News Nach DLSS-5-Ankündigung: Capcom erteilt KI-Inhalten in Spielen klare Absage

PCGH_Thilo

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Capcom erklärt gegenüber Aktionären, dass man keine KI-generierten Inhalte in Spielen verwenden werde. Erst vor einer Woche wurde Grace aus Resident Evil Requiem noch als Showcase für DLSS 5 verwendet.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Nach DLSS-5-Ankündigung: Capcom erteilt KI-Inhalten in Spielen klare Absage

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Sieht doch viel besser aus mit DLSS5. Wo ist das Problem? Wenns besser aussieht, siehts besser aus.
Das Problem ist, dass ein erheblicher Anteil der Leute eben nicht findet, dass es besser aussieht.

Momentan hat das Spiel 95% (!) positive Bewertungen bei Steam, ein riesen Erfolg. Würdest du, an Capcoms Stelle, den Shitstorm und Review Bombing riskieren?

Jeder Entwickler muss sich jetzt gut überlegen ob er DLSS5 verwendet oder nicht. Und NEIN ich möchte nicht diskutieren ob es jetzt besser oder schlechter aussieht.

Fakt ist: Nvidia hat das neue Feature extrem unglücklich präsentiert und es wird die Technik noch lange verfolgen. Hätte mir auch nicht vorstellen können dass so was so emotional wird, aber Fakt ist: Durch negative Bewertungen / Review Bombing kann ein Spiel "abgeschossen" werden, man hat es schon oft genug gesehen...
 
Sieht doch viel besser aus mit DLSS5. Wo ist das Problem? Wenns besser aussieht, siehts besser aus.

Wo sieht das bitte besser aus? Der Charakter wurde vollkommen entfremdet und vom Art Design verändert, alleine das neue Lichtquellen gesetzt wurden s. z.B. die Augen, ist eine massive Veränderung. Da auch bestätigt wurde das DLSS nicht in die Engine und bestehende Assets, Vektoren Informationen, Beleuchtung und co eingreift, ist es ein Platter 2D Filter. Außerdem sind die Filter statisch, ergo in Bewegung würde also bei jedem Frame andere Resultate entstehen und es noch mehr in den Bereich Uncanny Valley ziehen. Außerdem schau dir den Rest des Bildes an, der sieht schlechter aus oder ist bei den Personen gar nicht mehr zu erkennen, da wird es an Artefakten und Fehlern nur so wimmeln.
 
Liest man den Artikel, dann wird auf ein Interview von 2025 verwiesen.
Damals gab es noch kein DLSS5 und die (wenn auch teilweise misslungene) Vorstellung von Nvidia zu DLSS5 und die Details wie die Entwickler Einfluss haben werden, sind bislang immer noch nicht bekannt.

Zeitgleich wird aber auch gesagt, es würde eine neue Option sein, also eine "Klare Absage" ist das keine, wie ich finde.

Lassen wir uns überraschen, was am Ende daraus wird.
Wenn entgegen der Aussage jetzt, es irgendwann später doch eingebaut wird, würde mich das jedenfalls nicht wundern.

Das gilt natürlich nicht nur für Capcom, sondern alle Entwickler, die es aktuell noch ablehnen.

Zur Qualität der Bilder die gezeigt wurden, kann man absolut nichts sagen.
Schaut man sich die Vergleiche von "Raster" "RT" und "PT" dann gegen DLSS5 an ist das schon ein großer Schritt.
 
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Jetzt noch ( letztes Jahr ) wehrt man sich vehement, wenn sich alle Wogen geglättet haben, KI generierte Bilder zum guten Umgangston gehören, des Ergebnis entsprechend ist / aussieht, wird still zurückgerudert.
 
Potenziell nur die Gesichter.
Aber alles andere im Hintergrund erhält Artefakte in der Bewegung. Je feiner die Details desto schlimmer.
Die Menschen im Hintergrund mutieren zu gesichtslosen Aliens z.b.

Auch die Gesichter nicht.

Kein Mensch der Welt hat ein derart luminiszierendes Gesicht,
selbst von einem Scheinwerfer angestrahlt nicht.

Stellenweise völlig unnatürlich hell und zu stark reflektierend,
Haut reflektiert nicht dermaßen und vor allen Dingen "strahlt" sie nicht.

