Nach IPRED: Schwedens Datenverkehr sinkt um 30%.

GR-Thunderstorm & Bucklew
Man kann mit SpaM_BoT nicht Diskutieren, es gibt nur seine unumstößliche heilige meinung einer perfekten welt, wo niemand der nur gutes tut schlechtes verfährt. Gerade durch den stadt und die industrie nicht und unter dieser voraussetzung ist auch die Stasi nicht schlecht.
Ich weiß, dennoch kann ich solche Aussagen nicht stehen lassen. Zum Thema Internetzensur hat er ja komischerweise (:lol:) nicht mehr geantwortet, nachdem ich ihm belegt habe, dass der Missbrauch des Kinderpornofilters (seiner Meinung nach ja nur "Spekulation") eher der Regelfall ist ;)
 
Wie friedlich wäre doch die Welt, hätte man nie Compis erfunden :D
Keine Amokläufe, keine Kinderpr0ns, keine Raubkopierer... Wann wohl das Fass überläuft und es zu Krawallen (wo auch immer) kommt? Aktuell sieht man ja, wozu die Geldgeilheit (der Banken, in diesem Fall der Musikindustrie) führt.
 
Interessante Wendung beim Three-Strikes-Gesetz in Frankreich. Eine sichergeglaubte Abstimmung diesbezüglich wurde jetzt gekippt, dank der uneingeschränkt, zusammenhaltenden Oppositionsarbeit. Dies bedeutet zwar noch keine Entwarnung zeigt aber deutlich auf, dass diese Einschränkung der persönlichen Freiheit keineswegs so hingenommen wird, wie es gerne in letzter Zeit suggeriert wurde. ;)

Quelle: 3-Strikes abgelehnt!

MfG
 
Hi,

Ich wohne ja in Schweden, und es stimmt das der Downloadverkehr runter gegangen ist aber nur kurz, am abend ist er wieder angestiegen. Was man aber auch noch sehen konnte dass am Tag davor viel mehr runter geladen wurde...
Aber so wie ich es weiß müsste man ungefähr halb Schweden (ganz Schweden 9 Millionen) für das Herunterladen von urheberechtlich geschützten Dateien... und man ist nicht wirklich von diesem Gesetz beeindruckt, wie man ja auch bei The Piratebay sehen kann ->> "IPREDator" man macht sich fast lustig darüber...
Aber ich bin trotzdem gespannt wie hart und wie weit die Medienfirmen und die Polizei dahinein gehgen wird.

Was sagt ihr? Ab wann sollte man wirklich rechtlich verfolgt werden sollen? Bei 5 runtergeladenen Liedern wohl kaum und ich glaube dass mit diesem Gesetz viel mehr die richtigen Fileshearer (50gb/tag up/download) festgenommen werden sollen. Die kleinen sollen nur erschreckt werden.

Grüße
MikeLucien
 
Und das private Unternehmen auf gesetzlicher Basis zivile Personen verfolgen dürfen sollte auch nichts neues sein - siehe Inkasso-Unternehmen und Privatdetektive - die es sicherlich auch in Schweden gibt.

HM, also: Die meisten Inkasso-Unternehmen sind doch eher sehr zwielichtiger Natur. Oft stellt sich nämlich die Frage, ob die Forderungen überhaupt vertraglich berechtigt sind.
Ich jedenfalls würde mich verfolgt fühlen. Und ach ja: Gegen die Verfolgung durch Privat-Detektive darf man sich sogar gesetzlich wehren, denn sobald du feststellst, dass du beobachtet wirst kannst du einen Unterlassungsbescheid fordern.
Mit dem Gesetz, welches jetzt hier in Kraft tritt wird ebendiese Möglichkeit untergraben, jede noch so hohle Firma, die gerne deine Daten hätte, weil du vielleicht Rechte von ihnen missbrauchst (Beweise brauchen sie nicht) kann sie sich holen. Ohne die geringste Konsequenz. Ist doch toll, ich bin die Firma, hol mir deine Daten und schick dir gaaaaanz viel Werbung und will noch Geld von dir, weil du eine Datei geladen hast, auf der ich meinen Finger hab. Ich knöpf dir also mal so nebenbei, weil mir Schaden entsteht 500-1000 € ab, weil ichs grad brauch: Und wieder, und wieder, und wieder. Wehr dich mal.

Kurz gesagt untergräbt es jede Möglichkeit des Widerstands und ist somit mehr als bedenklich. Meine Meinung, keine Sonst.
 
Du findest es sinnvoll das nicht rechtsstaatlich Untersuchungen stattfinden, ob jemand sich urheberrechtlich bedenklich verhalten hat, ohne das derjenige darauf Einfluss hat, bzw. kontrollieren und nachvollziehen kann was und wie ihm etwas zur Last gelegt wird?

Nein - und das habe ich auch nicht geschrieben. Aber die Idee, notorischen Urheberrechtsverletzern die Nutzung des Internets zu verwehren, finde ich naheliegend und richtungsweisend - weil, wie gesagt, notorische Raser und Draengler ja auch ihre Fuehrerscheine abgeben muessen und die Vorzuege des oeffentlichen Personennahverkehrs kennenlernen koennen.

