Ich hätte mir auch mehr gewünscht. Aber immer noch besser als gar keine Erhöhung!Das ist doch keine Zwischenlösung. Das ist die Endlösung der Sozen in Richtung Einstelligkeit.
Erhöhung war zu erwarten. Aber ich verspreche doch nichts, auf das ich keinen Einfluss haben.Ich hätte mir auch mehr gewünscht. Aber immer noch besser als gar keine Erhöhung!
Ist doch von Anfang an klar gewesen, dass sie sich nach der Empfehlung der Mindestlohn-Kommission orientieren.Erhöhung war zu erwarten. Aber ich verspreche doch nichts, auf das ich keinen Einfluss haben.
Die Union bricht ständig, aber nach den letzten Umfragen stört es keinen Unionswähler.
Die Sozen sind aber anfälliger, eben weil es mit Grünen und Linke Alternativen gibt.
Und ich hätte die Kommission abgeschabt und den Mindestlohn politisch festgelegt und wenn die Union gemeckert hätte, hätte ich mit Koalitionsende gedroht.Ist doch von Anfang an klar gewesen, dass sie sich nach der Empfehlung der Mindestlohn-Kommission orientieren.
Die Zahlen (Arbeitsstunden pro Kopf und Jahr) stimmen nicht, weil Leute in Teilzeit arbeiten. Das ist tatsächlich ihre Erklärung und sie haben sogar einen Experten, der das bestätigt!

Hier hast du aktuelle Zahlen, sie weichen deutlich von deinen ab:Rechnen, also 7. Klasse Niveau Dreisatz, ist nicht so deins?
Ich helfe.
41 Mio Menschen (so viele Berufstätige wie noch nie) erbringen 61 Mrd. (so viele wie noch nie) Arbeitsstunden. Also 61 Mrd / 41 Mio = ~ 1.500 Stunden pro Person, WENN dieses alles Vollzeitkräfte sind!
Wir haben in Deutschland eine Teilzeitquote von rund 30 %. Das heißt, es arbeiten 70 % etwa 40 h die Woche und 30 % im Schnitt so um die 30h.
29 Mio (70%) in Vollzeit arbeiten 40h die Woche und das 46 Wochen im Jahr. Das sind 40h x 46 Wochen = 1.840 h / Jahr pro Vollzeitkraft. Jedes Jahr machen Deutsche Arbeitnehmer in etwa 1 Mrd. Überstunden. In Teilzeit vermutlich eher nicht so, als teile ich die durch 29 Mio und komme auf 35 Stunden / Jahr pro Vollzeitstelle.
Fazit: Es arbeiten die Leute in Vollzeit ganz grob gesagt also fast 1.900 h / Jahr. Wo landet man dann in der Liste? Nicht ganz hinten, sondern auf Platz 5 (!) neben Süd-Korea.
12 Mio (30%) Teilzeitkräfte sind im Schnitt mit 30 Stunden / Woche dabei. Da entsprechend weniger Urlaubstage zusammenkommen, muss man mit 48 Wochen rechnen. Also 30 Stunden je Woche * 48 Wochen = 1.440 Stunden / Jahr.
Bei den Teilzeitkräften sind 48 % aller berufstätigen Frauen zu finden. Bei den Vollzeitstellen sind es 88 % aller berufstätigen Männer.
Wenn nun ein Merz kommt und sagt, dass mehr gearbeitet werden muss, dann bedeutet das für den überwältigenden Großteil der Männer, dass sie deutlich mehr als 40h die Woche arbeiten sollen!
Bei den Frauen bedeutet es, dass man sich um die Bedürfnisse von Kindern, dem Haushalt und ggf. anderen Familienangehörigen, denn deswegen arbeiten so viele Frauen in Teilzeit, anders kümmern müsste. Aber da versagt der Staat ja regelmäßig.
