Neue Bundesregierung 2025

Ganz ehrlich, wer durch die Theorieprüfung fliegt hat es nicht anders verdient. Ich habe 2014 die Theorieprüfung für Motorrad und Auto zusammen abgelegt, also einen deutlichen größeren Fragenkatalog gehabt, und das war erschreckend simpel. Ich habe einen Tag vorher alles per Bulimielernen reingeprügelt und dann zur Prüfung ausgekotzt. Ob das jetzt sinnvoll ist steht auf einem anderen Papier, aber schwer ist das nicht und wer da durchfällt war einfach zu faul. Ausnahme sind natürlich die üblichen Fälle mit Lernschwäche, Prüfungsangst usw. Die hätten aber auch mit weniger Fragen Probleme.

Die praktische Prüfung ist da ein anderes Thema. Ich kann mir schon vorstellen dass die Prüfer da teilweise ihre Machtposition ausnutzen.

Aber in meinen Augen fangen die Probleme ja schon damit an dass Führerscheine mit Freiheit und Mobilität gleich gesetzt werden. Man könnte ja auch was für den Nahverkehr machen, aber nein, das ist zu teuer.
 
Ab und an habe ich den Eindruck das sobald die derzeitige Generation etwas nicht (mehr) kann es sofort Überforderung ist. Dem kann ich auch aus beruflicher Erfahrung nicht vollumfänglich zustimmen.
Naja, das Leben ist heutzutage schon stressiger und schnelllebiger geworden als früher. Darüber gibt es viele empirische Studien.
Und die Anzahl der psychischen Erkrankungen hat bei Kindern - und Jugendlichen stark zugenommen.
Als die Coronakrise war wurde mal stellenweise über Entschleunigung geredet.
Aber jetzt macht man eigentlich genauso weiter wie vorher. Oder noch schlimmer: es wird noch mehr Leistung erwartet! Wenn man sich mal Merz & Co so anhört.
Die Kinder zu hätscheln und vertätscheln ist genauso falsch. Aber es wird in fast allen Bereichen nur Leistung erwartet.
Irgendwo hatte ich mal vor einiger Zeit gelesen, dass auf einen Landmenschen im frühen 19. Jahrhundert, in seinem ganzen Leben weniger Umweltreize eingeprasselt sind als auf einen Stadtmenschen der heutigen Zeit an einen Tag.

Ganz ehrlich, wer durch die Theorieprüfung fliegt hat es nicht anders verdient. Ich habe 2014 die Theorieprüfung für Motorrad und Auto zusammen abgelegt, also einen deutlichen größeren Fragenkatalog gehabt, und das war erschreckend simpel. Ich habe einen Tag vorher alles per Bulimielernen reingeprügelt und dann zur Prüfung ausgekotzt. Ob das jetzt sinnvoll ist steht auf einem anderen Papier, aber schwer ist das nicht und wer da durchfällt war einfach zu faul. Ausnahme sind natürlich die üblichen Fälle mit Lernschwäche, Prüfungsangst usw. Die hätten aber auch mit weniger Fragen Probleme.
Du darfst nicht nur von dir auf andere schließen nur weil es bei dir gut geklappt hat. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Anzahl der Fragen die man lernen muss und Erfolgsquote der theoretischen Prüfung.
 
Man könnte ja auch was für den Nahverkehr machen, aber nein, das ist zu teuer.
Vermeintlich aber nicht wirklich. Ein Automobil kosten ja durchaus wesentlich mehr als das D-Ticket und eventuell auch mal eine Fahrt mit dem ICE bzw ab und an auch mal ein Taxi. So weit rechnet sich das aber kaum einer aus. Es erscheint halt günstiger ein Fahrzeug 23 Stunden am Tag ungenutzt vor der Tür stehen zu haben.
Die Alternative auf Car Sharing zurück zu greifen, und dafür wird entsprechender Führerschein benötigt, nutzen nicht wirklich viele und die es nutzen nutzen eben auch aus angesprochenen Gründen den ÖPNV.
 
Früher kostete die Kugel Eis auch noch 30 Pfennige. Daher die Frage wie das eigentlich Inflationsbereinigt aussieht.
Ich würde da anders rangehen, nämlich der Vergleich, wie lange braucht man, um den Führerschein zu verdienen!

