Neue Bundesregierung 2025

Frag mal eine 5 -köpfige Familie, wieviel Luxus eine 4-Raumplattenwohnung hat.

2,5 Zimmer "Platte" mit 4 Köpfen funktionierte in meiner Kindheit ziemlich gut. Oder frag mal meine Großeltern. Die hatten drei Zimmer auf 80 qm für 5 Kinder und sich. 4 Zimmer, das sind üblicherweise irgendwas zwischen 80 und 120 qm. Das ist Luxussegment. Obendrein stelle dir mal selbst die Frage, wie viele Familien bei 1,2 Kindern / Frau mit 3 Kindern aufwarten können. Wer das macht und sich für jedes Kind ein Zimmer leistet, der kann es sich entweder so oder so leisten oder ist zu dumm zum Verhüten (und lässt vllt. das Amt bezahlen).
 
2,5 Zimmer "Platte" mit 4 Köpfen funktionierte in meiner Kindheit ziemlich gut. Oder frag mal meine Großeltern. Die hatten drei Zimmer auf 80 qm für 5 Kinder und sich. 4 Zimmer, das sind üblicherweise irgendwas zwischen 80 und 120 qm. Das ist Luxussegment. Obendrein stelle dir mal selbst die Frage, wie viele Familien bei 1,2 Kindern / Frau mit 3 Kindern aufwarten können. Wer das macht und sich für jedes Kind ein Zimmer leistet, der kann es sich entweder so oder so leisten oder ist zu dumm zum Verhüten (und lässt vllt. das Amt bezahlen).
Dann guck mal hier nach:


;)
 
Ja, und für Neubauten gelten auch voll viele tolle Regeln.

Wer zur Hölle bestimmt, dass eine Person 15 qm für sich haben muss? Das Büro meiner Frau hat diese Größe. Das ist größer als mein Kinderzimmer. Und vor allem, jeder Person ein eigenes Zimmer zugestehen. Hör mir auf mit solchen Werten. Das ist einfach nur gaga.

4 Köpfe: Wohnzimmer, Elternschlafzimmer, 2 halbe Zimmer für die Kids. So wird ein Schuh draus. Das dann auf 80 qm verteilen. So etwas ist bezahlbar und auch sinnvoll!
 
Ja, und für Neubauten gelten auch voll viele tolle Regeln.

Wer zur Hölle bestimmt, dass eine Person 15 qm für sich haben muss? Das Büro meiner Frau hat diese Größe. Das ist größer als mein Kinderzimmer. Und vor allem, jeder Person ein eigenes Zimmer zugestehen. Hör mir auf mit solchen Werten. Das ist einfach nur gaga.

4 Köpfe: Wohnzimmer, Elternschlafzimmer, 2 halbe Zimmer für die Kids. So wird ein Schuh draus. Das dann auf 80 qm verteilen. So etwas ist bezahlbar und auch sinnvoll!
Nur weil es minimalistischer geht muss das nicht gaga sein.
Ich finde schon das jeder Person ein Zimmer zustehen sollte.
Wo sie sich auch mal zurückziehen kann.
 
Ja, und für Neubauten gelten auch voll viele tolle Regeln.

Wer zur Hölle bestimmt, dass eine Person 15 qm für sich haben muss? Das Büro meiner Frau hat diese Größe. Das ist größer als mein Kinderzimmer. Und vor allem, jeder Person ein eigenes Zimmer zugestehen. Hör mir auf mit solchen Werten. Das ist einfach nur gaga.

4 Köpfe: Wohnzimmer, Elternschlafzimmer, 2 halbe Zimmer für die Kids. So wird ein Schuh draus. Das dann auf 80 qm verteilen. So etwas ist bezahlbar und auch sinnvoll!
Aber nicht mehr zeitgemäß. Ich bin ganz ähnlich aufgewachsen und es war in den 70ern 80ern auch völlig normal. Da hatte auch noch nicht jeder Haushalt 2,5 Autos vor der Tür stehen. Es war einfach anders.
 