Daran sieht man, dass die doofe KI mit Portraitfotos von Menschen
gefüttert wurde, die mit Beleuchtung fotografiert wurden,
die doofe KI denkt nun Menschen wären Glühwürmchen.
 
Das sich im Netz Kritiker und ablehnende Leute generell "lauter" und öfter melden ist normal, daraus auf die Mehrheit zu schließen ist sehr gefährlich.

Die Technik ist neu, was auch nicht veröffentlicht wurde, es wurde gesagt das es noch Zeit dauert bis es final ist.

Aktuell ist es so, als würde man DLSS5 Bewertern als ob es final wäre, dann wäre auch Star Citizen eine Vollkatastrophe und schon lange eingestampft worden :schief:

DLSS5 wird kommen, es wird der nächste große schritt, wie auch bei den anderen Techniken und Versionen, es wird Zeit und Optimierungen benötigen, wie immer, am ende ist es der neue Standard und die heutigen Meldungen versinken im nichts.
 
Sieht doch viel besser aus mit DLSS5. Wo ist das Problem? Wenns besser aussieht, siehts besser aus.

Siehts eben nicht, stellenweise völligst unnatürlich und entfremdet.
Man kann dem menschlichen Gehirn etwas vorgaukeln, so lange die Immersion
konsistent ist, wenn die Fehler zu offensichtlich sind, klappt es nicht mehr, da
das menschliche Gehirn sich nur noch auf diesen Punkt fixiert und als störend empfindet,
weil er nicht ins Gesamtkonzept passt.

Und das ist momentan das Problem mit der KI, sie versteht nicht, wann "zu viel"
zu viel ist, wann "zu wenig" zu wenig, "zu blau" zu blau oder "zu strahlend" zu strahlend wirkt...

Sie weiß auch nicht, dass es manchmal komisch ist, wenn Menschen Füße, statt Händen an den Armen
haben oder das Gesichter ohne Nase ein wenig "seltsam" wirken...
 
Auch die Gesichter nicht.

Kein Mensch der Welt hat ein derart luminiszierendes Gesicht,
selbst von einem Scheinwerfer angestrahlt nicht.
Das war auch eine direkte Antwort an Ch1983, weil er findet das DLSS5 besser aussieht.
Deswegen "potenziell". Ich fand alles von DLSS5 nicht gut.
Aber bis Herbst könnte Nvidia die Gesichter hinkriegen. Die Artefakte wird Nvidia allerdings nicht hinbekommen, dafür ist einfach zu wenig Leistung da.
Man müsste wie FG ein Frame zurückhalten und es innerhalb von wenigen Millisekunden komplett überarbeiten, damit es flüssig und artefaktfrei funktioniert. FG nutzt nur eine Annäherung zwischen 2 Frames, DLSS5 müsste das ganze Bild anhand von Datensätzen neu erstellen... Das geht aber selbst mit 4x 5090er nicht zeitnah. Deswegen gibt es Artefakte, weil es nur eine Annäherung an dem original Frame ist. Man erzeugt Fehler um schneller zu sein.
 
In der ersten Meldung war klar, dass viele Leute einfach nicht verstanden, aus welcher Richtung die Kritik kommt.
Ja, viele lehnen einen "Insta"-look geraderaus ab. Aber grundsätzlich geht es um mehr:
Nvidias Billig-08/15 Filter würde zur universellen Art Direction mutieren.
Low-End Produkte, die im Moment einfach sch... aussehen, werden zwar auf den ersten Blick verbessert, aber der neue, universelle "Schönheits"- Standard würde global dominant werden. Das hat weitreichende systemische Folgen, beispielsweise wäre klar, dass der neue Workflow kreatives Modeling fast obsolet machen würde. Man nehme einfache Stock Models/Meshes und schraube an den Filtern - feddich ist der schöne clickbait look für fast alle Games.

