Neues Kickstarter-Drama: Wie aus einem erfolgreichem Projekt eine Hausbesetzung in Kalifornien wird

Das ist eben Spendenrisiko, bei der Caritas weisst du auch nicht wo dein Geld letztendlich landet.
Nimm die Kirche direkt am besten , eigentlich Leuten helfen aber lieber die Kohle im Puff verwerten XD

Das stimmt so (Gott sei Dank) nicht.
Sozialwirtschaftliche Organisationen tragen oftmals ein sog. "Spendensiegel", welches nur unter bestimmten Voraussetzungen vergeben wird, siehe nachfolgenden Link:
Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » So wird das Spenden-Siegel vergeben

Dies verhindert zwar grundsätzlich keine Spendenskandale, ermöglicht aber deutlich mehr Transparenz für Dritte, was schlussendlich zu mehr Vertrauen führen sollte. Eine solch unabhängige Zertifizierung für Spendenplattformen wäre sicherlich eine gute Sache für die Zukunft!
 
Das stimmt so (Gott sei Dank) nicht.
Sozialwirtschaftliche Organisationen tragen oftmals ein sog. "Spendensiegel", welches nur unter bestimmten Voraussetzungen vergeben wird, siehe nachfolgenden Link:
Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » So wird das Spenden-Siegel vergeben

Dies verhindert zwar grundsätzlich keine Spendenskandale, ermöglicht aber deutlich mehr Transparenz für Dritte, was schlussendlich zu mehr Vertrauen führen sollte. Eine solch unabhängige Zertifizierung für Spendenplattformen wäre sicherlich eine gute Sache für die Zukunft!


Genau so sehe ich das auch, da muss einfach mehr Kontrolle her ansonsten bleibt es für viele einfach extrem uninteressant und bietet für Betrüger viele Möglichkeiten.


Man spendet bei KS gar nichts.:schief:

Naja investieren kann man es auch nicht nennen wenn das Projekt von Anfang an als Abzocke geplant war ;-)
 
So langsam bewahrheitet sich meine Skepsis gegenüber Kickstarter und Co. Zum Glück habe ich bisher nicht gespendet. Diese Einstellung verstärkt sich gerade nur noch. Wenn es gut ist, wird es released und dann kann man es ja immer noch kaufen. Andernfalls schlecht für die Spender.


MMn. pauschalisierst du das zu stark. Das wäre ja fast so als wenn du die Aussage tätigen würdest: "Langsam bestätigen sich meine Zweifel das Computerspiele schlecht sind. Zum Glück habe ich Spiel XYZ nicht gekauft."

Wie auch bei Spielen großer Publisher, die man ja seid geraumer Zeit auch vorbestellen kann, ohne zu Wissen wie das Ergebnis am Ende nun genau aussieht, kann man halt auch bei Kickstarter das Pech haben Fehlinvestitionen zu tätigen und am Ende halt kein oder nur ein schwerlich brauchbares Prodkukt zu bekommen.

Folglich sollte man im Vorfeld genau abwägen und sich informieren bevor man auf Kickstarter eine Investition tätigt. Und wie auch Geldanlagen gibt es halt Projekte mit ehr geringen Risiko, mittleren und großen Risiken. Unterstütze ich ein Spiel von einem Entwickler der schon aus Vergangenen Produktionen bekannt, ist, z.b. Brian Fargo, Peter Molyneux, Obsidian ect. ist die Chance halt größer das am Ende auch ein brauchbares Produkt rauskommt und du dein Geld nicht einem dubiosen Menschen gegeben hast der dich abzockt oder aber sonstige Merkwürdige Entscheidungen trifft.
Mittlere Risiken sind dan Projekte von Personen die nienamd kennt, bzw. Kleinprojekte über die man dann aber umfangreiche Informationen und Material erhält und sich so schon einen guten Stand über die Entwicklung machen kann.

Große Risiken muss ich sicher nicht ausführen.

Wie dem auch sei, nur weil es immer wieder mal ein paar Fälle gewollten Betrügerein bei Kickstarter gibt heißt das nicht das dass System an und für sich schlecht ist. Jeder muss sich halt im klaren sein worauf er sich da einlässt und sich selber bewusst sein das ehnlich wie bei Aktien halt auch bei Kickstarter ein gewisses Risiko dabei ist am Ende leer auszugehen, umso größer das Risiko je weniger über die Personen die das Entwickeln bekannt ist und je weniger man vom Projekt zur Kickstarterfinanzirung zu sehen bekommt.

Wer auf absolute Sicherheit will sollte Warten bis die finanzierten Spiele fertig entwickelt wurden, werd möglichst wenig Risiko bei seiner Finanzierung will sollte sich vorher gut über Personen und Projekte informieren und ehr die Projekte investieren die auch von erfahrenen Entwicklern und Studios betrieben werden.

Ich jedenfalls bereue es nicht über Kickstarter Geld in Projekte wie Wasteland 2, Pillars of Eternity und Kingdom Come: Deliverance investiert zu haben. Denn ohne die Investition vieler anderer und mir würden solche Titel wohl in 20 Jahren noch von den großen Publishern nicht entwickelt und ich als Nischenspieler nicht bedient werden. ;)
 
Man spendet bei KS gar nichts.:schief:

Mensch, daraus kann eine sinnvolle Diskussion entstehen und hilft diese natürlich voran zu treiben :daumen: Du weißt doch was gemeint ist, also wozu hier solch sinnfreien Kommentar? Ob ich jemanden nun was zusage, oder er für meine Spende/Zusage was gibt, bleibt ihm ja überlassen: sieht man ja an Areal oder eben dieses Projekt.
 