Wer zur Hölle bestimmt, dass eine Person 15 qm für sich haben muss? Das Büro meiner Frau hat diese Größe.
Also wenn Deine Frau ein Büro in dieser Größe für 40h/Woche nutzt ist das ok, wenn aber jemand gerne ein abschließbares Zimmer in derselben Größe hätte, weil sich sein Lebensmittelpunkt dort befindet dann ist das übertrieben? Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Sorry.

Und nur weil Du damals offenbar nicht diesen "Luxus" hattest (lol, da kenne ich ganz andere Hausnummern von meinen damaligen Klassenkameraden etc.), musst Du das anderen nicht verbieten wollen.
 
Und nur weil Du damals offenbar nicht diesen "Luxus" hattest (lol, da kenne ich ganz andere Hausnummern von meinen damaligen Klassenkameraden etc.), musst Du das anderen nicht verbieten wollen.
Wir reden hier die ganze Zeit davon, dass Dinge bezahlbar sein müssen. Wenn ich Standards festlege, die man nicht mehr bezahlen kann, obwohl diese Standards schlicht übertrieben sind, dann wird die ganze "mehr Geld hier und weniger Geld da"-Diskussion ad absurdum geführt. Wir müssen uns mal wieder klar werden, was relevant und was schlicht Luxus ist.

Relevant sind eine gute GKV, eine gute Pflege, eine gute Bildung, vernünftige Infrastruktur, aber bestimmt nicht 95 qm als Minimum für 4 Personen in einem Haushalt!

Also wenn Deine Frau ein Büro in dieser Größe für 40h/Woche nutzt ist das ok, wenn aber jemand gerne ein abschließbares Zimmer in derselben Größe hätte, weil sich sein Lebensmittelpunkt dort befindet dann ist das übertrieben? Kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Wir reden hier nicht von einem Zimmer in einer WG, sondern Wohnraum für Familien. Fünfundneunzig Quadratmeter als Minimum für 4 Personen ist in meinen Augen einfach nur beknackt übertrieben!

Aber nicht mehr zeitgemäß.
Das mag ja sein. Es muss aber bezahlbar sein. Ich kann nicht den Anspruch hochschrauben und dann verlangen, dass man mir für diesen Anspruch auch entsprechend Geld durch Arbeit oder Stütze zu geben hat. Paare ich das dann noch mit der Forderung weniger Steuern zu bezahlen, dann hätte ich da ne verdammt gute Erklärung für, warum die Dinge sind wie sie sind. ;)
 
Solche Neiddebatten bringen sowieso niemanden weiter....hat sich in Deutschland aber leider verfestigt.
Soll jeder so leben wie er will.
Meine Lebensgefährtin und ich sind die einzigen im Kollegenkreis die zur Miete wohnen.
Das hat genau 2 Gründe:
1. Kein vernünftiges Angebot.
2. Wir wollen auf kein 500 Seelendorf ziehen.

Da grämen wir uns aber nicht rum. Wir sind zufrieden und das zählt.
 
Solche Neiddebatten bringen sowieso niemanden weiter
Das sind keine Neiddebatten. Es geht um Sinnhaftigkeit und der Erdung übertriebener Anspruchshaltungen. Wenn wir allesamt immer weniger für alles mögliche bezahlen wollen aber gleichzeitig immer mehr beanspruchen, dann passt das nicht zusammen. Einen Betrag X kann ich nur einmal aufteilen oder muss mich verschulden, was die Gesellschaft bekanntlich nicht wirklich will. Also wie lösen? Erster Schritt, so einen Wahnsinn wie 95 qm für 4 Personen in einer Wohnung als MINDESMAß abschaffen!
 
Das sind keine Neiddebatten. Es geht um Sinnhaftigkeit und der Erdung übertriebener Anspruchshaltungen. Wenn wir allesamt immer weniger für alles mögliche bezahlen wollen aber gleichzeitig immer mehr beanspruchen, dann passt das nicht zusammen. Einen Betrag X kann ich nur einmal aufteilen oder muss mich verschulden, was die Gesellschaft bekanntlich nicht wirklich will. Also wie lösen? Erster Schritt, so einen Wahnsinn wie 95 qm für 4 Personen in einer Wohnung als MINDESMAß abschaffen!
Was willst du da abschaffen?
Das ist doch keine gesetzliche Vorgabe....
Wenn bei uns eine 4 köpfige Familie (ostdeutsche mittelgroße Stadt) Bürgergeld bezieht, bekommt sie die Miete für eine 3 Raum Platte. Die kosten kalt ca. 360 und sind 60 bis 66 qm groß.

