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Neuer Gaming PC (Beratung) - Budget 2500 bis 3000 Euro.

Pacifica

Schraubenverwechsler(in)
Ich möchte
Neuen PC zusammenstellen
Aktuelle PC-Hardware
Was ich suche: Einen Gaming PC mit Fokus auf Hardwarelastige / aktuelle Games. Es ist keine Hardware außer dem Monitor vorhanden. Folgende Richtwerte zum Anfang:
Budget: Budget sollte bei 2500€ oder maximal 3000€ liegen.
GPU: Fokus liegt aktuell eher auf Nvidia, da ich gelesen habe, dass die RTX Karten durch KI und Raytracing stärker und langfristig sicherere Varianten sind (Gegenargumente willkommen).
Kühlung: Wasserkühlung wäre schön, ein Fokus wäre ein möglichst leises Gerät.
Gehäuse: darf, muss aber nicht LED-geflutet sein. Auch hier wäre ein Fokus auf Geräuschdämmung
Zusammenbau: sollte der Händler übernehmen. :P

Letzte Frage: Händler - ich wäre pauschal auf mifcom oder Alternate gegangen, da die doch eher groß uns sicherer sind (ja, ich weiß - Mindfactory hat das Gegenteil bewiesen. Ggf. hat wer Empfehlungen für einen Vertriebler?
Monitor(e)
Samsung Odyssey mit 3840x1080px Auflösung
Budget
3000
Kaufzeitpunkt
In den nächsten 4 Wochen
Anwendungszweck
  1. Spielen
Zusammenbau
Ja, soll gebaut geliefert werden
Speicherplatz SSD (in TiByte)
2
Speicherplatz HDD (in TiByte)
5
Hallo zusammen,

ich möchte einen neuen PC zusammenstellen und habe bereits erste Recherchen angestellt, doch je weiter ich komme, umso mehr Fragen tun sich bei mir auch, gepaar mit einer Unsicherheit. Sodass ich ohne externen Rat es mir nicht zutraue einen PC zusammen zu stellen via Konfigurator, ohne dass ich Gefahr laufe, dass einzelne Komponenten am Ende keinen Sinn machen oder sich in die quere kommen. Hab einige Threads hier bereits durchforstet, und die Kommentare sind teils schon beeindruckend - wobei ich mir dann die Frage stelle, woher ich sowas wissen soll ^^'
Daher hoffe ich, mir nimmt niemand die Fragestellung/Hilfsgesuche hier übel, ohne dass ich zu sehr auf die Hardware Details eingehe.
 
Servus Pacifica, und Willkommen im Forum!

Hier ein erster Vorschlag, woran du dich orientieren kannst:
Ich hab dir beim Arbeitsspeicher zwei verschiedene Kapazitäten, jeweils mit und ohne Beleuchtung vorgeschlagen.

Für die Auflösung deines Monitors würde ich die RTX5080 sehr gut finden, allerdings ist die relativ teuer.

Davon abgesehen ist die "Problematik" mit dem Stromanschluss so eine Sache *Klick*.
Auch wenn man keine Probleme damit haben sollte, ist die Frage ob man die diesbezüglich nicht so tolle Arbeit Nvidias unterstützen soll, oder nicht.

AMD hat mit der RX9070(XT) in Sachen Raytracing aufgeholt, du kannst dir ja mal folgende Videos dazu anschauen:
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Falls du einen Bekannten/Freund hast der dir beim Zusammenbau und der Installation hilft, wäre das eine alternative Möglichkeit zu einem Komplettanbieter.

Du könntest auch schauen ob ein PCGH-Bastler in deiner Nähe wohnt, falls das für dich in Frage kommt:
Die PCGH-Bastler - Vor-Ort-Hilfe bei Montage und Problemen.

Ansonsten kannst du dich an dem Vorschlag orientieren, und z.B. bei Dubaro oder einem Anbieter deiner Wahl, etwas ähnliches konfigurieren.
Ein Freund von mir hat bei MIFCOM gekauft, und war recht zufrieden.

