Die die nichts haben, leben auf Kosten der wenigen einzahler ein sorgenfreies Leben - alles das was wichtig ist wird gezahlt……Versicherung, Bildung, Kinderbetreuung, Unterkunft und Lebensmittel.
Für viele normale Arbeitnehmer lohnt es sich wahrlich nicht mehr zu versuchen etwas zu erarbeiten, sondern sich direkt in die soziale Hängematte fallen zu lassen.
Der ganze Spruch von wegen „die, die nichts haben, leben ein sorgenfreies Leben auf Kosten der Einzahler“ zeigt einfach nur, wie weit manche Leute von der Realität entfernt sind. Bürgergeld bedeutet kein sorgenfreies Leben, sondern das absolute Minimum zum Überleben. Und dieses „alles Wichtige wird gezahlt“ ist schlicht falsch.
Versicherungen wie Hausrat oder Haftpflicht musst du komplett selbst zahlen. Die Krankenversicherung wird nur in der Basis übernommen – alles darüber hinaus, wie Zahnreinigung oder bessere Behandlungen, zahlst du selbst. Bildung und Kinderbetreuung sind keine Sonderleistungen für Bürgergeldempfänger, sondern Grundversorgung, die jeder bekommt.
Bei der Unterkunft übernimmt das Amt nur das, was es für „angemessen“ hält – und diese Grenzen sind so niedrig, dass man mit Glück eine halbwegs vernünftige Wohnung findet. Der Rest sind Bruchbuden, in denen die Parks teilweise sauberer sind als die Flure. Viele müssen sogar draufzahlen, weil die Mieten real längst über den Tabellen liegen.
Lebensmittel? Der Regelsatz ist so knapp, dass man jeden Einkauf planen muss wie eine Operation. Viele haben am Ende des Monats schlicht gar nichts mehr übrig – nicht mal genug für eine vernünftige Mahlzeit. Von „sorgenfrei“ kann da wirklich keine Rede sein.
Und dann kommt dieser Satz: „Für viele normale Arbeitnehmer lohnt es sich nicht mehr zu arbeiten, man kann sich ja in die soziale Hängematte fallen lassen.“ Das ist einfach nur ein bequemes Klischee. Niemand fällt freiwillig ins Bürgergeld, weil es sich „lohnt“. Wenn sich Arbeit für manche nicht mehr auszahlt, dann liegt das an zu niedrigen Löhnen und zu hohen Lebenshaltungskosten – nicht daran, dass das Bürgergeld zu hoch wäre. Wer da auf die sozial Schwächsten eindrischt, verwechselt Ursache und Wirkung.
Widerlich ist vor allem dieses reflexhafte Hinterhergegröle: „die bösen Bürgergeldempfänger“. Geh mal durch deine eigenen Straßen, schau dir deine eigene Stadt oder dein eigenes Dorf an. Da siehst du sehr schnell, wie weit die Realität von diesem Stammtischgeschrei entfernt ist. Hauptsache auf die sozial Schwachen eindreschen, aber keinen Funken Interesse daran haben, wie ihr Leben wirklich aussieht. Dieses politische Nachgeplappere passt perfekt zu dir – laut, einfach, bequem, aber komplett an der Realität vorbei.
Wer solche Parolen nachplappert, sollte sich zumindest einmal fragen, ob er wirklich verstanden hat, worüber er redet.