Now eating - Die Futter-Ecke

Bei Hühnchen meatless habe ich sofort an Beyond KFC gedacht, dann danach gegoogelt um zu zeigen, wie fies Eric Cartman von South Park seine Freundin in Fleischkonsum hinein tricksen kann. Was ich fand, war erschreckend aufgrund meiner Bildungslücken:

Kentucky Fried Chicken hat ja wirklich Beyond Produkte, was ich nicht wusste, weil ich da noch nie drin war in einem solchen Restaurant. :D
 

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Das sieht alles sehr gut aus. :-X

Aber die Bilder hast du erst nachträglich eingefügt und mein Kommentar hat sich nur auf Bohnen mit Rindfleisch bezogen. Das gibt es auch als "deutsches" Gericht. ;)
Ja stimmt schon war ja nur ein Beispiel und ich beziehe mich persönlich bei Mediteran auch sehr auf die Zubereitungsart. Grüne Bohnen und weisse Bohnen sind mit einer der Nationalgerichte der Türkei.

Beispielsweise gibts Reis überall auf der Welt.
Aber wie Reis in der Türkei zubereitet wird und schmeckt, sind wieder Welten Unterschied dazwischen.
Mediterane Zubereitung, Gwürze, Gemüse halt.
 
Bei Hühnchen meatless habe ich sofort an Beyond KFC gedacht, dann danach gegoogelt um zu zeigen, wie fies Eric Cartman von South Park seine Freundin in Fleischkonsum hinein tricksen kann. Was ich fand, war erschreckend aufgrund meiner Bildungslücken:

Kentucky Fried Chicken hat ja wirklich Beyond Produkte, was ich nicht wusste, weil ich da noch nie drin war in einem solchen Restaurant. :D
Also soll das vegan sein?
 
Ich würde nicht sagen, dass alles Essen aus der Türkei mediterran ist. Um genau zu sein, ist mediterrane Küche, was die Menschen an den Küsten rund ums Mittelmeer essen = besteht vorwiegend aus Fisch, Oliven, Tomaten, Schafskäse und allgemein viel Gemüse und Früchte.

Diese ganzen Bohneneintöpfe und Fleischgerichte sind eher Bergmenschen Futter :ugly:

Wiki ist auch meiner Meinung^^


Nüsse/Hülsenfrüchte habe ich als typisch mediterran vergessen.
 
Ja das stimmt ist die
Ich würde nicht sagen, dass alles Essen aus der Türkei mediterran ist.
Das ist richtig wenn man das genauer betrachtet, ist es die Küstenregion und ich komme ursprünglich aus der Küstenregion Adana, auch in Wiki zu sehen. Zu finden in "Städte und Ballungsräume"
Ich habe hoffe ich, nie behauptet das alles Essen der Türkei mediterran ist.
Entweder hat es Einzug dahin gefunden oder es wurde immer schon so mediterran gekocht.
Viele Speisen der Türke haben den Ursprung von wo anders.
Viele Speisen entspringen von den Grenzländern und deren Bevölkerung die in der Türkei wohnen.
Z.B kommt viel aus der arabischen Küche in die Türkei.
Aber ob mediterran oder nicht jede gut bürgerliche Küche sollte im Ursprung
meines wissens "gesund"sein.
Ganz ehrlich ob Bohnen Eintopf ursprünglich bergmenisch ist, kann ich Dir nicht sagen aber ich kenne es mindesten schon seit 50Jahren, und ich kann mich als Kind erinnern das es mein Opa es auch schon gegessen hat.
Es gibt soviele Variationen von Gerichten ob Bohnen Eintopf rein bergmenisch ist keine Ahnung.
Ich sagte ja, siehe Beispiel "Reis" das die Zubereitungsart mediteran ist.
Bei uns wird grüner Bohnen Eintopf im Ursprung mit Grünen Bohnen, zwiebeln Tomatenmark, Olivenöl, Salz und Pfeffer gemacht (ohne Fleisch) und das ist die typische Zubereitung von Adana / Antakya....
(Küsten und geographisch mediterrane Region).
Sobald man Fleisch dazu kocht ist der grüne Bohnen Eintopf geschmacklich nicht mehr vergleichbar.
Aber soll es von mir aus bergmenisch sein es ist auf jeden Fall in der mediteranen Küche zu finden.
Und zählt zum türkischen Nationalgericht auch in Wiki zu lesen.
Mittlerweile vermischen sich Kulturen Essen und auch die Werte der Menschen. Ist auch gut so.
 