Ich weiß ja nicht, wie du so tickst, aber ich sehe da nicht so wirklich das Potenzial für mehr. Aber da du ja die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben scheinst, kannst du mich bestimmt erhellen, ja?![]()
Die Zahlen habe ich der Statistik entnommen, aus der die CDU zitiert. Mit 61 Mrd geleisteter Stunden ist das ja Deckungsgleich mit deinem Link. Was sich verändert hat, ist das Verhältnis Vollzeit zu Teilzeit. Ich hatte Zahlen mit 30 %, dein IAB Link sagt 40 %.Hier hast du aktuelle Zahlen, sie weichen deutlich von deinen ab:
Ergebnisse der IAB-Arbeitszeitrechnung für das Jahr 2024: Erstmals seit Corona sinkt das Arbeitsvolumen - IAB - Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
Nachdem das Arbeitsvolumen der Erwerbstätigen seit 2020 kontinuierlich gestiegen ist, geht es 2024 erstmals seit Corona um 0,1 Prozent auf 61,37 Milliarden Stunden zurück. Dies ergibt sich aus der am Dienstag veröffentlichten Arbeitszeitrechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und...iab.de
Monitor meint, sie seien falsch, weil es die Teilzeit gibt. Und das ist Desinformation. Wenn 39 % Teilzeitbeschäftigte sind, sehe ich sehr viel Potential für mehr Arbeit. Aber nur theoretisch. Unternehmen heuern nur so viele Kräfte an, wie sie brauchen. Auf der anderen Seite besteht aber auch ein Mangel an Kräften. Die Lösung wäre also, die Teilzeitstellen in Vollzeitstellen umzuwandeln und die freigewordenen Kräfte jenen Betrieben zuzuführen, die unter einem Mangel leiden.
Da wäre ich mir nicht so sicher, das Thema hatten wir schon und da hatte ich ja auch bereits von einer Studie eines Soziologen berichtet aus der hervorging, dass ein größerer Teil das freiwillig macht und nicht weil es nicht anders geht oder sein muss und daran auch nichts ändern möchte. Ich beharre nicht darauf, dass das wissenschaftlich 100%ig fundiert ist aber es wäre zumindestens deckungsgleich, hier in Berlin, mit so vielen Menschen, die ich kenne, mich eingeschlossen, die hier in Teilzeit arbeiten.Du setzt voraus, dass man Teilzeit macht, weil man es toll findet? Mag vielleicht bei einigen Stimmen, doch bei der Mehrzahl der Leute ist das nicht so.
Wie kommst du darauf? Die machen Teilzeit, weil es sonst nichts gibt. Wie man sieht, greift das immer weiter um sich.Die Zahlen habe ich der Statistik entnommen, aus der die CDU zitiert. Mit 61 Mrd geleisteter Stunden ist das ja Deckungsgleich mit deinem Link. Was sich verändert hat, ist das Verhältnis Vollzeit zu Teilzeit. Ich hatte Zahlen mit 30 %, dein IAB Link sagt 40 %.
Du setzt voraus, dass man Teilzeit macht, weil man es toll findet? Mag vielleicht bei einigen Stimmen, doch bei der Mehrzahl der Leute ist das nicht so. Da spielen Faktoren wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine zentrale Rolle. Der Anteil der Frauen im Beruf hat sich im Laufe der Jahre deutliche vergrößert und in der Folge auch der Anteil der Teilzeit. Du kannst daraus nicht mit einem Fingerschnippen Vollzeitstellen machen, weil diese Stellen dann schlicht nicht besetzt würden.
Äh, nein?Die machen Teilzeit, weil es sonst nichts gibt.
Eine, eines.von einer Studie eines Soziologen

Äh, nein?
Nehmen wir mal die Abteilung meiner Frau als Beispiel. Chefin, zwei Kolleg*innen und sie sind Vollzeitkräfte, 3 weitere Frauen mit Kindern und eine mit pflegebedürftigem Elternteil machen Teilzeit zwischen 25 und 30 Wochenstunden. Ein Mann mit körperlichen Einschränkungen macht ebenfalls Teilzeit. Jeder von den Teilzeitlern könnte sofort auf Vollzeit hochgehen. Das ist jetzt ÖD im oberen Dienstsegment.
