Netzwerk: Wi-Fi 7 soll mit über 5 Gbit/s Geschwindigkeit LAN vergessen machen

*gähn* Jedes Mal diesselbe Leier. Schön und gut, aber das Kabel gewinnt doch eigentlich immer, wenn es um ernsthafte zuverlässige Anwendung geht. Für Handys, Tablets und Notebooks die mobil genutzt werden ist das super, aber einen Desktop-PC o.Ä. sollte man nach Möglichkeit immer ans Kabel hängen. Dem Kabel ist es egal, ob der Nachbar seine Mikrowelle einschaltet, zuviel Bluetooth und andere WLANs unterwegs sind, oder der Flugplatz einen Radar-Sweep macht.
Ich hab hier Wifi6, das funktioniert im selben Raum ganz gut (800 MBit/s netto), aber einen Raum weiter sind es nur noch 300 Mbit/s, und noch einen Raum weiter, naja...

Wenn man die Geschwindigkeiten braucht: Hier hat sogar 23m langes, 25 Jahre altes CAT5e UTP Kabel die 10 GBit/s geschafft, ohne dafür spezifiziert zu sein. War allerdings hart an der Grenze. 2.5 / 5 GBit/s sind da kein Streß. Jetzt habe ich überall Glasfaser gelegt (wenn Platz oder Leerrohre ein Problem sind: OS2-Kabel bekommt man mit 2-3 mm Außendurchmesser und 1,0 cm Biegeradius unter jede Fußleiste). Das reicht dann auf Jahrzehnte.
 
Das ist eben das Problem an großmäuligen Ankündigungen, die nur mit Einschränkungen stimmen.

WLAN bietet nur richtig guten und zuverlässigen Empfang, wenn sich in dem RAUM auch ein Accesspoint befindet, am besten an der Decke. Wenn das so ist, dann bleiben von den 5 GBit real wohl noch 2-3 übrig, klar kann der Normalo dann das Kabel vergessen.

Allerdings stellen sich die meisten darunter vor, dass sie die Leistung mit einer Fritz Box in ihrer ganzen Hütte haben und das trifft eben nicht zu.

Das normale LAN Kabel (oder die Glasfaser) wird wohl nie vergessen sein, irgendwie müssen die Accesspoints an der Decke ja beliefert werden.

Wenn wir dafür in Zukunft Bandbreiten jenseits der 5 GBit/s brauchen haben wir mächtig was falsch gemacht. Videokonferenzen mit vielen Teilnehmern in guter Qualität geht auch mit 5 MBit/s. Wenn du das in 10 Jahren (unnötigerweise) in 4K haben willst eben 50 MBit/s. Da ist gutes WiFi5 selbst dann noch kein Flaschenhals wenn man das mit 5 Personen gleichzeitig machen würde.

Einfache Regel: alle zu Verfügung stehenden Ressourcen werden von inkompetenten Programmierern und sonstigen Entwicklern zu Fenster rausgeworfen.

Du kannst dich gerne bei PCGH beschweren, dass das Forum mit einem 14.4er Modem nicht mehr sinnvoll benutzbar ist.

PS: in 10 Jahren werden wir wohl von 16K reden
PPS: ja, 16K wird es wohl geben, es gibt ja auch diese neumodischen Waschmittelpads, -disks und hastenichtgesehen. Irgendwie müssen die TV Hersteller den Leuten ja auch neue Geräte verkaufen. Ich hoffe es kommt, eventuell schlägt das Streaming ja dann die UHD Blu Ray.

Das Argument "aber in Zukunft brauchen wir viel mehr" bzw. "früher hat man auch gesagt wir brauchen nie mehr als xy MB/MHz/GBit/..." stimmt zwar nach wie vor aber in SEHR viel schwächerer Form als vor Jahrzehnten.

Der Brandbreitenbedarf uns das Angebot steigt nach wie vor ungebremst.

2010 konntest du mit der Technik von 2000 praktisch nirgends mehr mitmachen, 2020 war das allermeiste mit Hardware von 2010 gar kein Problem.

