NAS oder Microserver

OwnCloud kann ich nicht empfehlen. Falls du keinen Zugriff auf die Daten per Web-Oberfläche brauchst, würde sich Syncthing anbieten. Alternativ, falls die Web-Oberfläche ein Muss ist, Seafile.
 
Ich habe meinen File-Server zum Austausch und vor allem für Backups meiner Daten.

Da ich die meisten Daten nur synchronisiere, muss von den 2TB da drauf nicht ganz so viel übertragen werden.

Die Betriebssystem-Abbilder sind aber eine andere Geschichte. Die können recht groß werden und der Prozess dauert dann gerne mal ein paar Stunden. Und da limitiert mich schon hauptsächlich die Schreibgeschwindigkeit der Festplatte ...


Der RasPi kostet mit Zubehör vielleicht 60€. "Richtige" PC-Hardware in dem Bereich würde vermutlich so ~130€ kosten, also ziemlich exakt das doppelte.
Ob sich das lohnt, hängt von der Nutzung ab.

Anschaffungskosten RasPi:
- Raspberry Pi (~40€)
- Gehäuse (~5-10€)
- Netzteil (~5-10€ ? )
- SD-Karte als Systemlaufwerk (5-20€)

Anschaffungskosten Mini-PC
- Mainboard mit fest verlöteter Quadcore-CPU (ab ~55-60€)
- RAM 4GB (~20€)
- Netzteil (30-40€ ?)
- Gehäuse (20-30€)

In beiden Fällen kommen dann natürlich noch die Laufwerke hinzu ... Im RasPi müssen die natürlich in eigenen Gehäusen sitzen und eine eigenen Stromversorgung haben, das kostet geringfügig mehr.
Der Mini-PC braucht etwa 10W mehr Strom, das kann man wohl vernachlässigen.
 
Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber hat nicht gefühlt jeder Router ab 2008 eine USB Schnittstelle mit der sich Speichermedien ins Netzwerk einspeisen lassen?
Es geht doch nur um einen Ort um Daten zentral abzulegen und abzurufen?

Da braucht man doch keine Wissenschaft draus machen.

Zuhause hängen 2 1TB HDDs an der 7490, um Filme und Serien im Haushalt zugänglich zu machen. Keine Probleme. Dafür brauch man sich doch keine extra Hardware kaufen?
 
Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber hat nicht gefühlt jeder Router ab 2008 eine USB Schnittstelle mit der sich Speichermedien ins Netzwerk einspeisen lassen?
Es geht doch nur um einen Ort um Daten zentral abzulegen und abzurufen?

Da braucht man doch keine Wissenschaft draus machen.

Zuhause hängen 2 1TB HDDs an der 7490, um Filme und Serien im Haushalt zugänglich zu machen. Keine Probleme. Dafür brauch man sich doch keine extra Hardware kaufen?

Jo, guck dir mal die Übertragungsgeschwindigkeiten davon an und du weißt, warum hier niemand überhaupt davon spricht.
 
Jo, guck dir mal die Übertragungsgeschwindigkeiten davon an und du weißt, warum hier niemand überhaupt davon spricht.

Jo, guck ich.
Jo, nutze ich damit problemlos HD Streaming. Eine Einschränkung für Fotos ablegen kann das ja nicht sein?
Jo, war es nur eine Frage warum das nicht mal in Betracht gezogen wurde weil ich halt andere Erfahrungen gesammelt habe.
Jo.

Is ja schon gut, wenn keine weiteren Ideen gewünscht sind.
 
Laut Hersteller sind maximal 30MB/s möglich. Und du hast natürlich nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten damit etwas zu tun.
 
Laut Hersteller sind maximal 30MB/s möglich. Und du hast natürlich nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten damit etwas zu tun.
und der TE schreibt:
[...] unsere Bibliotheken an Foto, Musik und Film an einem Ort zu haben und von überall darauf zugreifen zu können.

Und 30Mbits sind nicht ausreichend dafür? Achso.
Ein HD Stream benötigt vielleicht 8-10Mbits. Eine Foto Diashow genügt schon 1-3 Mbit, je nach Frequenz der Bilder.
Da muss man dann neue Hardware für kaufen, wenn vielleicht bestehende Hardware bereits alles mitbringt?
Ihr seit ja tolle Unterstützung. Ich seh schon ich bin hier fehl am Platz.
 
Laut Hersteller sind maximal 30MB/s möglich. Und du hast natürlich nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten damit etwas zu tun.