Anderes Beispiel, Gastrobereich. Ein Freund hätte Platz für jede Menge Vollzeitkräfte. Männer gibt es da kaum bis gar nicht. Also schaffen da fast nur. Die haben aber fast alle Kinder und können in der Folge nur Teilzeit machen, weil Mann der Vollzeitarbeiter ist.
Anderer Kollege aus der Bauwirtschaft. Gleiches Spiel. Platz für jede Menge Vollzeitkräfte. Frauen machen Teilzeit, weil wegen Kindern.
Mein Steuerberater, wo die Tochter mit in der Kanzlei ist. Grad erst heute wieder mit ihr gesprochen. Sie hat vier Kinder, muss sich drum kümmern, weil der Mann Vollzeit arbeitet. Arbeitet Teilzeit.
Es ist überall das gleiche Bild. Sehr viele Frauen, sofern sie die Bälger nicht irgendwohin 10h abgeben können, was so gut wie gar nicht geht, arbeiten in Teilzeit. Und das zieht den Schnitt der Arbeitsstunden pro Kopf, wie ihn die CDU/CSU ins Feld führt, runter. Deswegen auch meine Rückwärtsrechnung mit den durchschnittlichen Stunden pro Woche und der daraus folgenden Jahresstundenanzahl und wie diese den Gesamtschnitt beeinflusst.
Es bleibt bei meiner Aussage: Wenn Merz und Konsorten meint, es müsse wieder mehr (??? - Es ist noch nie so viel gearbeitet worden) gearbeitet werden, dann bedeutet das für die allermeisten Männer wieder deutlich mehr als 40h die Woche zu malochen. Mit 20 sagt man vielleicht noch okay. Mit 30/40 und Kindern wird's dann schon ätzend. Ab 50 und den einsetzenden körperlichen Ausfallerscheinungen hat man dann schon keinen Spaß mehr. Und für die letzten 10 Jahre, die man seitens CDU/CSU auch anpeilt, wird's dann richtig ätzend.
Mal ganz nebenbei gefragt: Wenn die von mehr arbeiten reden, meinen die dann auch mehr Geld verdienen?
Eine, eines.
Gibt es noch mehr als das, was das untermauert, denn, siehe davor ...
---
Am besten wäre es, wenn Frauen gar nicht mehr arbeiten gehen. Dann hätten wir fast nur männliche Vollzeitarbeitnehmer und bei dem Mehr an gewünschter Arbeit einen Jahresschnitt von über 2000 h / Arbeitskraft.![]()
Nehmen wir doch das einmal und streichen den statistischen Unsinn mit dem durchschnittlichen Arbeitsstunden und Einkommen mal raus.![]()
Für die Mehrheit (55 %) der Beschäftigten in Teilzeit ist Freizeit wichtiger als ein hohes Gehalt oder Karrierechancen. Außerdem werden gesundheitliche Gründe für die Entscheidung zur Teilzeitbeschäftigung genannt (38 % der Beschäftigten geben an, aufgrund mentaler Anstrengung in Teilzeit zu arbeiten, 37 % nennen körperliche Anstrengung). Mehr als ein Drittel arbeitet nicht in Vollzeit, da es sich für sie steuerlich beziehungsweise finanziell nicht rentieren würde. 31 % geben an aufgrund fehlender Betreuungsmöglichkeiten für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige weniger zu arbeiten, 26 % meinen, ihr Arbeitgeber hätte keinen Bedarf (StepStone 2023)[1].

Warum können die Kinder nicht in eine Kita? Keine Plätze frei? Warum wird das nicht ausgebaut, wenn offensichtlich Nachfrage besteht? Das sind also alles nur Mängel, die nicht behoben werden und keine gottgegebenen Umstände.Äh, nein?
