Neues Fallout-Spiel: Obsidian-Boss würde es gerne machen

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Obsidian-Chef Feargus Urquhart hat in einem Interview bekräftigt, dass er gerne noch ein weiteres Fallout-Spiel entwickeln würde. In der Vergangenheit war er auch für Fallout: New Vegas verantwortlich.

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Naja, nach The Outer Worlds traue ich Obsidian ehrlich gesagt es nicht mehr zu, noch zeitgemäße AA(A) Spiele zu machen.

Technisch war es schwach, aber sonst? Ich fand das Spiel toll, Charaktere, Dialoge, die Welt die geschaffen wurde. Ich freue mich auf The Outer Worlds 2, auch wenn es natürlich eine Ecke kleiner als z.B Starfield werden dürfte.

Zeitgemäss in wie fern? So viele Space RPGs gibt es ja nun auch nicht. :D
 
inXile wäre mir noch lieber.
Oder Obsidian und inXile in Kooperation.
Mir kämen da noch die Larian Studios und/oder Mimimi Games in den Sinn.

Allerdings mit dem Hintergedanken, dass zur Iso-Perspektive zurückkehrt wird, was aber wohl eine vergebliche Hoffnung ist, da zu unattraktiv für den Massenmarkt.
 
Mir kämen da noch die Larian Studios und/oder Mimimi Games in den Sinn.

Die sind aber beide nicht Teil von Microsoft und ziemlich sicher schon gut mit ihren aktuellen Projekten ausgelastet.

Wasteland 2 und 3 haben sich beide recht gut verkauft, glaub ich. Von WL3 hieß es mal mind. 2 Millionen.
Für ein Spiel in der Iso-Ansicht könnte man ja auch einen kleineren Ableger machen.
Ich hätte aber eher gedacht, dass die beiden Studios an einem neuen 3D Fallout arbeiten. Bethesda trau ich da nach 4 und 76 überhaupt nichts mehr zu, jedenfalls würde es wohl wieder ein rollenspieltechnischer Totalausfall werden.
 
Naja, nach The Outer Worlds traue ich Obsidian ehrlich gesagt es nicht mehr zu, noch zeitgemäße AA(A) Spiele zu machen.
Das hatte ich gar nicht mehr auf dem Radar das es von ihnen war........
Outer Worlds hat mir mit ihren Schlauchlevel überhaupt keinen Spaß gemacht, kaum zu glauben das New Vegas von ihnen war und sie nichts davon mitgenommen haben.
 
Technisch war es schwach, aber sonst? Ich fand das Spiel toll, Charaktere, Dialoge, die Welt die geschaffen wurde. Ich freue mich auf The Outer Worlds 2, auch wenn es natürlich eine Ecke kleiner als z.B Starfield werden dürfte.

Zeitgemäss in wie fern? So viele Space RPGs gibt es ja nun auch nicht. :D
Spielerisch, also der Shooterpart/ die Kämpfe haben sich ziemlich mittelmäßig, bzw wie ein Spiel von vor 10 Jahren angefühlt. Charaktere fand ich auch eher durchschnittlich, Pevarti oder wie die hieß und ihre Questline war amüsanten, der Rest hat keine bleibenen Eindrücke hinterlassen. Einzig das Questdesign mit mehren Lösungswegen war vorbildlich. Optisch/Design technisch fand ich die Welt eher hässlich und zum Erkunden hat sich auch nicht wirklich eingeladen.
 
Müste für mich eine Mischung aus ... fast allen Teilen sein.
Ich möchte die Story der ersten Teile, die witzigen Dingen aus den neueren Teilen und auch etwas Basisbau / raumgestallung.
Sorry aber bei jedem Teil war ich immer am überlegen wo und wie! lager ich mein Zeug und erst FO4 hatte dafür eine Lösung. Muss kein kompletter Basisbau sein aber gerne das eigene Haus inc. Schränke und co. dürfte es sein.
 
Dann aber wieder ein richtiges Fallout wie Teil 3. Nicht son Crap wie New Vegas, 4 oder gar 76

Ich kann zwar den Hype um NV auch nicht so ganz nachvollziehen, weil es vor allem mit Add-Ons ein mieses Balancing hat und grafisch gar nichts neues gegenüber Fallout 3 bringt. Aber Szenario, Story, Humor, Charactere – einfach der ganze Content ist etwas "Fallout" im Sinne der Vorgänger als Nummer 3.
Nur Dogmeat fehlte. (Und Goris!)
 
Ich kann zwar den Hype um NV auch nicht so ganz nachvollziehen, weil es vor allem mit Add-Ons ein mieses Balancing hat...
Das war bei F3 (allerspätestens mit Addons) doch auch schon so und in F1/2 ebenso, meine komm, in F2 Frank Horrigan als Endboss mit einem mutierten Zeh zeigen töten, oder den "Meister" in F1, indem man einfach ein paar leichte Kämpfe gegen die Supermutanten macht und eine alte Vorkriegs-Atombombe zündet und wieder in Seelenruhe rausspaziert?

Von Dingen wie dem Super-Stim "exploid" mal gar nicht angefangen, wo man einfach einem NPC 6-10 Super-Stims verpasst, eine Stunde wartet und er war tot, weil Super-Stims zwar im ersten Moment viele HP heilen, nach einer gewissen Zeit dann aber auch als Nebenwirkung HP abgezogen werden, zu viele Super-Stims und du, oder eben jegliche NPCs, kippen einfach tot um und damit kann man, ohne dann, einen Kampf vom Zaun zu brechen, diverse Aufträge mit lösen, oder gewisse Kämpfe auch etwas "vereinfachen".

Oder auch das mit der Glücksspiel Fähigkeit in F2, auf 200% bringen (brauchtest für nicht mal das Luck Attribut auf 10 stellen, 5 waren absolut genug für), geht problemlos bis "The Den" (3 Loacation die man besucht), dann kurzen Abstecher ins Casino nach "Redding", ist von "The Den" ja nicht besonders weit, machen und man hatte eine skilltechnisch völlig legale Gelddruckmaschine, um in 10 Minuten ohne Probleme 50k Dollar und mehr zu machen, da man damit faktisch nahezu fast null mehr beim Glücksspiel verlor und dann bis Ende ohne jede Geldsorgen und immer frühstmöglich bestmöglich equiped war?