Die ganze "Diskussion" ist symptomatisch fuer das Problem. Geschmaecklerische Wortklauberei (Raubkopierer rauben ja eigentlich nichts, realer Schaden entsteht ja eigentlich gar nicht), Herunterbeten liebgewonnener Worthuelsen (Contentmafia, Abmahnanwaelte, Lobbyhuren, ...), aber kaum ein selbstkritischer Unterton - und wenn doch, fluechtet man sich an staatsparanoide Phantastereien, dass dies alles ja erst der Anfang sei und man ja wuesste, wohin das fuehrt.

Raubkopierer rauben nichts, stimmt. Aber sie kopieren, stellen Vervielfaeltigungsstuecke her - ohne dazu befugt zu sein. Und verschaffen sich so einen Vorteil (naemlich Lied A, Film B oder Spiel C nutzen zu koennen), ohne etwas dafuer zu bezahlen. Standardargument Nummer 1 - die Preise sind zu hoch. €0.99 fuer einen Titel bei MUSICLOAD & Co. sind zu teuer? Nur, wenn man sich an den Umsonst-Zustand bereits gewoehnt hat. Standardargument Nummer 2 - das Geld landet ja doch nur in den Taschen einiger weniger geldgeiler Bonzen. Wieso starben und sterben dann Spieleentwickler wie die Fliegen? Standardargument Nummer 3 - die Qualitaet sei zu schlecht, um den Kauf zu rechtfertigen. Wenn die Qualitaet aber so schlecht ist, warum laedt man es dann illegal und bei billigender Inkaufnahme von empfindlichen Sanktionen herunter?

Realer Schaden entsteht nicht - ach so ist das. Wenn man also ein Lied widerrechtlich herunterlaedt, anstatt €0.99 dafuer zu bezahlen, entsteht kein Schaden von €0.99?

Content-Mafia? Verwertungskette trifft es wohl besser. Und die beginnt beim Programmierer oder Kuenstler, geht ueber Dienstleister, die ein Werk auf einen Datentraeger pressen oder zum legalen Download anbieten, ueber die Verkaeuferin, die eine Wohnung zu bezahlen und ein Kind zu versorgen hat und endet beim Support noch lange nicht. Stimmt, dafuer sind €0.99 natuerlich absolut inakzeptabel. Reine Geldschneiderei, das.

Abmahnanwaelte? Es gaebe keine Abmahnwellen ohne Downloadwellen. Und das es ausgerechnet Gesetzesbrecher sind, die sich regelmaessig anmassen, Anwaelte zu schelten und Richter fuer inkompetent zu erklaeren, entbehrt nicht einer gewissen Situationskomik?

Lobbyhuren? Die Industrie hat ueber Jahre mit (teilweise ueberzogenen) Kampagnen auf das Problem hingewiesen. Anstatt aber einen Denkprozess auszuloesen, ist sie von der Generation Nimmersatt dafuer schallend ausgelacht worden. Verschaerfungen der Rechtslage und die Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprueche waren die unvermeidliche Folge. Man erntet eben, was man saet.

Niemand braucht Musik , Filme oder Spiele - all das ist Luxus, kein Grundnahrungsmittel. Wem ein Spiel, ein Film oder ein Lied zu teuer ist und / oder die gebotene Qualitaet nicht zusagt, dem steht es frei, dass Gebotene dankend abzulehnen. Und ob "koennen" wirklich das Problem der raubkopierenden, pardon: urheberrechtsverletzenden Masse ist, wage ich angesichts der Hardware, die hier in mancher Signatur zu bewundern ist, doch energisch zu bezweifeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein - und das habe ich auch nicht geschrieben. Aber die Idee, notorischen Urheberrechtsverletzern die Nutzung des Internets zu verwehren, finde ich naheliegend und richtungsweisend - weil, wie gesagt, notorische Raser und Draengler ja auch ihre Fuehrerscheine abgeben muessen und die Vorzuege des oeffentlichen Personennahverkehrs kennenlernen koennen.
Komisch, wenn der notorische Raser oder Drängler seinen Führerschein beruflich braucht (und wer tut das nicht?), wird aus dem Führerscheinentzug plötzlich nur eine Geldstrafe....

Realer Schaden entsteht nicht - ach so ist das. Wenn man also ein Lied widerrechtlich herunterlaedt, anstatt €0.99 dafuer zu bezahlen, entsteht kein Schaden von €0.99?
Nur das die Contentindustrie mehr als diese €0.99 pro Lied verlangt - eher so was in richtung von 10.000€ pro Lied. mensch, wenn der kohl doch nur für seine parteispenden das 10000fache als strafe zahlen müsste, ob der dann auch noch so locker aus der wäsche gucken würde?!
 
Komisch, wenn der notorische Raser oder Drängler seinen Führerschein beruflich braucht (und wer tut das nicht?), wird aus dem Führerscheinentzug plötzlich nur eine Geldstrafe....

Dafuer haette ich gerne Belege. Fakt ist vielmehr, dass einzelfallweise Einfluss auf den Zeitpunkt des Fahrverbotes genommen werden kann - mehr aber auch nicht. Fakt ist auch, dass dies kennzeichnend fuer den gesamten Umgang mit dem Thema ist - Halbwissen, vermengt mit reichlich Polemik und einer ordentlichen Portion Vorurteilen. Das macht dann mitunter sogar so blind, dass man auf die Moeglichkeit einer Geldstrafe verweist, um sie nur ein paar Zeilen tiefer sofort wieder zu verteufeln:

Nur das die Contentindustrie mehr als diese €0.99 pro Lied verlangt - eher so was in richtung von 10.000€ pro Lied.

