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Neue CAD Workstation

shizo83

Kabelverknoter(in)
Hallo Leute

Ich setze mich derzeit mit der Frage auseinander, ob es Sinn macht, eine CAD (Solid Works) Workstation selber zu bauen oder eine standardisierte HP Workstation zu kaufen.
für die Entscheidung lasse ich
HP Z420 Intel Xeon E5-1620v2, 8GB, SSD mit einer
gegen
MSI X99s, Intel 5930K, Samsung Evo 240GB, 16GB Crucial 2400MHz, mit ner Nvidia GTX 980
antreten.
Von den technischen Specs sind die Einzelteile doch um einiges performanter?
und soweit ich sehe, spricht SolidWorks eh nur die CPU richtig an.

Wie seht ihr das?

Bitte zusätzliches Zeug weglassen (Cardreader, Carepack etc. ^^).
 
Wenn du das Ding selbst baust ist es für den gleichen Preis immer sehr viel schneller als eine Fertig-WS von HP.
Der Nachteil ist, dass du je nach Modell bei HP natürlich einen entsprechenden Service mitkaufst den deine Einzelkomponentenmaschine nicht hat. Ob man das aber benötigt sei dahingestellt, für die meisten Privatanwender dürfte es nicht nötig sein, etwa eine Austauschgarantie eines defekten Teiles innerhalb 24h zu erwerben (nur als Beispiel).

Wenn du also nicht auf beispielsweise maximale/garantierte Systemverfügbarkeit angewiesen bist bist du mit einem "normalen" selbstgebauten PC besser dran.

Aber ein Hinweis am Rande: Der 5930K ist völlig sinnfrei für dein Vorhaben, entweder den 5820K (ist quasi genauso schnell wie der 5930K für 200€ weniger wenn du kein SLI benutzt) oder den 5960X wählen.
Wenn deine Software nur die CPU benutzt ist natürlich auch eine GTX980 rausgeworfenes Geld, da kannste auch ne 20€-Karte einbauen.
 
stimmt, den (t)ollen 5920K hab ich einfach noch zu wenig auf dem Schirm.

Ja eben Garantie juckt nicht (HP CarePack).
Aber auch da muss man ja sagen, kauft man mehrere Geräte, kann man mit dem gesparten Geld noch alle Einzelteile oder ein ganzes Ersatzgerät kaufen und man hat es dann in 15-60 min ausgetauscht und trotzdem noch gespart (jaa ich bin ein Gegner von HP) - << lassen wir das so stehen :).

Auch wenn ich es nicht wahrnehmen konnte (konnte nur kurz mit GPUz einen Test beim Rendering machen), ne 980er GTX würde soweit ich sehe alle Bereiche einer Quadro 4000 (damit wir im selben Preissegment bleiben) schlagen? Denke die Punkte sind ja Speicherbandbreite, VRam/GPU Takt?

Danke dir schon mal fürs Feedback
 
ne 980er GTX würde soweit ich sehe alle Bereiche einer Quadro 4000 (damit wir im selben Preissegment bleiben) schlagen? Denke die Punkte sind ja Speicherbandbreite, VRam/GPU Takt?

Oha, Vorsicht!

Das kommt ganz darauf an was die Karte denn berechnen soll. Die Consumer-Karten sind bei der DP-Performance (also doppelte Fließkommagenauigkeit was bei Anwendungen außerhalb von Spielen üblicherweise verwendet wird) stark (künstlich) gedrosselt auf Werte von ein Achtel oder ein Sechzehntel der möglichen Performance - sonst würde ja kaum jemand die teuren Profikarten kaufen... ;-)

Eine GTX980 erreicht 144 GFlop/s DP, eine vergleichsweise uralte (aber eben ungedrosselte) Quadro4000 ganze 245 GFlop/s.
Eine neuere Titan Black (die ebenfalls ungedrosselt ist im Gegensatz zur auf 210 GFlop/s gedrossleten, sonst baugleichen GTX780Ti) kommt auf ca. 1700 GFlop/s DP.
 
seh scho, muss mich da noch ein ganzes Stück mehr einlesen. Vor allem muss ich noch herausfinden, was Solidworks bei den einzelnen Aufgaben tatsächlich anspricht.