Oder sich einfach direkt nach Spielstart in F2, in unter 1 Stunde, nach dem Start in Arroyo, mal die zweitbeste Rüstung im Spiel holen + eine der besten Waffen?
Einfach etwas auf Survival und Überzeugen zu Spielstart skillen, direkt nach San Francisco reisen, kurz den Bruderschaftstypen dort für den Auftrag und die Position von Navarro anquatschen, nach Navarro reisen, den Enclave-Typen am Eingang mit überreden bekaspern, warum man nicht die vorgeschriebene Rekrutenrüstung an hat und unbehelligt in die Basis, zur Waffenkammer, marschieren, Rüstung holen, dann noch Vertibird Plan aus dem Büro des Kommandanten klauen (einfach sagen man wäre die Reinigungskraft) und zurück nach Frisco reisen und zum Bruderschaftstypen gehen, Pläne abgeben und damit Zugang zu dem BoS Außenposten und somit der Waffe (YK32 Impulsgewehr & Pistole) + Munition bekommen.

usw. usf. ect. pp.

F1/2 war nun wirklich auch schon genauso massiv "inbalanced", wenn du das als einen Kritikpunkt bei F:NV anbringen möchtest, an wirklich nahezu jeder Ecke und es war irgendwo ja fast auch schon wieder ein gewisser ganz eigener Reiz dabei, solche neuen "Unbalanciertheiten" und "Builds" zu suchen und zu spielen.

Und um dabei auch nicht Fallout Tactics vollends auszuklammern, auch wenn das eigentlich nur maximal begrenzt etwas mit dem RPG-Gameplay von Fallout 1 und 2 zutun hatte, sage ich da als Beispiel nur mal in Tactics auf Große Waffen skillen, Browing + Uranmunition und später dann Gauss-Gettling, das hatte alles wegrassiert, da brauchtest du keine 5 anderen Teammitglieder mehr.

Zusammenfassend, das Balancing war in Fallout schon immer "miserabel", aber das tat dem Spaß auch nie einen Abbruch und war entsprechend natürlich eben nie ein Grund, warum Fallout so beliebt war, oder von seiner alten Community als so "super" empfunden wurde.
Du sieht den Punkt den ich damit machen möchte? ;)

und grafisch gar nichts neues gegenüber Fallout 3 bringt. Aber Szenario, Story, Humor, Charactere – einfach der ganze Content ist etwas "Fallout" im Sinne der Vorgänger als Nummer 3.
Nur Dogmeat fehlte. (Und Goris!)

Eben, F:NV ist deshalb unter Fallout Veteranen so "gehypt" weil es eben, anders als F3 und F4 von Bethesda, soviel näher und besser das verkörpert hat, was Fallout aus Sicht seiner alten Community ausgemacht hat, tolle Charaktere (mit Cassidys Tochter hatten sie mich gleich, die Dialoge mit ihr waren super, auch wegen der vielen Ehnlichkeiten und Anspielungen zu ihrem Vater, der Ärmste ist bei mir in F2 leider in mehr als einem Durchgang an seinem angeborenen Herzfehler verstorben, weil er die Aufregung nicht so gut vertragen hat und anderen alten Charakteren).

Dann der "schräge Humor", aber der driftete, anders als leider bei F3/4 doch in meinen Augen schon relativ oft, eigentlich nur sehr selten wirklich in völlig abstruse Albernheiten ab (wie das mit dem mutierten Zeh und Horrigan in F2 als Beispiel), sondern verband eigentlich immer einen gewissen gewitzten Humor mit im Kern aber durch ernsteren Gedanken dahinter.

Dann sind da noch eben die unzähligen Möglichkeiten verschiedene Fähigkeiten zu skillen und damit im Spiel Quests auch auf wirklich unterschiedlichste Art zu lösen und nicht nur am Ende eine etwas höhere Belohnung von Auftraggeber damit abzugreifen.
Die Fähigkeiten, wie reaprieren, Sprengstoff, Kleine Waffen, Erste Hilfe, ect. es gab so viele Quest, in F:NV, wo diese eben Teil möglicher Lösungsansätze waren, das hat Bethesda nicht mal ansatzweise so in F3/4 gemacht, F1 aber und F2 noch mehr und dann eben auch F:NV.

Und vor allen hatte es nicht Bethesda sein grauenhaftes Verständnis von open World, ala Formel "wir haben hier in F3 150 "erkundbare" Locations auf der Map, 33% davon sind zwar gefühlt U-Bahntunnel und alle am Ende nur mit Gegnern vollgestopfe Schlauchlevel, aber hey, es gibts einen Terminaleintrag, als "Belohnung", zu entdecken".
Erkunden fühlte sich in F:NV, genau wie Quests zu machen, fast immer wesentlich befridiegender an, weil es zwar weniger Locations gab, aber fast jede davon sich nicht ansatzweise so "generisch" austauschbar anfühlte.

Und dann gab es halt auch noch gegenüber F3 so kleinere Verbesserungen im Detail, wie das upgraden / modden von Waffen, was ja bei Bethesda dann erst mit F4 in noch etwas aufgebohrterer Form aufgegriffen wurde.

"And last but not least" hat F:NV halt quasi die originale Story / Handlung vom damals schon bei Black Isle Studios in Entwicklung befindlichen Projekt "Fan Buren" (das was eigentlich das richtige Fallout 3 hätte werden sollen) und somit dann auch mehr oder weniger, die übergeordnete "Handlung" aus F1/2, aufgegriffen.
Das kam ja leider nicht mehr, weil Interplay und Black Isle vor Fertigstelltung insolvent waren.
F:NV war also in Summe "quasi indirekt" auch das inoffizielle wirkliche F3 und somit die "inoffizielle Fortsetzung" zu F1/2, wenn man es so sehen möchte.

Zusammenfassend gesagt, wenn Bethesda und das Fallout Franchise (F1/2) hätten wirklich ein Kind zusammen bekommen wollen, wäre dabei von Anfang an F:NV rausgekommen und eben nie F3 und F4. ;)

@Topic, Obsidian würde gerne noch ein Fallout machen:
Ja verdammt, ich bitte dadrum, ich bin seit F:NV auf Fallout-Entzug und dieses gepanschte Bethesda Zeug (F3/4) ist halt einfach kein dauerhaft befriedigender Ersatz dafür, wenn es dadrum geht ein Fallout zu spielen. :ugly:
 
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Nein, das man mit MinMaxing oder unter Nutzung von Exploits Vorteile haben kann, meine ich nicht mit "unbalanced". Genauso wenig dass man einige Situationen mit originellen Tricks statt Brute Force meistern konnte.