Das hat mit mangelndem Fortschrittstempo zu tun. Wir näheren uns dem Ende des technisch möglichem und die Entwicklung geht viel, viel langsamer voran. Da hält die alte Hardware auch wesentlich länger.

Auch 2030 wirst du weder 17 Kerne noch 64 GB RAM noch eine Gigabit-Leitung brauchen um mit deinem Arzt im Zoom zu reden.

Hier könntest du dich irren. Die Holographie macht da schon recht große Fortschritte und wird als einer der Hauptanwendungen gehandelt, wenn es um Bandbreiten jenseits der 10 GBit geht. Das mit dem Arzt ist übrigens das Musterszenario.

Ich hab zwar einen ziemlich langen Schlüssel, aber mit brute force geht da einiges.
Und die Supercomputer haben die vielen Prozessoren ja nicht nur zum Schachspielen.

Mit Brute Force kannst du nichts machen, eher brennen alle Sterne aus und kühlen alle weißen Zwerge ab, bevor wir mit allen heute zur Verfügung stehenden Computern einmal alle AES 128 Schlüssel durchprobiert haben.
 
Einfache Regel: alle zu Verfügung stehenden Ressourcen werden von inkompetenten Programmierern und sonstigen Entwicklern zu Fenster rausgeworfen.

Du kannst dich gerne bei PCGH beschweren, dass das Forum mit einem 14.4er Modem nicht mehr sinnvoll benutzbar ist.
Das Forum würde problemlos mit nem 14.4er Modem akzeptabel schnell laufen - man müsste dafür nur auf text-only umstellen. Aber das Beispiel ist vielleicht etwas ZU extrem, meinste nicht? Wir reden von 10 Jahren, nicht von 30 - und mit nem durchschnittlichen Internetanschluss von vor 10 Jahren, also so DSL 768-16000 rum je nach Region, läuft das Forum so lange niemand große Bilder hochlädt hervorragend.
PS: in 10 Jahren werden wir wohl von 16K reden
Ganz ehrlich, ich glaube nicht dran. Davon reden und in manchen Showcases Werbung machen vielleicht. Aber wenn ich mir ansehe wie unglaublich zäh selbst 4K sich "durchsetzt" wäre ich schon überrascht, wenn in 10 Jahren 8K für einen nennenswerten teil der Bevölkerung überhaupt ein Thema ist. Da spielt auch im Mainstream ne große Rolle, dass der Ottonormalmensch einfach den Unterschied nicht mehr sieht - denn ohne gefühlte 2 Meter vorm TV zu sitzen oder dreistellige Zoll an Diagonale zu haben ist 8K einfach unsinnig (ja ich weiß jetzt kommen wieder die neiiiin das ist sehr viel besser-Sprüche von Leuten die offenbar 170% Sehschärfe haben aber das interessiert den Standardmichel einfach nicht).
Der Brandbreitenbedarf uns das Angebot steigt nach wie vor ungebremst.
Kann ich nicht erkennen. Mein Bandbreitenbedarf ist die letzten 10 Jahre fast unverändert. Ich schaue immer noch YT in FullHD, die Bitraten von Netflix sind selbst bei 4K-Inhalten noch immer unter 20 MBit im Schnitt, sonstige Anwendungen fallen sowieso unter Messungenauigkeit - die einzigen Bereiche die von mehr Bandbreite stark profitieren sind Clouds wenn man Terabyteweise Daten da rumschiebt und wenn das neueste Spiel bei Steam mal wieder 100GB groß ist statt früher 3.

Ich hab die Geschichte damals glaub ich schon mal hier geschrieben: Mein letzter Router hatte einen Defekt am Ende seines Lebens, dass er nur noch 10 MBit-LAN aufbauen konnte statt dem gewohnten GBit-LAN. Bedeutet Internetgeschwindigkeit um 10 Jahre zurückversetzt sozusagen. Ich (und meine Frau) haben mehrere Tage (!!) gebraucht bis es überhaupt aufgefallen ist dass nur noch 1% der normalen Bandbreite da waren - denn alles funktionierte nach wie vor wie gewohnt - nur die Pufferzeiten waren manchmal minimal länger.

