Neue Bundesregierung 2025

Grundsätzlich gebe ich dir recht, aber die Stellschraube der Reichenbesteuerung ist nur ein kleiner Teil, die breite Masse der Steuerzahler zu gängeln ist da effektiver. Wer darf denn zukünftig die aufgenommenen Schulden zurückzahlen, es sind unsere Nachkommen. Das wird vermutlich dazu führen, dass noch weniger Normalverdiener sich Eigentum leisten können. Soll das der richtige Weg sein?
 
Wenn man jetzt nicht massiv investiert wird es zukünftig noch viel schlechter aussehen.

Genauso ist es beim Klimaschutz. Die Folgeschäden sind um ein vielfaches höher als die Investitionskosten!
 
Deswegen schrieb ich ja z.B. die Entwicklungshilfen auf den Prüfstand zu stellen, ebenso die Zuwendungen für NGOs, aber da ist ja Friedrich wieder eingeknickt. Wir haben kein Einnahmeproblem.
Den Spitzensteuersatz weiter zu erhöhen ist auch nicht wirklich die Lösung des Problems. Es schreckt Fachkräfte ab zu uns zu kommen und Fachkräfte wandern von uns in Ausland ab.
 
Zu den Entwicklungshilfen mit denen wir eine nennenswerte Summe einsparen können.
Die kann man hier nachlesen:

 
Aber nur wenn er in der Ukraine Erfolg hat! Und die Europäer weiter Schwäche zeigen.
Die Ukraine sind am Ende. Die USA stellen die Hilfen ein und auch die Unterstützung. Die Europäer können das nicht kompensieren. Nur eine Frage der Zeit, bis die Ukraine aufgeben muss.
 
Nein, es kommt auf die Unterkomplexität der Darstellung eines Sachverhaltes an.

Der Spruch: Würden wir nicht Geld in die Welt verschenken, wir hätten keine Geldprobleme, ist einfach nur oberflächlicher BS. Das wurde hier in so vielen Topics immer wieder mit Fakten widerlegt.

Es gibt da so eine Liste, die in AfD-Kreisen kursierte, wo irgendwas um die 30 Dinge aufgelistet werden, durch die Geld ins Ausland wandert. Die wurde mir mal von einem meiner Kunden unter die Nase gehalten. Dem Kunden ging es um: "Arme Rentner, aber Geld ins Ausland verschenken".

Dann habe ich mir mit ihm die Punkte vorgenommen und erst einmal ausgerechnet, wie sich seine Rente verändern würde, wenn die paar Milliarden nicht mehr Jahr für Jahr "verschenkt" würden. Ich meine, das waren um die 1,50 € mehr im Monat. Fand er nun nicht so spannend. Er dachte, das wäre mehr. Er dachte, er wäre plietsch und meinte darauf, man könne das dann ja den armen Rentnern geben. Daraufhin haben wir uns angeschaut, wie viele wirklich arme Rentner wir haben und es auf die verteilt. Er war verdutzt, dass auch die nicht plötzlich besser dastehen würden.

Dann haben wir uns über die 10 größten Posten im Netz informiert und darüber diskutiert, was es für Folgen haben kann, würde man diese Projekte nicht mehr finanzieren. Bei den meisten wurde ihm ziemlich schnell klar, dass einige davon durchaus sinnvoll sind.

Am Ende war seine Liste "zerstörrrrrt", wie man heute so gerne zu sagen pflegt. Änderte aber nichts an seiner Einstellung. Denn wie ein bockiges Kind begann die Diskussion von vorne mit dem Satz: Aber, wir verschenken trotzdem viel zu viel Geld ins Ausland ...

@Trash123 Man geht dich und andere wie du denkende wie schreibende nicht wegen unserer vermeintlich links/grünen Brille an, sondern lediglich deshalb, weil du bei Diskussionen irgendwann abblockst und die Dilemmata, die bestimmte Lösungen hervorrufen, ignorierst und gleichzeitig Probleme aufweist, die bei genauer Betrachtung eigentlich nur die Symptome eines ganz anderen Problems sind.