Ein ästhetischer Alptraum aus gleichgeschalteten Werbespot-Grinsegesichtern.
Ach ja, natürlich hat die Lederjacke mal wieder gelogen und exakt das Gegenteil der Fakten behauptet. Das erklärt für mich, warum so manch gut informierter PCGH Forent nicht richtig mitkam.
"...as I have explained very carefully, DLSS5 fuses controllability of the geometry and texturess and everything about the game with generative AI"
 
Der Charakter Grace ist damit gewissermaßen zum Gesicht der aktuellen Diskussion geworden, die auch auf PCGH.de leidenschaftlich geführt wird - obwohl der Schalter für DLSS 5 bekanntlich komplett optional ist. Das scheint in der Diskussion aber irrelevant zu sein.
Irrelevant ist das nicht, aber die meisten kennen wohl die Implikationen die so ein on-off toggle hat. Das wird genauso laufen wie bei den anderen DLSS Implementierungen. Erstmal ist es optional bis alle Entwickler es nutzen und das Spiel ohne DLSS deutlich schlechter läuft bis hin zu unspielbar ist. War bei Framegen und Upscaling genauso, jedenfalls bei den AAA Titeln (ganz zu schweigen von Raytracing). Demnächst kann man als Entwickler schön Zeit bei Beleuchtung, Characktermodellen und co. sparen und einfach DLSS 5 als "mandatory" erklären. Pech für den kleinen Teil der sowas dann nicht nutzen kann oder will. :daumen2:
 
Zuletzt bearbeitet:
Lederjacke möchte wieder DLSS 5 in einem Spiel als Pflicht einführen und sein Monopol festigen. Er hat gesehen, dass AMD mit AI ebenfalls Fortschritte macht und möchte weiter gehen. Entwickler dürfen auf keinen Fall faul werden bei der 3D Modellierung von Texturen!

Pathtracing muss auch optional bleiben.
 
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Fakt ist: Durch negative Bewertungen / Review Bombing kann ein Spiel "abgeschossen" werden, man hat es schon oft genug gesehen...
Hat "man" das? Welche Spiele wurden denn durch Review Bombing abgeschossen? Und ich lasse jetzt keine Titel gelten, die Review Bombing erfahren haben UND gescheitert sind, ohne dass die Kausalität klar heraus gearbeitet werden kann.

Ich kenne einige Spiele, die finanziell extrem erfolgreich auf einer schlechten Steam-Wertung hocken oder die Review Bombing hinter sich haben. Aber mir ist kein Spiel bekannt, das nachweislich durch Review Bombing gekillt wurde. Bitte keine Kausalität herstellen, wo keine ist. Wenn ein Spiel scheitert und dabei massenhaft schlechte Wertungen einfährt, dann können die Gründe fürs Scheitern dennoch ganz andere sein.

Als einzige Ausnahme sehe ich hier ggfs. kleine Ein-Dev-Projekte, bei denen der einzelne Dev durch negatives Feedback und Übergriffigkeiten an seine persönliche Belastungsgrenze gebracht wurde. Aber das geht weit über Review Bombing hinaus (z.B. persönliche Angriffe in Social Media) und das spielt im Kontext von Capcom und Co überhaupt keine Rolle. Und selbst dann ist das Review Bombing nur indirekt verantworlich. Konkrete Belege, dass ein kommerziell aussichtsreiches Indie-Spiel nur aufgrund von Review Bombing zu Fall gebracht wurde, gibt es allerdings imho ebenfalls nicht.

Umgekehrt kenne ich einige Spiele mit extrem guten Wertungen, die trotzdem gefloppt sind. (Eriksholm, Prey).
Und ich kenne einige Spiele, die trotz Review Bombing und / oder schlechtem Steam-Scrore erfolgreich sind (Rust, TLOU II, Helldivers II, NMS).

Ich empfinde den gesamten Denkansatz "Review Bombing killt spiele" aber auch als problematisch.
Ich selbst lese mir bei jedem Spiel, das mich interessiert, einige positive und einige negative Wertungen durch. Der Schnitt ist mir dabei ziemlich egal. Nach einigen Reviews kann ich dann entscheiden, ob die negativen Aspekte für mich ins Gewicht fallen und ob die positiven Aspekte bei mir zünden.
Ich behaupte mal ganz frech, dass die meisten Gamer das so handhaben, wenn nicht eh schon im Vorfeld eine Entscheidung feststand. Ich würde mir z.B. auch dann kein FiFa kaufen, wenn es 100% positiv bewertet wird und ein Gothic Remake kaufe ich auch mit einem 30% Score, wenn ich die Negativpunkte irgendwie schlucken kann.
Aber wenn sich nun jemand hinstellt und behauptet, "Review Bombing killt spiele", dann spricht derjenige in meiner Wahrnehmung den Leute indirekt die Mündigkeit oder Intelligenz ab. Man selbst schaut natürlich genau hin, aber alle anderen schielen nur auf den Score und checken nicht, wenn da gerade ein Spiel unfair gebombt wurde.