Mit "unbalanced" meine ich, dass man in NV nach 15-30% des Spiels (je nach Add-On-Nutzung) auf dem ganz normalen Hauptpfad derart overpowered ist, dass man einen Großteil der folgenden Gegner nur noch oneshotted oder zumindest ohne einen einzigen Kratzer niedermetzelt. In Fallout 2 und vor allem 1 hatte man wenigstens manchmal Geldsorgen und war deswegen mit schlechten Equipment unterwegs. In NV liegt gutes Zeug an jeder Ecke rum und ich bin (mit GOTY/GRA) so gut ausgestattet, dass ich beim ersten Besuch in Novac aus Jux und Tollerei die angesammelten Caps auf Paciencia "verschwendet" habe.
Danach gab es im gesamten restlichen Spiel keinen einzigen Gegner mehr, der auf freier Fläche (oder auch in mehr als ein paar Meter langen Räumen) eine Herausforderung gewesen wäre. Die viel größere Herausforderung war es, überhaupt noch Waffen durchzuwechseln, um sie alle mal ausprobiert zu haben. Ich glaube, Mercy und ein Fat Man mit reichlich Ammo liegen immer noch im Schrank, weil ich nie dazu gekommen bin, sie zu nutzen. Und andere Waffen wie z.B. Ratslayer sind genauso ein early-Game-Breaker, wenn man nicht dran vorbeiläuft (ich habe sie just for fun im Endgame genutzt), von den Elijahs oder gar Christines ganz zu schweigen, wenn man Old World Blues früh anspielt. Umgekehrt kommt man massenhaft existierenden Kleinkram (z.B. Maria, Vance's, Sequoia, Silenced .22) erst zu sehen, wenn man ihn nicht mehr gebrauchen kann.

Auch das Gegenspiel der Waffen, nämlich die Feinde, sind weitaus schlechter als in Fallout 3 verteilt. Wer links und rechts der Straßen guckt, rennt schon in den ersten Spielstunden in hochrangige Supermutanten oder Ghoulhorden. Auf der Straße bleiben ist allerdings auch keine Lösung, da würde man schon auf dem Weg zum Mojave Outpost von den Jackals abgeschlachtet werden. Sobald nach 10-20% des Spiels auf einem Niveau ist, dass einem sowas egal ist, hat der Titel aber bis zu den Legendary und Irradiated Deathclaws eigentlich nur noch einen ernst zu nehmenden Gegnertyp: Cäsars mitlevelende, aus dem nichts spawnende Assassinen. Die machen einem dann (auf Hardcore) sowohl die Begleiter madig (weil die ständig verrecken) als auch (zusammen mit ihren Ranger-Gegenstücken) das ach-so-tolle Moralsystem nutzlos , weil man schon bei leichter Assoziation mit einer Fraktion gezwungen wird, immer wieder die Killerkommanods der Gegenseite zu töten.

Der zweite riesige Balancing-Fehler, den NV allerdings mit 3 gemeinsam hat, sind die viel zu raschen Levelanstiege. Wer wirklich was vom Content haben will, stößt auch ohne Farming nach 50% des Spiels ans Level Cap. Und wer das aufhebt, um die ganzen Perks ohne multiple Durchläufe auszuprobieren, wird nur noch mehr OP. Das bei 100 gedeckelte Skillsystem macht einem dabei so oder so zu einem Meister jeder Disziplin, was die teilweise verschiedenen Lösungswege fast irrelevant werden lässt – mit der bevorzugten Waffenart draufhalten ist fast immer die bequemste Lösung.


Wie gesagt: Ich finde die Story und die Charaktere von NV auch etwas besser als 3. Bei der Map hält sich der Enthusiasmus schon deutlich mehr Grenzen, da es zwar eine Handvoll mehr individuell gestaltete Locations zu entdecken gibt, die aber oft gar nicht in die Lore auch nur ihre unmittelbare Umgebung eingebunden sind. Genau wie bei der Masse an Waffentypen hatte ich da den Eindruck, die Entwickler hätten einfach jede Idee, die ihnen gekommen ist, irgendwie mir reingequetscht. Nach dem (Bethesda-)Motto: "Um so mehr, um so besser", aber ohne sich Gedanken zu machen, dass am Ende ein Spiel bei rauskommen soll.
 
Mit "unbalanced" meine ich, dass man in NV nach 15-30% des Spiels (je nach Add-On-Nutzung) auf dem ganz normalen Hauptpfad derart overpowered ist, dass man einen Großteil der folgenden Gegner nur noch oneshotted oder zumindest ohne einen einzigen Kratzer niedermetzelt.
Das Problem teilt es sich im Grunde mit F3, wo das selbe Problem existierte, genauso besonders dann, wenn man die DLCs hatte.

In Fallout 2 und vor allem 1 hatte man wenigstens manchmal Geldsorgen und war deswegen mit schlechten Equipment unterwegs.
Echt?
Kann ich mich wirklich nicht daran erinnern. Gut, es mag sicherlich davon abhängen ob wir davon sprechen ob man es das erste mal durchspielt, man weiß noch nicht was, wann, wo kommt und zu holen gibt, aber danach?

Meine das einzige was man in F1 kaufen konnte, bevor man zu den Gun Runners kommt, wofür man einige Deckel benötigt ist die Combat Armor in The Hub, beim Händler in Downtown, plus vielleicht die Combat Rifle mit Munition, aber die Kohle dafür konnte man eigentlich problemlos in den 180 Tagen zusammenkratzen, die man Zeit hat um den Chip aus Necropolis zu holen und das dann immer noch smoth erledigen.
Wenn man wollte konnte man sogar noch bei den Water Merchants eine Wasserlieferung zur Vault schicken um mehr Zeit zu haben, die Deckel dafür hatte man sogar auch noch über, brauchte man aber eigentlich auch gar nicht.

Und ansonsten, Powerrüstung bekommst du sowieso nur bei der BoS und die absolut beste Waffe im Spiel, wenn man mal von dem Wynchester P94 Turboplasmagewehr absieht, war ja mit dem Alienblaster sowieso nur aus einem Zufallsencounter zu bekommen und somit keine Geldfrage, die nach Necropolis und Bonyard aber eigentlich sowieso nicht mehr im 1er existierte.

Und im Zweier, selbst wenn man mal die Glücksspielskillung wegläst, oder die Navarro Geschichte, gab es wirklich besseren Stuf zu kaufen doch sowieso auch das erste mal erst in Vault City (FNL / Dessert Eagle + Metalrüstung), da konnte man dann noch was knapp bei Kasse sein, aber spätestens wenn du in New Reno warst und dort den Auftrag für das Sierra Army Depot angenommen hast, einzige Bedingung die man dafür erfüllen musste war wegen der Reichweite ein Scharfschützengwehr zu haben und selbst das meine ich konnte man noch am Eingang vom Depot looten, bliebe nur die Munition dafür, um dort die Verteidigungstürme am Eingang gefahrlos ausschalten zu können, hat man dann im Army Depot soviel Loot raustragen können, das man danach eigentlich nie wieder Geldsorgen hatte, das ist grob über den Daumen gepeilt auch nach etwa 35-50% der Spielzeit, je nachdem was man halt vorher noch so erledigt hat und wann man halt da aufgeschlagen ist.