Auch dafuer haette ich gerne Belege. Ich biete im Gegenzug Kopien meiner Kreditkartenabrechnungen an - der hoechste Preis, an den ich mich ad hoc erinnere, lag bei €1.39 ...

... und wie gesagt, wenn Dir Preis und / oder Qualitaet nicht zusagen, kannst Du das Angebot ja auch ausschlagen. Genau da liegt aber der Hund begraben. Haben wollen? Ja, natuerlich. Bezahlen sollen? Nein, natuerlich nicht.

Oder wolltest Du andeuten, dass Entschaedigungszahlungen maximal so hoch sein duerften wie der vermutliche Schaden (dessen Existenz Du ja ohnehin verneinst), der angerichtet wurde? Da hast Du das buergerliche Recht der Bundesrepublik Deutschland wohl schlicht nicht verstanden.

mensch, wenn der kohl doch nur für seine parteispenden das 10000fache als strafe zahlen müsste, ob der dann auch noch so locker aus der wäsche gucken würde?!

Helmut Kohl hat sich nicht persoenlich bereichert und auch niemanden (im)materiell geschaedigt. Das macht es nicht besser, fuehrt aber den Vergleich ad absurdum.
 
Dafuer haette ich gerne Belege.
Gern:

Urteil: Geldstrafe statt Fahrverbot


Auch dafuer haette ich gerne Belege. Ich biete im Gegenzug Kopien meiner Kreditkartenabrechnungen an - der hoechste Preis, an den ich mich ad hoc erinnere, lag bei €1.39 ...
Auch erneut gern:

http://www.nmz.de/kiz/nachrichten/filesharing-eine-million-dollar-strafe-fuer-sieben-songs

Oder wolltest Du andeuten, dass Entschaedigungszahlungen maximal so hoch sein duerften wie der vermutliche Schaden (dessen Existenz Du ja ohnehin verneinst), der angerichtet wurde? Da hast Du das buergerliche Recht der Bundesrepublik Deutschland wohl schlicht nicht verstanden.
Zwischen einer im gewissen Maße erhöhten Strafe zur Abschreckung und einem Faktor von 150.000 zwischen Schaden und Strafe liegen schon einige Welten. Sollte man schon anerkennen, wenn man (vermeitlich) neutral argumentiert.

Wieviel Ladendiebe einer CD im Wert von 50€ wurden schon zu einer Strafe von 7,5 Millionen verurteilt?

Helmut Kohl hat sich nicht persoenlich bereichert und auch niemanden (im)materiell geschaedigt. Das macht es nicht besser, fuehrt aber den Vergleich ad absurdum.
Wir können auch gern den Ladendieb von oben nehmen. Bei denen wird im Erstfalle als Strafmaß der Wert des entsprechenden Diebesgutes genommen. Warum darf die Kontentindustrie hier völlig unrealistische und überzogene Bußen fordern?
 
Zu 1.

Die ausnahmenbestaetigende Regel. Ausserdem war hier nicht die Frage zu beantworten, ob der Delinquent den Fuehrerschein beruflich brauchte (und das duerfte ohnehin auf die wenigsten zutreffen; an seinen Arbeitsplatz kann man fast immer mit oeffentlichen Verkehrsmitteln, schlimmstenfalls mit einem Taxi gelangen - ist nur unkomfortabel und / oder teuer, was ja durchaus auch beabsichtigt ist), sondern ob der Verlust des Fuehrerscheins den Verlust des Arbeitsplatzes nach sich gezogen haette und dies unter dem Gesichtspunkt der Verhaeltnismaessigkeit noch angebracht gewesen waere. Der Richter sah das (2004) wohl anders; in Unkenntnis der naeheren Fallumstaende masse ich mir nicht an, das zu bewerten. Die aktuelle Rechtslage sieht die Umwandlung eines Fahrverbotes in eine (hoehere) Geldstrafe als Ausnahme von der Regel in rechtfertigenden Umstaenden an: Klick.

Zu 2.

Boston liegt nicht in Deutschland; eine Geldstrafe ist nicht mit dem Kaufpreis einer Sache gleichzusetzen. Das Bussgelder in der neuen Welt gerne fuer Symbolik genutzt werden, duerfte auch bekannt sein.

Vielmehr geht es hier um Streitwerte - und fuer die sind die Werte realer Rechts- oder Vermoegensgueter oder ein etwaiger Vorteil desjenigen, der den Verstoss begangen hat, von nachrangiger Bedeutung. Zum Beispiel hat das OLG Koeln dazu formuliert:

1. Bei der Streitwertbemessung ist das Interesse des Rechteinhabers an der wirkungsvollen Abwehr eklatanter Verstoesse gegen seine geistigen Schutzrechte zu beruecksichtigen. Die gesetzgeberische Intention des verstaerkten Schutzes geistigen Eigentums kann nicht ohne Auswirkung auf die Streitwertbemessung bleiben und zwar auch gegenueber Rechtsverletzern, deren individueller Verstoß nicht sehr erheblich ist.