Von "ungebremst" kann da kaum eine Rede sein.
 
Einfache Regel: alle zu Verfügung stehenden Ressourcen werden von inkompetenten Programmierern und sonstigen Entwicklern zu Fenster rausgeworfen.

Da könnte ich mich als Software Engineer jetzt beleidigt fühlen.

Die Realität ist aus meiner Sicht eher, dass heutzutage Hardware bzw. Rechenleistung im allgemeinen wesentlich günstiger als die Zeit eines brauchbaren Software Entwicklers ist.
Wenn die Software am Ende beim Endkunden läuft, ist die Performance in den meisten Fällen ohnehin egal (von Games, Streaming etc. mal abgesehen).

Performance und Ressourceneffizienz werden immer erst dann ein Thema, wenn die Software zu langsam für ihren eigentlichen Anwendungszweck wird.

Finde ich als Entwickler mit einem leichten Hang zur Perfektion selbst absolut grauenhaft...
Aber irgendwer bezahlt mein Gehalt und der bestimmt, wie die Musik spielt.
 
WPA2 und erst Recht WPA3 sind afaik nach wie vor ungeknackt.
WPA2 knackt ein RPi3 in weniger als 10 Minuten. Mit der richtigen Linux-Distribution kein Problem.:D
Dafür gab oder gibt es noch sogar ein Video wie es funktioniert, wird aber hier aus Sicherheitsgründen nicht verlinkt.
Ist schon ein paar Jahre alt, aber WPA2 wurde bereits geknackt...;-)

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@topic
Bei mir ist CAT7 im Haus Standard und das reicht noch lange aus. Und das schafft 2x so viel wie WIFI7. Persönlich nutze ich aber nur meine I-Netzverbindung von sagenhaften 50 Mbit.:lol:
Naja, jedenfalls ist der Datentransfer von LAN 2 LAN intern im Haus schneller...:D
 
Aber wenn ich mir ansehe wie unglaublich zäh selbst 4K sich "durchsetzt" wäre ich schon überrascht, wenn in 10 Jahren 8K für einen nennenswerten teil der Bevölkerung überhaupt ein Thema ist.

4K hat sich durchgesetzt, Full HD gibt es kaum noch zu kaufen, das ist dann eher die Größe 32" abwärts.

Die ersten 8K TVs gibt es jetzt schon für unter 1000€. Im Gegensatz zu 4K sind das keine 32" 30Hz Gurken, sondern ganz gute 65" Geräte. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis 4K ausstirbt. Ich gebe dem ganzen noch 4-5 Jahre, dann ist 4K aus den Elektromärkten weitgehend vertrieben.

Da spielt auch im Mainstream ne große Rolle, dass der Ottonormalmensch einfach den Unterschied nicht mehr sieht - denn ohne gefühlte 2 Meter vorm TV zu sitzen oder dreistellige Zoll an Diagonale zu haben ist 8K einfach unsinnig (ja ich weiß jetzt kommen wieder die neiiiin das ist sehr viel besser-Sprüche von Leuten die offenbar 170% Sehschärfe haben aber das interessiert den Standardmichel einfach nicht).

Der Standardmichel weiß, dass 16 eine höhere Zahl ist, als 8 oder 4 und dass höhere Zahlen besser sind, als niedrige. Das ist es auch, was er zu wissen hat, damit sich der Krempel durchsetzt.

Wie gesagt: es gibt auch Waschmitteldisks und -pads, die werden gekauft, obwohl sie Nachteile haben und das kann man von 16K nicht sagen. Die Frage ist eher, ob sich 32K durchsetzen wird, aber mit irgendwas müssen die Fernsehhersteller ja werben können. Full HD Fernseher haben sich damals auch massenhaft verkauft, obwohl die ersten Gurken gegen HD Ready Geräte abgestunken haben.