Für mich und andere ist ein "Es muss nur anders sein, dann ist es besser", einfach nur eine ein bisschen zu kurz geratene kognitive Leistung. Und das, mein Gutzter, geben wir dir immer wieder zu verstehen.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, die Situation zu erklären. @Trash123 möge bitte anerkennen, worum es hier geht: nicht das Bashing eines Users, was ein personenbezogner Angriff wäre, oder Bashing einer politischen Haltung, was der Meinungsfreiheit widerspräche. Das Problem sind unsachgemäße Darstellungen. Wenn Beiträge kein Interesse an einer Diskussion widerspiegeln, sondern immer wieder aufs neue unsachgemäße Behauptungen wiederholen, muss man diese auch nicht immer und immer wieder widerlegen. Es reicht auch ein Klick auf "Melden". Das gilt für Aussagen aller Färbungen: links/grün, tiefbraun, stammtischtief, mondphasenmäßig, splitterchristlich u.v.m.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer darf denn zukünftig die aufgenommenen Schulden zurückzahlen, es sind unsere Nachkommen. Das wird vermutlich dazu führen, dass noch weniger Normalverdiener sich Eigentum leisten können. Soll das der richtige Weg sein?
Makroökonomie hat NICHTS ABER AUCH REIN GAR NICHTS mit so etwas wie dem Portemonnaie der schwäbischen Hausfrau zu tun. Für das Geld bekommt der Staat - also wir - ja etwas. Vor allem ist es etwas, was wir seit Jahrzehnten schon hätten haben müssen bzw. hätten für bezahlen müssen, wir es aber lieber kaputtsparten.

Den gesamten Staatsschulden Deutschlands in Höhe von 2,5 Billionen € stehen ein reines Barvermögen - lediglich das private Geldvermögen - seiner Bürger in Höhe von 9 Billionen € gegenüber. Das Barvermögen wächst sogar deutlich (!) stärker als die Gesamtschulden. Dann rechnet man mal die Besitztümer der Bürger, aka Immobilien, Firmen etc. dazu und addiert darauf dann das Vermögen des Staats an sich, dann wird die schrille Schuldendiskussion zur blanken Farce.

Das meine ich, wenn ich sage, dass die kognitive Leistung irgendwann dem Gefühl weicht und der Populistenmist einfach nur wiedergekäut wird.
 
Makroökonomie hat NICHTS ABER AUCH REIN GAR NICHTS mit so etwas wie dem Portemonnaie der schwäbischen Hausfrau zu tun. Für das Geld bekommt der Staat - also wir - ja etwas. Vor allem ist es etwas, was wir seit Jahrzehnten schon hätten haben müssen bzw. hätten für bezahlen müssen, wir es aber lieber kaputtsparten.

Den gesamten Staatsschulden Deutschlands in Höhe von 2,5 Billionen € stehen ein reines Barvermögen - lediglich das private Geldvermögen - seiner Bürger in Höhe von 9 Billionen € gegenüber. Das Barvermögen wächst sogar deutlich (!) stärker als die Gesamtschulden. Dann rechnet man mal die Besitztümer der Bürger, aka Immobilien, Firmen etc. dazu und addiert darauf dann das Vermögen des Staats an sich, dann wird die schrille Schuldendiskussion zur blanken Farce.

Das meine ich, wenn ich sage, dass die kognitive Leistung irgendwann dem Gefühl weicht und der Populistenmist einfach nur wiedergekäut wird.
Mit meinen kognitiven Fähigkeiten lese ich heraus, dass du den Bürgern an ihr Erspartes gehen möchtest? :D
Und von Welchen bzw. welchen Summen sprechen wir da?

So ist das nichts weiter als polemisches Gelaber und das typische Treten nach unten.
Dann tue es einfach als Gelaber ab:daumen:
 
Mit meinen kognitiven Fähigkeiten lese ich heraus, dass du den Bürgern an ihr Erspartes gehen möchtest? :D
Du bist der, der sagt, dass die arme nächste Generation die Schulden ja bezahlen muss. Ich weise lediglich darauf hin, dass die Diskussion schrill und angesichts des Reichtums hier im Land reiner Populistenmist ist. Wie du damit umgehst? Najo, das sieht man.
Hätte mich auch gewundert wenn da mehr kommt :ka:
Passt perfekt.
 