2. Ob der Rechtsverletzer mit der Urheberrechtsverletzung einen Gewinn erzielt hat, ist fuer die Bemessung des Streitwertes unerheblich.

(aus: Leitsaetze zum Urteil 28 O 551/06)

Welcher Streitwert verhaeltnismaessig ist, entscheidet im Zweifel uebrigens das Gericht, nicht der Geschaedigte oder der ihn vertretende Anwalt.

Zu 3.

Siehe 2. Die Schnittmenge zu Helmut Kohl sehe ich unveraendert nicht.

Zu 4 (auch wenn es bei Dir keinen Punkt 4 gab, leider):

Welchen Gegenentwurf hast Du parat, wie mit Urheberrechtsverletzern umzugehen ist? €1,- pro Lied zahlbar in zehn Raten zu je €0.10, eine Woche kein Fernsehen und das war´s?

Das Problem ist kein Faktor X im Vergleich zum Kaufpreis. Das Problem ist 1.) das abwesende Unrechtsbewusstsein, das man sich nicht an den Rechtsguetern anderer bedienen kann, ohne hierzu befugt zu sein, 2.) die Weigerung, Musik & Co. als Luxus anzuerkennen und fuer diesen 3.) zu bezahlen. Mir graust vor dem Tag, an dem die heute 14jaehrigen mal eben ein Auto fuer eine Spritztour brauchen. Hey, da steht ja der Benz vom Nachbarn! Ich kopier mir den mal fuer ein paar Stunden und stell ihn dann wieder hin. Der Besitzer schlaeft ja eh, also braucht er ihn gerade nicht und schade ich auch niemandem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein - und das habe ich auch nicht geschrieben. Aber die Idee, notorischen Urheberrechtsverletzern die Nutzung des Internets zu verwehren, finde ich naheliegend und richtungsweisend - weil, wie gesagt, notorische Raser und Draengler ja auch ihre Fuehrerscheine abgeben muessen und die Vorzuege des oeffentlichen Personennahverkehrs kennenlernen koennen.
Das könnte man so vergleichen, "wenn" bei beiden Verfahren einer rechtsstaatlichen Grundlage unterliegen würden. Bei dem Three-Strikes-Gesetz bestimmt die Urheberechtsverletzung jedoch ein privates Unternehmen.
Die ganze "Diskussion" ist symptomatisch fuer das Problem. Geschmaecklerische Wortklauberei (Raubkopierer rauben ja eigentlich nichts, realer Schaden entsteht ja eigentlich gar nicht), Herunterbeten liebgewonnener Worthuelsen (Contentmafia, Abmahnanwaelte, Lobbyhuren, ...), aber kaum ein selbstkritischer Unterton - und wenn doch, fluechtet man sich an staatsparanoide Phantastereien, dass dies alles ja erst der Anfang sei und man ja wuesste, wohin das fuehrt.
1.) Behauptet das keiner und 2.) kann man das nicht ohne weiteres als Phantasiereien abtun, siehe auch den von mir verlinkten Bericht "Der gläserne Deutsche" in der Signatur.
Raubkopierer rauben nichts, stimmt. Aber sie kopieren, stellen Vervielfaeltigungsstuecke her - ohne dazu befugt zu sein. Und verschaffen sich so einen Vorteil (naemlich Lied A, Film B oder Spiel C nutzen zu koennen), ohne etwas dafuer zu bezahlen. Standardargument Nummer 1 - die Preise sind zu hoch. €0.99 fuer einen Titel bei MUSICLOAD & Co. sind zu teuer? Nur, wenn man sich an den Umsonst-Zustand bereits gewoehnt hat. Standardargument Nummer 2 - das Geld landet ja doch nur in den Taschen einiger weniger geldgeiler Bonzen. Wieso starben und sterben dann Spieleentwickler wie die Fliegen?
Der Punkt steht bei der Diskussion hier aber nicht zur Debatte?! Niemand, so weit ich das hier verfolgt habe, hat dies behauptet. Ich habe auch schon bei ähnlichen Diskussionen diese Meinung gelesen, dass man ja nichts raupt. Ich sehe das genauso wie du, nur hier war davon keine Rede.
Standardargument Nummer 3 - die Qualitaet sei zu schlecht, um den Kauf zu rechtfertigen. Wenn die Qualitaet aber so schlecht ist, warum laedt man es dann illegal und bei billigender Inkaufnahme von empfindlichen Sanktionen herunter?
Wie schon gesagt, in der Debatte hier behauptet das ja zum Glück keiner.
Abmahnanwaelte? Es gaebe keine Abmahnwellen ohne Downloadwellen. Und das es ausgerechnet Gesetzesbrecher sind, die sich regelmaessig anmassen, Anwaelte zu schelten und Richter fuer inkompetent zu erklaeren, entbehrt nicht einer gewissen Situationskomik?
Nein, tut es nicht. Es sollte stets eine gewisse Verhältnismäßigkeit bewahrt werden, was ja auch der Grund dafür ist, dass viele Staatsanwaltschaften schon bagatell-Delikte in dem Zusammenhang, die zu zehntausenden eingereicht werden, von eben diesen Anwälten, nicht mehr bearbeiten.
Lobbyhuren? Die Industrie hat ueber Jahre mit (teilweise ueberzogenen) Kampagnen auf das Problem hingewiesen. Anstatt aber einen Denkprozess auszuloesen, ist sie von der Generation Nimmersatt dafuer schallend ausgelacht worden. Verschaerfungen der Rechtslage und die Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprueche waren die unvermeidliche Folge. Man erntet eben, was man saet.
Guter Spruch, der auch genauso gut auf die "Contentindustrie" umgemünzt werden könnte. ;) Ich heiße Raubkopien auch nicht für gut und gebe auch gerne Geld für Sachen aus, so das ich sie original habe. Aber wenn ich mir Beispielsweise anschauem, wieviel Geld man für ein einzelnes Lied im MP3 Format zahlen muss, dann frage ich mich in welchem Verhältnis beispielsweise die CD Preise stehen, da ich ja bei MP3 kein Medium mitgeliefert bekomme, kein Cover habe, keine aufwändigen Vertriebskosten etc.. Wenn man sich nicht an die Gegebenheit der heutigen Zeit einstellt, muss man sich nicht wundern wenn die avisierte Zeilgruppe sich abwendet und viel lieber das Geld in Konzertbesuche beispielsweise investiert, da man da für sein Geld eben mehr bekommt.
Niemand braucht Musik , Filme oder Spiele - all das ist Luxus, kein Grundnahrungsmittel. Wem ein Spiel, ein Film oder ein Lied zu teuer ist und / oder die gebotene Qualitaet nicht zusagt, dem steht es frei, dass Gebotene dankend abzulehnen. Und ob "koennen" wirklich das Problem der raubkopierenden, pardon: urheberrechtsverletzenden Masse ist, wage ich angesichts der Hardware, die hier in mancher Signatur zu bewundern ist, doch energisch zu bezweifeln.
Sehe ich ja auch so aber man sollte es sich trotzdem nicht so einfach machen und lieber versuchen auf die veränderten Marktbedingungen richtig zu reagieren.