Kann ich nicht erkennen. Mein Bandbreitenbedarf ist die letzten 10 Jahre fast unverändert. Ich schaue immer noch YT in FullHD, die Bitraten von Netflix sind selbst bei 4K-Inhalten noch immer unter 20 MBit im Schnitt, sonstige Anwendungen fallen sowieso unter Messungenauigkeit - die einzigen Bereiche die von mehr Bandbreite stark profitieren sind Clouds wenn man Terabyteweise Daten da rumschiebt und wenn das neueste Spiel bei Steam mal wieder 100GB groß ist statt früher 3.

Dann miss mal nach. Alleine schon mit Full HD Videos dürfte der ordentlich angestiegen sein. 2012 hatte das nicht soviele Kanäle, heute eigentlich durchgehend. Die Spiele sind auch größer geworden.

Ich hab die Geschichte damals glaub ich schon mal hier geschrieben: Mein letzter Router hatte einen Defekt am Ende seines Lebens, dass er nur noch 10 MBit-LAN aufbauen konnte statt dem gewohnten GBit-LAN. Bedeutet Internetgeschwindigkeit um 10 Jahre zurückversetzt sozusagen. Ich (und meine Frau) haben mehrere Tage (!!) gebraucht bis es überhaupt aufgefallen ist dass nur noch 1% der normalen Bandbreite da waren - denn alles funktionierte nach wie vor wie gewohnt - nur die Pufferzeiten waren manchmal minimal länger.

Vor 10 Jahren hättest du das eben mit 1MBit sagen können.

Von "ungebremst" kann da kaum eine Rede sein.

Die Statistik ist ganz eindeutig:
- das Datenvolumen pro Person steigt
- die Bandbreite der gebuchten Anschlüsse steigt
- die maximal buchbare Bandbreite steigt

Alle drei steigen mit etwa 50% pro Jahr und das schon seit Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht. Eventuell gibt es einen Knick bei 1GBit, weil das LAN da begrenzt. Andererseits hat es den bei 100MBit auch nicht gegeben und 5+GBit WLAN ist ja unterwegs.
 
Wifi ist ja nun mal kein Standard, IEEE dagegen schon, jedes mal werden die Bänder dann einfach zusammengezählt als ob man nur einen Client hätte. Viele APs haben so einen Sweetspot von 4 Geräten, da bleibt selbst bei einem guten Loadbalacing evtl nicht viel übrig.
Auch die WLAN-Sachen sind standardisiert, z.B. als 802.11g.
Ethernet ist 802.3.
 
WPA2 knackt ein RPi3 in weniger als 10 Minuten. Mit der richtigen Linux-Distribution kein Problem.:D
Dafür gab oder gibt es noch sogar ein Video wie es funktioniert, wird aber hier aus Sicherheitsgründen nicht verlinkt.
Ist schon ein paar Jahre alt, aber WPA2 wurde bereits geknackt...;-)
Ich hab mich gerade nochmal etwas umgesehen: Das kann ich so nicht bestätigen. Was möglich ist ist ein offline Brute-Force Angriff auf den Handshake. Wenn der AP keinen Fehler hat dass man ihn dazu bringen kann die Nonce zu wiederholen und das Passwort nicht 1:1(!) in einem vorgefertigten Rainbowtable liegt bedeutet das selbst hashen. Und da sind 12 Zeichen schon quasi unknackbar, über 20 Zeichen gar NSA-Sicher: https://www.wlan-blog.com/erfahrung...asswort-sein-mindestens-12-zeichen-besser-20/
 
Die Statistik ist ganz eindeutig:
- das Datenvolumen pro Person steigt
- die Bandbreite der gebuchten Anschlüsse steigt
- die maximal buchbare Bandbreite steigt

Alle drei steigen mit etwa 50% pro Jahr
Die Statistik würde ich gerne mal sehen.
+50% pro Jahr wären das fast 58-fache innerhalb von 10 Jahren. Selbst du kannst mir nicht erzählen, dass ich heute 58x so viel Bandbreite, Datenvolumen oder buchbare Bandbreite hätte als 2012.