Übrigens können Steam Reviews ihrerseits reviewet werden. Man landet mit seinem Review nur dann längerfristig ganz oben, wenn es für andere hilfreich ist. Stumpfe Bombing Reviews verschwinden ganz schnell in der Versenkung und finden für Leute, die Reviews lesen, praktisch gar nicht statt.
 
Hat "man" das? Welche Spiele wurden denn durch Review Bombing abgeschossen? Und ich lasse jetzt keine Titel gelten, die Review Bombing erfahren haben UND gescheitert sind, ohne dass die Kausalität klar heraus gearbeitet werden kann.

Ich kenne einige Spiele, die finanziell extrem erfolgreich auf einer schlechten Steam-Wertung hocken oder die Review Bombing hinter sich haben. Aber mir ist kein Spiel bekannt, das nachweislich durch Review Bombing gekillt wurde. Bitte keine Kausalität herstellen, wo keine ist. Wenn ein Spiel scheitert und dabei massenhaft schlechte Wertungen einfährt, dann können die Gründe fürs Scheitern dennoch ganz andere sein.

Als einzige Ausnahme sehe ich hier ggfs. kleine Ein-Dev-Projekte, bei denen der einzelne Dev durch negatives Feedback und Übergriffigkeiten an seine persönliche Belastungsgrenze gebracht wurde. Aber das geht weit über Review Bombing hinaus (z.B. persönliche Angriffe in Social Media) und das spielt im Kontext von Capcom und Co überhaupt keine Rolle. Und selbst dann ist das Review Bombing nur indirekt verantworlich. Konkrete Belege, dass ein kommerziell aussichtsreiches Indie-Spiel nur aufgrund von Review Bombing zu Fall gebracht wurde, gibt es allerdings imho ebenfalls nicht.

Umgekehrt kenne ich einige Spiele mit extrem guten Wertungen, die trotzdem gefloppt sind. (Eriksholm, Prey).
Und ich kenne einige Spiele, die trotz Review Bombing und / oder schlechtem Steam-Scrore erfolgreich sind (Rust, TLOU II, Helldivers II, NMS).

Ich empfinde den gesamten Denkansatz "Review Bombing killt spiele" aber auch als problematisch.
Ich selbst lese mir bei jedem Spiel, das mich interessiert, einige positive und einige negative Wertungen durch. Der Schnitt ist mir dabei ziemlich egal. Nach einigen Reviews kann ich dann entscheiden, ob die negativen Aspekte für mich ins Gewicht fallen und ob die positiven Aspekte bei mir zünden.
Ich behaupte mal ganz frech, dass die meisten Gamer das so handhaben, wenn nicht eh schon im Vorfeld eine Entscheidung feststand. Ich würde mir z.B. auch dann kein FiFa kaufen, wenn es 100% positiv bewertet wird und ein Gothic Remake kaufe ich auch mit einem 30% Score, wenn ich die Negativpunkte irgendwie schlucken kann.
Aber wenn sich nun jemand hinstellt und behauptet, "Review Bombing killt spiele", dann spricht derjenige in meiner Wahrnehmung den Leute indirekt die Mündigkeit oder Intelligenz ab. Man selbst schaut natürlich genau hin, aber alle anderen schielen nur auf den Score und checken nicht, wenn da gerade ein Spiel unfair gebombt wurde.

Übrigens können Steam Reviews ihrerseits reviewet werden. Man landet mit seinem Review nur dann längerfristig ganz oben, wenn es für andere hilfreich ist. Stumpfe Bombing Reviews verschwinden ganz schnell in der Versenkung und finden für Leute, die Reviews lesen, praktisch gar nicht statt.
Schau, ich kann dir hier keinen Kausalitätsnachweis liefern, dafür bräuchte man offensichtlich viele Daten/Statistiken und ggf Experimente. Aber selbst wenn es sich nur um eine Scheinkorrelation handelt: Als Publisher kann man sich schlechte Ratings auf Steam nicht leisten.

Es gibt gute Gründe, warum Valve das System so angepasst hat, dass man solche Bombings rausfiltern kann.