Zumal der Raspi wegen gleichzeitiger Nutzung des Controllers (lan und usb) wahrscheinlich noch bedeutend langsamer ist als der Router.

Wenn es nicht über den Router gehen soll würde ich definitiv einen kleinen PC aufstellen,
alle mal günstiger als ein 4-bay nas oder ähnliches und hat wesentlich mehr Möglichkeiten.

Schau mal in meiner Signatur / das Teil läuft ohne Probleme seit Wochen durch und stellt neben den Daten noch einen TS3 + Tekkite Lite Server bereit, hin und wieder auch einen TTT Server.
 
@Haribocc
Maximal 30 MB/s möglich bedeutet nicht, dass auch immer eine solche Übertragsungsrate erreicht wird. Und es soll auch mal vorkommen, dass mehr als eine Person gleichzeitig auf die Daten zugreifen will. Um ein paar Fotos im LAN zu verteilen ist das sicher eine akzeptable Lösung, aber eben kein vollwertiger ersatz für ein dediziertes NAS.

Gerade hier im Forum gibt es genug Leute die Probleme mit einer Fritz!Box als NAS-Ersatz haben, weil ihr eben relativ schnell die Puste ausgeht. Wenn es bei dir klappt und du damit zufrieden bist, ist doch alles bestens.
 
Hey,
das ist doch mal ne gescheite Antwort.
Ich hab ja auch nicht gesagt das alles andere quatsch ist, sondern lediglich das es auch ne Möglichkeit wäre, und ich eben diese Erfahrungen gemacht habe.
...und ein ähnliches Anwendungsgebiet.

So unbedeutende Mainstream Antworten, die einfach daher geplappert sind, ohne eigene Meinung, bei sowas stellen sich die Nackenhaare auf.
 
Ein HD Stream benötigt vielleicht 8-10Mbits. Eine Foto Diashow genügt schon 1-3 Mbit, je nach Frequenz der Bilder.
Da muss man dann neue Hardware für kaufen, wenn vielleicht bestehende Hardware bereits alles mitbringt?
Ihr seit ja tolle Unterstützung. Ich seh schon ich bin hier fehl am Platz.

Na, wenn du Lust hast, für das Kopieren deiner ganzen Filmbibliothek die Summe der Spielzeiten an Kopierzeit zu benötigen ... Zumal die realen Übertragungsraten meist deutlich geringer sind als die theoretischen Maximalwerte.

Nebenbei bemerkt hat ein hochauflösender Film eine DEUTLICH höhere Datenrate. Mit "8-10Mbit/s" kommst du da nicht weit.


Das Problem mit bestehender Hardware (zB einem alten PC) ist, dass sie für den Dauerbetrieb zu ineffizient sind. Ein alter PC frisst vermutlich 100W im Dauerbetrieb, ohne wirklich etwas zu tun.

Ein kleines ITX-System würde etwa 20W benötigen. Hat dabei vermutlich sogar noch mehr Leistung als der alte PC.

Ein RasPi würde vermutlich so etwa 10W benötigen, ist dafür aber deutlich eingeschränkt in Leistung und Funktionsumfang und hat ebenfalls keine sonderlich hohe Übertragungsrate.


Daher bin ich nach wie vor der Meinung: Für eine Minimallösung ist der RasPi ok, aber wenn evtl mehrere User darauf zugreifen wollen oder in Zukunft eine häufigere Nutzung oder ein größerer Funktionsumfang abzusehen ist, lohnt es sich dafür passende Hardware zu kaufen.
 
Nebenbei bemerkt hat ein hochauflösender Film eine DEUTLICH höhere Datenrate. Mit "8-10Mbit/s" kommst du da nicht weit.
Hör doch bitte auf irgendwas zu sagen wovon du keine Ahnung hast.
Ich habe zuhause eben genau dieses Setup. Fritzbox 7490 und eine HDD mit 1TB Kapazität.
Aktuelle Blockbuster (1080p und DTS Tonspur) bei einer größe von ~15GB habe ich eine Übertragungsgeschwindigkeit die eine Verlust- und Störungsfreien Wiedergabe ermöglicht.
Es reicht also dicke! Auf die Mbits lege ich mich dann jetzt nicht fest.
Woher da deine Aussage kommt das ich "damit nicht weit komme", erschließt sich mir nicht.
Aber unterlass es doch eine general Aussage zu treffen wenn du keine Vergleichswerte hast.
 