MfG
 
Die ausnahmenbestaetigende Regel. Ausserdem war hier nicht die Frage zu beantworten, ob der Delinquent den Fuehrerschein beruflich brauchte (und das duerfte ohnehin auf die wenigsten zutreffen; an seinen Arbeitsplatz kann man fast immer mit oeffentlichen Verkehrsmitteln, schlimmstenfalls mit einem Taxi gelangen - ist nur unkomfortabel und / oder teuer, was ja durchaus auch beabsichtigt ist), sondern ob der Verlust des Fuehrerscheins den Verlust des Arbeitsplatzes nach sich gezogen haette und dies unter dem Gesichtspunkt der Verhaeltnismaessigkeit noch angebracht gewesen waere. Der Richter sah das (2004) wohl anders; in Unkenntnis der naeheren Fallumstaende masse ich mir nicht an, das zu bewerten. Die aktuelle Rechtslage sieht die Umwandlung eines Fahrverbotes in eine (hoehere) Geldstrafe als Ausnahme von der Regel in rechtfertigenden Umstaenden an: Klick.
Die Anzahl der Arbeitnehmer per Homeworking nimmt tagtäglich zu, auch diese müssten dann dementsprechend solche eine Behandlung bei Urheberrechtsverletzungen geben. Davon ist mir aber nichts bekannt. Fakt ist, dass das Internet für viele Leute (mich eingeschlossen) heutzutage unabdingbar ist und kein Luxus oder Spielzeug ist, was man problemlos kappen kann, nur weil irgendein konzert meint, er müsste mehr profit verdienen.

Boston liegt nicht in Deutschland; eine Geldstrafe ist nicht mit dem Kaufpreis einer Sache gleichzusetzen. Das Bussgelder in der neuen Welt gerne fuer Symbolik genutzt werden, duerfte auch bekannt sein.
Das ganze aus Deutschland:

Internetrecht - filesharing-streitwert

6000€ "Verlust" (=Streitwert) aufgrund einer MP3 im Verkaufspreis von 0,99€? Das hat nichts mehr mit Symbolik zu tun, sondern ist einfach nur Masche der Contentindustrie, um dadurch die Prozeßkosten hochzutreiben, damit der Beschuldigte lieber direkt bezahlt.

Welchen Gegenentwurf hast Du parat, wie mit Urheberrechtsverletzern umzugehen ist? €1,- pro Lied zahlbar in zehn Raten zu je €0.10, eine Woche kein Fernsehen und das war´s?
Legalisierung des Filesharing gegen eine entsprechende Flatrategebühr.

Das Problem ist kein Faktor X im Vergleich zum Kaufpreis. Das Problem ist 1.) das abwesende Unrechtsbewusstsein, das man sich nicht an den Rechtsguetern anderer bedienen kann, ohne hierzu befugt zu sein, 2.) die Weigerung, Musik & Co. als Luxus anzuerkennen und fuer diesen 3.) zu bezahlen.
Genau hier haben wir den Knackpunkt. Die Leute sind einfach nicht bereit, für Musik und/oder Filme, den Preis zu bezahlen. Angesichts des vielen Schundes doch auch kein Wunder. Wenn ich mir alleine überlege, bei wievielen Filmen im Kino ich gern mein Geld wiedergehabt hätte....aber anyway....