Das einzige wo das halbwegs hinkommt ist 1 GBit statt 32 MBit buchbare Bandbreite - aber auch nur weil hier massiv ausgebaut wurde, die meisten sind ja heute noch froh wenn sie 32 MBit reinkriegen.
Und mein Datenvolumen hat sich seitdem vielleicht verdoppelt oder verdreifacht aber ganz sicher nicht annähernd verachtunfünfzigfacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir schon. Seit ich 40MBit/s Upload habe, kann ich Torrent (nur legale Inhalte) wie blöd laufen lassen und habe manchmal mehr als 100GB pro Tag Upload.
 
Bei Torrent gibt es mehr als 100GB legale Inhalte?! :ugly:

Nein im Ernst, ich hab auch seit Ewigkeiten den Netspeedmonitor laufen, die letzten Beiden Router haben auch von sich aus die Trafficmenmge geloggt. Ich bewege mich momentan roundabout bei 100GB pro MONAT wenn ich nicht grade ein neues Spiel kaufe, und das steigt über die Jahre im Mittel so gut wie gar nicht. Ich weiß noch dass ich in der alten Mietwohnung vor vielen Jahren immer irgendwo zwischen 50 und 100 gelandet bin, einen echten Knick gabs bei mir nur als ich von DSL2000 auf Kabel gewechselt bin, davor wars natürlich weit weniger. Aber wie gesagt seit ich 32 MBit habe ist zwar die buchbare Bandbreite auf jetzt 1 GBit gestiegen aber der Traffic hat sich seitdem höchstens verdoppelt. Den Gigabit-Anschluss hab ich praktisch nur weils ichs kann bzw. er nurn Zehner mehr kostet als 50 MBit aber brauchen tut den hier keiner. Es ist nur (selten mal) praktisch, wenn man das neue Steam-Spiel mit drölfzig GB in wenigen Minuten unten hat.
 
WLAN ja, Wifi nein. Sonst würde u.a "Mesh" Herstellerübergreifend laufen.
Das sind halt herstellereigene Ergänzungen. Es steht aber eigentlich nichts im Wege, dass diese Hersteller sich mit der IEEE zusammentun und diese Sachen standardisieren. Bei Netzwerkprotokollen ist es bei der IETF normal, dass Leute von Firmen das tun.
 
Da spielt auch im Mainstream ne große Rolle, dass der Ottonormalmensch einfach den Unterschied nicht mehr sieht - denn ohne gefühlte 2 Meter vorm TV zu sitzen oder dreistellige Zoll an Diagonale zu haben ist 8K einfach unsinnig (ja ich weiß jetzt kommen wieder die neiiiin das ist sehr viel besser-Sprüche von Leuten die offenbar 170% Sehschärfe haben aber das interessiert den Standardmichel einfach nicht).
Ja, das Auge hat seine Grenzen.
Alles, was unter die Winkelauflösung fällt, kann nicht bewußt wahrgenommen werden, auch wenn man sich noch so bemüht.

Sehe ich ganz deutlich, wenn ich die Brille absetze.
Dann ist der Videotext (altes Format) einfach bunter Matsch.
Beim neuen Format 3.5 muß ich nahe dran, um überhaupt etwas zu sehen.

Über das Unterbewußtsein lassen wir lieber die Philosophen schwafeln.

Von "ungebremst" kann da kaum eine Rede sein.
Der Wunschtraum der Industrie.


4K hat sich durchgesetzt, Full HD gibt es kaum noch zu kaufen, das ist dann eher die Größe 32" abwärts.

Nö, die meisten sind 32 Zoll und aufwärts.
https://geizhals.de/?cat=tvlcd&xf=17243_1920x1080 .
Die alten Produktionslinien müssen ja noch abbezahlt werden.