Wie schon einige andere hier ewähnt haben sollte man wegen "schwarzen Schafen" nicht ein ganzes System gleich verteufeln.

Das Problem was ich sehe, ist, je "bekannter" irgendetwas wird, desto mehr Leute werden darauf aufmerksam und je mehr versuchen daraus wirklich Profit zu schlagen auf welchem Weg auch immer (ich sage nur Kartoffelsalat). Ich habe jetzt schon viele Projekte unterstützt (nicht nur Spiele) und bin auch schon auf 3 Problem Projekte gestoßen - eins bei dem sich die Macher gar nicht mehr melden, eins bei dem es ziemlich vielen Kommunikationspausen gibt und eins das ganz klar nur dazu diente mal schnell Geld zu machen.

Über die Hälfte der Projekte die ich untersützt habe sind auch inzwischen fertig und bis auf eine Ausnahme habe ich es nicht bereut. Aber ich kann auch verstehen wenn Leute wirklich dem ganzen System skeptisch gegenüber stehen, denn wenn man es mal genau nimmt, hat es auch irgendwo etwas von einem "Glücksspiel".
 
Aber ich kann auch verstehen wenn Leute wirklich dem ganzen System skeptisch gegenüber stehen, denn wenn man es mal genau nimmt, hat es auch irgendwo etwas von einem "Glücksspiel".

Glücksspiel würde ich das nicht nennen, damit hat es genau betrachtet nichts gemein. Glücksspiel ist wenn dir vorgegaukelt wird mit geringen Einsätzen viel Geld machen zu können, du aber keinen Einfluss darauf hast wie hoch die Chancen sind das dabei etwas rumkommt und du 100%ig kein Gewähr hast am Ende auch das Geld das du investiert hast rauszubekommen oder gar mehr als vorher zu haben. Du kannst da ein Vermögen ausgeben und am Ende mit 0 nach Hause gehen

Kickstarterprojekte sind ehr mit Bank-Investments und Aktien zu vergleichen. Du kannst dich informieren und abschätzen wie hoch das Risiko deiner Investition ist, allerdings kannst du von 1-x Dollar für ein Projekt ausgeben und hast am Ende trotzdem nicht unbedingt einen geldwerten Mehrwert der sich finanziell am investierten Betrag messen lässt, wie gesagt der Hauptunterschied zum Glücksspiel.
Du wirst auch nicht damit geköddert am Ende mehr Geld als vor deinem Investment in ein Projekt zu haben wie das beim Glücksspiel meist der Fall ist.

Ehnlich wie bei Collectors Editions sind es ehr Sammler/"Fan"werte die du da als Gegenwert für dein Geld bekommst.
 
Glücksspiel würde ich das nicht nennen, damit hat es nichts gemein. Glücksspiel ist wenn dir vorgegaukelt wird mit geringen Einsätzen viel Geld machen zu können, du aber keinen Einfluss darauf hast wie hoch die Chancen sind das dabei etwas rumkommt und du 100%ig kein gewähr hast am Ende auch das Geld zu gewinnen.

Kickstarterprojekte sind ehr mit Bank-Investments und Aktien zu vergleichen. Du kannst dich informieren und abschätzen wie hoch das Risiko deiner Investition ist, allerdings kannst du von 1-xDollar für ein Projekt ausgeben und hast am Ende trotzdem nicht unbedingt einen Mehrwert der sich finanziell am investierten Betrag messen lässt, wie gesagt der Hauptunterschied zum Glücksspiel.

Ehnlich wie bei Collectors Editions sind es ehr Sammler/"Fan"werte die du da als Gegenwert für dein Geld bekommst.

Mir ist das schon bewusst, habe es daher eigentlich auch eher in Anführungszeichen gesetzt - das Problem ist denke ich eher wie es jemand persönlich sieht (ich habe schon die verschiedensten Dinge gehört).
 
Das stimmt so (Gott sei Dank) nicht.
Sozialwirtschaftliche Organisationen tragen oftmals ein sog. "Spendensiegel", welches nur unter bestimmten Voraussetzungen vergeben wird, siehe nachfolgenden Link:
Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » So wird das Spenden-Siegel vergeben

Dies verhindert zwar grundsätzlich keine Spendenskandale, ermöglicht aber deutlich mehr Transparenz für Dritte, was schlussendlich zu mehr Vertrauen führen sollte. Eine solch unabhängige Zertifizierung für Spendenplattformen wäre sicherlich eine gute Sache für die Zukunft!

Das nenn ich echten Glauben :)
Der Kirche und Angehörigen glaube ich , genau NULL ^^
Der Putzfrau vieleicht aber sonst keinem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, seinen Gedankengang kann ich schon nachvollziehen.
Wenn wer etwas erfinden will, sei es ein Spiel oder irgendwas anderes, würde dieser jemand in erster Linie zu ner Bank gehen und sich dort was leihen.
Da ist er dann auch in Zugzwang und MUSS etwas liefern sonst bleibt er auf den Kosten hängen.

Bei den allermeisten Projekten ist dieser Schritt schon geschehen. 2 Probleme gibt es aber dabei:
1. Je nach Projekt kann man bei einer Bank einfach nicht genug Geld leihen
2. Haben Indie Entwickler meist nur wenig, was sie der Bank vorzeigen können. Die Chancen, überhaupt Geld zu bekommen, sind daher auf einer Bank eher gering. Zudem gelten sie wie Selbstständige als Personen ohne geregeltes Einkommen, denen man von vornerein kaum Geld leiht.
 
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