Die Fraktion der Liebhaber der leckeren türkischen Küche erscheint mir hier recht stark zu sein.
Alternativ erkläre ich heute mal ein Gericht von meiner 1st Nation Community.
Nennt sich Succotash, oder korrekter Sahquattahhash.
Das ist ein Stew mit Basis aus braunen Bohnen (Lima- oder Kidney) und Maiskörnern.
Wird lange richtig auf kleiner Flamme verkocht, so 2-3 h.
Da kommen dann noch Zwiebeln, Pfeffer (idealerweise nordamerikanischer Duftpfeffer- Achtung: Chilli ist Kleinkinderkram im Vergleich zu einigen Duftpfefferarten) und
Sonnenknolle.
Sonnenknolle ist ähnlich wie Topinambur und schmeckt auch ähnlich wie dieser nur deutlich süßer.
Sonnenknolle ist ganzjährig erntbar und winterfest und kann jeder anbauen, wächst invasiv bei uns und verdrängt sogar Brennesseln.
Sehr nahrhaft.
Meine Vorfahren haben die Knolle immer im Winter aus dem Boden geholt, wenn es nix anderes mehr zu beissen gab.
Ist am Schluss ein Art dicksähmlger süßer-sehr pfeffriger Eintopf.
Vereuropäsierte Gerichtsvariationen geben da scharf angebratenes und stark gesalzenes Schweinefleisch rein.
Traditionell wird aber Forelle oder Flußkarpfen mit Salzkruste im Erdofen gegessen.
Erdöfen haben die wenigsten, also kommt die gute Alufolie ins Spiel.
Fisch ausnehmen, dick mit Salz bedecken und für 20-25 min. in den Backofen bei 180°.
Miijidaa ("Lasst es uns essen", also guten Appetit)