In NV liegt gutes Zeug an jeder Ecke rum und ich bin (mit GOTY/GRA) so gut ausgestattet, dass ich beim ersten Besuch in Novac aus Jux und Tollerei die angesammelten Caps auf Paciencia "verschwendet" habe.
Danach gab es im gesamten restlichen Spiel keinen einzigen Gegner mehr, der auf freier Fläche (oder auch in mehr als ein paar Meter langen Räumen) eine Herausforderung gewesen wäre. Die viel größere Herausforderung war es, überhaupt noch Waffen durchzuwechseln, um sie alle mal ausprobiert zu haben. Ich glaube, Mercy und ein Fat Man mit reichlich Ammo liegen immer noch im Schrank, weil ich nie dazu gekommen bin, sie zu nutzen. Und andere Waffen wie z.B. Ratslayer sind genauso ein early-Game-Breaker, wenn man nicht dran vorbeiläuft (ich habe sie just for fun im Endgame genutzt), von den Elijahs oder gar Christines ganz zu schweigen, wenn man Old World Blues früh anspielt. Umgekehrt kommt man massenhaft existierenden Kleinkram (z.B. Maria, Vance's, Sequoia, Silenced .22) erst zu sehen, wenn man ihn nicht mehr gebrauchen kann.
Ja gut, das war aber in F3 nicht gerade besser. Mit dem Operation Anchorage DLC konntest du quasi direkt nach Spielstart, nach verlassen der Vault, schon den Powerrüstungstraining Perk holen, welchen du zuvor erst im Verlauf der Hauptstory in der BoS Basis bekommen hast (nicht das es bis dahin deutlich mehr Spielzeit erfordert hätte (irgendwas zwischen gefühlten 6 bis 10 Stunden Spielzeit , wenn man nur straight der Hauptstory bis zu dem Punkt folgt) und für die erste Powerrüstung brauchtest danach dann nur etwas in der Gegend rumlaufen und warten bis eine Patroulie der Ausgestoßenen / BoS angegriffen wurde, die durch das Ödland patroulieren, da ging immer irgendwer drauf und wenn nicht hat man halt mit einer Hand voll Minen nachgeholfen (die man ja praktischerweise, in einer Quest für Pety, auch gleich zu Anfang in großer Zahl, aus der einen Siedlung mit dem Verrückten Einsiedler, aufsammeln konnte), schwups hattest deine Powerrüstung.

Und Waffen?
Die waren doch in F3 sowieso alle abseits 10mm Pistole, für das Kleinvieh, und Großen Waffen uninteressant, da nicht genug wumms, um die dicken Gegner schnell ins Jenseits zu befördern, also entsprechend Raketenwerfer, Minigun, Lasergatling und Fatman waren da doch eigentlich später, vielleicht noch neben dem Teslawerfer aus dem einen DLC und dem Gausgewehr aus dem Anchorage DLC die Waffen die du mit max Level hauptsächlich noch benutzt hast.
Und alles das gab es doch auch in Windeseile bei Ausgestoßenen / BoS zu holen, oder in D.C. bei Supermutanten und nach dem Wasseraufbereiter und damit dem Spawn der Enclaveposten auf der Weltkarte dann quasi, nebst Munition, faktisch auch an jeder Ecke.

Zudem, ist auch nicht so das es neben oben aufgezählten Waffen jetzt in F3 auch wesentlich mehr gegeben hätte. Die Waffenvielfalt war, besonders ohne die DLCs, in F3 wirklich maximal mager und einzigartige Waffen waren i.d.R. ja auch einfach nur die Standardwaffen etwas "gepimpt" und hat es bei Bethesda nicht mal dafür gereicht ihnen meistens eine eigene Optik zu spendieren.

Auch das Gegenspiel der Waffen, nämlich die Feinde, sind weitaus schlechter als in Fallout 3 verteilt. Wer links und rechts der Straßen guckt, rennt schon in den ersten Spielstunden in hochrangige Supermutanten oder Ghoulhorden. Auf der Straße bleiben ist allerdings auch keine Lösung, da würde man schon auf dem Weg zum Mojave Outpost von den Jackals abgeschlachtet werden.

Also ich hatte auf den Straßen in F:NV eigentlich nach meiner Erinnerung nicht diese Probleme, außer du bist am Anfang eben nicht über den Mojave Outpost, also von Osten einmal um die Klippen rum, über das Poseidon Powerplaint und den von der NCR als Basis genutzten Airport von Vegas, ect. nach New Vegas gegangen, sondern meintest nach dem Start den direkten Weg nach Westen, am Steinbruch vorbei, einschlagen zu müssen, was dann sehr schnell tötlich enden konnte, da man da faktisch Todeskrallen direkt in die Arme lief, aber davor hat das Spiel dich ja auch eindringlich gewarnt, da langzugehen.
Könnte mich auch nicht erinnern das die Jackale über die Route im Osten ein großes Probelm gewesen wären...

Ansonsten hatte dieses System in F:NV halt mehr mit dem aus Gothic gemein, Straße ziemlich sicher, links und rechts, du weißt schon was du da auch tust Frischfleisch?
Kann man mögen oder nicht, ist denke ich am Ende auch irgendwo eine Geschmacksfrage.

Aber ich kann für mich auch nicht behaupten das Bethesda in F3 da ein deutlich besseres System hatten. Da war es zwar am Anfang deutlich weniger wahrscheinlich, das man abseits der Wege in seinen sicheren Tot laufen kann, da die meisten stärkeren Gegner an das Spielerlevel gekoppelt waren und bis zu einem gewissen Punkt dann auch mitlevelten (mit einigen wenigen Ausnahmen bei gewissen bestimmten Locations, wo immer bestimmte starke Gegner waren), besser und glaubwürdiger ist das halt auch nicht.

Heißt am Ende, da waren mit Level 5 dann halt überall nur Rad-Kakerlaken, schwache Raider, Ghoule und Mister Handys als Gegner, aber dafür hattest bei dem System dann am Ende mit Level 35 auch eigentlich fast überall auch nur noch Todeskrallen, leuchtende Ghoule, Supermutanten Warlords und die dicken Militärroboter, sowie Soldaten der Enclave in Powerrüstungen rumrennen.