Bei Mindfactory hätte man den Vorteil das man bei der Hardwareauswahl nicht so eingeschränkt ist wie meist bei den Komplettanbietern, wie "sicher" das derzeit bei denen aber ist, kann ich nicht sagen.

Gruß,

Lordac
 
Hey Lordac, ganz großes Danke für die massive Hilfe und die wertvollen Tipps! :)

Jetzt schwanke ich natürlich gemäß deiner Empfehlung auch zwischen einer 5070 TI und einer 5080, wobei ich mich allerdings ernsthaft frage, ob die 5080 den Aufpreis von 500€ wirklich wert ist und man nicht lieber in 3-4 Jahren einfach die GPU wechselt, bspw. auf die dann vllt erhältliche 70X0er Gen. Dazu direkt zwei Folgefragen:
- Würde eine solche Strategie überhaupt groß Sinn machen? Ich frage mich hier explizit, inwiefern vllt die Konstellation zwischen (dann veralteter) CPU und GPU eine Rolle spielt.
- Würde es unter den Bedingungen vllt auch direkt Sinn machen sich für ein Netzteil mit mehr Watt zu entscheiden? Wenn die Entwicklung so weitergeht und GPUs immer mehr Energie fressen, wird auch ein neues Netzteil ggf. notwendig werden.

Abseits dessen: Stromanschluss Problem/Überhitzung. Laut Video scheint das Thema nur bei der 5090 aufzutreten, nicht bei der 5080 (wird kurz vor Ende des Videos erklärt), daher dürfte das wohl weniger relevant sein.

Zum Mainbord B650:
Muss ich mir hier Gedanken machen, dass es Probleme im Bios gibt? Ein Arbeitskollege hatte massive Probleme mit dem B550 wegen Secure Boot, weshalb ein Umstieg nicht wirklich einfach möglich war von Win 10 auf Win 11. Ich selbst habe eine aktive Win10 Lizenz und würde diese dann quasi upgraden wollen - muss ja keine neue Lizenz gekauft werden afaik. Daher vermute ich, dass ich dann erst mal einen USB Stick mit dem Windows Creation Tool bespielen muss, damit ich davon Windows 11 auf dem neuen "leeren" Rechner installieren kann. Wäre nur doof, wenn es dann diese SecureBoot Problematik da gibt. EIne Recherche hat zumindest gezeigt, dass unterschiedliche User mit dem B650 ein solches Problem haben würden.
 
Servus,
Hey Lordac, ganz großes Danke für die massive Hilfe und die wertvollen Tipps! :)
gern :)!
Jetzt schwanke ich natürlich gemäß deiner Empfehlung auch zwischen einer 5070 Ti und einer 5080, wobei ich mich allerdings ernsthaft frage, ob die 5080 den Aufpreis von 500€ wirklich wert ist...
Du musst natürlich abwägen ob es dir den Aufpreis für die Mehrleistung wert ist.

Im Allgemeinen ist es so, je höher die Auflösung, desto stärker sollte/muss die Grafikkarte sein.
Dies hängt natürlich von den Spielen und dem eigenen Anspruch ab.

Bei den etwas "exotischen" 3840x1080, wirst du aber mit der RTX5070Ti sicher auch deinen Spaß haben!
...und man nicht lieber in 3-4 Jahren einfach die GPU wechselt, bspw. auf die dann vllt. erhältliche 70X0er Gen.
Wenn man am Puls der Spiele (AAA) bleiben will, sollte man halbwegs regelmäßig die Grafikkarte wechseln, ja.

Dies kann man einfach daran festmachen, ob die genutzte Karte in Verbindung mit der CPU im gewünschten Spiel genügend FPS liefert.
1. ) Wo hakt es:
Finde dein CPU-/GPU-/RAM-Limit heraus!

Bitte installiere den MSI-Afterburner *klick*, schau dir das PCGH-Video dazu an *klack*, und lass dir folgende Werte im gewünschten Spiel anzeigen: Auslastung von GPU, VRAM, RAM, sowie die FPS.

