Neue Bundesregierung 2025

Mich interessiert dennoch 2warum genau" 3,5 %(Aussage Pistorius) nicht mehr ausreichend sind und welche Experten das wie begründen?
Pistorius hatte die 5% nicht ausgeschlossen

Pistorius betonte: "Es geht nicht darum, die fünf Prozent in einem Jahr zu erreichen." Aus seiner Sicht sind auch nicht die Zahlen zentral. Es gehe vielmehr darum, die innerhalb der NATO vereinbarten militärischen Fähigkeitsziele zu erreichen.

Außerdem

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat inzwischen eine neue Zielvorgabe vorgeschlagen. Von den 2,1 Prozent im vergangenen Jahr gerechnet könnte den Plänen zufolge bis 2032 eine Quote von 3,5 Prozent erreicht werden. Hinzu kommen müssten demnach allerdings noch verteidigungsbezogene Ausgaben in Höhe von 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung - etwa für militärisch nutzbare Infrastruktur wie Bahnstrecken, panzertaugliche Brücken und erweiterte Häfen.
Quelle: Pistorius nennt Plan für Verteidigungsausgaben

3,5% direkte Militärausgaben + 1,5% für Infrastruktur wären ja zusammen 5%.
 
Räusper an alle...
Die 2% waren eine verpflichtende NATO Zielvorgabe und kein Vertragsbestandteil der Bündnis Verträge der NATO (gibt ja mehrere, genauer gesagt mit jedem einzelnen Land des Verteidigungsbündnisses).
Dies unter dem Eindruck der völkerechtswidrigen Besetzung der Krim durch grüne Männchen - später:
Überraschung, waren keine Aliens, sondern Russen.

Hat sich kaum jemand daran gehalten, konkret kam z. B. die BRD nie wirklich über 1,4% bis 2020 hinaus.
Screenshot 2025-06-12 084157.png


Obama erfuhr diesbzüglich stets eine freundlich formulierte Abfuhr von Mama-Merkel, weil ja 1,2-1,4% ausreichen würden, weil wir ja so viel Entwicklungshilfe am Laufen hätten.
Ernsthaft, das war das Argument, wobei mit Entwicklunsghilfe wir dann bei ca. 1,5% lagen :)
Präsident Biden hatte dann noch mal kräftig gedrängt (also es war nicht Trumpel der damit erst anfing) und seit ca. 2021 - noch vor Ukrainekrieg, ging es langsam hoch.

Wie dem auch sei, jetzt kann man sich eine einfachen Casio bedienen und die rechnerischen Versäumnisse seit 2014 mal hochrechnen.
Ich komme da dann auf ca. 6%, rückblickend von 2025 aus, um die Versäumnisse zum Erhalt der Truppe Stand 2014 aufzuholen.
Wenn einer 5,6% herausbekommt.. - geschenkt, ich habe gerundet... :)

Unterm Strich, ob nun von irgendwer 3 oder 5% gefordert wird, es spielt fast keine Rolle.
Um den wirklich bescheidenen Standard von 2014 wieder zu erlangen, müssen wir, wenn wir ehrlich zu uns selbst wären, jedes Jahr ca. 6% und dies auf ca. 7-8 Jahre investieren, um den Level 2014 wieder zu erreichen.
Ob dann auch all das Großgerät innerhalb dieser 7-8 Jahre geliefert werden können, steht wo ganz anders und kann ich kaum abschätzen.
Und selbst dann nach 7-8 Jahren wäre die Verteidigungsfähigkeit vermutlich nur bedingt erreicht.
Kurzum, ich habe gewisses Verständnis für die Amis, die schlichtweg keinen Bock mehr haben, für uns immer den Kopf hinhalten zu müssen.
Das bedeutet jedoch nicht zwangsweise, dass ich Trump auch mögen muss. :D
 
@RyzA
Na das sind ja nur Vorschläge, der Großteil der Mitglieder gibt ja noch nicht einmal 2 % aus. Ich persönlich habe nichts dagegen, dass das Budget erhöht wird. 5 % wären sicherlich nice to have aber aus meiner Sicht sollte man einen Mittelweg gehen, schließlich will ja niemand der Nachwelt einen Haufen Schulden hinterlassen oder aber all zu stark in Soziales kürzen. Darüber hinaus, auf die Bundeswehr gemünzt, sollte man erst einmal die Ausgabensituation ändern, ansonsten kippt man in das löchrige Gefäß einfach nur mehr rein, was dann entsprechend auch mehr versickert und das ist nicht besonders klug.