Aber klar, es ist halt auch etwas ganz grundsätzlich anderes als in F1 und F2, bedingt dadurch das man in F3/4 und F:NV halt keine "Hubs" mit Weltkarte, die das verbunden hat, zum reisen hatte, wo man dann halt die Hubs auch deutlich exakter an ein angepeiltes Spielerlevel anpassen kann, ab welchen der Spieler dort, wenn er nicht von der von den Entwicklern vorbestimmten Route ausschert, ankommt.

Allerdings konnte man auch in F1 und F2 als Spieler, in Zufallsencountern auf der Weltkarte, ins Gras beißen, weil man für einem am Anfang unbesiegbare Gegner getroffen hat, wenn man auf da meinte etwas zu sehr beim reisen, zwischen den Locations / Hubs, links und rechts abbiegen zu müssen.
Bzw. in F1 konntest im Grunde sogar ohne das sterben, wenn du am Anfang schlicht Pech hattest und erstmal nach verlassen von Vault 13 von einer Gruppe Rad-Scorpions angehalten wurdest, konnte das da auch schon ein Todesurteil sein, eben auch ohne eigentlich irgendwas verkehrt gemacht zu haben.

Sobald nach 10-20% des Spiels auf einem Niveau ist, dass einem sowas egal ist, hat der Titel aber bis zu den Legendary und Irradiated Deathclaws eigentlich nur noch einen ernst zu nehmenden Gegnertyp: Cäsars mitlevelende, aus dem nichts spawnende Assassinen. Die machen einem dann (auf Hardcore) sowohl die Begleiter madig (weil die ständig verrecken) als auch (zusammen mit ihren Ranger-Gegenstücken) das ach-so-tolle Moralsystem nutzlos , weil man schon bei leichter Assoziation mit einer Fraktion gezwungen wird, immer wieder die Killerkommanods der Gegenseite zu töten.
Ja gut stimmt, die Assassinen konnten etwas nerven, wobei ich meine das die eigentlich erst gekommen sind wenn man schon stärkere Bande zu einer Fraktion hatte, oder aber es war erst ab einem gewissen Punkt in der Story, der als Trigger dafür diente, nicht mehr ganz sicher...
Aber wie das nun auch diesbezüglich war, wenn ich mich noch richtig erinnere, fand ich die selbst dann noch lange nicht so nervig wie dieses Karma System in F3, mit gutes Karma, Red Talon Söldner haben dich bei nahezu jeder verdammten Schnellreise angegriffen, schlechtes Karma, Kopfgeldjäger haben dich bei nahezu jeder verdammten Schnellreise angegriffen, nur bei neutralen Karma hatte man als Spieler Ruhe, das war ein mindestns genauso bescheuertes System.

Der zweite riesige Balancing-Fehler, den NV allerdings mit 3 gemeinsam hat, sind die viel zu raschen Levelanstiege. Wer wirklich was vom Content haben will, stößt auch ohne Farming nach 50% des Spiels ans Level Cap. Und wer das aufhebt, um die ganzen Perks ohne multiple Durchläufe auszuprobieren, wird nur noch mehr OP. Das bei 100 gedeckelte Skillsystem macht einem dabei so oder so zu einem Meister jeder Disziplin, was die teilweise verschiedenen Lösungswege fast irrelevant werden lässt – mit der bevorzugten Waffenart draufhalten ist fast immer die bequemste Lösung.
Gut, dafür konnte aber Obsidian meiner Meinung nach auch nicht wirklich etwas. Das ist halt eine "Altlast", die man mehr oder weniger gezwungermaßen von dem nur 2 Jahre zuvor veröffentlichten F3 geerbt hat und wo schlicht dann nicht die Entwicklungszeit für da war, das System von Grund auf neu zu gestalten.
Man muss halt auch dabei bedenken, für Obsidian war die Gamebryo Engine und die dazugehörigen Werkzeuge, etwas neues, mit dem sie zuvor nicht gearbeitet hatten.
Einzige wäre halt wirklich gewesen, man hätte evt. die erhaltenen Exp. noch was absenken können, umso den Progress etwas zu verlangsamen, aber selbst das hätte mit den DLCs wohl dann wieder nicht verhindert das man dann schnell am Cap angekommen wäre.

Wie gesagt: Ich finde die Story und die Charaktere von NV auch etwas besser als 3. Bei der Map hält sich der Enthusiasmus schon deutlich mehr Grenzen, da es zwar eine Handvoll mehr individuell gestaltete Locations zu entdecken gibt, die aber oft gar nicht in die Lore auch nur ihre unmittelbare Umgebung eingebunden sind. Genau wie bei der Masse an Waffentypen hatte ich da den Eindruck, die Entwickler hätten einfach jede Idee, die ihnen gekommen ist, irgendwie mir reingequetscht. Nach dem (Bethesda-)Motto: "Um so mehr, um so besser", aber ohne sich Gedanken zu machen, dass am Ende ein Spiel bei rauskommen soll.
Sicher, ich widerspreche dir da auch gar nicht, das F:NV nicht auch klare Ecken und Kanten hat, z.B. war auch die Ausgestaltung der Locations mit Ambiente Gegenständen oft sehr "minimalistisch", freundlich formuliert.
Zur allgemeinen Verteidigung muss ich an dem Punkt aber trotzdem nochmal den zuvor schon angesprochenen Sachverhalt bringen.

F:NV kam nur 2 Jahre nach F3 raus und Gamebryo war nichts womit Obsidian jetzt sehr vertraut war.
Heißt, die Entwicklungszeit war auch sehr stark begrenzt, vieles (an Schwächen, wie die Level Progression und Skill Problemematik) musste daher halt auch einfach eins zu eins aus F3 übernommen werden und konnte nicht von Grund auf mit einem neuen, eigenen System, angegangen werden.
Gleiches gilt natürlich bis zu einem gewissen Punkt sicherlich auch für Problematiken der Balance und wie Schadensreduzierung in Gamebryo gearbeitet hat, oder eben die Ausgestaltung des Leveldesigns, ect. pp.

Für das was man da an Zeit hatte, hat man sicherlich von Seiten Obsidians aber doch noch eine Menge rausgeholt, in einzelnen Punkten, mal abseits von Story und Lore, auch was mehr als vielleicht noch in F3 (Waffen modden), besonders wo, wenn ich mich noch recht entsinne, Obsidian für die Entwicklung nur 1 1/2 Jahre Zeit hatte, also da gab es bzgl. des Release für F:NV wohl auch von Bethesda klare Vorgaben.

