Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
In dem Kontext - und ohne jetzt einen Kulturkonflikt hier heraufbeschwören zu wollen - muss ich doch jedes Mal irgendwie schmunzeln, wenn ich von Nicht-Muslimen höre, wie grausam unsere Art der Schächtung ist.
Denke dann jedes Mal an den übertriebenen Fleischkonsum, und die dahinterliegende Maschinerie in Form von Massentierhaltung, mit Tieren, die ein ganzes Leben voller Qual verbringen, bis sie dann auf eine "humane Art" mit Strom geschockt und geschlachtet werden, der industriellen westlichen Welt...
Das höre ich immer wieder als Gegenargument, aber man sollte unterscheiden zwischen Haltung und Tötung.
Die Haltungszustände sind hier wirklich in der Massentierhaltung alles andere als schön.
Aber beim Tod kann man dem Tier wenigstens noch zusätzliches Leid ersparen.
Ich fand das auch schlimm, dass männliche Küken sogar noch lebendig geschreddert wurden. Zum Glück wurde das mitlerweile verboten.
Doch das gehört hier alles nicht in den Thread.
Meine Logik sagt: Wenn ich als Tier wählen könnte, zwischen einem tiergerechten Leben, um dann einen kurzen Schmerz zu erleiden (wobei das ja nicht wirklich erforscht ist) oder eng eingepfercht mit zig anderen in der eigenen Kacke mein Dasein friste, bis ich von einem Stromschlag erlöst werde. Würde ich eher ersteres wählen
Meine Logik sagt: Wenn ich als Tier wählen könnte, zwischen einem tiergerechten Leben, um dann einen kurzen Schmerz zu erleiden (wobei das ja nicht wirklich erforscht ist) oder eng eingepfercht mit zig anderen in der eigenen Kacke mein Dasein friste, bis ich von einem Stromschlag erlöst werde. Würde ich eher ersteres wählen
Achso, in muslimischen Ländern gibt es keine Massentierhaltung wo Tiere geschächtet werden?
Außerdem dauert es vom Schnitt bis zum ausbluten und die Tiere sind eben nicht sofort tot.
Nicht überall und oft nur dort, wo es sehr industriell und westlich geprägt ist. Kommt aber halt darauf an, wo du hingehst. In unseren kleinen Städten oder Dörfer gibt es keine Massentierhaltung. Die Menschen können sich nicht mal leisten täglich Fleisch zu konsumieren. Manche essen nur einmal im Monat oder monatelang kein Fleisch.
Trotzdem kann man das pauschal nicht beantworten. Türkei hat beispielsweise eine starke Industrie und ist auch was Fleisch angeht international sehr organisiert, siehe Kavalli Das ist aber auch eher eine Ausnahme.
In vielen anderen muslimisch geprägten Ländern hast du keine Massentierindustrie. Dort gehen die Menschen tatsächlich ab und zu zum Metzger in der Straße.
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst:
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
Im Wesentlichen geht es mir darum, nicht viel Verarbeitetes zum Konsum zu empfehlen, weil die Mikronährstoffe erhalten bleiben sollte. Krankheitserreger muss man - falls vorhanden - natürlich aushalten können. Danke für das Video, Vera F. Birkenbihl ist eine großartige Frau gewesen. Ich habe noch gar nicht alle ihre Vorträge erfasst. Ruhe in Frieden
Da gab es ja diesen Film vor '45 "Der ewige..." irgendwas (aus rechtlicher Sicht heute unmöglich, zu sehr ins Detail zu gehen). Jedenfalls wenn man sich das anschaut, wie das Rind dort schnauft und ausblutet, macht es auf den ersten Blick nicht den Eindruck als würde es Spaß haben, zumal der Zuschauer vor diesen expliziten Bildern davon gewarnt wurde, dass das nichts für Jedermann ist. In Hart aber Fair hat Karl-Heinz Funke (SPD, Landwirtschaftsministerium) in der Folge "Haben Fleischesser keine Moral?" (2010-2011) gesagt, er habe immer überdurchschnittlich viel Fleisch gegessen, er sprach von Güterabwägung beim Fleischkonsum in Geschichten aus der Bibel sowie von der Schwerigkeit, in kleinen Betrieben Krankheitserreger vom Tier fernzuhalten und er wollte nicht pauschalisieren, dass im Vergleich zur Massentierhaltung das eine gut und das andere schlecht ist.
Ja, Fleisch aus dem Reagenzglas wird aber von einigen Leuten, die auch zum Kannibalen werden, wenn hier Fleisch verboten wird, abgelehnt. Die würden eher auf Veganer dann losgehen, als gäbe es Leute, die nicht auf der gleichen Stufe in der Nahrungskette stehen wie man selbst, um die eigene Überlegenheit zu untermauern.
Einige Leute der Fleischesserfraktion sprechen von Versklavung durch die schlechte fleischlose Nahrung und sprechen ganz offen darüber, welche Möglichkeiten der Gesundung, Befreiung von Schmerz und Kraftentfaltung es bei täglichem Fleischkonsum gibt, da Rohkost ja nicht bedeutet nur Gemüse roh zu konsumieren. Sie gehen aber auch mehr Richtung Pferdefleisch, Innereien etc...völlig entfesselt eben...unlocked & unleashed wie eine Intel K CPU.
Falls das zu grenzenlos ist, was ich hier schreibe, kann auch auch vom Gas gehen und weiter Richtung Kompromiss gehen in Sachen Höflichkeit und dem, was ich zum Ausdruck bringen möchte. Nicht dass jemand tot umfällt.
Gleich mache ich mir eine 4 Käse-Pizza. Die Ofenfrische.
Mein Sohn isst noch Lasagne von gestern.
Und meine Frau kommt erst um 15 Uhr von der Arbeit.
Die hat dort schon was für Mittags gehabt.
Nachdem gestern nochmal in Spanien geschlemmt wurde(Avokado Salat, Miesmuscheln und Steak) hatte ich es nach dem Rückflug etwas eilig, also Borschtsch aus der Dose. Gab's irgendwann mal billig beim Lidl und schmeckt mir nicht besonders :|