@ haribocc
Danke dir für die Antwort. Es wurde wahrscheinlich nicht weiter in Betracht gezogen, da ich ja explizit nach den Unterschieden von Fertig-NAS und Microserver gefragt habe. Aber es ist in der Tat eine Möglichkeit das ganze erst einmal aus zu testen.
Aber mich reizen auch die Features, die ich mit einem NAS/Microserver habe. Das die Bibliotheken an einen Ort sind ist nur erst einmal der Anfang.
 
@ haribocc
Danke dir für die Antwort. Es wurde wahrscheinlich nicht weiter in Betracht gezogen, da ich ja explizit nach den Unterschieden von Fertig-NAS und Microserver gefragt habe. Aber es ist in der Tat eine Möglichkeit das ganze erst einmal aus zu testen.
Hallo,
das tut mir leid.
Ich hab den Theard nicht komplett verfolgt, und hab das dann quasi nach dem 'überfliegen' eingeworfen.

Das sollte wirklich nur ein eventueller Stupser sein. ;) :)

Das ganze erst mal auszutesten, wenn es eh nur den Lebensstandard erhöhen soll, ist sowieso keine schlechte Idee.
Klar kann man sich direkt einen fertig NAS kaufen, und er läuft wie man es sich vorgestellt hat, ohne viel Arbeit.
Aber auf diese Antwort wärst du sicherlich selbst gekommen und hättest nicht ein Topic in der Community aufmachen müssen.

Deswegen: Ideen sammeln, ausprobieren, sich selbst eine Meinung bilden. :)
 
Naja, das mit den Ideen sammeln und Meinung bilden hab ich schon gemacht. Aber ich lese in vielen Foren, dass meistens ein Selbstbau-NAS empfehlen....gerade aus Kosten- und Flexibilitätsgründen.
Aber so ne Synology/Qnap/ZyXEL haben ja auch echt viele im Einsatz. Ich hab hier mit dem Thread gehofft, dass auch mal ein Fertig-NAS-Nutzer seine Meinung und Kaufentscheidung dar legt. Denn wie du schon sagst, es läuft ohne viel Arbeit und ich finde die Kompaktheit echt klasse.
Aber für das Geld einer DS 215j bau ich mir ein schönes leistungsfähiges NAS selbst. Und gerade diesen Preis-Leistung-Optik-Bequemlichkeits-Twist wollte ich in diesem Thread mal etwas entwirren.....

Edit:
Erschwerend kommt noch hinzu, dass ich auf diesem Gebiet noch ein totaler Neuling bin!
 
Ich möchte mich mal mit einklinken. Hatte auch die Tage auch über eine ähnliche Lösung nachgedacht. Aktuell ne DS 716+ mit der ich soweit auch super zufrieden bin bis jetzt welche meinen Raspi versorgt. Nun kam die Idee beides in einem Art Selbstbau-NAS bzw. Mini Server zu vereinen um zum einen nen Mediaplayer mit BluRay Laufwerk und gleichzeitig NAS zu haben auf welche ich von der Ferne aus zugreifen kann um eben Anhänge aus E-Mails vom Smartphone direkt darauf zu speichern oder eben Inhalte von unterwegs abzurufen wie zB Urlaubsfotos um sie in der Famile zeigen zu können. Als Mediaplayer dachte ich an Kodi nur für die NAS Geschichte bin ich noch ratlos wenn ich es durchziehe. Ob Win bei der Hardware das passende OS ist weiß ich auch noch nicht.
 
Hör doch bitte auf irgendwas zu sagen wovon du keine Ahnung hast.
Ich habe zuhause eben genau dieses Setup. Fritzbox 7490 und eine HDD mit 1TB Kapazität.
Aktuelle Blockbuster (1080p und DTS Tonspur) bei einer größe von ~15GB habe ich eine Übertragungsgeschwindigkeit die eine Verlust- und Störungsfreien Wiedergabe ermöglicht.

Du willst also aussagen, du hättest generell mehr Ahnung als ich? :D Vorsichtig mit solchen Aussagen im anonymen Teil des Internets, mein Freund ...