Aber ich denke Obsidian hätte sicherlich, mit entsprechenden Budget und Entwicklungzeit, bei einem komplett selbst auf die Beine gestellten Fallout: New Vegas, vieles auch daraus deutlich besser machen können, was so halt gewissen Limits unterlag.

Von daher, wenn Obsidian nochmal ein Fallout machen sollte, was ich weiter hoffe, hoffe ich auch das sie dann auch die Zeit und das Budget haben werden, das für ein vollwertiges eigenes Spiel und Fallout nun einmal notwendig ist.

Aber immerhin, zum Abschluss, sehen wir es doch trotzdem bei F:NV auch mal von der allgemein positiven Seite. F:NV ist zumindest nicht, nach Relase + offiziellen Patchsupport, so eine "Katastrophe" gewesen, wie sie Obsidian, dank Lucas Arts, bei KOTOR 2 hingelegt hat und im Vergleich dazu ein fertiges und relativ gut spielbares Produkt geworden, auch ohne das die Community da erst noch über Jahre Hand dran anlegen musste und obwohl es eben neben Stärken auch deutliche Schwächen und Ecken, wie Kanten, hat. ;)
 
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An der ganzen Balancing-Thematik stört mich, dass es im Kern immer die selben Punkte sind, die es schon ewig bei allen Spielen von Bethesda gelten, ohne dass sich erkennbar um Verbesserung bemüht würde:

1.) Der Schwierigkeitsgrad wird ausschließlich über Schadensmultiplikatoren erzielt.
Bei höherem Schwierigkeitsgrad Gegner sind Schwämme und man selbst wird von jedem stärkeren Gegner mit einem Schuss/Hieb erledigt.
Dagegen sind nützen einem sämtliche Soft Skills (die obendrein in jüngeren Titeln auch noch stark eingedampft wurden) nichts und man verbessert notgedrungen alles, was den eigenen Schadens-Output und die Nehmerqualitäten erhöht. Selbst damit muss man sich die ersten paar Stufen durchwurschteln, hat aber in aller Regel ab Level 10 ein halbwegs ausgewogenes Gameplay; ab Level 20 bis 25 wird es dann allmählich einfach und ab Level 30 ist man in aller Regel gottgleich unterwegs und muss sich schon sehr dämlich anstellen, um noch gefährdet zu werden.
Das gilt insbesondere, wenn an auf Stealth setzt, da dieses den eigene Schadens-Output extrem vergrößert und selbst die übersteigerten HP des Gegner annuliert, während der Schadens-Output des Gegners komplett unerheblich wird und die KI keine sinnvollen Strategien gegen Stealth-Angriffe kennt. Und damit sind wir schon beim nächsten Punkt ...

2.) Strategie ist unterbewertet.
Gegner sind strunzdumm und stets in vorhersehbarer Anzahl an erwartbarer Stelle zu finden und machen immer ganz genau dasselbe.
Ausnahmen wie beispielsweise zufällig spawnende Assassinen sind eher eine Belästigung, als dass sie etwas beitragen würden. Sie sind nichts, wodurch man sein Vorgehen modifizieren müsste oder auch nur könnte.

3.) Ökonomie findet nicht statt.
Jeder Mist bringt Kohle und man kann - da man auch ohne viel Investition in Stärke oder entsprechende Perks ein Muli gruseliger Basistraglast ist - ziemlich viel Mist zum Händlern schleppen, die dann auch jeden Mist abnehmen. Geld ist eigentlich nie ein Problem und damit auch weder Ausrüstung noch Material.

4.) Singuläre und oft zufällige Faktoren kippen alles, was von einem gescheiten Balancing noch übrig geblieben sein sollte.
Einmal über ein Ausnahme-Item gestolpert oder dieses mit Vorwissen gezielt angesteuert, und schon verschieben sich die Machtverhältnisse teilweise radikal zugunsten des Spielcharakters.
 
@Nightslaver: Wenn du Fallout 3 bislang nur auf dem "Heavy"-Weg gespielt hast, dann solltest du es noch einmal rauskramen. Da geht weitaus mehr, als einfach mit den ganz dicken Dingern (die eh zu viel Gewicht im Inventar ausmachen^^) drauf zu halten. Mein persönlicher Tipp: Anfangs so viel .40er Munition sparen/sammeln/kaufen, wie möglich, Luck nicht vernachlässigen und sobald man an Lincolns Repeater vorbeikommt, beginnt der Headshot-Wahnsinn.

Aber, und damit wären wir wieder bei meinem Lob für F3: Bis man an dem vorbeikommt und bis man neben dem 8-Ball auch Lucky Shades und Ranger armor hat, ist man schon einige Zeit am Spielen, so lange man sich einigermaßen an der Haupt-Storyline entlang hangelt. Ähnliches gilt für die meisten Top-Items. Natürlich kann man sich als Spieler mit Vorwissen schon sehr früh auf einige Aspekte konzentrieren und so einen großen Vorteil erhalten. Hat man sich dagegen an die In-Game-Logik gehalten und bessere Waffen gekauft, wenn sie verfügbar waren anstatt auf ein Uber-Produkt zu sparen, hat man die Nähe übermächtiger Gegner gemieden anstatt mit viel Glück, Sneaking und Geschick top-Loot vorzeitig abzugreifen und hat man nicht hochriskante Diebstähle unternommen, dann skalierten Skills, eigene Ausrüstung und Gegner die ersten 50+ Prozent der Spiele einigermaßen gut mit einander. Natürlich konnten cherry pickende Veteranen auch anders spielen, das ist in Open-World-Spielen halt unvermeidbar, aber sie müssen es in F1, F2, F3 bewusst und absichtlich machen. Wer sich dagegen in F:NV auf die Hauptstory-Line konzentriert, stolpert nach weniger als zwei Stunden über den ersten Game-Breaker dieser Art, weil er punktgenau dorthin geschickt wird. Umgekehrt rennt man nach einer Stunde mit quasi Basis-Ausstattung in ein Nest relativ gut ausgerüsteter Raider, wenn man brav der Wegbeschreibung folgt, die zu allem Überfluss zwischen zwei zu diesem Zeitpunkt noch gefährlichen Rad-Scorpion-Nestern sitzen. (Drylake-Region im Süd-Osten, an der man auf dem Weg zum Mojave Outpost vorbei muss, welcher wiederum das zweite oder dritte Ziel überhaupt in der Story-Line darstellt.)