MfG
 
Darüber hinaus, auf die Bundeswehr gemünzt, sollte man erst einmal die Ausgabensituation ändern, ansonsten kippt man in das löchrige Gefäß einfach nur mehr rein, was dann entsprechend auch mehr versickert und das ist nicht besonders klug.
Genau! Und zurück zum Threadthema kommen. ;)

Was meinst du denn wo man ausser bei Rüstung noch einsparen könnte?

Ich finde das erstmal massiv investiert werden muss in viele Bereiche. Deswegen ist das Sondervermögen richtig und wichtig. Geld kann man sich bei den Bonzen holen.
 
Eben! Bei der Rüstung wurde zu lange gespart und das muss man jetzt nachholen was man versäumt hat.

Ich meinte das man die Rüstung von Sparmaßnahmen ausklammern sollte.
Ich verstehe die obige Frage aber immer noch nicht "wo man außer Rüstung noch einsparen soll", wenn doch bei Rüstung nicht eingespart sondern mehr ausgegeben wird. ;-)


Trump hat übrigens 5 % "der Wirtschaftsleistung" gefordert, da wären dann die 1,5 % Infrastruktur noch gar nicht drinnen. ;-)

MfG
 
Ne, kannst du ruhig richtig stellen, dass deine Aussage, ich fordere keine Mehrausgaben für Rüstung, falsch ist.

MfG
 
Das Gesamtbudget ist aktuell schon höher als das von Russland, es nun in den Einzelstaaten noch weiter zu erhöhen ist unnötig. Viel mehr müsse man an die Ausgabenseite ran, denn da hapert es gewaltig. Und 3,5 % reichen aus, 5 sind unnötig. Ich sehe also diesen Widerspruch nicht.
Weiter zu erhöhen ist unnötig, 3,5% reichen aus.
Das lese ich. Ich habe da nichts zu korrigieren. Wie schon geschrieben wie schreiben offensichtlich anneinander vorbei bzw verstehen uns falsch.
 
Damals, bevor der Mindestlohn eingeführt wurde, hatten die Arbeitgeber (und ihre Vertreter) auch immer wieder damit gedroht, dass man bei einer Einführung des Mindestlohns Arbeitsplätze abbauen müsse. Nichts davon ist passiert! Eher im Gegenteil. Die Beschäftigung hat seitdem sogar noch zugenommen.
Wenn dann bekommen eventuell Kleinstbetriebe Probleme wenn man direkt auf 15 Euro geht. Aber mitlere und große Unternehmen nicht!
Eine Erhöhung des Mindestlohns ist nicht die Lösung an sich, da müssen noch andere Stellschrauben bedient werden. Gefühlt würde ich sagen wurden die Kosten für die Erhöhung auf die Produkte umgelegt und die Kaufpreise gingen in die Höhe. Auch stiegen dadurch die Lohnnebenkosten und verdient hat da wieder der Staat durch die Lohnsteuer.
@Andreas1975 ich finde es gut wenn man mit den Politikern kommuniziert, dann verlieren sie den Kontakt zur Basis nicht.
@RyzA ich stelle Stegner für seine Kontakte nach Russland nicht an den Pranger (auch wenn er mir persönlich unsympathisch ist). Es ist nie verkehrt Kontakte zu pflegen, wenn man dadurch etwas Gutes bewirken kann. Besser sprechen als gleich zu schießen. Etwas überzogen aber ich denke ihr versteht was ich meine.
 
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