Now eating - Die Futter-Ecke

@AzRa-eL

Ein ehemaliger Chef von mir, Rom aus dem Kosovo, seit seinem 6. Lebensmonat in Deutschland, hat bei einer gemeinsamen Mittagspause zum ersten Mal Currywurst gegessen (weil er vorher nie auf Helal Currywurst gestoßen war). Daraufhin wollte er fast jeden Tag zu dem Laden und meinte: "Jetzt fühle ich mich endlich als Deutscher!" ?
 
@AzRa-eL

Ein ehemaliger Chef von mir, Rom aus dem Kosovo, seit seinem 6. Lebensmonat in Deutschland, hat bei einer gemeinsamen Mittagspause zum ersten Mal Currywurst gegessen (weil er vorher nie auf Helal Currywurst gestoßen war). Daraufhin wollte er fast jeden Tag zu dem Laden und meinte: "Jetzt fühle ich mich endlich als Deutscher!" ?
Kann ich zu 100% relaten. Hatten damals auch so einen Halal Hähnchenwagen vor nem riesigen Kaufladen. Der bot auch Currywurst an. Ich war fast täglich dort, bis ich Bauchschmerzen bekam :ugly:
 
Halal-Fleisch sehe ich etwas kritisch.
Aber wenigstens werden die Tiere, die hier in Deutschland geschlachtet werden, dann vorher betäubt.
 
Also ich habe heute zwar ordentlich Food getankt, aber die Quittung habe ich gerade..."Bauch weh ein wenig".
Der Magen denkt sich auch "was ist denn mit dem Typnen los was spült der alles hier runter?
Er hat Spass ich habe die Arbeit also Bauchweh! Ist glaube ich ein kleiner illegaler Streik vom Magen :motz:
:lol:
 
Ausnahmsweise mal Walnüsse zum Spaß, ich halte nicht viel von Lebenwesen, die einen vergiften können. Es gibt Leute, die haben Angst vor Pflanzen, die so ursprünglich in der Natur gar nicht vorkommen, sondern gezüchtet wurden vom Menschen. Gut ist, Tierisches auf den Tisch zu bringen, egal wie blutig, weil es der natürlichen Diät entspricht. Ich esse viel zu wenig Obst und rauche kein Langgrundblatt und man muss halt schauen was jeweils fehlt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Die zu erbringende Leistung ist gerade jenseits von gut und böse; da muss alles stimmen. Endgültiger Erfolg ist in der Mache.

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Aber wenigstens werden die Tiere, die hier in Deutschland geschlachtet werden, dann vorher betäubt.
Die damals gemachten Tierschutzgesetze sind gut. Aus Sicht anderer Menschen ist schächten aber die Schlachtmethode, die deutlich weniger Leid verursacht...alles eine Frage der Perspektive bzw. was wir mit unserem Geist erfassen können. :daumen:

Blut trinken geht auch in Ordnung, wenn man da heran kommt, das gleiche gilt für rohe Milch. Die Verfügbarkeit ist die Frage. Vegan leben geht eine Weile auch ohne Supplementierung gut, wenn man von eigenen Kräften zehren kann, nur empfehlen kann ich es nicht, weil mir meine Religion diese "naturnahe" Lebensweise nicht verbietet. Eine Umstellung auf nur Fleisch dauert ein wenig, vor allem wenn das Immunsystem am Boden ist. Vor 3 Tagen habe ich auch einige auf dem Rasen liegende Äpfel eingesammelt, aber Fruttarier sein empfehle ich auch nicht, es sei denn so schafft man es, Spitzensportler zu werden. Das wiederum kann auch ungesund sein. Die eigene Komfortzone niemals zu verlassen ist auch eine gute Idee. Am gesündesten finde ich Flexitarier sein mit überdurchschnittlich hohem Fleischkonsum.
 
Die damals gemachten Tierschutzgesetze sind gut. Aus Sicht anderer Menschen ist schächten aber die Schlachtmethode, die deutlich weniger Leid verursacht...alles eine Frage der Perspektive bzw. was wir mit unserem Geist erfassen können. :daumen:
Ich will mich nicht moralisch aufspielen aber sehe das trotzdem anders.
Die Tiere werden dadurch kurz vor ihrem Tod nochmal richtig gestresst.
Andere meinen sie hätten einen Schock und würden nicht viel davon merken.
Genau wissen tu ich´s nicht. Ich will auch niemanden verurteilen der geschächtete Tiere isst.
Ich selber verzichte aber eher da drauf.
 
Ich will mich nicht moralisch aufspielen aber sehe das trotzdem anders.
Die Tiere werden dadurch kurz vor ihrem Tod nochmal richtig gestresst.
Andere meinen sie hätten einen Schock und würden nicht viel davon merken.
Genau wissen tu ich´s nicht. Ich will auch niemanden verurteilen der geschächtete Tiere isst.
Ich selber verzichte aber eher da drauf.
Als ich als Deutscher diese Argumentation das erste mal hörte, war ich entsetzt, muss aber - da so ziemlich alles Mögliche auf einen einprasselt - auch darüber nachdenken. Man muss nur mal BILD lesen: Alles scheint möglich. ;)

Koscher und Halal sich ernähren kann ich nicht empfehlen, wenn die Gesundheit der Leute etwas anderes sagt. Überleben ist wichtiger als Religion, was auch weitgehend akzeptiert wird.
 
Koscher und Halal sich ernähren kann ich nicht empfehlen, wenn die Gesundheit der Leute etwas anderes sagt.
Bei Koscher/Halal stößt der Körper des Tieres durch das Aufschneiden des Halses nahezu das ganze Blut in Strömen aus und wie man weiß, ist Blut mitunter Krankheitsüberträger Nr.1. Könnte also eigentlich gesünder sein :)

Davon abgesehen, weiß ich, dass in vielen muslimischen Ländern nicht täglich Fleisch gegessen wird, das hat mehrere Gründe, die alle hier jetzt aufzuzählen den Rahmen sprengen würde.
In dem Kontext - und ohne jetzt einen Kulturkonflikt hier heraufbeschwören zu wollen - muss ich doch jedes Mal irgendwie schmunzeln, wenn ich von Nicht-Muslimen höre, wie grausam unsere Art der Schächtung ist.
Denke nämlich dann jedes Mal an den westlich-industriellen, übertriebenen Fleischkonsum, und die dahinterliegende Maschinerie in Form von Massentierhaltung, mit Tieren, die ein ganzes Leben voller Qual verbringen, bis sie dann auf eine "humane Art" mit Strom geschockt und geschlachtet werden...
 
Als ich als Deutscher diese Argumentation das erste mal hörte, war ich entsetzt, muss aber - da so ziemlich alles Mögliche auf einen einprasselt - auch darüber nachdenken. Man muss nur mal BILD lesen: Alles scheint möglich. ;)

Koscher und Halal sich ernähren kann ich nicht empfehlen, wenn die Gesundheit der Leute etwas anderes sagt. Überleben ist wichtiger als Religion, was auch weitgehend akzeptiert wird.
Was spricht gegen Halal und Koscher? Das Tierwohl oder andere Gründe?

Also das ist ein interessanter Beitrag.
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