Fakt ist, es wurde auch früher schon kopiert. Der Kasettenspieler vorm Radio, die Kasette dann direkt weiter zum Freund und dann auf dem Schulhof.... Damals nicht zu verhindern, heute dank Internet verfolgbar. Und schon kriegen ein paar Leute in den höheren Etage Dollarzeichen in den Augen - und natürlich deren Anwälte ;)

Auch nach einer Abschaffungs des KOMPLETEN Internets inkl allen Filesharings würde der Umsatz der Contentindustrie wenn überhaupt nur marginal steigen - wo also ist da der Schaden?

Mir graust vor dem Tag, an dem die heute 14jaehrigen mal eben ein Auto fuer eine Spritztour brauchen. Hey, da steht ja der Benz vom Nachbarn! Ich kopier mir den mal fuer ein paar Stunden und stell ihn dann wieder hin. Der Besitzer schlaeft ja eh, also braucht er ihn gerade nicht und schade ich auch niemandem.
Gott schick Hirn vom Himmel....
 
Mir graust vor dem Tag, an dem die heute 14jaehrigen mal eben ein Auto fuer eine Spritztour brauchen. Hey, da steht ja der Benz vom Nachbarn! Ich kopier mir den mal fuer ein paar Stunden und stell ihn dann wieder hin. Der Besitzer schlaeft ja eh, also braucht er ihn gerade nicht und schade ich auch niemandem.
Der Vergleich ist völliger Unsinn!

Besser wäre dieser Vergleich:
Um Geld zu sparen, kauf ich mir kein Kilo Kartoffeln sondern 5 Kartoffeln, die verbuddel ich dann im Garten und grab dann nach ein paar Monaten meine eigenen Kartoffeln aus.

Nach neuster Rechtslage begehe ich auch hier eine Urheberechts- bzw Patentverletzung, der Inhaber der Rechte der Kartoffel erstattet jetzt Anzeige und verlangt von mir jetzt 1500€ wegen Verstoßes gegen des Patentrechtes und weil ich jetzt unrechtmäßig Kopien von der Kartoffel angefertigt hab, die ich ja weiter vervielfältigen könnte.
 
Das könnte man so vergleichen, "wenn" bei beiden Verfahren einer rechtsstaatlichen Grundlage unterliegen würden. Bei dem Three-Strikes-Gesetz bestimmt die Urheberechtsverletzung jedoch ein privates Unternehmen.

Wieso liest bloss niemand mehr?!

Ich habe nicht das Gesetz -das uebrigens in der Nationalversammlung gescheitert und damit eben kein Gesetz ist- verteidigt, ich habe den Ansatz dahinter -naemlich Wiederholungs- und / oder Intensivtaetern den Zugang zu ebendem Medium, mittels dem sie illegale Handlungen begehen, zu verwehren- als sinnvoll erachtet. Damit treffe ich keine Aussage darueber, wie dieser Ansatz juristisch auszugestalten ist?

Nein, tut es nicht. Es sollte stets eine gewisse Verhältnismäßigkeit bewahrt werden, was ja auch der Grund dafür ist, dass viele Staatsanwaltschaften schon bagatell-Delikte in dem Zusammenhang, die zu zehntausenden eingereicht werden, von eben diesen Anwälten, nicht mehr bearbeiten.

Falsch. Die Staatsanwaltschaften kapitulieren schlicht vor der Masse der Anzeigen, die in der Tat einzig zu dem Zwecke erfolgen, den Urheberrechtsverletzer zu identifizieren - sie verweigern aber nicht etwa die Strafverfolgung, weil kein Anlass fuer diese besteht, sie stellen lediglich wegen Geringfuegigkeit die Strafverfolgung ein (was auch nicht zu beanstanden ist, weil ein Staatsanwalt nur dann taetig werden soll, wenn oeffentliches Interesse an der Verfolgung besteht). Dieser Zustand zeigt allenfalls, wie dringend eine in die Zeit passende Gesetzgebung zu diesem Thema ist.

Aber wenn ich mir Beispielsweise anschauem, wieviel Geld man für ein einzelnes Lied im MP3 Format zahlen muss, dann frage ich mich in welchem Verhältnis beispielsweise die CD Preise stehen, da ich ja bei MP3 kein Medium mitgeliefert bekomme, kein Cover habe, keine aufwändigen Vertriebskosten etc..

Du findest CD´s demnach zu billig ... ?

Ansonsten kann ich mich eigentlich nur wiederholen - wenn Dir Preis und / oder Darreichungsform nicht zusagen, hast Du die Moeglichkeit zu verzichten.

Sehe ich ja auch so aber man sollte es sich trotzdem nicht so einfach machen und lieber versuchen auf die veränderten Marktbedingungen richtig zu reagieren.

Die Marktbedingungen sind: DSL 6000 ab €24.95 / Monat. Und mehr ist diese spezielle Klientel nicht mehr zu zahlen bereit. Warum einen Minimalbetrag (und €0.99 sind ja scheinbar schon zu teuer) bezahlen, wenn man es auch ganz umsonst haben kann? Weil es dann legal ist? Dieses Wort hat keinen sehr hohen Stellenwert in der Ethik dieses Publikums.