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Ich würde nicht sagen, dass alles Essen aus der Türkei mediterran ist. Um genau zu sein, ist mediterrane Küche, was die Menschen an den Küsten rund ums Mittelmeer essen = besteht vorwiegend aus Fisch, Oliven, Tomaten, Schafskäse und allgemein viel Gemüse und Früchte.

Diese ganzen Bohneneintöpfe und Fleischgerichte sind eher Bergmenschen Futter :ugly:

Wiki ist auch meiner Meinung^^


Nüsse/Hülsenfrüchte habe ich als typisch mediterran vergessen.
Ich auch. Deswegen hatte ich diese Sachen hier aufgezählt:

Z.B. Salat, Oliven (öl), Peperoni, Schafskäse, Tomaten, Knoblauch, verschiedene Fleischarten und Fisch.
Und eventuell Baguettes oder Cibatta dazu.
;)
 
Warum nennst so ein Essen authentisch? Ist es "echter" als anderes Essen?
Authentisches Essen ist traditionell zubereitetes Essen aus einer bestimmten Region. Idealerweise in dieser Region (wobei das jetzt nicht zwingend ist). Also eine Pizza in Neapel in einem guten Restaurant ist authentisch, Was nicht heißt, dass eine Pizza in Genua nicht auch sehr gut sein kann (ggf sogar mit demselben Rezept), ich würde da allerdings lieber Focaccia essen wollen. Wenn ich hier in Deutschland in eine gute Pizzeria gehe, dann kann das auch authentisch sein, wenn es eben so gemacht ist und schmeckt wie in Neapel.

Die amerikanische Variante einer Pizza, die gerne mal viel zu überladen, zu käsig, fettig und vielleicht sogar mit einem gefüllten Rand daherkommt ist dagegen weder authentisch noch - für mich - in irgendeiner Form reizvoll. Das ist quasi ein ganz anderes Gericht. Eine TK Pizza dagegen ist eine Zumutung.

Anderes Beispiel, wieder italienische Küche. Ragu a la Bolognese. Für viele hier eine schnelle Hackfleischsoße mit Tomaten und "italienischen" Kräutern. In echt ein sehr aufwändiges Gericht, das gar kein Hackfleisch, keine Kräuter und oft auch praktisch keine Tomaten (bei mir kommt nur etwas Mark rein) enthält, dafür als Schmorgericht mindestens 3h köcheln muss (gerne auch mal über Nacht). Hackfleischsoße ist OK und schmeckt, wenn man es gut macht auch ist, aber halt keine Bolognese und schmeckt auch anders.

Von einer Carbonara mit Sahne und Erbsen muss ich gar nicht mehr anfangen...

Wer mal in einem echten chinesischen Restaurant war, der weiß, dass das was hier in einem solchen zubereitet wird nicht mal ansatzweise authentisch ist, sondern eher so wie sich der Deutsche halt chinesisches Essen vorstellt. Mit richtigem chinesischem Essen hat das nichts zu tun.

Ich habe mal in China in einem "westlichen" Restaurant essen "müssen" (die anderen hatten schon zu) und habe da dann zu meiner Erheiterung auf der Karte einen "original" schwäbischen Zwiebelrostbraten mit Käsespätzle entdeckt. Den hab ich dann natürlich auch bestellt. Mal abgesehen, dass ich noch nie einen Zwiebelrostbraten mit Käsespätzle in Deutschland gesehen habe, hatte das Essen mit dem was ich kenne und auch selbst mache gar nichts zu tun. D.h. auch anders herum sind die Restaurants in China an die dortige Erwartungshaltung angepasst.
Das geilste dabei war aber unser chinesischer Fahrer, der an dem Abend das erste Mal in seinem Leben mit Messer und Gabel essen musste. Ich dachte er verletzt sich...

Nicht falsch verstehen, jeder soll kochen wie er mag und auch bei mir muss es mal schnell gehen oder Reste irgendwie verwertet werden. Aber wenn ich es mir raussuchen kann, dann gerne mit Zeit und authentisch. Meine Soßen und Suppen sind zum Beispiel immer ohne Pulver.
 
Wir haben einen Chinesen im Ort der macht bei vorheriger Reservierung auch echt Chinesisches Essen (so bestätigt von Chinesischen Kunden und Mitarbeitern).
Grundsätzlich hab ich aber nichts gegen "Fusion Food". Dabei kann sehr leckeres, ja gar identitätsstiftendes entstehen.
Chicken Tikka Massala is now a true British national dish, not only because it is the most popular, but because it is a perfect illustration of the way Britain absorbs and adapts external influences. Chicken Tikka is an Indian dish. The Massala sauce was added to satisfy the desire of British people to have their meat served in gravy.
 
