Oberst Klink
Lötkolbengott/-göttin
Was willste "Gewinnen"? Ein Anwalt wird erstmal ein Beratungsgespräch machen und dir deine Optionen aufzeigen (kann durchaus sinnvoll sein). Aber alles was danach kommt ist erheblich schwieriger als du hier so leicht abtust. Erstmal brauchst du Beweise und vielleicht ein Gutachter für die regelmässige Lärmebelästigung --> kostet. Den Bedrohungsvorfall kannste eh haken, weil Aussage gegen Aussage steht und da nie was bei rumkommt. Du kannst dich beim Vermieter beschweren, aber deine 2 Nachbarn, die vielleicht sogar schon länger Mieter sind werden dir die Schuld zuschieben. Und wenn ihr glaubt ein Vermieter steht darauf ständig Beschwerden und sogar Klagen zu bearbeiten und dann noch positiv für euch zu votieren, das halte ich doch für sehr gewagt.
Und klar ist Umzug teuer und nervig, aber wenn ich von der Arbeit heimkomme, dann will ich meine Ruhe und mich nicht auch noch da mit Stress rumschlagen. Und das trotzige dableiben, samt Ausschöpfen aller Möglichkeiten wird tausend mal zeitaufwendiger, deutlich teurer und ein positiver Ausgang ist euch nicht gewiss. Am Ende ist das halt immer nur ne gammlige Mietwohnung, würde das nie verteidigen als wäre das mein eigenes Eigentum. Aber gut wie jeder will.
Schön. Dann zieht er eben den Schwanz ein und sucht sich eine neue Wohnung. Was ist wenn dort wieder Nachbarn sind, die ihm Kontra geben. Soll er dann wieder ausziehen?
In der heutigen Zeit ist es mancherorts nicht leicht eine Wohnung zu finden und genau aus dem Grund würde ich nicht einfach so klein beigeben.
Wenn du ein paar Mal den Schwanz einziehst, hast du vielleicht auch irgendwann einen Ruf weg. Dann bist du der Schlappschwanz des Viertels und bist überhaupt nirgends mehr sicher. Von daher würde ich erst mal alle legalen Mittel und Wege ausschöpfen, mir einen Anwalt nehmen und das Anliegen auch dem Vermieter vortragen. Der kann auch nicht ewig wegschauen und ist auch dafür verantwortlich, dass gesittete Verhältnisse im Haus herrschen. Ich weiß ja nicht was das für ein Mietshaus ist, wenn das in einem dieser "Elendsviertel" voller Migranten ist, sind Hopf und Malz eh schon verloren. Aber in einem normalen Wohnviertel sollte man schon noch gute Chancen haben die Sache in den Griff zu kriegen.
Ich würde, wie gesagt, erst mal jegliche Ruhestörung zur Anzeige bringen, wenn nötig mehrmals anrufen bis die Polizei auch vor Ort erscheint. Falls sie das nicht tut, würde ich eben aufs Revier gehen und Anzeige erstatten. Sobald eine Anzeige geschaltet ist, hat die Polizei die Pflicht dieser auch nachzugehen.
Falls das alles nichts hilft, würde ich mal ein paar stämmige Kollegen zu mir nach Hause einladen, sofern du welche hast. Wenn ja, sorge dafür dass die mehrmals pro Woche bei dir zu Hause aufschlagen. Wenn du selbst schon schmächtig und kränklich bist, können vielleicht deine Kollegen bei den Nachbarn etwas Eindruck schinden.
Bevor ich den Schwanz einziehe, würde ich jeden Falls alles versuchen um gegen die intriganten Nachbarn anzugehen.
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