15GB pro Film sind noch immer nur eine durchschnittliche Qualität. Und wie schon gesagt: Du willst die Sachen vermutlich auch mal da rauf oder runter kopieren. Das ist schließlich der tiefere Sinn der meisten Netzwerkspeicher ... Ich will nicht meine ganze Filmbibliothek mit Abspielgeschwindigkeit kopieren müssen, in der Zeit könnte man besser mal ne Woche Urlaub machen.
Es reicht also dicke! Auf die Mbits lege ich mich dann jetzt nicht fest.
Schon klar. Weil dir dann auffallen würde, dass du mal locker um den Faktor drei daneben liegst.
Aber unterlass es doch eine general Aussage zu treffen wenn du keine Vergleichswerte hast.
Sagt derjenige, dessen Erfahrung sich darauf beschränkt Filme vom USB-Stick abzuspielen ...


Es wurde wahrscheinlich nicht weiter in Betracht gezogen, da ich ja explizit nach den Unterschieden von Fertig-NAS und Microserver gefragt habe. Aber es ist in der Tat eine Möglichkeit das ganze erst einmal aus zu testen.
Aber mich reizen auch die Features, die ich mit einem NAS/Microserver habe. Das die Bibliotheken an einen Ort sind ist nur erst einmal der Anfang.
Die winzigen NAS-Systeme bieten häufig recht wenig Performance. Die größeren hingegen werden schnell sehr teuer. Finanziell lohnt sich da ein Selbstbau mehr, macht aber natürlich auch mehr Arbeit.

Bei einer Fertiglösung weißt du recht genau im Voraus, welche Funktionalitäten dich erwarten. Beim Selbstbau gibt es da mehr Möglichkeiten.



Ich möchte mich mal mit einklinken. Hatte auch die Tage auch über eine ähnliche Lösung nachgedacht. Aktuell ne DS 716+ mit der ich soweit auch super zufrieden bin bis jetzt welche meinen Raspi versorgt. Nun kam die Idee beides in einem Art Selbstbau-NAS bzw. Mini Server zu vereinen um zum einen nen Mediaplayer mit BluRay Laufwerk und gleichzeitig NAS zu haben auf welche ich von der Ferne aus zugreifen kann um eben Anhänge aus E-Mails vom Smartphone direkt darauf zu speichern oder eben Inhalte von unterwegs abzurufen wie zB Urlaubsfotos um sie in der Famile zeigen zu können. Als Mediaplayer dachte ich an Kodi nur für die NAS Geschichte bin ich noch ratlos wenn ich es durchziehe. Ob Win bei der Hardware das passende OS ist weiß ich auch noch nicht.

Klingt erstmal gut.

Zum Betriebssystem: Desktop-Windows könnte man das vielleicht irgendwie beibringen, aber so richtig geeignet ist es nicht. Windows Server ist dafür ok, aber natürlich teuer wenn man nicht gerade Kunde bei Microsoft Dreamspark ist.

Linux ist natürlich immer das erste woran man denkt. Viel Auswahl und viele Möglichkeiten, aber braucht meist ein wenig mehr Erfahrung oder mehr Zeit zur Einrichtung.
 
Ja Linux ist immer so ne Kiste. An sich echt super, aber da muss man erstmal reinfinden.
 
Quatsch, Linux ist reichlich simpel zu bedienen und zu konfigurieren. Bin selbst um Weihnachten rum umgestiegen, nachdem ich lange Jahre nichts mit Linux oder Unix gemacht hatte (sieht man mal von der NAS Fingerübung ab). Zudem gibts haufenweise Foren, Blogs und Wikis zu den gängigen Distros. Schau mal unter ubuntuusers.de, da wird im wiki praktisch jede Frage die sich einem stellen könnte beantwortet.

Abgesehen davon nutzen die allermeisten ja Linux auf ihrem Handy - hattest du da jemals Probleme mit irgendwelchen Betreibssystemkonfigurationen? Ich find Android jedenfalls selbsterklärend.

Linux hat ein paar Nachteile (fehlende Spielunterstützung - wird aber besser, das eine oder andere Programm gibts nicht so wie man es gerne hätte - in meinem Fall fehlt mir noch ein vernünftiger CD Ripper,...) aber keiner davon hat etwas mit nem NAS zu tun. Ich wette, das jeder, der ein gewisses Grundverständnis für nen Rechner hat Linux binnen eines Tages auf seinem Rechner zum Laufen bringt (wenn es sich nicht gerade um extrem exotische Hardware handelt) und konfigurieren kann. Selbiges gilt für nen Linux/Unix NAS. Die Zeiten als Linux ein reines Freak System war sind definitiv vorbei, man muss sich nur drauf einlassen.

Im Zweifelsfall hat man nix zu verlieren, es ist kostenlos und zur Not schmeißt man es wieder runter!
 
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