1988/1989
Mein Führerschein hat alles in allem 1300DM gekostet, alle Sonderfahrten, eine Doppelstunde extra, Theorie und alle Gebühren.
Verdienen konnte man damals als Schüler 10-12DM die Stunde. Das heisst einemal Sommerferien Jobben hätten gereicht, mit Abzügen.
Das dürfte heute eher absolut unmöglich sein, selbst wenn ich 20€ die Stunde veranschlage, geht sich das mit Abzügen eher nicht aus.
 
Du darfst nicht nur von dir auf andere schließen nur weil es bei dir gut geklappt hat. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Anzahl der Fragen die man lernen muss und Erfolgsquote der theoretischen Prüfung.
Ich meine ausschließlich die Theorieorüfung. Das ist zu 100% Stumpfes Auswendiglernen. Entweder du lernst dafür und besteht oder du hast halt nicht gelernt. Die Theorieprüfung ist nun wirklich keine Wissenschaft. Da lasse ich für einen vollständig gesunden Menschen ohne irgendwelche Einschränkungen keine Ausreden gelten.
 
Ich meine ausschließlich die Theorieorüfung. Das ist zu 100% Stumpfes Auswendiglernen. Entweder du lernst dafür und besteht oder du hast halt nicht gelernt. Die Theorieprüfung ist nun wirklich keine Wissenschaft. Da lasse ich für einen vollständig gesunden Menschen ohne irgendwelche Einschränkungen keine Ausreden gelten.
Ob du das gelten lässt oder nicht ist uninteressant. Viele Fragen sind überflüssig. Und zum Glück wird das geändert!
 
Vermeintlich aber nicht wirklich. Ein Automobil kosten ja durchaus wesentlich mehr als das D-Ticket und eventuell auch mal eine Fahrt mit dem ICE bzw ab und an auch mal ein Taxi. So weit rechnet sich das aber kaum einer aus. Es erscheint halt günstiger ein Fahrzeug 23 Stunden am Tag ungenutzt vor der Tür stehen zu haben.
Die Alternative auf Car Sharing zurück zu greifen, und dafür wird entsprechender Führerschein benötigt, nutzen nicht wirklich viele und die es nutzen nutzen eben auch aus angesprochenen Gründen den ÖPNV.
Das ist sehr sehr individuell und kommt auch absolut auf den Rechenweg an! Autofahren ist schon teuer, aber Taxi und ICE fahren ohne Planung ist mehr als Apotheke!

Frage:
Gibt es heute für Führerscheinneulinge noch die Möglichkeit der Zweitversicherung über die Eltern?

Ein Auto kann auch durchaus einigermaßen erschwinglich sein!
Meine alte A-Klasse 180CDI

300€ Steuern im Jahr
450€ Versicherung im Jahr

750€ / 12 = 62,20€
Eine Tankfüllng im Moment ~ 100€ = ~ 800km

Zumindestens für mich ist es möglich für 100€ im Monat ein Auto vor der Tür zu haben und damit ~ 300km zu fahren.
Verschleiss und Reperatur kommt natülrlich extra, aber auch hier kann man theoretisch sehr sehr viel selber machen.
Mit einem sparsammen Benziner ginge da noch mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Kostentreiber sind in vielen Fällen die Fahrschulen selber.
Sorry das ich das so hart ausdrücke....aber der Bogen wurde halt überspannt.
Viele Fahrschulen gehen auf "Dummenfang" und das auch ziemlich dreist.
Wer da als Eltern/Verwandschaft ö.ä. nicht mit hinschaut wird halt abgezockt.

