NAS als Backup-Lösung sinnvoll?

kasiii

Freizeitschrauber(in)
NAS als Backup-Lösung sinnvoll?

Hallo,
ich suche eine Backuplösung für den Heimgebrauch und spiele mit dem Gedanken, dafür ein NAS zu verwenden. Die Anforderungen an das NAS wären wohl eher gering. In erster Linie soll es als Backup für Fotos, Daten und Musik fungieren. Wenn die Musik von der NAS gestreamt werden könnte, wäre es schön ist aber keinn muss. Das NAS würde dann als Raid 1 laufen. Als Speicher sollte min. 2 x 2TB verfügbar sein, besser das doppelte. Wichtig wäre mir außerdem noch, dass das NAS relativ leise ist. Im Idle am besten lautlos.

Vom Preis her interessant erscheint mir die Buffalo LinkStation. Was meint ihr, passt das für meine Anforderungen oder ist das Billig-Schrott?
 
AW: NAS als Backup-Lösung sinnvoll?

Was RAID1 in einem NAS zu suchen hat, das nur für Backups genutzt wird, verstehe ich nicht. Wenn man schon eine doppelte interne Sicherung möchte, dann richtet man einen internen, sinnvoller weise inkrementellen Backup-Job im NAS ein. Damit hat man (inkl. Viren/Trojanern) von außer nur auf eine der zwei Platten schreibenden Zugriff und auhc versehentlich gelöschte/überschreibene Daten sind wieder herstellbar.

Einzige Nachtiele, die mir dabei einfallen:
- der interne Backup-Job läuft nicht zeitgleich mit dem Schreiben der Originaldaten
- die zweite interne Platte sollte größer sein wie die erste, wenn das intene Backup nicht nur zeitversettz sondern inkrementell ist.
- man hat keine erhöhte Verfügbarkeit, was aber privat (a) fast immer irrelevant und (b) für Backups sowieso egal ist.

Ob das Buffalo sowas könnte, ob die mitgelieferten Platten etwas taugen und ob der Lüfter leise ist, wird wohl nur ein Selbstversuch zeigen können. Synology/QNap könnten jedenfalls mit Boardmitteln solche Backups einrichten, sind schneller wie die wohl beworbenen 50 MB/s (das war halt Stand der Einsteigerlkasse von 2014) aber auch teurer. Dafür kann man sich vergleichsweise leise Platten aussucht (nein, ihc kenne keine, müsste man auf Geizhals analysieren).

Schaue ich mir auf Amazon schon nur die Bewertungen des Buffalo an und glaube diesen, dann steht dort u.A. "zu laut für Wöhnräume" und "langsam". Mag aber sein, dass dort andere HDDs verbaut waren und es nur per 100 MBit oder gar D-Lan angebunden war.

Ob es von Buffalo dann noch aktuelle Firmware gibt und wie lange noch (für mein QNap von 2012 gäbe es immer noch Sicherheitsupdates) müssen wohl andere Tests zeigen.

Persönlich würde ich mir so ein Gerät allenfalls als reine, langsame Backup-Lösung in der Besenkammer kaufen. Mir wäre ein Gerät von Synology oder QNap lieber, auch wenn es mehr kostet. Alleine die Übertragungsrate wäre es mir für meine Backup-Größen wert.
 
AW: NAS als Backup-Lösung sinnvoll?

Variante mit 2x NAS blbg. Hersteller:

NAS1: hier liegen deine Daten
NAS2: sichert alle Daten von NAS 1 auf NAS2

ist zwar etwas teurer, aber die technisch bessere Lösung.

Variante mit 1x Synology NAS:

alle deine Daten liegen auf dem PC auf lokalen Platten.
Mittels Synology Active Backup for Business sicherst du agentenbasiert deinen ganzen PC als Image auf das NAS. Synology Active Backup ist in der NAS integriert.


Allgemein: Das mit dem Raid ist ein anderes Thema und hat nichts mit Datensicherung zu tun. Das ist ein Thema der Datenverfügbarkeit
 
AW: NAS als Backup-Lösung sinnvoll?