Das ganze aus Deutschland:

Internetrecht - filesharing-streitwert

6000€ "Verlust" (=Streitwert) aufgrund einer MP3 im Verkaufspreis von 0,99€? Das hat nichts mehr mit Symbolik zu tun, sondern ist einfach nur Masche der Contentindustrie, um dadurch die Prozeßkosten hochzutreiben, damit der Beschuldigte lieber direkt bezahlt.

Und da sind sie wieder, die Content-Mafia und die Abmahnanwaelte ...

... das der Streitwert vom LG Hamburg angesetzt wurde und nicht von irgendeiner anonymen "Contentindustrie" hast Du zur Kenntnis genommen? Und das der Anwalt, zu dem Du verlinkt hast, sich zwar Abgemahnten andient, die Praxis der Streitwertfestsetzung aber nichtsdestotrotz als nicht zu beanstanden einschaetzt?

Legalisierung des Filesharing gegen eine entsprechende Flatrategebühr.

Klau as much as you can? Ich hoffe wirklich, dass Du das nicht ernst meinst. Ansonsten haette ich naemlich auch ein paar Vorschlaege: Rasen und Ueber-Rot-Fahren gegen eine hoehere KfZ-Steuer, Ladendiebstahl "flat" gegen 75 Prozent Einkommenssteuer, Heroinkonsum und Beschaffungskriminalitaet gegen 25 Prozent Krankenkassenbeitrag.

Wie hoch soll diese "Klauflatrate" Deiner Meinung nach sein? Nach welchem System soll sie unter den Rechteinhabern aufgeteilt werden? Welchen Gerichtsstand wendet man auf das Internet an?

Genau hier haben wir den Knackpunkt. Die Leute sind einfach nicht bereit, für Musik und/oder Filme, den Preis zu bezahlen. Angesichts des vielen Schundes doch auch kein Wunder.

Also ist es zu schlecht, um legal erworben zu werden, aber gerade eben noch gut genug, um gestohlen, ich meine natuerlich: urheberrechtsverletzt zu werden?

Fakt ist, es wurde auch früher schon kopiert. Der Kasettenspieler vorm Radio, die Kasette dann direkt weiter zum Freund und dann auf dem Schulhof.... Damals nicht zu verhindern, heute dank Internet verfolgbar. Und schon kriegen ein paar Leute in den höheren Etage Dollarzeichen in den Augen - und natürlich deren Anwälte ;)

Vom qualitativen Unterschied zwischen einer verrauschten Analogkassette und einer digitalen 1:1-Kopie mal abgesehen, war das damals auch -begrenzt- legal und ist es das heute in den meisten Faellen nicht mehr. Wenn Dir das UrhG nicht gefaellt: schreib Deinem Abgeordneten einen Brief oder starte eine Petition. Aber solange das Gesetz gilt, wirst Du Dich daran halten muessen. Doof, ich weiss.

Auch nach einer Abschaffungs des KOMPLETEN Internets inkl allen Filesharings würde der Umsatz der Contentindustrie wenn überhaupt nur marginal steigen - wo also ist da der Schaden?

Ich koennte jetzt erneut ausholen und zu erklaeren versuchen, weshalb es bei Streitwerten eben nicht um Schaden geht. Aber ich akzeptiere einfach, dass Du es wahlweise nicht verstehen kannst, verstehen willst oder es Dir einfach egal ist.

Gott schick Hirn vom Himmel....

Ein Grundrauschen an Hoeflichkeit wuerde fuer den Anfang schon genuegen.

Der Vergleich ist völliger Unsinn!

Besser wäre dieser Vergleich:
Um Geld zu sparen, kauf ich mir kein Kilo Kartoffeln sondern 5 Kartoffeln, die verbuddel ich dann im Garten und grab dann nach ein paar Monaten meine eigenen Kartoffeln aus.

Nach neuster Rechtslage begehe ich auch hier eine Urheberechts- bzw Patentverletzung, der Inhaber der Rechte der Kartoffel erstattet jetzt Anzeige und verlangt von mir jetzt 1500€ wegen Verstoßes gegen des Patentrechtes und weil ich jetzt unrechtmäßig Kopien von der Kartoffel angefertigt hab, die ich ja weiter vervielfältigen könnte.

Wenn der Bauer, bei dem Du Deine fuenf Kartoffeln urspruenglich erworben hast, Dir diese Form der Nutzung ausdruecklich untersagt hat: ja. Ansonsten wuerde ich hier von einem bestimmungsgemaessen Gebrauch ausgehen. Bei einem Download aus dem Internet geht der Vergleich allein deswegen fehl, weil man nur ein Vervielfaeltigungsstueck von etwas herstellen kann, woran man ein Recht besitzt. Falls Du also einen Weg findest, Kartoffeln kostenlos aus dem Internet herunterzuladen: let me know. Ansonsten ist vor allem Dein Vergleich ziemlich fuer den Allerwertesten.
 
... das der Streitwert vom LG Hamburg angesetzt wurde und nicht von irgendeiner anonymen "Contentindustrie" hast Du zur Kenntnis genommen? Und das der Anwalt, zu dem Du verlinkt hast, sich zwar Abgemahnten andient, die Praxis der Streitwertfestsetzung aber nichtsdestotrotz als nicht zu beanstanden einschaetzt?
deine naivität den gerichten völlige unabhängigkeit zu attestieren ist zwar wirklich nett - aber eben auch tierisch naiv. gerade im falle des LG Hamburgs. Dazu findest du aber genug bei google, gerade zum thema urheberrechtsverletzung, viel spaß bei der suche.

unabhängig davon, ob nun ein gericht, ein anwalt, ein obdachloser oder der liebe gott einen streitwert festsetzt, sollten wir doch einig sein, dass 6000€ für EINE (!!) mp3-datei jenseits von gut und böse ist und einfach nur lächerlich ist.