Wir haben es gerade noch mitbekommen und dem Fahrlehrer die Pistole auf die Brust gesetzt....und schon kostete der Führerschein der inkl. Prüfungen 2700€ und nicht knapp 4000€.
Erklärung:
Die "Verarsche" funktioniert ziemlich einfach.
Die Fahrlehrer rechnen einfach "Übungsstunden" ab, und keine Pflichtstunden.
Und ich rede nicht von 2 Übungsstunden um sich an das Fahrzeug zu gewöhnen und "anfahren" zu üben, sondern von mehr als 20 Stunden --> von den nicht eine Stunde eine Pflichtstunde wäre.
Bei uns wurden 11 Stunden zum Anfang abgerechnet. In den 11 Stunden ist sie aber Überland, Nachts UND Autobahn gefahren. Also nix "Übung" sondern Pflicht.
Nach unserem Gespräch wurden von den 11 Stunden, 9 Stunden in Pflicht umgewandelt.
Den Fahrlehrer hab ich gefragt ob er das immer so macht und wie viele Stunden ein Durchnittschüler in der Praxis bei ihm nimmt --> ".....ca. 40-45 Stunden....":stupid:
Dem hab ich einen Vogel gezeigt.
Am Ende hat unsere Tochter alles beim ersten mal bestanden, mühelos und für über 1500€ weniger.
 
Das ist sehr sehr individuell und kommt auch absolut auf den Rechenweg an! Autofahren ist schon teuer, aber Taxi und ICE fahren ohne Planung ist mehr als Apotheke!

Frage:
Gibt es heute für Führerscheinneulinge noch die Möglichkeit der Zweitversicherung über die Eltern?

Ein Auto kann auch durchaus einigermaßen erschwinglich sein!
Meine alte A-Klasse 180CDI

300€ Steuern im Jahr
450€ Versicherung im Jahr

750€ / 12 = 62,20€
Eine Tankfüllng im Moment ~ 100€ = ~ 800km

Zumindestens für mich ist es möglich für 100€ im Monat ein Auto vor der Tür zu haben und damit ~ 300km zu fahren.
Verschleiss und Reperatur kommt natülrlich extra, aber auch hier kann man theoretisch sehr sehr viel selber machen.
Mit einem sparsammen Benziner ginge da noch mehr.
Ja soweit gut und richtig. Nun schreibe noch einen günstigen Gebrauchten ab. Ein Fahrzeug möchte ja angeschafft bzw das Geld für den nächsten Kauf zurück gelegt werden. Da bin ich mit meinem sparsamen Smart Anschaffungspreis 10000 € auf fünf Jahre bei einer anderen monatlichen Belastung.
Was man noch selber machen kann hält sich mittlerweile doch arg in Grenzen.
Btw ich bleibe dabei ein Auto war und ist teuer im Vergleich.
 
Was man noch selber machen kann hält sich mittlerweile doch arg in Grenzen.
Da hat sich die letzten 15 Jahre wirklich viel geändert, da gebe ich dir völlig recht!
Ich/Wir unsere Generation konnte noch "Saisonautos" 1 x Tüv mit Glück auch mehr für ~1000DM/€ oder weniger fahren, wenn man Eigenleistung reingesteckt hat, das ist mittlerweile fast unmöglich.

Nur 2 Beispiele:
2003 habe wir einen Golf III für 1500€ geschossen, weil der Besitzer keine Ahnung hatte und sein Auto loswerden wollte.
Kaputt war die "Zündanlage". Neuen Zündverteiler gekauft plus Kabel, 4 neue Reifen und schon war der TüV fertig, alles in allem mit Kaufpreis 2000€. Das Auto ist noch mind. 6 Jahre gefahren von denen ich weiss.

Bei meinem Alfa 145 (mein erster Neuwagen) ist bei 140000km und 6 Jahre alt, der Zahnriemen "gerissen", Gott sei Dank beim rückwärts ausparken aus der Garage. Kostenvoranschlag der Werkstatt 3000-3500€.
Schlussendlich mit Hilfe und Connections, hat es 700€ Ersatzteile gekostest, 16 neue Ventile, 16 neue Hydros, Zylinderkopfdichtung, Ventilschaftdichtung, Zahnriemen und Spannrollen. Für 50€ hat mir ein Motorebauer als Hilfe die Ventile eingeschlffen und den Kopf abgezogen. Zusammengebaut habe ich den mit professioneller (KFZ Meister) selber. Mit der Essenseinladung an den KFZ Meister bin ich schlussendlich mit 800€ "davongekommen".
Ach ja er hat nochmal 140000 km gehalten, dann habe ich die Abwrackprämie mitgenommen.
Gelaufen und TüV hatte er trotzdem noch.
 