Wenn ein Paar mit einem Kind und einem Jahresnetto von über 100k€ eine Stadtvilla mit 200qm für 650-750k€ kauft, können die das von mir aus genauso machen.

Soll jeder machen was er will.
 
Die lässt sich nicht abschaffen.
Das ist auch viel zu individuell.
Viele Menschen wären zufriedener wenn sie nur auf sich schauen und nicht z.B. auf irgendwelche Influencer welche zeigen wie "reich" sie sind.
"Glücklich" ist immer ein starkes Wort....mir reicht "Zufriedenheit".
 
Ich habe nur auf die Frage geantwortet.

Wer arm ist, ist froh, wenn er überhaupt 4 Wände hat.
Das ist dann auch ein vernünftiger Anspruch, den jeder haben darf und ein Bedürfnis was jedem zustehen sollte. Ein obdachloser Mensch wird aber auch nicht den Anspruch auf eine 80m² Butze in Hamburgs Innenstadt haben.

Es sollte ein Grundmaß an Lebensqualität für jeden Menschen zugesichert werden.
Klar, aber ich habe das Gefühl, der Maßstab rückt dabei immer weiter in Richtung Luxus.

Das hat auch mit der Würde des Menschen zu tun.
Aber Luxus gehört eben nicht dazu. Und mein Eindruck ist auch, dass die Ansprüche permanent steigen. Wenn die Kohle verdient wird, ist das auch ok, wenn ich aber mal vergleiche welche Autos heute von Fahranfängerin gefahren werden und mit welchen Gurken ich damals gefahren bin. Mir war das egal. Ich war froh mobil zu sein. Mein erstes Auto hat nichts gekostet und mein zweites genau 1€. Mein Dritter war wieder für lau. Ich wollte vor 4 Jahren meinen Focus MK1 loswerden. Tja, als Anfängerauto war der wohl "zu alt", dabei war der noch voll gut für seine 18 Jahre. Und so verhält sich das auch mit Wohnraum. Es muss immer größer, neuer, toller sein.

Man lebt ja nicht im Knast!
In meiner Welt ist Knast weit davon entfernt ein Kinderzimmer zu teilen.
 
Klar, aber ich habe das Gefühl, der Maßstab rückt dabei immer weiter in Richtung Luxus.
Ich nicht.
Aber Luxus gehört eben nicht dazu. Und mein Eindruck ist auch, dass die Ansprüche permanent steigen. Wenn die Kohle verdient wird, ist das auch ok, wenn ich aber mal vergleiche welche Autos heute von Fahranfängerin gefahren werden und mit welchen Gurken ich damals gefahren bin
Aber bestimmt nicht von Bürgergeldempfängern! Außerdem geht es hier um Wohnraum der einen zusteht.
In meiner Welt ist Knast weit davon entfernt ein Kinderzimmer zu teilen.
Wenn man sich ein 15 qm² Zimmer teilt fehlt da nicht viel.
Bei kleinen Kindern kann man das noch machen.
Bei Jugendlichen wird es schon problematisch.

Wie hier bereits geschrieben wurde: das ist nicht mehr zeitgemäß!
 
Dann muss man das halt auch bezahlen können, oder nicht? Und was, wenn man es nicht bezahlen kann? Mehr Gehalt verlangen oder das "zeitgemäß" neu definieren?
Es gibt staatlichen Hilfen. Bürgergeld und auch Wohngeld.

Wenn das natürlich sehr teure Wohnungen in Großstädten sind weiß ich nicht ob das alles übernommen wird. Dann werden sie wohl dazu raten sich eine andere Wohnung zu suchen.
 
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