Neue Bundesregierung 2025


Halte ich für einen machbaren Vorschlag, denn von sinkenden Energiekosten haben alle etwas, von WäPu Förderung nicht und davon sind effektiv dann nur Aufrüster betroffen und nicht jene die neu bauen, wo man dennoch auf WäPus setzt.

MfG
 

Halte ich für einen machbaren Vorschlag, denn von sinkenden Energiekosten haben alle etwas, von WäPu Förderung nicht und davon sind effektiv dann nur Aufrüster betroffen und nicht jene die neu bauen, wo man dennoch auf WäPus setzt.

MfG
Da steht aber auch:

Dass die Senkung zunächst nur für Industrie und Landwirtschaft gelten solle und nicht für alle Bürger, sei gemeinsam in der Koalition beschlossen worden, sagte die neue SPD-Vorsitzende Bärbel Bas am Montag im Deutschlandfunk. „Deshalb irritieren mich im Moment die Angriffe von Seiten der Union“, fügte sie hinzu.

Was denn nun? :ka:
 
Da steht aber auch:

Was denn nun? :ka:
Das Ganze ist doch logisch.
Die Union wollte Strompreis-Entlastung
Laut Wahlkampf gegenfinanziert durch Straffung Bürgergeld.
Da hat jetzt aber die SPD nicht mitgemacht.
Private Stromnutzer sind aber weder für die SPD noch die Union als Wahlklientel "wichtig", also kam dieser Kompromiss und deshalb verteidigt die SPD nun den Haushalt, der ja auch noch von einem SPD Wirtschaftsminister ausgeklüngelt wurde.
 
Ich wüsste zu mindestens nicht, was das an meiner Feststellung ändert, dass sinkende Energiepreisen "allen" zugute kommt. ;-)
Die Frage ist doch eher anders zu stellen.

Machen bei einem Musterhaushalt von 3.600 kWh die gesparten 72 € im Jahr was aus?

Habe oder nicht haben, klar. Wenn dafür dann aber die Umrüstung des Bestandes in Gefahr gerät, dann halte ich das für nicht sehr weitsichtig. Mit 72 € kann ich mir den Hintern abwischen, wenn dafür die Preise für CO2 Zertifikate explodieren, weil D lieber marginale Geldgeschenke macht, anstatt für weniger Nachfrage nach den Zertifikaten zu sorgen, um dort die Preise im Zaum zu halten.
 
Das Ganze ist doch logisch.
Die Union wollte Strompreis-Entlastung
Laut Wahlkampf gegenfinanziert durch Straffung Bürgergeld.
Da hat jetzt aber die SPD nicht mitgemacht.
Private Stromnutzer sind aber weder für die SPD noch die Union als Wahlklientel "wichtig", also kam dieser Kompromiss und deshalb verteidigt die SPD nun den Haushalt, der ja auch noch von einem SPD Wirtschaftsminister ausgeklüngelt wurde.
Ok. Gegenfinanziert wird das dann durch die Streichung der Wärmepumpen-Förderung?
 
sondern die Selbstverständlichkeit "wir sind ein Teil von euch" muss im Vordergrund stehen
Als Symbol dafür, sehe ich die Fahne. OK, das ist MEINE Definition und ich mag es gern bunt 😅 Und wenn andere der Deutschlandflagge dieselbe Symbolik zuschreiben, sind wir als Gesellschaft ja schon ein Stück weiter gekommen 🥰
So, genug OT aber danke für den netten Austausch. 👍
 
Ok. Gegenfinanziert wird das dann durch die Streichung der Wärmepumpen-Förderung?
Keine Ahnung, es ist im Prinzip egal.
Das eine wird gefördert, das andere wird gestrichen.
Es finden sich immer welche, die sich über staatlichen Geldregen freuen und welche die sich über staatliche Steichungen ärgern.
Man kann es nie allen rechtmachen, bei jedem Fördermodell wird irgendeine Klientel bedient und die andere guggt mit dem Ofenrohr ins Gebirge.
Du bist an dem Punkt angekommen, an dem du dich fragst warum.
Und meine Antwort - du kennst mich mittlerweile, ist jene, dass es keinerlei Förderung für irgendwas oder irgendwen geben sollte. Das ist selbstvernatürlich ein hypothetischer Ansatz, der nie Realität werden wird.
Aber daran arbeiten lohnt sich, allein aus dem Gleichbehandlungsgedanken. ;)

Zum Diskussionspunkt:
Hast du dich schon mal gefragt, aus was über 60% deines Strompreises bestehen?
Nicht aus dem Strom - der ist spottbillig.
Nein, es sind Steuern, Abgaben und Netzentgelte.
Vadder Staat kassiert mit einem leichten Grinsen also von deinen angenommenen 36 ct/kWH gaaaanz grob 10ct und die privaten Stromnetzbetreiber (Achtung: pöhse aber gewollte Monopolstellung in D.) auch noch mal ca. 11ct.
Viel Spass beim irgendwas in die Steckdose stecken.
 
Die Frage ist doch eher anders zu stellen.

