Netflix: Konten-Sharing wird wohl bald kostenpflichtig

Kommt drauf an, wie hoch diese Zusatzgebühr ausfällt.
Grundsätzlich wäre das ja okay, etwas zu zahlen, wenn man den dann offiziell teilen dürfte.
Vermutlich lege ich den Account aber erst mal still. Momentan gibt es dort eh keine interessanten neuen Serien.
 
Zeit für mein Standardposting in dem Kontext:
Was sind die großen Kritikpunkte, die an Netflix bzgl. Monetarisierung immer wieder angebracht werden?
  1. der SD-Tarif sei ein schlechtes Angebot
  2. der UHD-Tarif sei nur dann ein gutes Angebot, wenn auch die mehreren Profile genutzt werden
  3. die Bitrates, besonders bei Material, das nur in LowRes vorliegt, seien zu niedrig. Bei den teureren Tarife gibt es kein Upgrade für LowResMaterial.

Alle diese Kritikpunkte und das ganze mit dem Accountsharing könnte Netflix ganz einfach angehen:
Nicht mehr Auflösungen, sondern Bitrates machen die einzelnen Stufen aus. Und jede Stufe gibt es nur noch mit einem Profil. Genau ein Profil, genau ein gleichzeitiger Stream ist möglich, mehr nicht.*

Auflösung (und Farbtiefe) erhält man immer das Beste, was Netflix bieten kann. Die neue Bitrate beim Mini-Abo liegt dann vielleicht bei 4Mbit, Medium bei 16Mbit, High bei 64Mbit.
Das Miniabo ist dann aber auch wirklich günstig, mit dem langfristigen Ziel, "jeden" abzuholen. (genau wie heute die inoffiziell geteilten Abos) Es erzeugt schließlich auch für Netflix wenig Kosten, liefert aber gleichzeitig eine erstklassige, breite Datenanalysebasis.

*vielleicht sollten sie auch doch Zusatzprofile mit symbolischen Rabatt, 10% oder so, einführen. Möglicherweise gefällt das einfach Usern zu gut, um es ersatzlos zu streichen.
An die Redaktion: Solltet ihr irgendeinen Kontakt zu Netflix haben, dann nutzt den bitte, um das weiterzugeben.
 
Naja, dann wird Netflix halt gekündigt und ich zirkuliere wieder mehr zwischen den Anbietern. Ist zwar nervig, aber am Ende spare ich damit. Besonders wenn die Anbieter mit Rückkehr- Angeboten wedeln.

Never bite the hand that feeds you, Netflix. Aber das lernen die auch noch ;)
 
Wie wollen die das denn bitte ermitteln?
Wenn ich mich manchmal einlogge bekomm ich ne Mail mit der Info jemand aus Hessen oder Bayern hätte sich grad eingelogt.
Wenn die nicht mal zuverlässig das Bundesland ermitteln können würde mich mal interessieren wie das so genau funktionieren soll.
 
Illegales Sharing ist für alle zahlenden Nutzer schlecht. Je mehr ihre Akkounts teilen umso weniger Einnahmen generiert Netflix und dadurch wird das Angebot schlechter. Sollte jedem klar sein, hab ich auch gemacht, meine Eltern schauen alle 4 Wochen mal einen Film, sollen sie halt meinen Account dafür nutzen (hab aber NETFLIX vor einiger Zeit gekündigt).
Aber wo soll man da einen Strich ziehe? 1 Film im Monat, 1 Film in der Woche? Ich kenne einige die nutzen einen Account mit 3 Parteien 3x voll aus und teilen sich die Kosten. Kann man so machen, muss man sich aber nicht wundern wenn Netflix das doof findet.

Sinnvoller wäre es aber mal wieder ein gutes Angebot zu bieten bei dem die Leute gerne zahlen.
Aber das wird nicht bei allen funktionieren, schiebt man dem keinen Riegel vor wird beschissen. War ja früher bei den Raubkopien genauso (kein Plan wie das da heute ist).
 
Grundsätzlich ist der Schritt schon verständlich. Allerdings nutze ich Netflix außerhalb des Eigenheims vielleicht 3x im Jahr für ein paar Tage zu Hause bei meinen Eltern.

Wäre das im Sinne der neuen Regelung auch kostenpflichtig oder nicht, zumal der Zeitraum immer nur einige wenige Tage betrifft und sicher keine zwei Wochen? Das ist mir noch etwas zu schwammig formuliert mit den zwei Wochen.

Ich schließe sicherlich kein zusätzliches Abo ab für die paar Tage. Da weiche ich eher auf andere Anbieter aus oder verzichte gänzlich auf das Streaming an diesen Tagen.
 
Wie bitte... nach zwei Wochen Streaming von einer anderen Adresse ist Schluss!?
Das kann doch nur dem Kopf eines minderbemittelten Amerikaners entsprungen sein, der sich nicht vorstellen kann, dass anderswo Menschen länger Urlaub haben.
Dem durchschnittlichen Deutschen, der 3 Wochen Sommerferien macht dürfte das schonmal nicht gefallen.

Ganz zu schweigen von denen die Privat oder Geschäftlich viel reisen...
Zum Glück bin ich schon lange nicht mehr bei dem Laden.
 
Wir nutzen Netflix derzeit mit einem Familienaccount aufgrund der Familienverhältnisse tatsächlich über 3 Haushalte - der Account kostet aber immerhin 17,99 Euro/Monat, soviel ich weiß. Wenn das Teilen kostenpflichtig wird, dann sollen die es halt machen. Wir werden kein weiteres Abo abschließen oder mehr bezahlen. Wir sind dann raus.