Ich weise lediglich darauf hin, dass die Diskussion schrill und angesichts des Reichtums hier im Land reiner Populistenmist ist
Ist es auch. Die Schulden, die der Staat hat, sind das Vermögen anderer. Der normal Bürger sieht das aber nicht so, weil er keine Staatsanleihen hat. Populisten erklären dann, dass Schulden Mist sind, aber sie haben keine Ahnung.
Der Wohlstand Deutschlands entstand ja, weil der Staat Schulden gemacht hat.
 
Ich denke er meint allgemein diesen Punkt hier.

MfG

Zu dem Punkt sagt er aber rein gar nichts. Anstand sich mit Infrastrukturlücken in Höhe von 1400 Millionen allein dieses Jahr zu beschäftigen, versucht er mit einmaligen Ausgaben in Höhe von 20 Millionen Euro Stimmung zu machen, die über einen Zeitraum von vielen Jahren nach Lima gingen. Das eine hat mit dem anderen in etwa so viel zu tun, wie 200 m zum Parkplatz laufen mit dauerhaftem Muskelaufbau.


Am Ende war seine Liste "zerstörrrrrt", wie man heute so gerne zu sagen pflegt. Änderte aber nichts an seiner Einstellung. Denn wie ein bockiges Kind begann die Diskussion von vorne mit dem Satz: Aber, wir verschenken trotzdem viel zu viel Geld ins Ausland ...

Und genau deswegen ist das von Unions-Apologeten immer wieder vorgetragene "man muss mit den Rechten reden" ab einem gewissen Punkt nur noch sinnvoll, wenn es nicht öffentlich erfolgt (und auch dann nur, wenn man sehr viel Zeit über hat), öffentlich aber sogar schädlich. Man investiert nicht nur sehr viel Zeit, aus der am Ende kein Nutzen reduziert, sondern man bietet den Rechtspopulisten, wenn man das auf der Bühne, in Foren, in Parlamenten, etc. macht, auch einmal am Anfang und ein weiteres mal am Ende die Möglichkeit, ihre kruden Undwahrheiten massenhaft zu verbreiten, während die Wahrheit dazwischen der rechten Zielgruppe sowieso zu komplex ist und komplett ausgeblendet wird.

Diese Leute verbreiten Unwahrheiten und falsche Verknüpfungen nicht weiter, weil ihnen der Zugang zu besserem Wissen versperrt wäre. Sondern entweder, weil sie zu doof oder faul die komplette Wahrheit sind (bei denen, die sich aktiv äußern, imho eher selten zu beobachten), oder weil sie systematisch und bewusst Lügen verbreiten wollen, um für Verwirrung, Misstrauen und Offenheit ""alternativen Fakten"" zu sorgen (imho bei den hochrangigen Funktionären anzunehmen) oder aber weil es schlicht überhaupt nicht um Verknüpfungen, Erklärungen oder sonstwas geht (imho der typische Online-Fall). Sondern um plumpesten Populismus: Man nimmt irgendwas, dass irgendwo gesagt wurde, und hängt eine primitive, stumpfe Behauptung hinten dran (möglichst 1 Satz, selten mehr als 3). Ob der Bezug zwischen beiden Teilen passt oder nicht, ist eigentlich egal. Die Überleutung soll nur die Wahrnehmung des hingesenften steigern.

Dementsprechend bringt auch nichts, die falsche Verknüpfung mit viel Aufwand gegenüber dem Rechten zu offenbaren, dem ist das egal. Er freut sich eher noch, wenn daraus zusätzliche Aufmerksamkeit für seinen ursprünglichen Populismus resultiert und er als angesprochener gleich noch einen zweiten als ""Antwort"" hinterherschieben kann. Und die Wiederlegung dazwischen hören sich sowieso nur Leute an, die er nie überzeugt bekommen hätte. Sein Zielpublikum sind diejenigen, die nach dem einleitenden Zitat der Falschaussage erstmal ein Bier holen gehen und die zurückkommen, wenn der Rechte als Abschluss seinen zweiten Unwahrheit raushaut.
(Die, wie in deinem Beispiel ohne Öffentlichkeit, entweder eine Wiederholung des ursprünglichen sein kann, eine Abwandlung welche die Gegenargumentation scheinbar ins leere laufen lässt, oder ein vollkommen neuer whataboutismus.)