Publisher haben sich auch schon geäußert: https://www.gamepressure.com/newsro...impact-of-review-bombing-on-video-game/z870a0

Noch etwas Lektüre:
https://www.gamespot.com/articles/s...n-triple-games-chance-of-a-sale/1100-6537232/

Ich mache es schon auch so, dass ich bei gewissen Spielen unabhängig vom Steam Score entscheide, das Gothic Remake hol ich mir auch auf jeden Fall :daumen: . Aber Crimson Desert ist jetzt z.b. von der Wunschliste geflogen, weil es mir zu "mittelmäßig" bewertet wurde
 
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Schau, ich kann dir hier keinen Kausalitätsnachweis liefern, dafür bräuchte man offensichtlich viele Daten/Statistiken und ggf Experimente. Aber selbst wenn es sich nur um eine Scheinkorrelation handelt: Als Publisher kann man sich schlechte Ratings auf Steam nicht leisten.

Es gibt gute Gründe, warum Valve das System so angepasst hat, dass man solche Bombings rausfiltern kann.

Publisher haben sich auch schon geäußert: https://www.gamepressure.com/newsro...impact-of-review-bombing-on-video-game/z870a0

Noch etwas Lektüre:
https://www.gamespot.com/articles/s...n-triple-games-chance-of-a-sale/1100-6537232/

Ich mache es schon auch so, dass ich bei gewissen Spielen unabhängig vom Steam Score entscheide, das Gothic Remake hol ich mir auch auf jeden Fall :daumen: . Aber Crimson Desert ist jetzt z.b. von der Wunschliste geflogen, weil es mir zu "mittelmäßig" bewertet wurde
Wenn Du sagst, dass Review Bombing einen gewissen Einfluss auf die Verkäufe eines Spiels haben könnte, dann würde ich da mitgehen. Klingt ja auch ganz anders, als "Review Bombing killt Games".
Allerdings ist Review Bombing noch mal etwas anderes, als ein allgemein schlechter Score. Vom Helldivers II Review Bombing aufgrund des PSN Accounts-Zwangs ist im Score beispielsweise nichts mehr zu sehen (natürlich aufgrund der Maßnahmen, die Steam getroffen hat).

Der Take Two Chef hat sich dazu ja auch sehr vorsichtig im konjunktiv geäußert. Das klingt für mich wie "Könnte ne Rolle spielen. Da müssen wir ein Auge drauf haben".
Der zweite Artikel arbeitet Koinzidenz und Kausalität leider nicht heraus und er handelt ebenfalls nicht von Review Bombing. Vielleicht verkauft sich das Spiel auch einfach besser, weil es besser geworden ist und dementsprechend fallen auch die Bewertungen besser aus?
Das Fazit lässt auf Koinzidenz schließen: "Insgesamt kommt die Marketingfirma zu dem Schluss, dass das Zuhören auf die Spieler und das Annehmen ihres Feedbacks für den Erfolg eines Spiels genauso wichtig ist wie das Geld, das in die Vermarktung fließt. "

Es steht für mich außer Frage, dass sich ein Spiel besser verkauft, wenn es gute, fundierte Wertungen hat. Aber das hat nichts mit Review Bombing zu tun. Und der Grund für bessere Verkäufe, nachdem intensiv an Krtikpunkten gearbeitet wurd, ist dann in meiner Sicht nicht die bessere Wertung, sondern weil das Spiel einfach besser ist.

Crimson Dessert steht bei mir in Steam inzwischen übrigens auf "sehr positiv (81%)". Das war eine organische Aufwärtsbewegung, die ich in den letzten Tagen mit Interesse verfolgt habe und die in dieser Form auch bei vielen anderen Neuerscheinungen zu sehen ist. Klar, wenn mir ein Spiel nach 30 Minuten schon auf den Zeiger geht oder ständig abstürzt, ist die schlechte Wertung schnell geschrieben. Umgekehrt lassen sich viele Leute vermutlich mehr Zeit.
Hier hat zudem der erste Patch mit verbesserter Steuerung offenbar schon einiges bewegt. Bleiben als Haupt-Kritikpunkte neben der noch immer eigenwilligen Steuerung nur noch das Gameplay-Sammelbecken (von allen Spielen kopiert aber nirgendwo richtig gut) und die eher schwache Hauptstory.
Ein Review Bombing hat hier imho zudem gar nicht stattgefunen und das Spiel ist kommerziell extrem erfolgreich.
 
