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weil viele Komponenten einen bestimmten Arbeitspunkt haben und solche Arbeitspunkte sind nicht linear, im enddeffekt hast du dann da die Summe der 1000 Bauteile die da verbaut sind^^
Jedes technische Gerät musst du für einen Betriebspunkt auslegen, sprich die verbauten Komponenten so wählen, dass sie in einem gewünschten Punkt (bzw. Bereich) gut zusammen funktionieren. Nun ist es so, dass bei komplexen Geräten kein Zusammenhang mehr einfach linear ist und sich sehr sehr viele Dinge überschneiden. Bei Netzteilen ist es nunmal so, dass der optimale Arbeitsbereich irgendwo zwischen 20 und 80% Last liegt, bei sehr hoher oder sehr niedriger Last funktioniert zwar auch alles, wird aber ineffizienter weil das Gerät nicht für den Bereich gebaut wurde.
Mittlerweile sind die Betriebsbereiche ja schon sehr groß, sprich bei einem guten NT ist die Effizienz von 10 bis 100(+)% Last sehr gut, vor 10, 20 Jahren war das noch ganz anders (und die Gesamteffizienz generell auch Welten schlechter).
Das ist nicht nur bei Netzteilen sondern bei nahezu allen Geräten so. Dein Bildschirm wird ineffizienter bei voller Helligkeitseinstellung, deine Wasserpumpe wird es bei Maximaldrehzahl und dein Motor im Auto bei Stand- oder Vollgas (wobei hier der effizienteste Punkt interessanterweise meist sehr nahe an "Vollgas" ist). Nur bei Netzteilen macht man sich vielleicht Gedanken drum, bei anderen geräten die man ständig nutzt nicht.