@Zappaesk : Achso, du meinst traditionelles Essen in originaler Zubereitung.

Ich sehe das nicht so eng und bin für Variationen offen. ;)
Ich bin da auch offen für, nur wenn ich irgendwo hinfahre, will ich das probieren was da gegessen wird. Ob ich das dann geil finde oder nicht steht auf einem anderen Blatt, aber ich weiß es dann wenigstens.

Oftmals (z.B. bei der genannten Bolognese) ist die traditionelle Art, von der es natürlich auch Abwandlungen gibt - ich bin im da z.B. Team Weißwein... - aber eben immer ein Schmorgericht ist aber einfach die beste Version die ich kenne! Natürlich muss man da ggf auch mal improvisieren - letztes Mal hatte ich keinen Weißwein und musste einen recht teuren Roten nehmen, weil ich zu faul war noch einen zu holen. Das ist aber OK letztlich wird dadurch der Charakter des Gerichts ja nicht ad absurdum geführt (und ich weiß jetzt wieder warum ich lieber Weißwein nehme). Es geht nicht darum alles aufs letzte Gramm exakt gleich zu kochen, kochen ist improvisieren, Kunst und Lust, aber ich mag gerne den Charakter des Gerichts erhalten - gerne mit eigenen Ideen oder Zwängen ergänzt.

Es ist doch so, ein traditioneller Schweinebraten in Deutschland hat soviele Rezepte, wie es Mütter gibt... Da ist keins falsch und sehr viele authentisch, auch wenn es nicht immer dasselbe ist. Der Charakter zählt!
 
Ich bin da auch offen für, nur wenn ich irgendwo hinfahre, will ich das probieren was da gegessen wird. Ob ich das dann geil finde oder nicht steht auf einem anderen Blatt, aber ich weiß es dann wenigstens.
Ich meinte das eigentlich anders. Nicht das ich alles probiere.
Sondern das ich die Gerichte die ich kenne und dir mir schmecken, auch gerne mal etwas variere.
Und mich dabei nicht 100% an das Original halten muß.
 
Grundsätzlich hab ich aber nichts gegen "Fusion Food". Dabei kann sehr leckeres, ja gar identitätsstiftendes entstehen.
Ja Fussionfood habe ich auch noch nie gehört.:lol:
Patchworkfood, passt das auch?

Aber ehrlich gestehe ich folgendes.
Dieses rein traditionelle Gericht verliert bei Fussionfood doch seinen Charackter.
Dabei entsteht auf jeden Fall eine neue Variation aber leider hat das mit dem Originalgericht manchmal nix zu tun.

Alleine bei Adana Kebap als Beispiel, kommt da kein Lammfleisch rein, ist es kein Adana Kebap mehr.
Es schmeckt dann auch anders da der Geschmacksmix vom Lammfett fehlt.

Das heist nicht das z.B. Innegöl Köfte nicht schmeckt im Gegenteil schmeckt anders gut.
Da ist das Gheimniss als Beispiel Zwiebelbrei, Backpulver und Zitronensaft.

In Adana Köfte kommen keine Zwiebeln, Backpulver und Zitronensaft rein usw....
 
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Die Fraktion der Liebhaber der leckeren türkischen Küche erscheint mir hier recht stark zu sein. :daumen:

Alternativ erkläre ich heute mal ein Gericht von meiner 1st Nation Community.

Nennt sich Succotash, oder korrekter Sahquattahhash.

Das ist ein Stew mit Basis aus braunen Bohnen (Lima- oder Kidney) und Maiskörnern.
Wird lange richtig auf kleiner Flamme verkocht, so 2-3 h.
Da kommen dann noch Zwiebeln, Pfeffer (idealerweise nordamerikanischer Duftpfeffer- Achtung: Chilli ist Kleinkinderkram im Vergleich zu einigen Duftpfefferarten) und Sonnenknolle.
Sonnenknolle ist ähnlich wie Topinambur und schmeckt auch ähnlich wie dieser nur deutlich süßer.
Sonnenknolle ist ganzjährig erntbar und winterfest und kann jeder anbauen, wächst invasiv bei uns und verdrängt sogar Brennesseln.
Sehr nahrhaft.
Meine Vorfahren haben die Knolle immer im Winter aus dem Boden geholt, wenn es nix anderes mehr zu beissen gab.

Ist am Schluss ein Art dicksähmlger süßer-sehr pfeffriger Eintopf.

Vereuropäsierte Gerichtsvariationen geben da scharf angebratenes und stark gesalzenes Schweinefleisch rein.