Obwohl die eigentlich von den hohen Preisen von früher profitiert haben sollten.
Da lagen die Preise oft zwischen 2.000 und 5.000 EUR.

Und da sind 12 Zeichen schon quasi unknackbar, über 20 Zeichen gar NSA-Sicher: https://www.wlan-blog.com/erfahrung...asswort-sein-mindestens-12-zeichen-besser-20/

Ich kenne jetzt die bit-Wirbelei nicht so beim Verschlüsseln, aber denkt ihr nicht, daß die NSA, FBI, CIA, KGB, FSB, FDGB und alle ähnlichen Dauerhorchdienste die Schlüssel, die sie brauchen, längst besitzen?

Die lesen doch in Klartext mit.

Allerdings sind da so kleine Lichter, wie wir hier nicht interessant, da muß ich Incredible Alk zustimmen.
 
Ich kenne jetzt die bit-Wirbelei nicht so beim Verschlüsseln, aber denkt ihr nicht, daß die NSA, FBI, CIA, KGB, FSB, FDGB und alle ähnlichen Dauerhorchdienste die Schlüssel, die sie brauchen, längst besitzen?
Bei quelloffenen Verschlüsselungsstandards nur dann, wenn das Restsystem eine Backdoor hat - der Algorithmus selbst ist stand heute unknackbar (=nicht in akzeptabler Zeit mit der gesamten weltweiten Rechenleistung dechiffrierbar).

Es gibt natürlich viele Mittel und Wege, an verschlüsselte Daten zu kommen als Angreifer - aber den, der für die meisten Leute am offensichtlichsten ist (das "knacken") ist der, der am wenigsten bzw. definitiv nicht funktioniert. Die erfolgversprechendsten Möglichkeiten von Geheimdiensten (und Betrügern) an solche Daten zu kommen ist, an das Passwort zu kommen indem man die "Passwörter.txt" auf dem Desktop des Nutzers öffnet, Keylogger verwendet und wartet bis das Opfer das PW eingibt, mal zu Hause vorbeischaut und den Post-it am PC abknipst oder das Opfer so lange psychisch oder auch physisch bearbeitet bis es das PW verrät. All das ist viel schneller, einfacher und erfolgversprechender als die Verschlüsselung zu hacken.

Übrigens: Die einfachste Methode die verwendet wird um an Passwörter zu kommen ist, das Opfer simpel danach zu fragen (von "Social engineering" bis "Phishing"). Funktioniert überwältigend oft.
 
mal zu Hause vorbeischaut und den Post-it am PC abknipst oder das Opfer so lange psychisch oder auch physisch bearbeitet bis es das PW verrät. All das ist viel schneller, einfacher und erfolgversprechender als die Verschlüsselung zu hacken.
Ich würde einfach die Fritzbox umdrehen und den Key abfotografierem mit der Minox.
Den hab ich auch noch nicht geändert, weil der schön lang war.
 
Nein im Ernst, ich hab auch seit Ewigkeiten den Netspeedmonitor laufen, die letzten Beiden Router haben auch von sich aus die Trafficmenmge geloggt. Ich bewege mich momentan roundabout bei 100GB pro MONAT wenn ich nicht grade ein neues Spiel kaufe, und das steigt über die Jahre im Mittel so gut wie gar nicht.
100 GB Traffic im Monat? Sobald Youtube oder Spiele-/Software-Updates über das Netz gehen, absolut unmöglich. so ein 1080p60 Video geht so schnell in die Gigabytes, da gehen 100 GB in allerhöchstens einer Woche durch. Außer natürlich man ist nicht viel Zuhause.
Ich habe mich vor Jahren immer gefragt, wie die Telekom darauf gekommen ist, dass 75 GB für die meisten Deutschen ausreichen würden...