Sowas ist für mich miserables Balancing. Und es ist reines Game-Design, also genauso wenig mit mangelnder Engine-Kenntnis zu entschuldigen, wie das von F3 zu F:NV sehr wohl geänderte Damage- und Skillsystem oder eben die Fraktionszuneigung. Letztere ist in meinen Augen auf "gut" vorprogrammiert, denn bevor man mit Benny durch ist, hat man praktisch gar keine Möglichkeit, sich auf Cäsars Seite zu schlagen. Aber man kommt unmittelbar an fast zwei dutzend Quests für die anderen Fraktionen vorbei; die in Prim, Novac und Boulder sind sogar praktisch Bestandteil der Haupt-Storyline. In Fallout 3 dagegen hatte man eigentlich immer eine Mischung aus "guten" und "bösen" Quests als nächsten Schritt zur Auswahl und kam automatisch bei "neutral" raus, wenn man es nicht bewusst drauf angelegt hat.


@Mahoy: Auch dir kann ich empfehlen, dich mal als Sniper zu versuchen. Klappt in NV noch besser als in 3 und auch wenn die Gegner nicht unbedingt intelligenter wirken, wenn noch jenseits Level 5 nachts von erhöhter Position mit der Vermint Rifle ganze Gegnergruppen einen nach dem anderen niedermetzelt, aber es ist definitiv nicht die von dir beschriebene "Max. Dmg. vs. first hit death"-Situation. Die Ökonomie wird mit steigender Trefferquote aber natürlich grauenhafter. Das Gefühlt, in einer postapokalyptischen Welt, der es an beinahe allem mangelt, zu sein, hatte ich allenfalls in Fallout 1 mal.
 
@Nightslaver: Wenn du Fallout 3 bislang nur auf dem "Heavy"-Weg gespielt hast, dann solltest du es noch einmal rauskramen. Da geht weitaus mehr, als einfach mit den ganz dicken Dingern (die eh zu viel Gewicht im Inventar ausmachen^^) drauf zu halten. Mein persönlicher Tipp: Anfangs so viel .40er Munition sparen/sammeln/kaufen, wie möglich, Luck nicht vernachlässigen und sobald man an Lincolns Repeater vorbeikommt, beginnt der Headshot-Wahnsinn.
Nein hatte ich natürlich nicht nur, mir ist nur um fast 3 Uhr Nachts, beim schreiben des Posts, nicht mehr mehr in den Sinn gekommen. ;)
Hatte F3 u.a. auch noch mit Nahkampfwaffen und Waffenlos gespielt, z.b. diese selbstgebastelten Deathclaw Handschuhe und auch mal fast ausschließlich mit kleinen Waffen und da explizit der Sniper Rifle, auf Stealth.

Aber, und damit wären wir wieder bei meinem Lob für F3: Bis man an dem vorbeikommt und bis man neben dem 8-Ball auch Lucky Shades und Ranger armor hat, ist man schon einige Zeit am Spielen, so lange man sich einigermaßen an der Haupt-Storyline entlang hangelt. Ähnliches gilt für die meisten Top-Items. Natürlich kann man sich als Spieler mit Vorwissen schon sehr früh auf einige Aspekte konzentrieren und so einen großen Vorteil erhalten. Hat man sich dagegen an die In-Game-Logik gehalten und bessere Waffen gekauft, wenn sie verfügbar waren anstatt auf ein Uber-Produkt zu sparen, hat man die Nähe übermächtiger Gegner gemieden anstatt mit viel Glück, Sneaking und Geschick top-Loot vorzeitig abzugreifen und hat man nicht hochriskante Diebstähle unternommen, dann skalierten Skills, eigene Ausrüstung und Gegner die ersten 50+ Prozent der Spiele einigermaßen gut mit einander. Natürlich konnten cherry pickende Veteranen auch anders spielen, das ist in Open-World-Spielen halt unvermeidbar, aber sie müssen es in F1, F2, F3 bewusst und absichtlich machen. Wer sich dagegen in F:NV auf die Hauptstory-Line konzentriert, stolpert nach weniger als zwei Stunden über den ersten Game-Breaker dieser Art, weil er punktgenau dorthin geschickt wird. Umgekehrt rennt man nach einer Stunde mit quasi Basis-Ausstattung in ein Nest relativ gut ausgerüsteter Raider, wenn man brav der Wegbeschreibung folgt, die zu allem Überfluss zwischen zwei zu diesem Zeitpunkt noch gefährlichen Rad-Scorpion-Nestern sitzen. (Drylake-Region im Süd-Osten, an der man auf dem Weg zum Mojave Outpost vorbei muss, welcher wiederum das zweite oder dritte Ziel überhaupt in der Story-Line darstellt.)
Ich widerspreche dir da nicht, das dies durchaus zu frustrierenden Spielerfahrungen führt, gerade wenn man es als neuer Spieler definitiv auch noch gar nicht wissen kann und daher auch nicht in der Lage ist es gezielt zu vermeiden.

Sowas ist für mich miserables Balancing. Und es ist reines Game-Design, also genauso wenig mit mangelnder Engine-Kenntnis zu entschuldigen, wie das von F3 zu F:NV sehr wohl geänderte Damage- und Skillsystem oder eben die Fraktionszuneigung. Letztere ist in meinen Augen auf "gut" vorprogrammiert, denn bevor man mit Benny durch ist, hat man praktisch gar keine Möglichkeit, sich auf Cäsars Seite zu schlagen. Aber man kommt unmittelbar an fast zwei dutzend Quests für die anderen Fraktionen vorbei; die in Prim, Novac und Boulder sind sogar praktisch Bestandteil der Haupt-Storyline. In Fallout 3 dagegen hatte man eigentlich immer eine Mischung aus "guten" und "bösen" Quests als nächsten Schritt zur Auswahl und kam automatisch bei "neutral" raus, wenn man es nicht bewusst drauf angelegt hat.
Ändert doch aber im Endeffekt auch nichts dadran dass das grundsätzliche System in der Konzeption einfach nur eine nervtötende permanente Belästigung und Lästigkeit für den Spieler darstellt, ohne jeglichen wirklichen spielerischen Mehrwert und somit im Grunde auch eigentlich nur schlechtes Gamedesign ist, sowohl in F3 (Söldner / Kopfgeldjäger) wie F:NV (Assassinen), wie F4 (Siedlungsverteidigung, die der Spieler regelmäßig selbst machen muss, wenn er prosperrierende Siedlungen haben will und egal mit wievielen Verteidigungstürmen er die Siedlungen vollballert).

Am Rande, ich weiß ehrlich gesagt auch nicht mal welchen Narren Bethesda sich eigentlich an solchen "Mechaniken" gefressen hat, aber diese Art dem Spieler damit auf dem "Sack zu gehen" halten sie ja bereits seit Skyrim, in wirklichen jeden ihrer Titel, bis dato, die Stange, ohne zumindest die (optionale) Option auf abschalten.