Und soll keiner denken, dass Vollprofis wie Merz, Spahn, Söder oder auch Lindner diese Grundtaktik der Medienarbeit nicht kennen würden, wenn sie AFD-Parolen und Kommunikation mit selbiger normalisieren. Die machen das ganz bewusst, damit derartige Narrative stärker werden. Hauptsache nicht links-grün.


Ist es auch. Die Schulden, die der Staat hat, sind das Vermögen anderer. Der normal Bürger sieht das aber nicht so, weil er keine Staatsanleihen hat. Populisten erklären dann, dass Schulden Mist sind, aber sie haben keine Ahnung.
Der Wohlstand Deutschlands entstand ja, weil der Staat Schulden gemacht hat.

Das Problem ist, dass die Schulden, die der Staat macht, Schulden aller Bürger sind. Der Wohlstand dagegen der von einigen wenigen. Tekkla hat zurecht vorgerechnet, dass den 2,5 Billionen Staatsschulden ein privates Barvermögen von 9 Billionen gegenübersteht. Nur leider heißt dass halt nicht, dass wir alle Schulden direkt zurückzahlen könnten und jeder Deutsche dann noch 90000 € pro Nase respektive etwas über 180000 € pro Haushalt auf dem Konto hätte.

Die Realität sieht leider so aus, dass das Medianvermögen pro Haushalt bei 116000 € liegt (2025er Zahlen vom RWI - übrigens ein drastischer Anstieg von 68000 € kurz vor Corona. Und im Schnitt sind nur 40% des Privatbesitzes Geldvermögen, also 46000 €. Die aufgeteilte Staatsverschuldung entspricht dagegen 71000 € pro Haushalt, was statt einem Nettoplus von 180000 ein Nettominus von 25000 € für jeden Median-Haushalt ergibt. Und ein noch viel größeres Minus für die 50% aller Haushalte, die sich unter dem Median befinden.

Wenn ich mal typische Kurven zur Vermögensverteilung nehme, dürfte der Nullpunkt beim 60. Perzentil liegen. Bei dem Deal "Staatsschulden aufnehmen für mehr Wohlstand" zahlen also 60% aller Haushalte fleißig drauf, zugunsten der reicheren. Weitere 10% dürften nominell im Plus sein, aber vermutlich nicht mehr, als sie durch die künstliche Geldvermehrung bedingte Inflation wieder verlieren. Vom restlichen knappen Drittel macht ein 10%-Absolutblock etwas Plus, die insgesamt 80-90%er ordentlich und den mit Abstand größten Teil des Wohlstandzuwachses, mehr als alle anderen zusammen, stecken sich die obersten 10% in die Tasche. Während die Kosten auf 100% der Gesellschaft verallgemeinert werden.
Und dann erzählt man den armen 50%, das Geld wäre weg, weil es ein paar kleine Lichtblicke auf diesem Planeten in Form internationaler Zusammenarbeit gibt :kotz: .
 
Gestern Abend war bei Caren Miosga der Verteidigungsminister Boris Pistorius zu Gast.
Da ging es hauptsächlich um die Bundeswehr.
Auf die Frage, wieviel ein einfacher Soldat bzw Wehrdienstleistender bekommen würde, war die Antwort: 1300 Euro netto!
Das ist natürlich viel zu wenig. Und soll geändert werden.
Es müssen wohl Soldaten die in Kasernen wohnen, sich nach 5 Jahren eine eigene Wohnung suchen wurde da gesagt.
Mit geringen Sold kann man die schlecht bezahlen sind sie zu der Einsicht gekommen.
Außerdem wurden junge Menschen in einer Umfrage gefragt, ob sie Wehrdienst machen würden.
Die meisten waren dagegen. Hauptsächlich aus Angst um ihr Leben.
Boris Pistorius meinte aber dazu, dass wenn die Bundeswehr stark genug wäre, es sowieso nicht zum Einsatz kommt. Weil dann eine Abschreckung ausreicht.
Er glaubt das die Bundeswehr in 5 Jahren wieder fit gemacht ist.
 
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