Den neuen Wifi 7 Standard als Wired Ethernet Killer zu bezeichnen ist mal obendrüber. IEEE_802.11be nutzt wie Wifi 6E 6 GHz Frequenzen und bis zu 320 MHz breite Frequenzkanäle. Je höher die Frequenz, desto höher die Übertragungsrate bei dem gleichzeitigem Nachteil, dass die Frequenz auch wesentlich anfälliger für jegliche Objekte zwischen 2 Antennen ist. Bei der heutigen Abdeckung von WLAN Netzen in einem Mehrfamilienhaus dürfte es auch reichlich Signale geben, die die Übertragungsrate wieder reduzieren.
Ich habe auch einen ax Router mit zugehörigem Endgerät. Wenn ich da auf 900 MBit/s kommen will, muss ich im selben Raum stehen. Üblicherweise sind aber gerne 10m und 2 Türen zwischen AP und Endgeräten. Sind beide Türen offen, komme noch auf 400 MBit/s, geschlossen auf 250 MBit/s - und dafür habe ich schon die Antennen freigemacht und bestmöglich aufgestellt.
Im selben Raum Gigabit erreichen zu können ist zwar beeindruckend, aber für mich immer noch die leichteste Übung darüber zu lachen: Ich ziehe ein Kabel für 5 Euro. Seit gut einem Jahrzehnt eine zuverlässige und kostengünstige Lösung um 1 GBit/s über das Netzwerk zu schieben - mit mehreren Clients gleichzeitig und nahezu unabhängig von fremden Einflüssen.
Als nächstes erzählt man uns, dass 5G Mobilfunk mit 10 GBit/s besser ist als ein Kabel. Die Anzahl an Antennen und zugehöriger Elektronik lassen die Kosten gut und gerne explodieren. Der Energiebedarf ist natürlich auch noch höher.

Für jeden, der darauf Einfluss nehmen kann: Legt einfach ein Kabel, wenn es festinstallierte Geräte sind, die die Bandbreite wirklich benötigen. Im Zweifel lässt sich so über eine größere Distanz auch noch ein Access Point aufstellen.
 
Sobald Youtube oder Spiele-/Software-Updates über das Netz gehen, absolut unmöglich. so ein 1080p60 Video geht so schnell in die Gigabytes,
Ich bin heute bei 1071 MB stand jetzt und hänge seit 3 Stunden im Netz und auf YT rum. Und 3 Stunden und mehr sind meist nur Sonntags drin wenn man zur arbeitenden Masse gehört.
Auch dass die Videos so riesig sind ist quatsch. Ich kucke grade das letzte Video von 5ZYL_Marco. Das dauert fast ne Stunde.
1659868657042.png

JDL sagt grade mal 880 MB. Klar ich könnts in 4K kucken dann hats 5GB aber das is halt unnötig im Browserfenster^^

Wenn ich also ganz grob 1GB/h rechne wären 100GB Traffic im Monat 4 Tage YT am Stück. So viel Zeit habe ich nicht annähernd. :fresse:

Ich habe auch einen ax Router mit zugehörigem Endgerät. Wenn ich da auf 900 MBit/s kommen will, muss ich im selben Raum stehen. Üblicherweise sind aber gerne 10m und 2 Türen zwischen AP und Endgeräten. Sind beide Türen offen, komme noch auf 400 MBit/s, geschlossen auf 250 MBit/s - und dafür habe ich schon die Antennen freigemacht und bestmöglich aufgestellt.
Das ist die Realität abseits der theoretischen Marketingbandbreiten. Wer ein Gigabit über Funk übertragen will muss SEHR gute Bedingungen und sehr starke Hardware haben. Ist bei mir auch so, im Raum des Routers (WIFI6) sinds fast 1000 MBit/s, im Nachbarzimmer (dünne Wand) noch ~500, zwei Zimmer weiter noch 200, im Stockwerk darunter (dicke Altbaudecke) unter 100 MBit.
Selbst wenn WiFi7 dass alles verdoppeln und verdreifachen könnte (was nicht passieren wird) wäre das noch immer weit von Kabelwerten eines normalen GBit-Netzes entfernt.
 
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