Anhand der Werte kannst du folgende Rückschlüsse ziehen:
  • Grafikkarte voll ausgelastet und zu wenig FPS: eine schnellere Grafikkarte ist nötig
  • VRAM voll und zu wenig FPS: Grafikkarte mit mehr VRAM kaufen
  • RAM zu mehr als 80% gefüllt: mehr RAM kaufen
  • nichts davon: CPU zu langsam, neue CPU kaufen, ggf. Unterbau erneuern

Um die CPU zu testen (wie viele FPS schafft sie), gehst du wie folgt vor:
  • Stell deine Spiele so ein, wie sie mit der neuen Grafikkarte laufen sollen.
  • Anschließend reduzierst du ausschließlich Auflösung, Kantenglättung (Antialiasing), Render-Skalierung, Texturen und Umgebungsverdeckung (Ambient Occlusion) auf den kleinsten Wert.
  • Hast du dann genügend FPS und keine Ruckler --> die CPU kann bleiben!
  • Hast du zu wenige FPS und Ruckler --> die CPU und ggf. der Unterbau muss erneuert werden!
-Würde eine solche Strategie überhaupt groß Sinn machen? Ich frage mich hier explizit, inwiefern vllt. die Konstellation zwischen (dann veralteter) CPU und GPU eine Rolle spielt.
So lange dir die CPU in deinen Spielen für dich genügend FPS liefert, kannst du ihr jederzeit im Bedarfsfall eine stärkere Grafikkarte zur Seite stellen.

Einen "Flaschenhals" wirst du immer haben, die Frage ist immer was du brauchst/möchtest!
Würde es unter den Bedingungen vllt. auch direkt Sinn machen sich für ein Netzteil mit mehr Watt zu entscheiden?
Da kommt es darauf an wo du hin willst.
Wenn du z.B. im Klassenbereich einer RTX5070Ti/RX9070XT bleiben möchtest, wird ein 750-/850 Watt-Netzteil vermutlich einige Jahre genug Leistung haben.
Spielst du aber mit dem Gedanken ganz oben in´s Regal zu greifen, macht natürlich ein entsprechend ausgelegtes Netzteil Sinn.

Als "Faustformel" kannst du die TDP von CPU und GPU addieren, und das Ergebnis mit 1,5 multiplizieren.

Wie sich der Energieverbrauch kommender CPUS/GPUs entwickelt kann man nicht vorhersagen.

Ein klein wenig hat man es aber auch selbst in der Hand, je nach Spiel und Anspruch käme man z.B. bei einem WQHD-Monitor schon mit einer kommenden RTX5060Ti (16GB)/RX9070 klar. Dies spart Geld bei der Grafikkarte, und den Energiekosten.
Abseits dessen: Stromanschluss Problem/Überhitzung. Laut Video scheint das Thema nur bei der 5090 aufzutreten, nicht bei der 5080 (wird kurz vor Ende des Videos erklärt), daher dürfte das wohl weniger relevant sein.
Ich hätte bei <RTX5090 wohl auch keine Bedenken, und wollt eher darauf hinaus das man als Käufer gegenüber dem Hersteller durchaus auch kritisch sein kann.

Der 12VHPWR-Stecker machte bei der Vorgängergeneration schon Probleme, und dies wurde mit dem leicht überarbeiteten 12V-2x6, bzw. dem Stromdesign/der Stromverteilung auf der Grafikkarte nicht behoben.

Ich mag Nvidia ebenso wie AMD/Intel, aber da haben sie geschlafen.

Was aber nichts macht, da ihnen die Karten trotz hoher Preise gefühlt aus den Händen gerissen werden...
Zum Mainbord B650:
Muss ich mir hier Gedanken machen, dass es Probleme im Bios gibt? Ein Arbeitskollege hatte massive Probleme mit dem B550 wegen Secure Boot, weshalb ein Umstieg nicht wirklich einfach möglich war von Win 10 auf Win 11.
Dazu kann ich leider nichts sagen, aber es meldet sich bestimmt einer der Kollegen!

Gruß,

Lordac
 
Besten Dank, dann bin ich gespannt, ob hier wer etwas zum B650 Mainboard sagen kann, bzw. es selbst nutzt und dazu Erfahrungen preisgeben kann. :)
 
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