Klau as much as you can? Ich hoffe wirklich, dass Du das nicht ernst meinst. Ansonsten haette ich naemlich auch ein paar Vorschlaege: Rasen und Ueber-Rot-Fahren gegen eine hoehere KfZ-Steuer, Ladendiebstahl "flat" gegen 75 Prozent Einkommenssteuer, Heroinkonsum und Beschaffungskriminalitaet gegen 25 Prozent Krankenkassenbeitrag.
man deine vergleiche hinken nicht mehr nur, die sind einfach nur selten dämlich. eine flatrate zum filesharing (vulgär kulturflat) wäre weder diebstahl, noch rasen, noch sonstwas, es wäre ein monatlicher festpreis zur nutzung sämtlicher medien. ich zahle auch nicht jedes bit über die datenleitung einzeln, warum sollte das für die contentindustrie so unmöglich sein?

Wie hoch soll diese "Klauflatrate" Deiner Meinung nach sein? Nach welchem System soll sie unter den Rechteinhabern aufgeteilt werden? Welchen Gerichtsstand wendet man auf das Internet an?
Auch aktuell "klaue" ich nichts, wenn ich mir etwas illegal herunterlade. Ich kopiere es nur, mein gegenüber hat es danach immer noch. Du solltest etwas weniger trollen, dann gebe ich dir vllt auch eine antwort....

Also ist es zu schlecht, um legal erworben zu werden, aber gerade eben noch gut genug, um gestohlen, ich meine natuerlich: urheberrechtsverletzt zu werden?
Du verstehst wieder mal das große Ganze nicht. Von meinen 20€ für die CD (oder meinetwegen 0,99€ für das mp3 file) gehen >50% an die contentindustrie, der künstler erhält dazu (im vergleich) einen hungerlohn. dabei ist er derjenige, der die meiste arbeit gemacht hat. das haben die leute heutzutage verstanden und lassen den dinosaurier contentindustrie untergehen, auch wenn dieser sich versucht mit juristischen mitteln zu wehren. Die leute wollen nicht mehr der industrie das geld in den rachen schleudern, sie wollen dem künstler das geld geben. man schaue sich mal die steigenden zuschauerzahlen bei konzerten an. die leute WOLLEN das geld ausgeben, sie wollen es nur nicht in irgendwelchen riesenkonzernen haben, die das geld dann für ******** ala DSDS rauswerfen. abstimmung mit den füßen, wie man so schön sagt.

Vom qualitativen Unterschied zwischen einer verrauschten Analogkassette und einer digitalen 1:1-Kopie mal abgesehen
juristisch absolut irrlevant....

war das damals auch -begrenzt- legal und ist es das heute in den meisten Faellen nicht mehr. Wenn Dir das UrhG nicht gefaellt: schreib Deinem Abgeordneten einen Brief oder starte eine Petition. Aber solange das Gesetz gilt, wirst Du Dich daran halten muessen. Doof, ich weiss.
es ist auch heute noch genauso wie früher, auch wenn dir das der FUD der contentindustrie anders ins hirn gehämmert hat. aber nicht alles was so ein fuzzi in nadelstreifen sagt ist richtig ;)

der einzige unterschied ist btw der "wirksame kopierschutz", der nicht umgegangen werden darf. man darf sich jetzt darüber streiten, wie wirksam ein kopierschutz ist, wenn man die cd kopieren kann :D

Ein Grundrauschen an Hoeflichkeit wuerde fuer den Anfang schon genuegen.
das war schon höflich, willst du die unhöfliche version hören? :D

btw: aus welchem land stammst du, das du keine umlaute schreiben kannst?
 
Ich kann kann Kartoffeln so oft vervielfältigen wie ich will, ich muss mir nur eine kaufen, daraus kann ich dann, nach einiger Zeit, mehrere hundert oder tausend züchten, von daher passt der Vergleich sehrwohl.

Denn einer muss sich das kaufen, ums ins Netz stellen zu können, der Rest dann nicht.
man deine vergleiche hinken nicht mehr nur, die sind einfach nur selten dämlich. eine flatrate zum filesharing (vulgär kulturflat) wäre weder diebstahl, noch rasen, noch sonstwas, es wäre ein monatlicher festpreis zur nutzung sämtlicher medien.
Tust du doch jetzt auch schon!

Auf jeden Datenträger, jeden Brenner, ja sogar jeden Scanner/Kopierer(/Drucker??) und AFAIR auch bei jedem PC musst du Abgaben entrichten, damit du legal Dinge vervielfältigen kannst.

Darfst du aber eigentlich nicht, was irgendwie Zweifel an den GEMA Abgaben zulässt, denn entweder zahle ich dafür, Dinge kopieren zu dürfen oder ich darfs nicht, für etwas zu zahlen was man trotzdem nicht darf, ist irgendwie doof...
 
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