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Wenn Du sagst, dass Review Bombing einen gewissen Einfluss auf die Verkäufe eines Spiels haben könnte, dann würde ich da mitgehen. Klingt ja auch ganz anders, als "Review Bombing killt Games".
Allerdings ist Review Bombing noch mal etwas anderes, als ein allgemein schlechter Score. Vom Helldivers II Review Bombing aufgrund des PSN Accounts-Zwangs ist im Score beispielsweise nichts mehr zu sehen (natürlich aufgrund der Maßnahmen, die Steam getroffen hat).

Der Take Two Chef hat sich dazu ja auch sehr vorsichtig im konjunktiv geäußert. Das klingt für mich wie "Könnte ne Rolle spielen. Da müssen wir ein Auge drauf haben".
Der zweite Artikel arbeitet Koinzidenz und Kausalität leider nicht heraus und er handelt ebenfalls nicht von Review Bombing. Vielleicht verkauft sich das Spiel auch einfach besser, weil es besser geworden ist und dementsprechend fallen auch die Bewertungen besser aus?
Das Fazit lässt auf Koinzidenz schließen: "Insgesamt kommt die Marketingfirma zu dem Schluss, dass das Zuhören auf die Spieler und das Annehmen ihres Feedbacks für den Erfolg eines Spiels genauso wichtig ist wie das Geld, das in die Vermarktung fließt. "

Es steht für mich außer Frage, dass sich ein Spiel besser verkauft, wenn es gute, fundierte Wertungen hat. Aber das hat nichts mit Review Bombing zu tun.

Crimson Dessert steht bei mir in Steam inzwischen übrigens auf "sehr positiv (81%)". Das war eine organische Aufwärtsbewegung, die ich in den letzten Tagen mit Interesse verfolgt habe und die in dieser Form auch bei vielen anderen Neuerscheinungen zu sehen ist. Klar, wenn mir ein Spiel nach 30 Minuten schon auf den Zeiger geht oder ständig abstürzt, ist die schlechte Wertung schnell geschrieben. Umgekehrt lassen sich viele Leute vermutlich mehr Zeit.
Hier hat zudem der erste Patch mit verbesserter Steuerung offenbar schon einiges bewegt. Bleiben als Haupt-Kritikpunkte neben der noch immer eigenwilligen Steuerung nur noch das Gameplay-Sammelbecken (von allen Spielen kopiert aber nirgendwo richtig gut) und die eher schwache Hauptstory.
Ein Review Bombing hat hier imho zudem gar nicht stattgefunen und das Spiel ist kommerziell extrem erfolgreich.
Also vielleicht ist auch "Review Bombing" nicht ganz der richtige Begriff, das bezieht sich ja eher auf bestimmte Ereignisse die mit negativen Reviews quittiert werden. Ich wollte einfach sagen, dass mich die Reaktion von Capcom überhaupt nicht wundert. Als Publisher muss es dir wichtig sein, dass das Spiel in Reviews (Magazine und auch User Scores) gut dasteht. Wir können gerne lange über Statistik, Kausalität und Korrelation reden und wie stark die Verkaufszahlen vom guten Score abhängen - ist aber gar nicht relevant, weil jeder Manager bei einem Publisher sicher nicht das Risiko eingehen möchte schlechte Scores zu haben. "Schlechte Reviews können einfach nicht hilfreich sein - also möglichst diese Situation vermeiden!" (sag ich mal plakativ)

User Scores sind schon wirklich mit Vorsicht zu geniessen, das ist mir klar. Aber ich ziehe es schon auch in Betracht, ehrlich gesagt. Meisst eher im positiven Sinne: Wenn der Userscore von einem Game sehr hoch ist, kommt das Spiel auf meine Wishlist und ich kaufe es in einem Sale (und türme die Pile of Shame noch ein paar Kilometer auf :D)

Ist auch interssant wie der Score im Laufe der Zeit ändern kann. Klar, bei neuen Releases ist es immer sehr wild :D. Gerade Stunden oder Tage nach Release kann man mir nicht erzählen, dass es ein ehrliches Bild gibt - da hat doch niemand das Spiel auch nur halb durchgespielt :D

Sehr interessant auch die neuen Reviews Scores pro Sprache: Crimson Desert ist auf deutsch jetzt recht beliebt (81%), aber gesamtheitlich noch meh-meh (76%). Ich orientier mich aber auch an den deutschsprachigen Scores, es passt einfach besser
 
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