Nehmen wir mal die Abteilung meiner Frau als Beispiel. Chefin, zwei Kolleg*innen und sie sind Vollzeitkräfte, 3 weitere Frauen mit Kindern und eine mit pflegebedürftigem Elternteil machen Teilzeit zwischen 25 und 30 Wochenstunden. Ein Mann mit körperlichen Einschränkungen macht ebenfalls Teilzeit. Jeder von den Teilzeitlern könnte sofort auf Vollzeit hochgehen. Das ist jetzt ÖD im oberen Dienstsegment.
Anderes Beispiel, Gastrobereich. Ein Freund hätte Platz für jede Menge Vollzeitkräfte. Männer gibt es da kaum bis gar nicht. Also schaffen da fast nur. Die haben aber fast alle Kinder und können in der Folge nur Teilzeit machen, weil Mann der Vollzeitarbeiter ist.
Anderer Kollege aus der Bauwirtschaft. Gleiches Spiel. Platz für jede Menge Vollzeitkräfte. Frauen machen Teilzeit, weil wegen Kindern.
Mein Steuerberater, wo die Tochter mit in der Kanzlei ist. Grad erst heute wieder mit ihr gesprochen. Sie hat vier Kinder, muss sich drum kümmern, weil der Mann Vollzeit arbeitet. Arbeitet Teilzeit.
Es ist überall das gleiche Bild. Sehr viele Frauen, sofern sie die Bälger nicht irgendwohin 10h abgeben können, was so gut wie gar nicht geht, arbeiten in Teilzeit. Und das zieht den Schnitt der Arbeitsstunden pro Kopf, wie ihn die CDU/CSU ins Feld führt, runter. Deswegen auch meine Rückwärtsrechnung mit den durchschnittlichen Stunden pro Woche und der daraus folgenden Jahresstundenanzahl und wie diese den Gesamtschnitt beeinflusst.
Es bleibt bei meiner Aussage: Wenn Merz und Konsorten meint, es müsse wieder mehr (??? - Es ist noch nie so viel gearbeitet worden) gearbeitet werden, dann bedeutet das für die allermeisten Männer wieder deutlich mehr als 40h die Woche zu malochen. Mit 20 sagt man vielleicht noch okay. Mit 30/40 und Kindern wird's dann schon ätzend. Ab 50 und den einsetzenden körperlichen Ausfallerscheinungen hat man dann schon keinen Spaß mehr. Und für die letzten 10 Jahre, die man seitens CDU/CSU auch anpeilt, wird's dann richtig ätzend.
Mal ganz nebenbei gefragt: Wenn die von mehr arbeiten reden, meinen die dann auch mehr Geld verdienen?
Eine, eines.
Gibt es noch mehr als das, was das untermauert, denn, siehe davor ...
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Am besten wäre es, wenn Frauen gar nicht mehr arbeiten gehen. Dann hätten wir fast nur männliche Vollzeitarbeitnehmer und bei dem Mehr an gewünschter Arbeit einen Jahresschnitt von über 2000 h / Arbeitskraft.![]()
Da kommen Erinnerungen hoch.Rechnen, also 7. Klasse Niveau Dreisatz, ist nicht so deins?
Hier in Berlin gibt es mehr als genug Kitaplätze und dennoch haben wir die gleiche Teilzeitquote. Hat eben nicht nur etwas mit nicht können sondern vor allem auch mit nicht wollen zu tun, siehe Quellen weiter oben.Warum können die Kinder nicht in eine Kita? Keine Plätze frei? Warum wird das nicht ausgebaut, wenn offensichtlich Nachfrage besteht? Das sind also alles nur Mängel, die nicht behoben werden und keine gottgegebenen Umstände.
Da muß die Politik nur mal durchgreifen, aber die sind ja permanent im Anti-Interventionsmodus, während der Bürger an jeder Ecke gegängelt wird. Ein paar Stubser in die richtige Richtung werden der Wirtschaft schon nicht schaden.