Netflix hat sowieso schon seit längerem kein Monopol mehr für gute Filme und Serien. Vieles ist nicht verfügbar, weil es zB bei DisneyPlus, AmazonPrimeVideo, Sky, oder sonst wo exklusiv ist.

Demnächst bekommen wir aufgrund eines Umzuges sowieso Magenta mit MagentaTV und inkludiertem DisneyPlus-Abonnemen (für rechnerisch 3€/Monat).

An den ganzen Netflix-Kram, der ohnehin nur noch woke und gaga ist, kommt man zur Not auch anderweitig heran. Es gab auch ne Zeit vor Netflix und Co. Daran können die großen Konzerne alle paar Jahre gern erinnert werden. In einer Zeit, wo seriöse VPNs 5€/Monat und billige, aber grundsätzlich funktionale, VPNs 1,79€/Monat kosten, sollten die mal lieber die Füße ganz still halten und sich mit dem zufrieden geben, was sie haben. Sonst machen wir es wieder ganz anders, Freunde.
 
Illegales Sharing ist für alle zahlenden Nutzer schlecht. Je mehr ihre Akkounts teilen umso weniger Einnahmen generiert Netflix und dadurch wird das Angebot schlechter. Sollte jedem klar sein, hab ich auch gemacht, meine Eltern schauen alle 4 Wochen mal einen Film, sollen sie halt meinen Account dafür nutzen (hab aber NETFLIX vor einiger Zeit gekündigt).
Aber wo soll man da einen Strich ziehe? 1 Film im Monat, 1 Film in der Woche? Ich kenne einige die nutzen einen Account mit 3 Parteien 3x voll aus und teilen sich die Kosten. Kann man so machen, muss man sich aber nicht wundern wenn Netflix das doof findet.

Sinnvoller wäre es aber mal wieder ein gutes Angebot zu bieten bei dem die Leute gerne zahlen.
Aber das wird nicht bei allen funktionieren, schiebt man dem keinen Riegel vor wird beschissen. War ja früher bei den Raubkopien genauso (kein Plan wie das da heute ist).
vom prinzip hast du recht, aber wenn ich mir anschaue, dass z.b. eine dritte staffel von mindhunter abgesetzt wird, aber für filme wie red notice und the grey man jeweils 250 millionen verpulvert werden, dann ist das leider noch lange kein garantie dafür, dass netflix das geld auch sinnvoll einsetzt.
 
Netflix ist das illegale Teilen der Zugangsdaten ein Dorn im Auge.
Nur weil denen etwas ein Dorn im Auge ist, ist nicht gleich illegal! Wir leben in einer Zeit, in der Groß-Konzerne mit Lobbygruppen extremen Einfluss auf die Gesetzgebung ausüben bzw. sogar die Gesetzte selbst formuliert und liefert. Von daher finde ich solche Wertungen wie "illegal" ziemlich fragwürdig. Solche Dinge wie Preisabsprachen, geplante Obsoleszenz usw. sind auch illegal.
 
Ich denke auch das Netflix sich mit diesem neuen Abo Systsem dann selbst in's Abseits schießt, die Abonenten Zahlen waren doch zuletzt eh rückläufig. Ein Basis Abo mit Werbung in den Filmen und Serien für 4,99 Euro, ja so etwas Wünschen sich die Abonenten. ?

Und dann für 3,00 Euro mehr (7,99 Euro) gibt's dann keine Werbung mehr im Basistarif, dafür aber auch nicht mit allen Inhalten, ganz tolle Idee! ?

Ich bin mal gespannt, wenn 20 / 30% der Abonenten direkt nach Einführung dieser neuen Idee kündigen, wie lange Netflix das durchhalten kann, bis die Aktionäre auf die Barrikaden gehen, weil deutlich weniger Marktanteil auch die Divende schrumpfen lässt. Wenn Netflix so weiter macht, dann verschwindet der einstige Primus bald in der Bedeutungslosigkeit. ?
 
Ich denke auch das Netflix sich mit diesem neuen Abo Systsem dann selbst in's Abseits schießt, die Abonenten Zahlen waren doch zuletzt eh rückläufig. Ein Basis Abo mit Werbung in den Filmen und Serien für 4,99 Euro, ja so etwas Wünschen sich die Abonenten. ?

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Man darf jederzeit ein Werbefreies Abo buchen.. So erreicht Netflix nur mehr Nutzer. Zumindest wohl der Plan
 
Würde ich zwar auch vermuten, aber es unterbindet dann auch verschiedene Szenarien innerhalb eines Haushalts, z.B. Streaming aus dem Urlaub, von unterwegs, zweiter Wohnsitz.. Rein über die IP ist nicht verlässlich.
Davon ab, dass es ziemlich übergriffig ist von einem Anbieter trianguliert und ausspioniert zu werden. Am besten noch mit Bewegungsprofil. Auch Kunden von Streaming Anbietern haben ein Recht auf Datenschutz.

Netflix hat sich seinem woken Blödsinn in eine Sackgasse begeben. Mit Gängelung verschreckt man die Kunden und erreicht am Ende genau das Gegenteil.
 
Man darf jederzeit ein Werbefreies Abo buchen.. So erreicht Netflix nur mehr Nutzer. Zumindest wohl der Plan
Das ist schon klar, aber das Abo kostet ja dann auch wieder mehr. Ich Glaube nicht, das mit dem neuen Billig Abo auch mehr Nutzer gewonnen werden. Ich meine mich zu erinnern, das bei einer Umfragestudie zu Streamingdiensten ein wichtiges Nutzermerkmal war, das Filme und Serien nicht durch Werbung unterbrochen werden.
 
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