Danke dir für den Input, werde mich in diese Richtung einlesen / recherchieren gehen. :hail:
 
Gern geschehen, viel Spaß ;-)

Die reinen theoretischen Rechenleistungen (die nicht zwangsweise entscheidend für die Performance in der Praxis sind...) kann man recht schnell bei Wiki finden, da sind immer alle Generationen in großen Tabellen aufgeführt/verglichen.

Wie gesagt man muss zuerst rausfinden was die Software genau anspricht und braucht bzw. welchen Workload man denn nun genau hat und kann danach auswählen ob mans rein auf der CPU rödelt, eine SP-Performancekarte reicht oder man doch zu einer sauteuren Profikarte greifen muss.
 
1. Achte auf Zertifizierte Grafikkarten Treiber:
http://www.solidworks.de/sw/support/videocardtesting.html

2. Setz ECC Ram ein, anstelle von normalen Ram. Eine Workstation soll Stabil sein. Das ist keine Gaming Kiste wo es nicht schlimm ist wenn mal ein paar bits verloren gehen.
Mit sehr viel Pech verlierst du eine oder zwei Stunden ungespeicherte Arbeit.

3. RAID ist ein Muss.

4. Backup System nicht vergessen.
 
Zertifizierte Grafikkarte bzw. Treiber sind bei derartigen Anwendungen in der Tat hilfreich. Ein RAID macht hingegen nur Sinn, wenn 24/7 Verfügbarkeit gefordert ist (mal von RAID 0 abgesehen), sollte also mal eine Platte ausfallen und das System trotzdem weiterlaufen. Für alles andere braucht man (nur) Backups. Von HP würde ich im Privatumfeld eh abraten, da die mittlerweile nur 2(?) Jahre kostenlosen Support einräumen (für BIOS Updates etc.). Danach braucht man einen Supportvertrag.
 
Werde eure Hinweise berücksichtigen und mich wie schon erwähnt in das ganze besser einlesen müssen.

Danke nochmals an alle.
 
Backup ist schoen und gut,
aber wer macht es jeden Tag?

Wenn man zum Freitag hin ein Backup macht, kann einem ein Raid bis zu 5 Tagen Arbeit retten (5 tage Woche).
In diesem Berreich sind 2 Stunde Arbeit Teurer als eine zweite Festplatte.
 
Backup ist schoen und gut,
aber wer macht es jeden Tag?

Wenn man zum Freitag hin ein Backup macht, kann einem ein Raid bis zu 5 Tagen Arbeit retten (5 tage Woche).
In diesem Berreich sind 2 Stunde Arbeit Teurer als eine zweite Festplatte.
Wenn es wirklich wichtige Daten sind, fahre ich jeden Tag ein Backup, beispielsweise wird der Code meiner Projekte täglich gesichert. Ein RAID schützt einzig und allein vor einem Ausfall der Platte(n), gegen Viren oder versehentliches Löschen ist auch ein RAID machtlos. Es geht mir gar nicht um die Kosten, sondern die Aussage, es muss unbedingt ein RAID sein. Wie gesagt, wenn die Kiste dauerhaft verfügbar sein muss, was eher auf Server als auf Workstations zutrifft, sieht das wieder anders aus. Bei einer klassischen WS würde ich das Geld lieber in eine Backup-Lösung investieren.
 
Wenn es wirklich wichtige Daten sind, fahre ich jeden Tag ein Backup, beispielsweise wird der Code meiner Projekte täglich gesichert. Ein RAID schützt einzig und allein vor einem Ausfall der Platte(n), gegen Viren oder versehentliches Löschen ist auch ein RAID machtlos. Es geht mir gar nicht um die Kosten, sondern die Aussage, es muss unbedingt ein RAID sein. Wie gesagt, wenn die Kiste dauerhaft verfügbar sein muss, was eher auf Server als auf Workstations zutrifft, sieht das wieder anders aus. Bei einer klassischen WS würde ich das Geld lieber in eine Backup-Lösung investieren.

Wenn du jeden Tag ein Backup machst. Sind das immernoch bis zu 7 Stunden Arbeit die bei einem Plattenausfall verloren gehen. Bei einem Bruttolohn von 40 euro / Stunde sind das immerhin 280 Euro.

Natuerlich schuetzt ein Raid nicht vor Viren, versehentlichem loeschen usw. Allerdings wer zum Teufel hat eine Produktive CAD Workstation am Internet, ausser Sony .... :ugly:

3 Platten im Raid 1, oder 4 Platten im Raid6 sollten schon sein.
 
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