Irgendwie haben wir den gesunden zivilisierten Pfad verlassen. Jedem Land und jedem Menschen ist klar, dass die Familie der Anfangskeim einer Gesellschaft ist. Die Geburtenrate liegt in Europa bei 1,5. So kann kein Sozialsystem finanziert werden. So kann auch keine Gesellschaft überleben.
Menschen bekommen weniger Kinder, weil Wohnraum teuer ist, Arbeitsleben unsicher und Vereinbarkeit von Beruf und Familie schlecht organisiert. Das ist kein moralisches Versagen, sondern ein politisches und wirtschaftliches Problem. Wer wirklich das Sozialsystem retten will, muss dafür sorgen, dass Kinderkriegen nicht zum Armutsrisiko wird.
Stattdessen muten wir Migranten, aus teils islamisch sehr konservativen Ländern, eine Integration in einem westlichen Land zu, welches unterschiedlicher in seiner Kultur nicht sein kann.
„Kulturelle Unterschiede machen Integration nicht automatisch unmöglich. Menschen aus konservativen Ländern können sich genauso integrieren wie andere, wenn sie die Chance bekommen: Sprache lernen, arbeiten, Teilhabe. Es gibt viele Beispiele, wo das funktioniert hat. Wer pauschal behauptet, westliche und islamische Kultur seien ‚unvereinbar‘, ignoriert die Realität und reduziert komplexe Prozesse auf Vorurteile. Das eigentliche Problem liegt nicht in den Menschen, sondern darin, ob Politik klare Regeln setzt und echte Perspektiven schafft.“
Ich vermisse bei der gesamten Einwanderungspolitik ein sozio/kulturelles wissenschaftlich Fundament. Was bedeutet es, wenn ein traditioneller und zutiefst islamischer Afghane sich in Deutschland integrieren soll? Jetzt muss ich kein Wissenschaftler sein, um mir auszumalen, dass dies sehr schwer wird. Da reicht ein wenig Empathie. Für mich war seit 2015 klar, dass die Zuwanderung nicht funktioniert. Die politische Stimmung war aber so, dass dies als Rechtsextremismus verunglimpft wurde (allg. Nazikeule).
Es stimmt nicht, dass Zuwanderung pauschal scheitert. Viele Menschen haben sich erfolgreich integriert Sprache gelernt, studiert usw. Trotzdem werden manche wieder ausgewiesen oder verlassen Europa, weil sie in Europa keine dauerhafte Perspektive sehen. Das ist kein Beweis für gescheiterte Integration sondern für eine Politik, die Talente verliert und selbst gut integrierte Menschen nicht halten kann. Es ist Unsinn, Integration pauschal an Herkunft oder Religion festzumachen. Ob jemand aus Afghanistan, Polen oder Vietnam kommt, sagt nichts darüber aus, ob er sich integrieren kann. Entscheidend sind Sprache, Bildung und Arbeit, und genau da gibt es viele Beispiele für erfolgreiche Integration. Wer behauptet, das sei ‚unmöglich‘, macht aus Vorurteilen eine angebliche Wissenschaft.“
Ich verstehe nicht warum wir nicht einfach mehr eigene Kinder bekommen haben? Wieso wir nicht die traditionelle Familie gefördert haben?
„Ja warum wohl? Weil Politik und Arbeitswelt es so schwer machen, Kinder zu bekommen. Wer heute Familie gründet, zahlt den Preis mit Karriere, Einkommen und Wohnkosten. Kein Wunder, dass viele sagen: lieber kein Kind als das Leben ruinieren.“
Erschwerend kommt hinzu, dass Randgruppen mit ihren sexuellen Identitäten den Diskurs bestimmen und anderen aufzwingen. Die Medien sind voll davon obwohl es nur eine Minderheit ist. Auf einmal galten traditionelle Familien als spießig und langweilig.
Minderheiten zwingen den diskurs nicht auf sondern sie fordern die gleichen Rechte. Die traditionelle Familie ist weiterhin die Mehrheit, niemand verbietet sie. Wer behauptet, Vielfalt mache Familien spießig, hat eher ein Problem mit Toleranz als mit Realität.“
Wir hätten in Europa nur das machen sollen, was Menschen seit jeher machen. Familien gründen, Kinder bekommen und die eigene Kultur bewahren. Das haben auch unsere Vorfahren gemacht, und deswegen leben wir "noch" einigermaßen im Wohlstand. Das wird sich aber bald ändern.
Wenn das die Lösung ist dann lass die Hose runter und reise mit deinem Zipfel einmal um die Welt, vielleicht rettest du so die europäische Demografie. (Ironie off)
Warum es scheitert:
- Hohe Wohnkosten → egal ob Seoul, Berlin oder New York: Familiengründung wird durch teuren Wohnraum erschwert.
- Bildungsdruck → in Ostasien extrem sichtbar (Nachhilfe, Leistungsdruck), aber auch in Europa und Nordamerika spürbar.
- Unsichere Arbeitsbedingungen & lange Arbeitszeiten → prekäre Jobs, befristete Verträge, fehlende Work-Life-Balance machen Kinderkriegen riskant.
- Schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf → unzureichende Kinderbetreuung, starre Arbeitsmodelle, fehlende Flexibilität.
- Gesellschaftliche Erwartungen → hohe Kosten für Erziehung, Statusdenken, Karriereorientierung.
Niedrigste Geburtenraten (Kinder pro Frau):
Macau: 0,68, Hongkong: 0,73, Südkorea: 0,73, Taiwan: 0,75, Italien: 1,2
Spanien: 1,3, Deutschland: 1,4, Japan: 1,4, USA 1,6