezepte tausendfach findet im Internet, von Karlheinz bei Chefkoch.de bis Ottolenghi. Und eigentlich ist es auch das simpelste der Welt:

Paprika, Zwiebeln, Knoblauch in der Pfanne braten. Ich nehme ehrlich gesagt gerne eine Pfanne, in der noch Bratfett vom Vortag ist, wenn ich aromatisches Fleisch gebraten hatte. Zu diesem „Minimalkonsens“ dann dazu geben, worauf man Lust hat: gekochte Kartoffel, Pilze, Sucuk/Chorizo, Zucchini, Feta oder halt gar nix extra. In meinem Fall ne Chillischote. Würzen mit Salz, Kreuzkümmel, Koriander (wenn man‘s mag), Räucherpaprika (wenn man‘s mag)… Man kann bestimmt auch mal „Kräuter der Provence“ ausprobieren oder etwas Minze.

Dann Stücke von voll-/überreifen Tomaten dazu. Am besten filetiert, aber auf jeden Fall muss es mit frischen Tomaten etwas länger einkochen. Alternativ Dosentomaten, auf jeden Fall besser als quasi Aroma-freie Standardtomaten. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass die etwas teureren Dosentomaten von italienischen Marken deutlich weniger säuerlich sind als die Supermarkt-Billig- bzw. Eigenmarken.
Verrühren, etwas einkochen lassen, die Soße sollte nicht wirklich flüssig sein.

Ein paar Mulden in die Soße drücken, Eier reinschlagen, Pfanne in den Ofen schieben bis das Ei stockt. Ganz so, wie man es mag. Aus dem Ofen holen, garnieren mit frischer Petersilie oder Koriander, etwas Olivenöl, Topping nach Wahl oder pur.
Und dann mit nem Stück Brot dazu direkt aus der Pfanne schlemmen.
 
Zurück