Traditionell wird aber Forelle oder Flußkarpfen mit Salzkruste im Erdofen gegessen.
Erdöfen haben die wenigsten, also kommt die gute Alufolie ins Spiel.
Fisch ausnehmen, dick mit Salz bedecken und für 20-25 min. in den Backofen bei 180°.

Miijidaa ("Lasst es uns essen", also guten Appetit)
 
also kommt die gute Alufolie ins Spiel.
Kleiner Tipp, wer, so wie ich keine Alufolie am Essen haben will, kann es mal mit Butcherpaper probieren. Kommt aus der BBQ Ecke, ist im Prinzip wie Backpapier, aber etwas stärker und nicht beschichtet.

Beim Grillen hats den Vorteil, dass es diffusionsoffen ist und eine bereits gebildete Kruste auch knusprig bleibt und nicht weich wird.
Ansonsten hats natürlich den Hauptvorteil, dass es eben keine Aluminiumsalze bildet.

Ich nehms mittlerweile für alles was verpackt werden muss und meine 60cm breite Alufolie fristet ein einsames Leben im Schrank
 
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Die Fraktion der Liebhaber der leckeren türkischen Küche erscheint mir hier recht stark zu sein. :daumen:

Alternativ erkläre ich heute mal ein Gericht von meiner 1st Nation Community.

Nennt sich Succotash, oder korrekter Sahquattahhash.

Das ist ein Stew mit Basis aus braunen Bohnen (Lima- oder Kidney) und Maiskörnern.
Wird lange richtig auf kleiner Flamme verkocht, so 2-3 h.
Da kommen dann noch Zwiebeln, Pfeffer (idealerweise nordamerikanischer Duftpfeffer- Achtung: Chilli ist Kleinkinderkram im Vergleich zu einigen Duftpfefferarten) und Sonnenknolle.
Sonnenknolle ist ähnlich wie Topinambur und schmeckt auch ähnlich wie dieser nur deutlich süßer.
Sonnenknolle ist ganzjährig erntbar und winterfest und kann jeder anbauen, wächst invasiv bei uns und verdrängt sogar Brennesseln.
Sehr nahrhaft.
Meine Vorfahren haben die Knolle immer im Winter aus dem Boden geholt, wenn es nix anderes mehr zu beissen gab.

Ist am Schluss ein Art dicksähmlger süßer-sehr pfeffriger Eintopf.

Vereuropäsierte Gerichtsvariationen geben da scharf angebratenes und stark gesalzenes Schweinefleisch rein.

Traditionell wird aber Forelle oder Flußkarpfen mit Salzkruste im Erdofen gegessen.
Erdöfen haben die wenigsten, also kommt die gute Alufolie ins Spiel.
Fisch ausnehmen, dick mit Salz bedecken und für 20-25 min. in den Backofen bei 180°.

Miijidaa ("Lasst es uns essen", also guten Appetit)
Native American Küche finde ich äußerst spannend. Würde ich voll gerne mal probieren!
 
Native American Küche finde ich äußerst spannend. Würde ich voll gerne mal probieren!
Ist halt meist was, dass man länger für den Transport ins nächste Lager aufheben kann.
Erkaltet Sahquattahhash, wird das wie eine geleeartige Masse, die man früher dann in einem Weidekorb mitgeschleppt hat und mit ein wenig Wasserzugabe über dem nächsten Feuer wieder aufwärmen konnte.
Hält sich im Kühlschrank in einem Einmachglas monatelang.

Grundsätzlich ist es meist eine süß-scharfe Geschmacksrichtung der vegetarischen Grundkomponente, dem etwas mit viel Salz aus dem tierischen Bereich geschmacklich entgegengesetzt wird.

Klassiker beim Grundnahrungsmittel ist der Maiskuchen, ein einfacher Fladen aus Mais - sehr süßlich und der meist mit pfefferartigen Gewächsen kurz vor Verzehr "aufgepeppt" wird.
Dem gegenüber steht der Pemikan, sehr fettiges und stark gesalzenes, gedörrtes Fleisch, dass man selbst nach Jahren noch essen kann.
 
@compisucher Und wahrscheinlich hat jeder Stamm/Volk nochmal eigene Spezialitäten. Ist das Wissen darüber eigentlich noch vorhanden? Ich stell mir gerade so ein native American Sammelsurium an Rezepten in Buchform vor^^
Die Fraktion der Liebhaber der leckeren türkischen Küche erscheint mir hier recht stark zu sein. :daumen:
PS Was soll ich machen?! Ich bin mit einer Türkin verheiratet. Da bleibt mir keine andere Wahl... :fresse:
 
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