Weil auch in Skyrim ist man ja schon nach der Hauptquest in Whiterrun, für den Rest des Spiels, in gewissen Abständen, immer wieder random von Drachen attackiert worden und war es sogar doppelt nervig, weil es dazu führen konnte das Quest NPCs bei solchen Angriffen getötet wurden und Quests entsprechend nicht mehr machbar waren, oder lösbar wurden.

Allerdings konnte man das da wenigstens noch so halbwegs umgehen, wenn man es wusste, indem man die Hauptquest ab Whiterrun einfach hat links liegen lassen, was allerdings auch nur eine begrenzte Lösung darstellte, da man so an bestimmte Craftingmaterialien, für Waffen und Rüstungen (Drachenknochen), nicht rankommt.

Die Ökonomie wird mit steigender Trefferquote aber natürlich grauenhafter.
Das Problem mit der Ökonomie hast du ja eigentlich am Ende in 90% der Spiele, das du irgendwann in Geld badest und bei den restlichen 10% funktioniert sie dann meist schon wieder ehr zu schlecht und Geld ist zu begrenzt gewesen, um einen wirklichen Faktor im Progress darzustellen.
Dabei seien heier mal Titel wie X3, ect ausgeklammert und es wirklich nur auf CRPGs, Adenvtures und ARPGs bezogen.

Problem ist halt dadran auch, das eigentlich kein Spiel eine wirkliche Wirtschaft simuliert, es gibt im Grunde kein Angebot und Nachfrage, keine Produzenten und keine "ökonomischen Effekte", die Einfluss auf den "Markt" nehemen.
Es gibt eben i.d.R. eigentlich nur ein festes Angebot X durch Händler, ggf. mit Wiederauffüllung nach Zeit Y und eine ausschließliche Nachfrage durch den Spieler selbst.

In Bethesda Spielen, wo seit Oblivion ja nahezu wirklich alles lootbar war, von der Gabel, über Teller, Waffen und Schmuck siehst du diese Diskrepanz, der nicht vorhandenen Wirtschaft, exemplarisch mit am deutlichsten, weil das Spektrum dort so schön breit ist, das da der Wert, welchen Gegenstände haben, völlig unbalanciert und meist absolut wilkürlich gesetzt ist.

Da kaufst und verkaufst du ein Tafelmesser aus Gold bestehend für 5 und 1 Gold, während der billigste Eisendolch aber dann im Einkauf gleich mit 500 Gold zu Buche schlägt, während er dir im Verkauf aber dann mit 50Gold, gerade mal 10% des Kaufpreises einbringt, oder ein einzelner Apfel ist dann genauso teuer wie ein goldenes Tafelmesser und die Übernachtung in einer Taverne kostet pro Nacht aber schon wieder 100 Gold, ect.

Das Gefühlt, in einer postapokalyptischen Welt, der es an beinahe allem mangelt, zu sein, hatte ich allenfalls in Fallout 1 mal.
Zumindest für Fallout 2 und F:NV (in Teilen) könnte man da vielleicht argumentieren das es dort auch nicht mehr so sehr mehr dadrum ging einfach nur zu "überleben", sondern es sich ehr schon wieder dadrauf konzentrierte wie eine geordnete postapokalyptische Gesellschaft aussehen könnte, in der es wieder Akteure gibt, die eine Form von staatlicher Ordnung anstreben, mit Arroyo als Form einer zurückentwickelten Stammesgesellschaft, NCR als ehr demokraitsch orientierte Republik, Vault City als "Konkurenz" zur NCR, New Reno, als anarchistische Form von Gesellschaft des Stärkeren, Ceasars Legion, als autokratische Form von diktatorischer Gesellschaft und Enclave als Überreste eines durchmilitarisierten demokratischen pre-apokalyptischen Amerika, mit autokratischen Tendenzen.

Black Isle hatte eigentlich von Fallout auch nie dieses Verständnis das man da einfach nur eine maximal karge, tote Welt, mit lauter Schrott und zerstörten Häusern als Kulisse für einen rauen Überlebenskampf wollte, wie es vielleicht, in F1 und F2, auch wegen des Grafikstils rübegekommen ist und wie es Bethesda dann mit F3 und F4 weitergepflegt hatte und es jetzt dadurch auch irgendwie in den Köpfen ist.

Bereits Projekt "Van Buren" wollte nach F2 sogar noch tiefer in diese Frage einsteigen, wie die Entwicklung so einer Gesellschaft letztlich weitergehen könnte.
 
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@Mahoy: Auch dir kann ich empfehlen, dich mal als Sniper zu versuchen. Klappt in NV noch besser als in 3 und auch wenn die Gegner nicht unbedingt intelligenter wirken, wenn noch jenseits Level 5 nachts von erhöhter Position mit der Vermint Rifle ganze Gegnergruppen einen nach dem anderen niedermetzelt, aber es ist definitiv nicht die von dir beschriebene "Max. Dmg. vs. first hit death"-Situation. Die Ökonomie wird mit steigender Trefferquote aber natürlich grauenhafter. Das Gefühlt, in einer postapokalyptischen Welt, der es an beinahe allem mangelt, zu sein, hatte ich allenfalls in Fallout 1 mal.
Solche Szenarien meinte ich mit
Das gilt insbesondere, wenn an auf Stealth setzt, da dieses den eigene Schadens-Output extrem vergrößert und selbst die übersteigerten HP des Gegner annulliert, während der Schadens-Output des Gegners komplett unerheblich wird und die KI keine sinnvollen Strategien gegen Stealth-Angriffe kennt.
umschrieben zu haben.

Sogar in FO4, die das bekloppte Schwierigkeitsgradsystem mit der"Legendary Difficulty" auf die Spitze treibt, kann man mit viel Geduld und Tarnung auch die dicksten Gegner ziemlich zu Anfang mit der simpelsten Pipe Gun und dem schwächsten Kaliber .38 nach und nach klein kriegen - ganz einfach deshalb, weil die Gegner-KI nicht darauf ausgelegt ist, Konfrontationen außerhalb des Wahrnehmungsbereichs der NPCs zu begegnen. Man sucht sich einfach eine weit entfernte oder für NPCs unerreichbare Position und das war's dann.
In Innenräumen, in denen das nicht geht, wartet man einfach in einer stillen Ecke die Aggro-Phase der Gegner ab und wiederholt den Angriff. Rinse and Repeat.

So ziemlich dasselbe im Elder-Scrolls-Franchise, nur halt ohne VATS. Wobei ich auch Fallout ohne VATS spiele, das also für mich keinen Unterschied macht.
 
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