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Neuling sucht Starthilfe

Blax81

Kabelverknoter(in)
Hallo Leute,

mein Name ist Andre, 28 Jahre und verfolge seit langen viele eurer sehr interessanten Themen.

Ich habe vor, mir einen PC selbst zu bauen. Leider gibt es da ein Problem. Ich bin ziemlich planlos. Nun meine Fragen:

-> gibt es einen Guide/Buch oder sonstiges welches mir das Wissen gibt einen PC selbst zu konfigurieren. Mir geht es nicht um das zusammenschrauben (ich denke das ist eher einfach), sondern um die Konfig (Hardware + Bios).

Beispiel: Welchen RAM kann ich zu welcher CPU nutzen? Ist überhaupt eine Abhängigkeit vorhanden? Wie erkennt man wieviel Watt das Netzteil braucht? Passt denn jeder CPU-Lüfter auf jedes Board? Welche Einstellungen sind im BIOS notwendig?

Ich denke mir das dies ganz banale Fragen sind, aber wie gesagt... jeder fängt mal klein an.

Macht es Sinn sich heute einen Rechner zu erstellen oder sollte man besser warten? Ich brauche den PC zum spielen (z.B. WoW, EgoShooter, etc). Der PC soll gut sein, aber auch bezahlbar (max. 800€ Hardware).

Danke für eure Tips!

Gruß aus Oberfranken
 
Hallo und willkommen im Forum!

-> gibt es einen Guide/Buch oder sonstiges welches mir das Wissen gibt einen PC selbst zu konfigurieren. Mir geht es nicht um das zusammenschrauben (ich denke das ist eher einfach), sondern um die Konfig (Hardware + Bios).
jein, ich habe damit angefangen regelmäßig die PCGH zu lesen und deren damaligen Systemvorschläge und Hardwaretests für meine Zwecke zusammenzutragen, dazu habe ich hier viel gelesen.

Durch diese Kombination kommt man sehr schnell zu Kernkomponenten welche oft vorgeschlagen werden und die ohne Probleme laufen, Ausnahmen gibt es natürlich immer.

Beispiel: Welchen RAM kann ich zu welcher CPU nutzen? Ist überhaupt eine Abhängigkeit vorhanden?
Auf der Homepage des Mainboardherstellers gibt es zu jedem Board eine Kompoatibilitätsliste, da es aber auch beim RAM hier und da neue Modelle gibt und diese Listen nicht ständig auf dem aktuellen Stand sind, kann man sich darauf nicht zu 100% verlassen.

In der Regel laufen aber die gängigsten Arbeitsspeicher ohne Problem, zur Not kann man sie auch umtauschen, bisher hatte ich noch nie Probleme mit dem RAM.

Wie erkennt man wieviel Watt das Netzteil braucht?
Ich habe mich mich eine Faustregel aufgestellt, für ein System bis zu einer relativ starken Single-GPU wie z.B. der GTX470, empfehle ich ein Markennetzteil zwischen 450 und 550 Watt, je nach OC-Vorhaben.

Soll es eine GTX480 (relativ stromhungrig) oder ein Multi-GPU-System sein, reicht die Empfehlung von 600-750 Watt, je nachdem welche zwei Grafikkarten es werden sollen und wie das OC-Vorhaben ausfällt.

Passt denn jeder CPU-Lüfter auf jedes Board?
Nein, der CPU-Kühler muss zum Sockel kompatibel sein, das steht z.B. bei Geizhals hinter dem CPU-Namen *klick*.

Welche Einstellungen sind im BIOS notwendig?
In der Regel keine, man kann aber die eingestellte Spannung für den RAM kontrollieren und evtl. auch das Lüfterverhalten verändern.

Wenn du übertakten möchtest sieht das aber anders aus, nur kann ich dir zu dem Thema leider nichts sagen.

Macht es Sinn sich heute einen Rechner zu erstellen oder sollte man besser warten?
Es kommt darauf an wann du den PC brauchst, es lohnt sich nicht wenn du heute einen zusammenstellst, ihn aber z.B. erst im Januar kaufen möchtest. Bei einigen Komponenten (Gehäuse, Laufwerk, Festplatte...) wird sich zwar wenig ändern, bei den wichtigen (CPU, Mainboard, Grafikkarte) kann es anders aussehen weil deren Zyklus schneller ist.

Gruß

Lordac
 
Also einen klaren Guide wie du ihn suchst wirst du nicht finden.

Wenn das System aktuell sein soll, dann kommt man um den Sockel AM3 S1156 oder S1366 nicht umher. Diese unterstützen auch nur DDR3 RAM.
Die Abschätzung, wieviel Watt ein NT haben muss, ist in gewissen Maßen erfahrungsbedingt. Ein Anhaltspunkt bieten Wattrechner wie dieser: Enermax Power Supply Calculator
Allerdings kommen da Werte heraus, die meist zu hoch sind. Um ein High-End System zu betreiben, braucht man eigentlich nicht mehr als ein 600W MArkennetzteil. Bei Billigprodukten sieht das schon gazn anders aus.
Es passt mit unter nicht jeder CPU-Kühler auf ein MB. In der Regel achten aber die Mainboard und CPU-Kühler-Hersteller schon arg darauf, dass alles kompatibel ist. Das größere Problem für den CPU-Kühler ist oftmals der RAM mit hohen Headspreadern oder ein zu dünnes Gehäuse.
Im Bios muss man in der Regel fast bis gar nichts umstellen.