Machen bei einem Musterhaushalt von 3.600 kWh die gesparten 72 € im Jahr was aus?

Habe oder nicht haben, klar. Wenn dafür dann aber die Umrüstung des Bestandes in Gefahr gerät, dann halte ich das für nicht sehr weitsichtig. Mit 72 € kann ich mir den Hintern abwischen, wenn dafür die Preise für CO2 Zertifikate explodieren, weil D lieber marginale Geldgeschenke macht, anstatt für weniger Nachfrage nach den Zertifikaten zu sorgen, um dort die Preise im Zaum zu halten.
Mieter haben auch nichts von der Wärmepumpenförderung und Bestandsbesitzer perse auch nicht, denn, wie Du genau weißt, gehören neben der Wärmepumpe noch weitere Sanierungskosten hinzu, die nicht gefördert werden und deutlich teurer ausfallen. So hat zumindestens jeder etwas davon. All jene die neu bauen kaufen sowieso Wärmepumpen und die, die das Geld für Bestandsanierung haben, können auch mit weniger Förderung leben und diese durchführen.

MfG
 
Mieter haben auch nichts von der Wärmepumpenförderung und Bestandsbesitzer perse auch nicht, denn, wie Du genau weißt, gehören neben der Wärmepumpe noch weitere Sanierungskosten hinzu, die nicht gefördert werden und deutlich teurer ausfallen.
So richtig durchdrungen hast du das noch nicht. Der Bestand MUSS saniert werden, flächendeckend, im gesamten Bundesgebiet, ja, sogar ganz Europa. Von EFH bis zum MFH. Die Verbräuche MÜSSEN runter. Wenn das nicht stattfindet, dann gibt es auch für Mieter ein böses Erwachen, weil der hohe Verbrauch gleichbedeutend mit hoher CO2-Abgabe ist. In nicht einmal 1,5 Jahren wird das die Realität. Aber anstatt an der Stelle so richtig zu fördern, auch andere Maßnahmen als die Umrüstung des Wärmeerzeugers, widmet das Geld für marginale Geschenke um. Kann man machen, halte ich für wenig schlau.

So hat zumindestens jeder etwas davon. All jene die neu bauen kaufen sowieso Wärmepumpen und die, die das Geld für Bestandsanierung haben, können auch mit weniger Förderung leben und diese durchführen.
Dein Sinn für "hat jeder etwas davon" wird "jeden davon" am Ende mehr kosten als man bekommt.
 
So richtig durchdrungen hast du das noch nicht. Der Bestand MUSS saniert werden, flächendeckend, im gesamten Bundesgebiet, ja, sogar ganz Europa. Von EFH bis zum MFH. Die Verbräuche MÜSSEN runter. Wenn das nicht stattfindet, dann gibt es auch für Mieter ein böses Erwachen, weil der hohe Verbrauch gleichbedeutend mit hoher CO2-Abgabe ist. In nicht einmal 1,5 Jahren wird das die Realität. Aber anstatt an der Stelle so richtig zu fördern, auch andere Maßnahmen als die Umrüstung des Wärmeerzeugers, widmet das Geld für marginale Geschenke um. Kann man machen, halte ich für wenig schlau.


Dein Sinn für "hat jeder etwas davon" wird "jeden davon" am Ende mehr kosten als man bekommt.
Was genau ist denn der konkrete finanzielle Benefit für einen Mieter, gerne auch im direkten Vergleich zu den steigenden CO2 Preisen, auf dem die gesamten Sanierungskosten in der Miete umgelegt werden dürfen, wo hat er diesen finanziellen Vorteil, wie hoch fällt dieser aus und wie hoch fällt dieser aus, wenn die Sanierungskosten abgeschrieben sind, denn wie du weißt werden die ausfallenden Mehrkosten nicht gleichsam in der Miete senkend berücksichtigt, nach Ablauf. Wie gesagt und ich komme wieder zu meiner ursprünglichen Aussage, durch die Strompreissenkung haben jetzt erst einmal alle etwas davon, und es war ein Wahlversprechen. Wenn du kritisierst das an der Stelle die Wärmepumpenförderung gekürzt werden soll, dann richte die Kritik an die CDU, ich bin da wohl der falsche Ansprechpartner. ;-)

Und als kleine Randbemerkung, die Eärmepumpenförderung alleine sorgt nicht per sie für weniger CO2, denn bei Inanspruchnahme bei Bestandsgebäuden sind zwingend noch andere Sanierungsmaßnahmen notwendig und wenn diese erfüllt werden können, hat man in der Regel auch mit weniger Förderung die notwendigen Mittel um eine Wärmepumpe kaufen bzw finanzieren zu können zur Verfügung.

MfG
 
Geht's denn bitte etwas konkreter, das ist jetzt nur eine theoretische Annahme, wie hoch wären denn die Mehrkosten im Vergleich zu dem Mehrkosten für Mieter, wenn solche Sanierungsmaßnahmen auf die Miete umgelegt werden?

MfG
Keine Ahnung. Bin kein Vermieter und habe das nicht durchgerechnet. Fakt ist, die Energie wird teurer und unser Planet heizt sich auf.
 
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