Für Musik, Daten und Fotos würde auch eine einfache 4TB-USB 3.0 Platte ausreichen. Gehts um echtes Backup, sieht es anders aus > siehe Vorredner.
Willst Du nur etwas sichern/aufheben/vor fremden Zugriff bewahren, kommen wieder andere Lösungen in Frage.
Ich nutze für ein Standard-Backup meines OS eine interne 1TB-HDD mit programmiertem Zeitplan. Nach Gutdünken führe ich iwa ein manuelles Backup auf meinem NAS durch, bzw. speichere Bilder, Musik, Serien, Filme gleich darauf. Und die gaaaanz wichtigen Dinge wie Passwörter o.ä. sind auf einem USB-Stick gespeichert der in meiner Schublade liegt :D
Ich schwöre auf Dezentralisierung.
Gruß T.
 
AW: NAS als Backup-Lösung sinnvoll?

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Allgemein: Das mit dem Raid ist ein anderes Thema und hat nichts mit Daten"sicherung" zu tun. Das ist ein Thema der Datenverfügbarkeit

Möchte mein Raid5 in meinem Synology nicht missen, hatte schon 1 HDD Crash und bin froh, dass man dann einfach die Platte tauscht
und am nächsten Tag ist wieder alles wie gewohnt. :daumen: Trägt also zur Datensicherung/Datensicherheit mit bei. ;)
 
AW: NAS als Backup-Lösung sinnvoll?

Möchte mein Raid5 in meinem Synology nicht missen, hatte schon 1 HDD Crash und bin froh, dass man dann einfach die Platte tauscht
und am nächsten Tag ist wieder alles wie gewohnt. :daumen: Trägt also zur Datensicherung/Datensicherheit mit bei. ;)

jein, eben das nennt man Datenverfügbarkeit. Dein Volume ist trotz Ausfall einer HDD weiterhin verfügbar gewesen und die Technologie dafür ist in deinem Fall Raid5 gewesen. Das trägt dann zur Datensicherheit bei, ohne dass es eine Datensicherung ist. Datensicherheit ist der Überbegriff für das ganze Thema -->
grobe Definition der Datensicherheit = Datenvertraulichkeit, Datenintegrität und Datenverfügbarkeit.

Lerne das, kommt in der nächsten Klausur dran! :daumen:
 
AW: NAS als Backup-Lösung sinnvoll?

Mir geht es in erster Linie darum, meine Daten zu duplizieren und für den Fall, dass mein PC/die Festplatten sterben, die Daten nicht weg sind. Von daher ist der Einwand mit Datenverfügbarkeit vs. Backup natürlich richtig.

Die USB3.0 Festplatte war auch mein erster Gedanke bzw. die USB 2.0 Festplatte ist mein aktuelles "Backup". Allerdings dachte ich, dass ein NAS etwas komfortabler sein könnte. Gerade auch für meine Frau, die dort dann einfach wichtige Daten speichern kann und sich um nix weiter kümmern muss.

Für meine aller wichtigsten Daten haben ich noch einen Cloud Speicher gemietet, die Daten auf dem Rechner und separat auf einer ext. HDD.

Als NAS wäre dann folgenden Konfiguration sinnvoll: (?)

Synology DS218J 2 Bay Desktop-NAS-Gehäuse
2TB Platte (was nimmt man hier? WD Red?)
4 TB Backup-Platte
 
AW: NAS als Backup-Lösung sinnvoll?

Als NAS wäre dann folgenden Konfiguration sinnvoll: (?)

