Die Kontaktfläche in z.B. Klemmen ist schon größer mit einer höheren Anzahl von Litzen.
Die Kontaktfläche hat nur einen Einfluss auf den Widerstand. Bei den im Home-HiFi üblichen Lautstärken fließen aber so geringe Ströme, dass da theoretisch auch schon Kabel mit 0,75mm² reichen. Wenn der Strom zu hoch für das Kabel ist wird das Kabel warm, wenn der Widerstand hörbar zu groß ist wird das Signal einfach nur leiser.
Genauso wie die Abschirmung bei hochwertigeren Kabeln besser ist. Jedes Kabel wirkt nun einmal wie eine Antenne.
Ist das Kabel zu schlecht isoliert nimmt es Störgeräusche auf, man hört dann z.B. CB-Funk, Flughafenfunk (schon selbst erlebt), LW-Radio oder einfach nur andere Störsignale (Fiepen, Handy-Piepsen etc.). Das sind aber eindeutige Störgeräusche und wenn man die hört kann man immernoch ein besser geschirmtes Kabel nehmen.
Minimale Klangverbesserungen wie du sie beschreibst (wahrsch. klarerer Klang, bessere Bühnendarstellung) und so ein Firlefanz kann von einem Kabel nicht hervorgebracht werden. Wenn ein Kabel zu schlecht ist hört man das sofort in Form von Störungen, nicht als minimal schlechteren Klang.
Kabelklang IST blödsinn und durch keine einzige wissenschaftliche Messung bewiesen.
Ob man nun aufgrund der besseren Optik oder Haptik trotzdem zum teureren Kabel greift ist was ganz anderes.
Bei mir liegen die Kabel aber alle versteckt und so hab ich auch kein Problem mit der Beipackstrippe vom CD-Player, die den Klang übrigens überhaupt nicht negativ beeinflusst.