Unter anderem deswegen, ist die CDU mitschuldig und m.E. unwählbar:


Persönliche Interessen stehen vor dem Wohl aller. Der Preis ist das Vertrauen in die Demokratie und am Ende die Demokratie selbst.

Heute sind die Kosten 3 bis 4 mal so hoch.
Meine Frau hat 2024 den Führerschein gemacht und keine 3000 bis 4000€ bezahlt. Eher 2k. Nur Pflichtstunden und nicht durchgefallen.
Ich weiß gar nicht mehr was ich 2004 bezahlt habe, aber es waren nicht nur 1000€. 1300 vielleicht? Keine Ahnung mehr, ist schon zu lange her.
Ich habe meinen damaligen Fahrschullehrer mal angefragt was Motorrad kosten würde und er meinte auch, dass es ca. 2k wären.

In den Großstädten ist es sicherlich noch einiges teurer. Da sollte man sich vielleicht ein paar Angebote aus dem Umland einholen. Aber wie die Leute auf 4k kommen ist mir unklar.

300€ Steuern im Jahr
450€ Versicherung im Jahr
80€ Tüv/Jahr
Wartung/Service/Ölwechsel
Wertverlust bzw. Kaufpreis
Evtl. Stellplatz
Verschleiß
mache haben noch eine ADAC Mitgliedschaft
Vielleicht ne Verkehrsrechtsschutz
Versicherungen werden aktuell auch jährlich teurer

Da werden aus 60€/Monat schnell realistische 150 bis 300€/Monat und da ist noch kein Tropfen Sprit getankt und keine teure Reparatur dabei.

Kommt natürlich immer aufs Auto an und auf die eigenen Fähigkeiten aber 60€/Monat sind etwas zu schön gerechnet.
 
Ein Auto kann auch durchaus einigermaßen erschwinglich sein!
Meine alte A-Klasse 180CDI

300€ Steuern im Jahr
450€ Versicherung im Jahr

750€ / 12 = 62,20€
Eine Tankfüllng im Moment ~ 100€ = ~ 800km
Der Wagen kostet bei 100.000 KM auf der Uhr so um die 4T€ bei fast 20 Jahren seit Erstzulassung. Lasse den Wagen, wenn man ihn heute kauft, noch 5-7 Jahre laufen. Dann sind das pro Jahr im besten Falle 570 €. Also bummelige 48 € / Monat. Dazu kommt dann noch all das, was @TrueRomance noch schrieb. Ich würde auch eher so 150-200 € / Monat mit der ollen Karre (inkl. Anschaffung) rechnen.
 
Unter anderem deswegen, ist die CDU mitschuldig und m.E. unwählbar:
Halt Unionler mit Schwerst- und Akkordarbeitzulage wie sie leiben und leben. Vor den Karren der großen Digitalkonzerne lässt man sich da auch gerne spannen, um z.B. die Bestimmungen für den Betrieb von Rechenzentren zu lockern.
 
Der Wagen kostet bei 100.000 KM auf der Uhr so um die 4T€ bei fast 20 Jahren seit Erstzulassung. Lasse den Wagen, wenn man ihn heute kauft, noch 5-7 Jahre laufen. Dann sind das pro Jahr im besten Falle 570 €. Also bummelige 48 € / Monat. Dazu kommt dann noch all das, was @TrueRomance noch schrieb. Ich würde auch eher so 150-200 € / Monat mit der ollen Karre (inkl. Anschaffung) rechnen.
Wagen ist von 2005 und hat 180000km und kostete 2017 3000€ mit 150000km auf der Uhr, wurde mir aber geschenkt.
Der Wagen hatte nie einen Wertverlust, denn mit 2 Jahren Tüv, und seinem Pflegezustand würde ich immer noch 3000€ bekommen, wenn ich mich anstrenge.

Wie lange das Auto läuft, hängt in dem Alte sehr stark am Fahrer und Pflegezustand ab, aber selbst ohne Tüv erzielt er als reiner Ersatzspender ~500-800€, da nichts durchgerostet ist, als Garagenwagen.

Ich finde das immer lustig, wenn andere Leute versuchen, deine eignen Zahlen umzuschreiben, damit sie ihnen in den Kram passen.
 
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