Synology DS218J 2 Bay Desktop-NAS-Gehäuse
2TB Platte (was nimmt man hier? WD Red?)
4 TB Backup-Platte

In der Annahme, dass das NAS lediglich zur Datensicherung verwendet wird:

Synology DS218J 2 Bay Desktop-NAS-Gehäuse: das ist in Ordnung für Backup Zwecke, ist sogar ein sehr gutes Gerät für diesen Zweck
2TB Platte (was nimmt man hier? WD Red?):
Kannst du machen, ich schwöre allerdings auf Seagate Iron Wolf, ist aber nur eine persönliche Präferenz. Wenn du auf dein Backup auch mal zeitweise verzichten kannst, dann brauchst du auch kein Raid, aber "Murphys Law" kann jederzeit zuschlagen
4 TB Backup-Platte: verstehe die Frage nicht
 
AW: NAS als Backup-Lösung sinnvoll?

Nimm lieber weng mehr Speicher, außer du brauchst in der nächsten Zeit nur die „kleine“ Menge an Speicherplatz.



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AW: NAS als Backup-Lösung sinnvoll?

Allerdings dachte ich, dass ein NAS etwas komfortabler sein könnte. Gerade auch für meine Frau, die dort dann einfach wichtige Daten speichern kann und sich um nix weiter kümmern muss.
Das NAS ist, wenn es dauerhaft verfügbar ist (also nicht nur für Backup-Zwecke manuell eingeschaltet wird sondern mind. per wake o lan aktivierbar ist), erheblich komfortabeler wie eine USB-Platte, die nur für Backups manuell angeschlossen wird.

Und im Gegensatz zur USB-Platte ist es von allen Geräten im Heimnetz auch dann erreichbar, wenn der PC mit der USB-Platte ausgeschaltet ist.

4 TB Backup-Platte: verstehe die Frage nicht
Vermutlich bezieht er sich dabei auf meine Variante des internen Backups im NAS. Bei Synology, wenn es einfach gehen soll, per Hyper Backup auf einen lokal freigegebenen Ordner und einem User, den nur das NAS kennt.

Dies ist erheblich günstiger wie Deine 2 NAS Variante, schützt genauso wenig vor Elementarschäden im selben Gebäude, ist dafür aber komfortabeler und sicherer für die Daten wie diese "nur" auf einer HDD im NAS zu speichern.

Wenn ich mir die Lautstärken der WD Red 2TB und Seagate IronWolf 2TB auf GH ansehe, dann würde ich hier eher zu einer WD Red 2TB (und zwar als WD20EFAX) greifen. Die IronWolf dürfte dafür etwas schneller sein.
 
AW: NAS als Backup-Lösung sinnvoll?

Wenn ich mir die Lautstärken der WD Red 2TB und Seagate IronWolf 2TB auf GH ansehe, dann würde ich hier eher zu einer WD Red 2TB (und zwar als WD20EFAX) greifen. Die IronWolf dürfte dafür etwas schneller sein.

Meine 4TB Ironwolf sind gefühlt spürbar leiser (weniger Vibrationen) als meine alten 4TB WD Red.
 
AW: NAS als Backup-Lösung sinnvoll?

Meine 4TB Ironwolf sind gefühlt spürbar leiser (weniger Vibrationen) als meine alten 4TB WD Red.
Wie schon geschrieben ging es um die 2 TB Versionen. Als 4 TB Platte für interne Backups genügt m.M.n. auch eine langsame und günstige Seagate BarraCuda Compute 4TB (SMR).

Meine neue 8 TB WD Red (mit Luftfüllung) ist auch erheblich lauter (und vermutlich vibriert sie auch mehr) wie die meine alte (mit He Füllung). Ob nun mein Exemplar Schrott ist, alle neueren 8 TB Varianten so sind oder die Gehäuse so unterschiedlich, weiss ich nicht.

Bei 12 TB würde ich derzeit zur IronWolf greifen, bei 8 TB vermutlich auf Grund des Preises auch (mein NAS steht aber auch nicht mehr im Wohnzimmmer).

Für 2 TB und Geräuschempfindlichkeit würde ich eine SSD kaufen, die 100€ Aufpreis wären es mir wert. Und im Zweifel dann eine 4 TB 2,5" SMR für die internen Backups, die lässt sich auch im 3,5" NAS entsprechend entkoppelt einbauen, wenn es nötig sein sollte. Oder halt die 4TB BaraCuda Compute.
 
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