Wenn du den rechner jetzt brauchst, dann kann man auch jetzt einen kaufen. Wenn du allerdings noch einen halbwegs vernünftigen Rechner hast, dann würde ich zumindest auf Sandy bridge warten.
 
Bücher sind mMn nur notwendig wenn du richtig Spezifische Informationen zu einem Thema brauchst. Für das was du willst (Grundwissen) ist dieses Forum optimal. Auch kannst du dir vieles selbst zusammen reihmen, schaust du z.B. mal in die Shops nach CPU-Kühlern stößt du auf Unterkategorien (Intel 1156, Intel 1366, AM2, AM3) heißt es kann nicht jeder Kühler auf jeden CPU passen.

Zum Thema Warten: Nein es lohnt sich meist nicht zu warten es sei denn du hast ausreichend Geld und (ACHTUNG! Beispiel) es kommen nächste Woche neue High End Prozessoren raus.

PC (auf die schnelle):

Grafikkarten NVIDIA GeForce GTX
Point of View GeForce GTX 470
NVIDIA GeForce GTX 470, 1280 MB, 320 Bit, PCIe 2.0 x16
€ 214,90*

CPU Sockel 1156
Intel® Core™ i7-860 Prozessor
4x 2800 MHz, 4x 256 kByte, 8192 kByte, Lynnfield (Vielleicht auch einen i5 760)
€ 222,90*

Netzteile bis 600 Watt
Corsair CMPSU-600G Gaming Series GS600
600 Watt, ATX 2.03, EPS, ATX12V 2.3, 6 Stecker, 8 Stecker
€ 84,90*

Gehäuse Midi Tower
Cooler Master Centurion 5 II
5x 5,25" extern, 5x 3,5" intern, ATX
€ 59,90*

DVD-Brenner SATA
LG GH-22NS
22 / 8 / 16 fach, 22 / 6 / 12 fach, Serial ATA/150, 16 / 48 fach (hast du vielleicht noch)
€ 24,99*

Mainboards Sockel 1156
ASRock P55 Extreme4
Intel® P55 Express, ATX, 2x PCIe 2.0 x16, SLI, Crossfire, 1156
€ 129,90*

Festplatten 3,5 Zoll SATA
Western Digital WD5000AADS 500 GB
500 GB, 8,9/32/-, € 0,08*, Serial ATA/300
€ 37,99*

Arbeitsspeicher DDR3-1333
GeIL DIMM 4 GB DDR3-1333 Kit
4096 MB, CL7 7-7-24, 2, PC3 10666 (nutze ich selbst)
€ 61,90*

= € 837,38*


MfG Phillipp ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für eure Tips!

Was ist Sandy bridge? Und wie unterscheiden sich die RAMS?

Zum bsp. gibt es DDR3-1066 oder 1333 oder...

Sollte man möglichst bei AMD CPU auch eine AMD Graka nehmen oder ist das egal?

Nochmals Dank für eure Hilfe.

Gruß
 
Hallo,

Was ist Sandy bridge?
das ist die neue CPU-Generation von Intel welche im Januar auf den Markt kommen soll.

Meist wird dann die alte Generation günstiger und evtl. auch das Komkurrenzprodukt von AMD.

Und wie unterscheiden sich die RAMS?

Zum bsp. gibt es DDR3-1066 oder 1333 oder...
Genau, dazu kommen noch die Latenzen welche sich aber nicht sooo wahnsinnig viel auswirken. Wenn du einen ganz normalen PC haben möchtest und deine OC-Ambitionen nicht so groß sind, würde z.B. Value-RAM von Kingston reichen.

Sollte man möglichst bei AMD CPU auch eine AMD Graka nehmen oder ist das egal?
Das ist egal, du kannst sowohl eine Intel-CPU mit einer AMD-Grafikkarte kombinieren, als auch eine AMD-CPU mit einer Nvidea-Grafikkarte.

Gruß

Lordac
 
Bei der CPU nen i5 760 und beim NT ein COugar GX500 oder ein Seasonic M12II 520W


nach kurzem bedenken halte ich das auch für besser..

DDR3 ist eine Schnittstelle und 1333 oder 1066 sind wie du schon geschreiben hast Megahertz Werte welche die Geschwindigkeit des RAMs beschreiben. (bin sicher es gibt hier Leute die können das ausführlicher beschreiben)

Sandy Bridge ist eine CPU Architektur von Intel ( Lynnfield, Bloomfield, Clarkdale usw...) Google hilft :daumen:

Es ist egal ob du eine Intel CPU mit AMD GraKa oder eine AMD mit AMD GraKa kombinierst der Unterschied ist gering.

MfG Phillipp;)
 
Ich habe vor, mir einen PC selbst zu bauen. Leider gibt es da ein Problem. Ich bin ziemlich planlos.
Ich hatte mal einen PC von Media Markt mit einem sch...... Gehäuse.
Dann habe ich mir einfach ein besseres, größeres, schöneres, usw. gekauft und angefangen umzubauen, Stück für Stück, bis ich so sicher war, das ich es auch für Freunde machen konnte.
Man darf jedenfalls keine Angst haben etwas kaputt zu machen, denn manch ein Fehler gehört beim Lernen einfach dazu.
Motivation, Abstraktion, Kommunikation, Übertragungsfähigkeit, ............ aber wem sage ich das.
 
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